Hallo!
Da ich die Fummelei mit Feuerzeugen leid war, habe ich einen einfachen Spiritusbrenner gekauft. Mir war schon klar, daß ich keinen Gas-Bunsenbrenner erwarten kann, aber: ist es normal daß der Brenner nur ein so winziges gelbes Flämmchen von gerade mal 2 cm bis zur Spitze zustande bringt???
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/13387_38640643.jpg)
Herzliche Grüße
Peter
Hallo,
wenn man den Docht etwas weiter herauszieht und den den Behälter weiter auffüllt wird die Flamme grösser - aber nur in gewissen Grenzen.
Gruss
CMB
Hallo Matthias,
habe ich schon probiert. Und was machte der weiter herausgezogene Docht? Er verbrannte, bis er wieder seine ursprügliche Größe hatte. Allerdings habe ich noch nicht probiert, den Behälter weiter aufzufüllen.
Hast Du denn eine stärkere ( etwas höhere und blauere ) Flamme?
Übrigens: Der Behälter benötigt doch an sich keine Luftzufuhr, oder? Eigentlich sollte da nämlich noch ein Loch zum Befüllen sein, das aber verschlossen ist ( Fehlproduktion, scheint wohl auch nur "Chinakram" zu sein )
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
willst Du damit Quarzrohre schmelzen? Ich liebe diese einfache Version und es reicht für Xylol oder Toluol aus den Einbettmedien zu treiben. Mehr als 2cm Flämmchen habe ich bestimmt auch nicht.
Gruß der andere
Peter
Lieber Peter,
nein, natürlich nicht! :)
Ich glaube auch, dass dieses "schlappe Flämmchen" für meine Zwecke so sehr gut geeignet ist ( vorsichtiges Erhitzen kleinster Volumina ) , anonsten hätte ich ja meinen Gasbrenner nehmen können. Ich wunderte mich nur, dass die Flamme soooo klein ist und wollte nur wissen, ob das "bug oder feature" ist.
Herzliche Grüße
Peter
Hi Peter
wenn Du den Docht weiter raus ziehst, wird auch mehr Spiritus verbraucht. Ich denke wenn der Docht runterbrennt, war er wohl trocken gelaufen. Docht rausziehen um Flamme zu vergrössern steht auch in meiner Fachliteratur...ähäm, hüstel..meine alte Anleitung zum Kosmos Chemielabor C 1. Wie gut dass ich nichs wegschmeisse ;D ;D
Tschüss
Bernhard
ZitatÜbrigens: Der Behälter benötigt doch an sich keine Luftzufuhr, oder?
Übrigens: doch! Wenn während des Brennens keine Luft in den Tank eintreten kann, entsteht ein Unterdruck. Wenn dann die Flamme erlischt, saugt der Docht den Spiritus hoch: Überschwemmung. Abhilfe: Eine Kanüle im rechten Winkel abbiegen (Vorsicht: das Kanülenloch darf durch den Knickt nicht verstopfen!): Das sieht dann wie ein L aus. Das L drehen wir jetzt um (;-) und stecken es zwischen Kork und Glaswand so, daß der kleinere Teil des L nun eng und waagerecht an dem Metallkragen der Tülle anliegt und nach außen "atmen" kann. Kork feste eindrücken -- fertig. Nicht das Klopapier zum Wegwischen des übergelaufenen Spiritus, sondern eine einfache Belüftung ist ein ganz wesentlicher Bestandteil jedes ordentlichen Spiritusbrenners.
Zitat von: Peter Voigt in Juni 29, 2009, 23:20:53 NACHMITTAGS
Da ich die Fummelei mit Feuerzeugen leid war, habe ich einen einfachen Spiritusbrenner gekauft. Mir war schon klar, daß ich keinen Gas-Bunsenbrenner erwarten kann, aber: ist es normal daß der Brenner nur ein so winziges gelbes Flämmchen von gerade mal 2 cm bis zur Spitze zustande bringt???
