Hallo Leute,
wollte euch nur mal kurz berichten wie es bei mir weiter geht.
Nachdem ich ja in Bonn am Poppeldorfer Weiher war und Jörg mir die Wasserproben mitgegeben hat, bin ich natürlich fleißig am mikroskopieren, was das Zeug hält. Ihr kennt das sicher schon alles was sich da so tummelt, aber für mich ist das alles Neuland und bin hell begeistert davon. Ich habe das Gefühl das sich die "Tierchen" sehr schnell vermehren. Es wimmelt nur noch so davon. Und viele Unterschiede sind fest zu stellen. Jetzt muss ich nur noch die Zuordnung richtig lernen, dann klappt es schon viel besser und macht noch mehr Spaß.
Jetzt hoffe ich noch das ich bald Antwort von Leica bekomme.
LG. Peter
Hallo Peter.
Ich tümpel auch begeistert. Jeder Teich oder See kann eine andere Artengemeinschaft beherbergen. Und das Ganze ist auch jahreszeiten- und temperaturabhängig. Daher reicht es sogar schon, ein mal im Monat immer den selben Teich zu beobachten.
Beste Grüße Jorrit.
Hi Jorrit,
gut zu wissen. Dann werde ich auch mal auf der "Jagd" gehen.
Ich bin mir gerade eine Halterung für die Probegläschen am bauen.
Ein Gläschen mit der Probe vom Poppelsdorfer Weiher ist mir eben schon umgekippt.
Konnte zwar die Sut noch retten, aber trotzdem, war nicht nötig.
Weißt du ob es das überhaupt fertig zu kaufen gibt?
LG. Peter
Hallo Peter.
Ich nutze ein Planktonnetz von http://www.pokorny-netze.at/?de_planktonnetze,106 Meines hat eine Wurfleine und unten an der Spitze einen Hahn. Ich stelle den Probenbehälter mit 1/2 normalem Teich-Wasser hin und öffne den Hahn vom Netz, so daß das Planktonkonzentrat in den Behälter läuft. Der schwere Hahn sorgt außerdem dafür, daß man nicht nur Oberflächenwasser filtert.
Im Sommer nutze ich manchmal meinen Modelbau-RC-Kutter mit ausfahrbarem Netz. Damit kann ich das Planktonnetz auf eine beliebige Tiefe und an einer beliebigen Position "auswerfen" und "einholen". ;D
Beste Grüße Jorrit.
Hallo, Jorrit.
Die Idee mit dem Kutter ist genial!
Schönen Gruß aus dem Hintertaunus
Holger
Hallo Holger.
Meiner ist von Dickie (älteres Modell günstig bei Ebay geschossen). Ich mußte Ihn noch minimal modifizieren. Heute wird der Kutter (leider etwas teurer) von Carson vertrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=kOX6n2UdQ0o
Man muß nur das Netz und die Schnüre austauschen. Als Hamburger ist diese Art der Planktongewinnung natürlich Ehrensache. :)
Liebe Grüße Jorrit.
Hi Jorrit,
danke für die Info und den Link.
Bei dem Treffen in Bonn hat mir Jörg schon das Teil in der Praxis erklärt.
Klappt super damit. Trotzdem bin ich für jede Hilfe und Tipps dankbar, auch wenn sie mal doppelt ankommen. ;) ;)
Ich habe mir schon eine Liste angeschafft wo ich alles aufgeschrieben habe, was ich für dieses wunderschöne Hobby brauche.
Mein Hobby Foto bleibt im Moment liegen, ich müsste soviel aufarbeiten.
Ich kann mich nur wiederholen, schade das ich da nicht früher drauf gekommen bin.
LG. Peter
Hallo Peter,
ZitatIch kann mich nur wiederholen, schade das ich da nicht früher drauf gekommen bin.
Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit! :D
Was das Aufbewahren von Proben angeht: Die Konzentration des Planktons ist zwar nötig, um überhaupt was zu sehen, aber für die Aufbewahrung ist die hohe Konzentration von Lebewesen nicht so gut. Da wird meist zu viel Sauerstoff verbraucht. Endweder wieder etwas mit Standortwasser verdünnen, so dass man auf etwa 1/2Liter Volumen kommt oder für wenige Tage im Kühlschrank lagern. Plankton ist sehr empfindlich, besonders für zu hohe Temperaturen. In unseren Wohnungen ist es meist wärmer als im Teich/See. Natürlich kann man seine Proben auch fixieren, aber das ist mehr was für Wissenschaftler, die sich auch für totes Zeug interessieren (was lebt(e) da?). Wenn man es lieber lebendig mag und sich mehr an der Formenwelt und ihrem Verhalten ergötzen will, muss man den Lebewesen schon versuchen möglichst optimale Bedingungen zu schaffen. Mir ist es am Ende oft auch egal, wie das Tier mit Nachnahmen heißt, wenns nur schön ist. Ich komme mir da immer vor, als mache ich eine Reise in den Urwald oder auf einen anderen Planeten, wenn ich so eine schöne wimmelnde Probe vor mir habe.
Leichter als mit Plankton hat man es mit Schlammproben, obwohl sich auch dort im Laufe der Zeit die Zahlenverhältnisse der Bewohner verschieben. Am besten scheinen sich Moorproben zu halten. Wegen des niedrigen pH-Wertes und des geringeren Nahrungsangebotes geht da alles etwas langsamer. Ich nehme jedenfalls mittlerweile viel lieber Proben, die ich vom Grund schöpfe oder von Wasserpflanzen und Steinen kratze als dass ich das Planktonnetz raus hole, das ich hinterher wieder gründlich reinigen muss.
Liebe Grüße von dem begeistereten Tümpler und Alles-unter-das-Mikroskop-Leger
Gerd
Hallo Gerd.
Kann Dir nur zustimmen. Planktonproben auf keinen Fall im Warmen lagern. Am besten offen in einem flachen Gefäß mit großer Oberfläche an einem kühlen Ort.
Eventuell auch Keller oder Balkon, wenn es kühl ist und die Sonne nicht reinknallt. Leider ist mir letzte Woche eine Probe Dinoflagelaten kaputt gegangen, weil die Probe zu warm geworden ist.
Beste Grüße Jorrit.
Hi,
ich habe mal den Tipp befolgt und habe Aquarium Wasser in einem kleinem Gefäß getan und habe darauf bis jetzt zwei mal ein Tropfen Milch hinzu gegeben.
Eben habe ich einen Tropfen von diesem Gemisch auf einen Träger getan.
Ich habe nur noch so gestaunt. Da wimmelt es über und über mit kleinsten Lebewesen.
Was hat sich denn da jetzt entwickelt?
Kann diese allerdings nur richtig sehen wenn ich den Kondensor ganz herunter drehe und das Licht voll auf drehe.
Allerdings mit dem 40er Objektiv wird es schwieriger wenn nicht sogar unmöglich was zu sehen.
Gruß, Peter
Hallo Tramal 48,
ZitatKann diese allerdings nur richtig sehen wenn ich den Kondensor ganz herunter drehe und das Licht voll auf drehe.
Allerdings mit dem 40er Objektiv wird es schwieriger wenn nicht sogar unmöglich was zu sehen.
"Kondensor ganz herunter drehen" dann können Sie auch nichts sehen. Lesen Sie
aufmerksam die Mikrofibel und lernen Sie den Umgang mit dem Mikroskop. Jörg hilft Ihnen sicher dabei.
Freundliche Grüße
Bernhard Kaiser
Ja, das sind wohl die Anfangs Fehler die man macht.
Von Jörg bekomme ich auch schon genug Unterstützung, wie von Wolfgang und die anderen alle die mir hier im Forum schreiben. Aber das wird wohl werden. Kommt Zeit, kommt Rat.
Gruß, Peter