Hallo zusammen,
bei mir steht seit einer Weile ein Axioskop 20 mit Binotubus herum.
Jetzt müßte ich einige Sachen dokumentieren - d.h. ich würde gern eine Kamera auf dem Mikroskop montieren.
Ich habe bereits direkt bei Zeiss angefragt, was nötig wäre und was es kostet.
( 490000-9850-000 Tubuslinse 25; 425520-9010-000 Binokularer Fototubus 30°/23 (50:50)- umgekehrtes Bild Kameraanschluss mit Trennstelle 60N ; 426103-0000-000 Anschluss 60N - T2 1,0x ; 426115-0000-000 Kamera-Adapter T2-T2 DSLR 1,6x ; 416013-0000-000 T2-Adapter für Canon EOS (EF-Bajonett)
Für die Auswahl der Kamera hab ich mich dabei an einem Leitfaden orientiert, den ich gefunden hab (http://www.lmscope.com/produkt22/camera_for_microscopy_recommendation.shtml) (eine Eos habe ich eh schon).
Kostenpunkt bei Zeiss: teuer.
Deswegen ist jetzt meine Frage, was Ihr empfehlen würdet, bzw. ob Ihr eine Alternative zu Zeiss kennt (am teuersten sind Fototubus (dafür gibt es vielleicht keine Alternativen) und Kamera Adapter (wofür es vielleicht welche gibt).
Oder vielleicht hat ja noch jemand ein paar ältere Teile die paßen rumliegen.
Oder ein vergleichbares Mikroskop mit Fototubus, daß er mir anbieten könnte.
Oder ihr kennt jemanden, der einen kennt, der sowas hat.
Hallo,
na ja - "preiswert" ist da sicher schwierig. Gibt es die Teile überhaupt noch neu? Der einzig gangbare Weg ist, einen Axio-Trinotubus gebraucht (Ebay) zu erwerben. Wenn einer in Deutschland/Europa angeboten wird, würde ich von einem Preis um 250 - 500 EUR ausgehen, je nach Angebot/Nachfrage und Trino-Variante (es gibt verschiedene Typen).
Derzeit gibt es nur einige in den Staaten, allerdings kommt man da schon auf beachtliche Sümmchen, wenn man den Versand und die Einfuhrsteuer/Zoll berücksichtigt.
http://www.ebay.de/itm/Zeiss-Axioskop-Microscope-Trinocular-Head-452934-30mm-Eyepiece-Tube-Photo-AXIO-/321797543010?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item4aeca0d462
http://www.ebay.de/itm/CARL-ZEISS-AXIOSKOP-TRINOCULAR-MICROSCOPE-HEAD-WITH-PHOTO-TUBE-45-29-10-452910-/151746707524?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item2354cf0044
http://www.ebay.de/itm/Zeiss-Trinocular-Microscope-Head-for-Axioskop-PN-452910-Excellent-Condition-/151578504622?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item234ac86dae
Wenn das wirklich alles so stimmt, erscheint mir das "mittlere" Angebot ok! Ich kann zwar die 19 Dollar Versand nach Deutschland kaum glauben, aber....wenn es da so steht und über Paypal läuft, würde ich es schon nehmen. Dann MUSS der Verkäufer zu den "abgewickelten" Konditionen verkaufen und versenden. Man käme auf 526 Dollar, entspricht etwa 478 EUR. damit länge der Preis für DEN Tubus noch im akzeptablen Rahmen.
Stünde ich vor deinem Problem, würde ich vermutlich dort zuschlagen. Oder warten, bis einer bei Ebay-Deutschland erscheint. Kann morgen sein, kann aber auch bis zum Sankt-Nimmerleinstag dauern.... :-\
Auf der Webseite von "Mikroskope-online" habe ich ebenfalls noch solche Zeiss-Axio-Tuben gesehen (nach unten scrollen).
http://www.mikroskop-online.de/Mikroskopteile02.htm
Herzliche Grüße
Peter
Hallo kaktux -
vielleicht gibt es eine erschwinglichere Lösung - ich habe dir mal eine Nachricht geschickt.