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
ich denke der Tank ist zu leer: wenn Du ihn auffüllst dann sollte die Flamme auch größer werden (zumindest ist es bei meinem baugleichen Brenner so).
Viele Grüße
Gerald
Zitat von: felix in Juni 30, 2009, 00:01:44 VORMITTAG
ZitatÜbrigens: Der Behälter benötigt doch an sich keine Luftzufuhr, oder?
Übrigens: doch! Wenn während des Brennens keine Luft in den Tank eintreten kann, entsteht ein Unterdruck. Wenn dann die Flamme erlischt, saugt der Docht den Spiritus hoch:
Hallo Felix,
entweder sitze ich auf dem Schlauch äh Kanüle ;) oder hier ist ein Denkfehler: wenn ein Unterdruck entsteht wird Luft eingesogen und nicht Flüssigkeit herausgesaugt! Aber ich kenne die Sauerei - vorallem bei zu vollem Brenner. Ich denke dass sich der Glasbehälter bei längerem Betrieb erwärmt, der Spiritus sich ausdehnt und so ein Überdruck entsteht.
Wie es auch sei: Dein Kanülentrick schafft Abhilfe!
Viele Grüße
Gerald
Hallo Zündler,
also der Kanülentrick ist sogar für einen uralten Laborhasen neu. Vielleicht mit Siphon, Teflonmanschette und Manometer? ;D
Spiritusbrenner funktionieren auch ohne und das seit Jahrhunderten (Ich kann allerdings erst auf 55 Jahre Erfahrung zurückblicken ;) )
Nicht bis zum Rand auffüllen, sonst läuft er durch Wärmeausdehnung des Spiritus über (es geht auch analysenreines unvergälltes wasserfreies Ethanol ::) )
Abwischen, falls was daneben gegangen ist - könnte sonst ein Feuerwerk geben!
Durch Herausziehen des Dochts Flamme in der Größe regulieren. Docht muß an der Spitze leicht feucht sein.
Die für den Druckausgleich benötigte Luft strömt an dem Dochthalter vorbei, der ja nie dicht abschließt. Das ist die ganze "Technik"!
Hier drei Beispiele, die ich im Einsatz habe. Der große ist ein Unikat, er wurde vor Jahrzehnten nach meinen Angaben in der Glasbläserei der Uni aus Duranglas gefertigt. Mit Normschliffkappe NS 29! Die beiden anderen sind Flohmakt.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/13405_45324326.jpg)
Hallo!
Danke @ all für die Tips!
In der Tat wird das Flämmchen bei vollerem Brenner etwas größer und stabiler.
Theoretische Überlegungen: Der Unterdruck würde ja nur entstehen durch die Volumenminderung durch den Verbrauch des flüssigen Spiritus. Ich könne mir allerdings vorstellen, daß der Dampfdruck des Spiritus so hoch ist, dass eher ein Überdruck im Behälter entsteht.
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Klaus,
welche prachtvolles Flammenspektakel! Mit Deinem Unikat kann mein Brenner nicht mithalten - da wäre ja schon fast Herr Bunsen vor Neid erblaßt - aber auch nicht mit dem Brenner mit dem eingeschliffenen Stopfen. Mein Flämmchen schaut eher so aus wie bei dem vorderen "Babybrenner". Aber das ist ja eigentlich für meinen Zweck auch gar nicht so schlecht. Manche Dinge sollte man lieber auf kleiner Flamme kochen :)
Erstaunlich an meinem Brenner ist der bereits vorgesehene Ansatz für das Einfülloch, der dann aber doch zugeschmolzen ( bzw. nicht weiter verarbeitet wurde ).
