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Foren => Mikrofoto-Forum => Thema gestartet von: Martin Kreutz in Mai 15, 2015, 23:16:47 NACHMITTAGS

Titel: Lophocharis salpina
Beitrag von: Martin Kreutz in Mai 15, 2015, 23:16:47 NACHMITTAGS
s. Lophocharis salpina (https://realmicrolife.com/lophocharis-salpina/)



Titel: Re: Lophocharis salpina
Beitrag von: Ernst Hippe in Mai 18, 2015, 09:16:44 VORMITTAG
Hallo Martin,
die Details sind sehr beeindruckend, sieht man beim Beobachten nicht so gut. Danke!
Titel: Re: Lophocharis salpina
Beitrag von: Jan Kros in Mai 18, 2015, 14:05:12 NACHMITTAGS
Lieber Martin
ich schliesse mich Ernst an
gruss
Jan
Titel: Re: Lophocharis salpina
Beitrag von: Monsti in Mai 20, 2015, 21:51:30 NACHMITTAGS
Hallo Martin,

in einer relativ frischen Probe aus einem stark beeinträchtigten Moor im Nachbarort finde ich diese Art sehr häufig. Leider ist dieses Viech immer sehr schnell und sich ständig drehend auf dem Weg ... Wie hast Du es mit einem 100x Objektiv geschafft, es derart brillant abzulichten?  ??? Unglaublich!

Herzliche Grüße
Angie
Titel: Re: Lophocharis salpina
Beitrag von: Martin Kreutz in Mai 21, 2015, 18:06:08 NACHMITTAGS
Hallo Angie,

interessant, dass Du mich das bei diesem Objekt fragst, denn ich selbst halte Lophocharis und alle anderen Viecher mit Panzer für die leichtesten Objekten überhaupt. Natürlich schwamm das abgebildete Exemplar nicht mehr frei rum, sondern war festgelegt. Wenn das Deckglas beginnt auf die laterale Panzerkante zu drücken, kann Lophocharis nicht mehr weiterschwimmen und man kann bequem seine Fotos machen. Die gezeigten Fotos habe ich als Beifang in ca. 20 Sekunden gemacht. Viele Mikroskopiker haben das Problem die richtige Schichtdicke zu finden, damit das Objekt eingeklemmt wird. Ich habe etwas Erfahrung und kann die benötigte Wassemenge gut abschätzen. Wenn man die nicht hat, reicht es, einfach abzuwarten, bis durch die Wasserverdunstung die Viecher festgelegt sind. Ist eigentlich ganz einfach!

Martin
Titel: Re: Lophocharis salpina
Beitrag von: Monsti in Mai 22, 2015, 21:42:34 NACHMITTAGS
Hallo Martin,

okay, solange ich solche Viecher nicht isolieren kann, ist für mich die Minimierung der Wasserschicht unter dem Deckglas tabu. Ich höre regelmäßig mit dem Mikroskopieren auf, wenn ich mal wieder versehentlich einen Ruderfußkrebs oder einen Wasserfloh zerquetscht habe ... Jaja, ich weiß, dass ich wahrscheinlich schon bei der Probennahme vielen Tierchen den Garaus mache. Aber das vermeidbare Quetsch-Ende am Mikroskop zu sehen, ist für mich jedes Mal ein Desaster.

Bald habe ich aber ein Stemi und kann dann isolieren.

Herzliche Grüße
Angie