Gruß
Rolf
Hallo Matthias,
... ja genau: ich habe nachgeschaut ob du dich vorgestellt hast... hast du ganz vorbildlich! Und da hast du auch deinen Vornamen angegeben...auch ganz vorbildlich! :)
Wenn du deine Beiträge jetzt noch damit unterschreibst, dann kann man dich auch mit diesem ansprechen. Wäre super vorbildlich! ;)
Zu deiner Anfrage wäre hilfreich, wenn du den Durchmesser der Ringschwalbe des vorhandenen Bitubus ermitteln würdest, weil es 2 Sorten gibt bei Zeiss: die alte kleine 44 mm und die neuere große 57 mm.
Ich habe hier einen von Standard 25 ICS mit der kleinen Ringschwalbe. Mit Schnittstelle 60, also schon die neuere Schnittstelle.
Lieber Klaus,
Zitat von: Klaus Herrmann in Juli 28, 2015, 20:12:48 NACHMITTAGS
Zu deiner Anfrage wäre hilfreich, wenn du den Durchmesser der Ringschwalbe des vorhandenen Bitubus ermitteln würdest, weil es 2 Sorten gibt bei Zeiss: die alte kleine 44 mm und die neuere große 57 mm.
Ich habe hier einen von Standard 25 ICS mit der kleinen Ringschwalbe. Mit Schnittstelle 60, also schon die neuere Schnittstelle.
gibt es denn für die Axioskope verschiedene Ringschwalbendurchmesser?
Herzliche Grüsse
Peter
Hallo -
die alten (ersten) Axioskope, -plane und -verte haben alle bereits 57 mm-Schwalben. Ich benutze z.B. auf meinem Axioskop einen Tritubus vom Axioplan und darunter noch einen Optovar, der viel breiter ist als die Oberfläche des Axioskop-Stativs.
Viele Grüße
Rolf
Dann komm ich nach auch endlich zum Antworten :D
Danke erstmal für eure Hilfe soweit.
Ich bin nicht ganz sicher, was die Ringschwalbe ist (zumindest hat meine Internetsuche nichts eindeutiges in Sachen Mikroskopteilbezeichnung ausgespuckt) - aber ich verstehe es so, als wenn es die Verbindung von Okularhalterung zum ?Mikroskopkopf? bzw. Rest des Mikroskops ist (hier auf dem Bild markiert (http://www.tiger.pf-control.de/bilder/axioskop/05092013246_ringschwalbe.jpg) .
Ich habe es mal auseinandergeschraubt und hoff ich hab das richtige Teil beim gemessen.
Davon habe ich auch mal ein Bild gemacht:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/176564_61381638.jpg)
bzw.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/176564_10710288.jpg)
Bei der Kamera habe ich mich mittlerweile entschlossen eine Canon Eos 60d (Version von 2010, C-MOS Sensor (22,3 x 14,9) mit 18 Megapixel ) zu holen anstatt immer hin-und herzubauen.
Zumindest laut der Seite, die ich oben verlinkt habe (http://www.lmscope.com/produkt22/LM_Direct_Image_C_Mount_Port_Zeiss_Interface44.shtml) sollte dafür ein Fototubus mit 44mm Innendurchmesser beim Axioskop 20 und andren vorhanden sein. Übrigens - falls das noch nicht bekannt ist - die Firma bietet nicht nur Adapter für den Fototubus an - sondern auch eine Montage am Okulartubus ist wohl teils möglich. Das war mir jedenfalls neu (auch wenn ich die andre Lösung suche).
Vielen Dank schonmal für eure Hilfe soweit.
Gruß
matthias
Zitat von: kaktux in August 18, 2015, 18:05:18 NACHMITTAGS
Bei der Kamera habe ich mich mittlerweile entschlossen eine Canon Eos 60d (Version von 2010, C-MOS Sensor (22,3 x 14,9) mit 18 Megapixel ) zu holen anstatt immer hin-und herzubauen.
Hallo Matthias,
Von allen neueren Canon DSLRs ist die 60D am wenigsten fuer die Nutzung am Mikroskop geeignet. Bei dieser Kamera treten auch im LiveView-Modus Vibrationen auf, die bei den anderen Canons, z.B. 500D-650D, kein Problem sind.