Herzliche Grüße
Peter
ZitatSpiritusbrenner funktionieren auch ohne [Belüftung] und das seit Jahrhunderten (Ich kann allerdings erst auf 55 Jahre Erfahrung zurückblicken
I beg to disagree. Ohne Belüftung läuft ein auch nur halb gefüllter Brenner unweigerlich über sobald er warm wird. Man kann den Stopfen locker einsetzen und so auf eine Belüftungslücke hoffen. Aber dann verdampft oft auch eine gute Menge Spiritus.
Vor "Jahrhunderten" war das allgemeiner bekannt und die Brenner wurden entsprechend modifiziert oder schon mit Belüftung angeboten.
Im übrigen:
http://www.modernmicroscopy.com/main.asp?article=78
@Gerald: Richtig, es entsteht nicht Unter- sondern Überdruck. In jedem Fall braucht es einen Druckausgleich.
Hallo Felix,
tolle Dok - die aber den Mangel beschreiibt, den einige Konstruktionen haben: entweder eine völlig dicht schließende Schraubverbindung oder einen dichten Korken. Das geht zugegeben nicht: ein Druckausgleich ist schon nötig. Der erfolgt aber bei allen 3 von mir gezeigten Beispielen ohne zusätzliches Loch oder gar Siphon. Sondern schlicht dadurch, dass der Einsatz nicht völlig dicht abschließt. Und der Verdampfungsverlust ist sicher nicht größer, als wenn ein Loch im Deckel ist!
Das wage ich heftig zu bezweifeln:
ZitatOhne Belüftung läuft ein auch nur halb gefüllter Brenner unweigerlich über sobald er warm wird
1.) wieso läuft er ohne Belüftung unweigerlich über? Der geht höchstens unweigerlich aus!
2.) Die Volumenzunahme ist ganz sicher nicht 100% bei Erwärmung bis zum maximal möglichen Punkt , dem KP des Ethanols!
Fazit: absolut d´accord: Druckausgleich muss möglich sein, sonst verhungert die Flamme!
Insofern ist Dein "Chinesenbrenner" zu überprüfen lieber Peter! Das kann man auf dem Bild nicht eindeutig sehen. Bei meinen bin ich sicher, dass es geht und das seit Jahrzehnten!
Wenn er also wirklich dicht schließt, dann entweder ein kleines Belüftungsloch bohren oder eine Unterlegschaube die aufgesägt ist unter den Einsatz legen.
Hallo zusammen,
wie sieht es denn mit der Rußentwicklung bei solchen Brennern aus? Eine Luftzufuhr zur Flamme ist ja offensichtlich nicht vorgesehen? Seitliche Luftschlitzen vergleichbar denen beim Bunsenbrenner sind ja nicht vorhanden.
Ich schätze, dass ohne Luftzufuhr doch eine Rußentwicklung unvermeidbar sein dürfte.
Zum abflämmenden Säubern von Objektträgern dürften sich daher solche Spiritusbrenner kaum eignen, oder?
Mikrogrüße
Jürgen Harst
Hallo,
ZitatZum abflämmenden Säubern von Objektträgern dürften sich daher solche Spiritusbrenner kaum eignen, oder?
Leuchtende Flamme bedeutet immer etwas Ruß. Man müsste also eine Kaminkonstruktion, wie bei Bunsenbrenner machen und dann Luft zublasen, weil die Thermik alleine wahrscheinlich nicht ausreicht für eine ausreichende Luftzufuhr und Verwirbelung.
Beim Bunsenbrenner hat man ja strömendes Gas aus der Leitung.
Hallo!
Obgleich ich nach tiefgreifenden chemischen und physikalischen Überlegungen zur Erkenntnis gelangt bin, daß eine Belüftung ( oder besser: Druckausgleich ) in der Praxis eigentlich nicht erforderlich sein dürfte, habe ich dennoch für Selbigen gesorgt, um "auf Nummer sicher" zu gehen:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/13478_14505765.jpg)
Mit sprittigen Grüßen und Dank an alle Tippgeber
Peter
Hallole,
was für ein Aufwand!