" *** The Canon EOS 60D has been reported to have a vibration problem in silent mode." Tabelle hier http://www.alanwood.net/photography/olympus/digital.html
Beste Gruesse, Jon
Hallo Matthias -
wie schon per Mail mitgeteilt - schraube sofort den Binotubus wieder mit den 3 Schrauben an den Kasten! Wie du an die Ringschwalbe kommst (57 mm - nicht 53 mm wie ich versehentlich in meinem Mail geschrieben habe) habe ich dir dort beschrieben!
Die 44 mm für den Fototubus beziehen sich nicht auf den Durchmesser sondern auf die Höhe. Es gibt einen Port 60, der sogar einen geringeren Durchmesser hat aber höher ist, und einen Port 44. Nur Letzterer interessiert bei diesem Axio-Tritubus und er ist auf deinem Link abgebildet. Auf diesem kann man dann das weitere Fotozubehör wiederum mit einer Ringschwalbe ( ;D - dieses Mal eine mit 43 mm Durchmesser) befestigen.
Weiteres, wenn du dein Studium fortgesetzt hast.
Viele Grüße
Rolf
Nachtrag:
Wie ich gesehen habe bezieht sich die Angabe "44 mm" in dem Link der Adapterfirma doch auf die Ringschwalbengröße, die der Fotoadapter haben soll damit er in den Port 44 passt. Dieser hat allerdings einen Innendurchmesser von 46 mm und die Bezeichnung Port 44 bezieht sich auf die Zwischenbildweite, nicht auf den Durchmesser.
Dass die Zahlen gleich sind ist Zufall - eigentlich hat die alte Ringschwalbe meist eher 43,3 mm Maximaldurchmesser.
Viele Grüße
Rolf
Zitat von: JB in August 18, 2015, 18:56:37 NACHMITTAGS
Zitat von: kaktux in August 18, 2015, 18:05:18 NACHMITTAGS
Bei der Kamera habe ich mich mittlerweile entschlossen eine Canon Eos 60d (Version von 2010, C-MOS Sensor (22,3 x 14,9) mit 18 Megapixel ) zu holen anstatt immer hin-und herzubauen.
Hallo Matthias,
Von allen neueren Canon DSLRs ist die 60D am wenigsten fuer die Nutzung am Mikroskop geeignet. Bei dieser Kamera treten auch im LiveView-Modus Vibrationen auf, die bei den anderen Canons, z.B. 500D-650D, kein Problem sind.
" *** The Canon EOS 60D has been reported to have a vibration problem in silent mode." Tabelle hier http://www.alanwood.net/photography/olympus/digital.html
Beste Gruesse, Jon
Das ist jetzt zwei Stühle zwei Meinungen :D
Ich hab die 60d im Kopf, weil eben gerade das nicht sein soll - die Angaben habe ich von hier:
http://www.lmscope.com/produkt22/camera_for_microscopy_recommendation.shtml
bzw. ein längerer Test:
http://www.lmscope.com/produkt22/Canon_EOS_60D_on_microscope.shtml
Zitat:" Ihr großer Vorteil im Vergleich zu den günstigeren Canon Modellen ist die Silent Mode Funktion, mit der man noch vibrationsärmer und somit schärfer fotografieren kann. "
Andere Meinungen außer den beiden konnte ich auf die schnelle nicht finden - werde aber noch weiter suchen, ob es da mehr drüber gibt.
@reblaus/rolf
Danke dir für die Infos. Man lernt ja nie aus. Besonders bei einem doch recht speziellem Thema. Den Test, bzw. die Bestätigung, daß es so ist wie es sein soll (hoffentlich) werd ich morgen nach einem Tageslichtstudium des ganzen gleich nachreichen.
Zitat von: kaktux in August 18, 2015, 21:33:06 NACHMITTAGS
Ich hab die 60d im Kopf, weil eben gerade das nicht sein soll - die Angaben habe ich von hier
Hallo Matthias,
In dem Artikel ist nicht wirklich auf Vibrationen getestet worden.
Der Bericht ueber die Vibrationen bei der 60D kommt von hier http://www.photomacrography.net/forum/viewtopic.php?t=8943&postdays=0&postorder=asc&start=0
"With the 60D the "noise" seems just a little louder, but there is also definitely a slight vibration that can be felt in the hands. It is not that large, I would estimate that, in magnitude, it is slightly less than that caused by a shutter curtain. But it is there, and at the magnifications we work with it would fully explain the effect Pau has shown us here. I find this very disappointing, since I too was considering the 60D as a microscope camera. (And I really hope this does not mark the end of the vibration free EFSC implementation!) "
Das gleiche Problem in geringerem Umfang gibt es auch bei der 70D http://www.photomacrography.net/forum/viewtopic.php?t=23493
Wie gesagt, die Modelle 500D bis 650D sind gruendlich getestet worden und zeigen das Problem nicht.
Liebe Kamera-Wackelfreunde,
noch einmal die Gebetsmühle. Weder die ältere Canon 450D noch die etwas neuere 650D bringen ein Mikroskop zum schwanken.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/176634_3081572.jpg)
Die kleine Geräuschkulisse zu Beginn der Auslösung ist nie geklärt worden, aber auch nicht störend.
Gruß aus der Wackelwerkstatt
Peter
Tja lieber Peter,
was nützen all deine gebetsmühlenartigen Messungen und die darauf aufbauenden Erfahrungen vieler Mikroskopiker ? ;D
Die Firma imscope weiss es einfach besser:
Zitat
Im Vergleich zur Canon EOS 650D verfügt die Canon EOS 60D über einen Leise-Modus. Diese Funktion ist bei Mikroskopie-Anwendungen sehr vorteilhaft. Dadurch verringern sich Vibrationen in der Kamera, die zu Verwacklungen und Unschärfen in der Bildqualität führen. Den Leise Modus (Canon nennt es Leise Aufnahmen) stellt man über das Menü ein.
Mit der EOS 650D hast du einfach die falsche Kamera gekauft ;D
Hoffentlich lässt sich Matthias von diesen "Experten" nicht auch noch den 1000.- Euro teuren Adapter "aufschwatzen" , wo es doch eine billige Adaption auf das Zeiss Okular oder beim Trinotubus eine optiklose Ofenrohradaption auf das auskorrigierte Zwischenbild auch täte und sicher bessere Bilder lieferte.
Ein Testgitterbild, wo man die Fehler gnadenlos sehen würde, habe ich in einem Imscope Test jedenfalls noch nie gesehen.
viele Grüsse
Wilfried
Hallo Peter, Hallo Wilfried,
Ironie aus ;D Stimmen Sie mir im Hinblick auf 60D und 70D zu oder nicht? Die oben verlinkten Tests sind recht eindeutig.
Beste Gruesse, Jon
Hallo Jon,
nur was ich selbst besitze kann ich auch messen. Die Spekulationen zur 60D sind merkwürdig. Berichte von Ch. Krebs sind teilweise schon über 5 Jahre alt und manchmal nur über Fotos versucht zu belegen. Zugegeben eine Messung ist etwas aufwändiger aber dafür auch belastbar und jederzeit zu wiederholen. Da mein Erschütterungssensor optisch funktioniert (Si-Diode) sind mit Sicherheit keine Verfälschungen in den Messungen.
Warten wir auf einen 60D Besitzer mit einer Meßeinrichtung ;D
Gruß
Peter
Ergänzung:
Gerade habe ich erfahren dass bei einer Canon 5Dmk3 im Live View der mech. 1. Verschluß bei der Auslösung kurz schließt und sofort wieder öffnet. Belichtung beginnt bis zum 2. Verschluß. Damit gibt es auch im Live View Mode Erschütterungen. Wenn diese Technik auch bei der 60D übernommen wurde dann ist diese Kamera nicht für die Mikroskopie geeignet, so hart das auch klingt.
Test:
1- Objektiv entfernen
2- auf M stellen
3- auf 1s Belichtung stellen
4- auf Live View stellen und LV aktivieren
5- in die Kamera blicken und auslösen
Von der Auslösung bis zum Belichtungsende muß der Sensor zu sehen sein. Wenn da nochmal der Vorhang Spielchen macht ist die Kamera für kritische Aufnahmen unbrauchbar !
Hallo Jon,
natürlich stimme ich ihnen zu, dass die 60d und die 70d offensichtlich noch ein kleines Vibrationsproblem haben, obwohl sie offensichtlich im silent mode
auch den EFSC haben.
Die Bilder in ihrem link zeigen das jedenfalls deutlich genug, auch wenn mir eine Vibrationsmessung von Peter natürlich noch lieber wäre, weil man da durch die Zeitkoordinate auch mehr über die Ursache erfahren könnte.
Die Ironie bezog sich also nur auf den sogenannten Test von Imscope, der allein wegen der Tatsache, dass es im Canon Menue der 60d einen "silent mode" gibt, diese Kamera als vibrationsfrei einstuft und die 650D für ungeeignet erklärt.
viele Grüsse
Wilfried
So - hier mal die Bilder vom abgeschraubten Binotubus - mit diesmal auch der richtigen Ringschwalbe. Danke nochmal an Reblaus für den Hinweis.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/176716_3963610.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/176716_10860343.jpg)
Wenn ich Recht sehe, bräuchte ich also einen Tritubus für eine 57mm Ringschwalbe, oder?
Mit der Kamera wollte ich keine Partei für lmscope ergreifen ;) - ich habe die Seite lediglich in dem Zusammenhang gefunden und bin davon ausgegangen, daß die Eos 60d gut geeignet ist, wenn das dort beschrieben wird - es ist ja nicht die Canon Webseite und geh davon aus, daß die Empfehlung neutral ist. Die 650d wird dort z.B. auch empfohlen - wo sie schlecht geredet wird sehe ich nicht. Klar vertraue ich euren Erfahrungen da eher - so ist es nicht ;)
Wg der Adaption - ein Ofenrohr würde ich mir aber nun doch nicht für den Zweck nehmen - da sind mir Orginal oder Alternativteile, die für den Zweck gefertigt sind doch lieber - wenn Ihr da Vorschläge habt: gerne.
Ich habe auch noch in einem anderen Forum (http://www.photomacrography.net/forum/viewtopic.php?t=12203) eine Diskussion gefunden, wo jemand wohl auch das Vibrationsproblem mit der 60d hat - und sich dann eine 7d geholt hat. Da würde ich zumindest dann doch eine günstigere Variante suchen ;)
Anders gefragt: welche Kamera im Leistungsbereich der 60d würdet ihr mir dann empfehlen? Mich hat als Neueinsteiger die Diskussion zugegeben eher etwas verwirrt und unsicher gemacht.
Viele Grüße
Matthias
Hallo Matthias,
fragtest Du nicht ursprünglich nach einem Trinotubus für das Axioskop? Ich denke, der Fall ist und bleibt klar: Eine "preiswerte" Lösung außerhalb des Kaufs eines gebrauchten Original-Trinos wird es für dieses Mikroskop nicht geben!
Zitat
Mit der Kamera wollte ich keine Partei für lmscope ergreifen Zwinkernd - ich habe die Seite lediglich in dem Zusammenhang gefunden und bin davon ausgegangen, daß die Eos 60d gut geeignet ist, wenn das dort beschrieben wird - es ist ja nicht die Canon Webseite und geh davon aus, daß die Empfehlung neutral ist.
Leider gibt es zwischen Neutralität und Qualifikation einer Aussage oft Unterschiede. Das ist eben das problem, wenn man etwas als "Weisheit" ausgibt, das man selbst nur der Herstellerbeschreibung entnommen hat. (Hersteller)-Theorie und (Anwender)-Praxis gehen oft weit auseinander. Deshalb kann man sicher den zahlreichen "Test" engagierter User mehr glauben als den Aussagen der Herstellerbroschüren.
ZitatWg der Adaption - ein Ofenrohr würde ich mir aber nun doch nicht für den Zweck nehmen - da sind mir Orginal oder Alternativteile, die für den Zweck gefertigt sind doch lieber - wenn Ihr da Vorschläge habt:
Ein echtes Ofenrohr nimmt hier vermutlich auch niemand ;) Das ist nur ein Synonym für ein schlichtes optikloses Rohr mit "unten" einem Anschluß an das Mikroskop und "oben" einem T2-Ring für die Kamera. Solche Adapter muss man sich von jemadem, der es kann, drehen lassen und dabei kommt man sicher erheblich(!!) preiswerter davon als mit den teuren LM-Scope-Adaptern.
ZitatAnders gefragt: welche Kamera im Leistungsbereich der 60d würdet ihr mir dann empfehlen? Mich hat als Neueinsteiger die Diskussion zugegeben eher etwas verwirrt und unsicher gemacht.
Was spricht denn gegen die für diesen Zweck bekanntermaßen bewährte 650D?
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
die Frage war eher allgemein gedacht nach Alternativen zu meiner Anfrage bei Zeiss direkt - also der gesamte Umbau auf Trinotubus mit montierter Kamera.
wg lmscope - ich weiß was du meinst - aber die sind ja nicht der Hersteller der Kamera - und ich habe es dementsprechend als Test verstanden (klar wollen sie Ihre Adapter verkaufen - aber Kameras soweit ich weiß nicht). Auf der Seite findest man auch eine Liste mit Testberichten (http://www.lmscope.com/produkt22/Camera_Ranking_de.shtml) - dementsprechend hat es den Eindruck vermittelt, als wenn die Firma Beratung rund um Ihre Aufsätze anbietet. Das ich engagierten User mehr glaube ist klar und ich bin auch dankbar für den Hinweis mit der 60d.
wg Adaption. Mir selber ist leider (noch) niemand im Hamburger Raum bekannt, der so etwas anbietet. Ich versucht gerad auch per Forensuche rauszufinden, ob es da schon Themen gibt, die mir weiterhelfen.
wg Kamera - gegen die 650d spricht wenig. Aber das sie bekanntermaßen bewährt ist, war mir bisher nicht bekannt. Jetzt ist es das. Danke dir/euch.
lg
matthias
Hallo,
Zitatwg Adaption. Mir selber ist leider (noch) niemand im Hamburger Raum bekannt, der so etwas anbietet. Ich versucht gerad auch per Forensuche rauszufinden, ob es da schon Themen gibt, die mir weiterhelfen.
Das bietet auch niemand so an.... ;) >Aber wenn Du einen Trinotubus hast, kenne ich mindestens 2 Member dieses Forums, an die Du Dich vertrauensvoll wenden kannst und die ich Dir gerne per PM nenne.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Matthias,
wenn ich mir die Masse anschaue, dann werde ich sehr nachdenklich: du kannst eine Ringschwalbe mit Durchmesser 57 mm in eine Ringschwalbenaufnahme mit Durchmesser 39 mm einpassen. Wie das geht ist mir schleierhaft!
Hallo Klaus -
meiner Frau wirft mir auch immer vor, dass ich nicht richtig zuhören kann - und du musst scheint's wieder gründlicher lesen lernen: Matthias hat den Innendurchmesser als Dreingabe angegeben. Der ist hier zwar belanglos aber der Außendurchmesser steht drüber!
Viele Grüße
Rolf
ich habe ihm einen Trinotubus vom axiovert angeboten,zum Einkaufspreis(200,-incl.Versand), er hat mir nicht geantwortet, übermorgen fahre ich in Urlaub.
lg,Leon.
Hallo -
der Axiovert-Trinotubus passt optisch und in der Schwalbe perfekt, die Form der Grundfläche ist zwar nicht bündig mit dem Axioskop-Grundkörper, aber es gibt sicher keine preiswertere Lösung für das Problem. Als Zusatz wird lediglich noch ein P 2,5x Projektiv und ein Tubusanschluss benötigt, was beides preiswert zu kriegen ist.
Viele Grüße
Rolf
Lieber Rolf,
Zitatund du musst scheint's wieder gründlicher lesen lernen:
ok vielleicht bin ich auch total von der Rolle, aber wenn ich die Bemassung anschaue, dann hat die Schwalben
aufnahme 39 mm. Und der
Aussendurchmesser der Ringschwalbe 57 mm.
Wie geht das? Groß passt in klein????
Lieber Klaus -
wo du recht hast, hast du recht - das Foto war für meinen Bildschirm zu groß! Aber wie schon meine Frau sagt - "du musst lesen wie es gemeint ist - nicht wie es da steht!"
Viele Grüße
Rolf
Zitat von: reblaus in August 24, 2015, 22:50:38 NACHMITTAGS
Hallo -
der Axiovert-Trinotubus passt optisch und in der Schwalbe perfekt, die Form der Grundfläche ist zwar nicht bündig mit dem Axioskop-Grundkörper, aber es gibt sicher keine preiswertere Lösung für das Problem. Als Zusatz wird lediglich noch ein P 2,5x Projektiv und ein Tubusanschluss benötigt, was beides preiswert zu kriegen ist.
Viele Grüße
Rolf
Dank dieses Threads habe ich bereits einen Tritubus und auch eine gebrauchte Canon 650d - danke an das Forum noch einmal.
Allerdings kann ich bei der Verbindung nicht ganz folgen - und genau das ist der Teil der mir noch fehlt.
auf der Zeiss Seite gibt es ja auch einen Kamera Assistenten - der wirft für Axioskop 20+50 sowie Axiovert 35 folgende Teile raus:
T2-Adapter für Canon EOS (EF-Bajonett) Artikelnummer: 416013-0000-000
Objektiv f=63 in T2 Fassung mit Klemmring für D=40 mm Artikelnummer: 456029-0000-000
Foto-Okular S-PL 8x/18 Artikelnummer: 444029-0000-000
Anschluss 44 für Mikroskopkamera, d=30mm Artikelnummer: 452996-0000-000
Alle Teile sind - wie alles fürs Axioskop von Zeiss direkt nicht mehr erhältlich (was anfangs - durch die Anfrage bei Zeiss - von mir falsch verstanden wurde. Zeiss hatte mir "lediglich" einen Tritubus+Restteile für das A1 angeboten, bei dem die Tubuslinse ausgetauscht wird und es dadurch dann wohl passen soll) - demensprechend schaue ich gerade nach Alternativen um die Eos 60d auf das Axioskop 20 zu bringen. Angefragt habe ich bereits bei askania und mir wurde auch ein "Ofenrohr"-Macher hier im Forum empfohlen - allerdings bin ich da noch unsicher, wie gut so eine Eigenkonstruktion ist.
mfg
matthias
Hallo matthias.
Ich habe meine Canon direkt am Trinotubusausgang adaptiert. Ohne drittes Okular und ohne extra Rohrteile. Nur ein einfacher Adapter von Canon zu Zeiss-Schwalbe. Alternativ ein geklebter Canon-Adapter auf dem Trinotubus. Als Test einfach die Canon auf den Trinotubus legen. Sollte funktionieren.
Beste Grüße Jorrit.
Ich habe gestern mal ein Testbild mit einfachem drauflegen der Kamera probiert. Als Lösung ist das durchaus brauchbar - allerdings gefällt mir einer Lösung beser, bei der die die Sichtbereiche übereinstimmen.
Momentan habe ich schon geschaut, was für viel Geld möglich ist (Askania, lmscope, ggf. Zeiss) - und schaue nach der von reblaus vorgeschlagenen Variante: "Als Zusatz wird lediglich noch ein P 2,5x Projektiv und ein Tubusanschluss benötigt, was beides preiswert zu kriegen ist.
Wobei letzteres den schönen Zusatz preiswert beinhaltet - was aber nicht unbedingt verfügbar heißt. Soweit ich weiß gibt es Teile und Adapter für die alten Axioskope ja nur gebraucht - sprich: keiner weiß wann - was einer bei einer Mischung aus Vorfreude und Ungeduld die ersten Fotos zu knipsen mit den Füßen scharren läßt. Ebay durchsuche ich momentan täglich nach Teilen :D
Hallo Matthias,
ich mach dir mal einen Vorschlag: ich schick dir die Lösung, die ich dir vorgeschlagen habe. Wenn sie nicht das gewünschte Ergebnis bringt, schickst du sie zurück und ich bezahle auch die Rücksendung. Wenn sie dir behagt, dann behältst du sie für den Obulus, den ich dafür haben möchte.
Noch einfacher gehts wirklich nicht!
Ps. irgendwann muss man auch mal zu Potte kommen! ;)
Hallo Matthias -
da muss ich doch darauf hinweisen, dass mein historischer Beitrag (mit dem 2,5x Projektiv) sich auf Vollformat bezogen hat, was ja jetzt aus dem Spiel ist!
Gruß
Rolf