Ich nehme für meine Zwecke (leichtes Erwärmen beim Färben) ein Teelicht. Die Flamme brennt je nach Dochtlänge und ich habe keinerlei Probleme.
Grüßle
Regi
Hallo Regi,
na ja - wie so oft: Der Weg ist das Ziel :)
Und soooo viel Aufwand ist's ja auch nicht, eine kleine abwinkelte Kanüle durch den Stopfen zu stecken.
Aber im Ernst: Ein Teelicht ist mir zu rußig beim Erwärmen von Glasschälchen. Die Spiritusflamme ( obgelich gelb ) hinterläßt übrigens kaum bis gar keinen Ruß auf dem zu erwämrmenden Glas.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
ZitatObgleich ich nach tiefgreifenden chemischen und physikalischen Überlegungen zur Erkenntnis gelangt bin, daß eine Belüftung ( oder besser: Druckausgleich ) in der Praxis eigentlich nicht erforderlich sein dürfte, habe ich dennoch für Selbigen gesorgt,
Bei der Konstruktion natürlich absolut erforderlich. Der Korken wird ja hermetisch abschließen!
Das läuft unter "Fehlkonstruktion" ;D
Ich hab mir einfach einen Teclu Brenner mit zug. 11 kg Propangasflasche in den Keller gestellt.
Geht super und man kann auch viele andere Sachen damit machen wie dünnwandiges Duranglas und Laborglas allgemein zu reparieren.
Hallo,
ZitatIch hab mir einfach einen Teclu Brenner mit zug. 11 kg Propangasflasche in den Keller gestellt.
das habe ich auch, aber um mal rasch was sanft zu erhitzen ist mir der Teclu zu "mächtig" Und für unterwegs ist mir die
11 kg-Flasche zu bollig ;)
Zitat von: Klaus Herrmann in Juli 01, 2009, 13:18:59 NACHMITTAGS
Hallo Peter,
ZitatObgleich ich nach tiefgreifenden chemischen und physikalischen Überlegungen zur Erkenntnis gelangt bin, daß eine Belüftung ( oder besser: Druckausgleich ) in der Praxis eigentlich nicht erforderlich sein dürfte, habe ich dennoch für Selbigen gesorgt,
Bei der Konstruktion natürlich absolut erforderlich. Der Korken wird ja hermetisch abschließen!
Das läuft unter "Fehlkonstruktion" ;D
Lieber Klaus,
aber warum??? Das ist mir nicht ganz klar.
Wenn der Alkohol verbrennt und sich über den Doch hochsaugt, entsteht theroretisch ein Vakuum. Aber der Siedepunkt von Ethanol ist ja so niedrig, daß allein durch im Glas verdampfenden Alkohol bei dem sehr geringen und langsamen Volumemverlust dieser wieder ausgegelichen sein müßte. Ein
praktisch relevanter Druckbverlust düfte nicht auftreten. Aber selbst wenn - was hätte das dann zur Folge?
Ich könnte mir höchstens vorstellen, daß nach Verlöschen der Flamme und luftdichtem Aufsetzen der Kappe durch die sich das langsam abkühlende Luft in dr Kappe ein leichert Unterdruck entsteht und etwa Ethanol nach oben saugt.
Oder sehe ich das falsch?
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
ZitatOder sehe ich das falsch?
Na ja vielleicht? ???
Ersetzen wir mal gedanklich den Docht durch ein dünnes Steigrohr und saugen durch dieses Flüssigkeit ab. Oben ist auch gut abgedichtet. Dann wird natürlich ein Vakuum entstehen, das ab einem bestimmten Punkt - nämlich dem Gleichgewicht Saugkraft zu Vakuum - den weiteren Transport verhindern wird.
Die "Saugkraft" kommt ja nur von der Ethanolmenge, die durch Verbrennen nachgefördert werden muss. Die Flüssigkeitssäule wird schnell abreißen.
Im Docht wirken noch Kapillarkräfte, aber für das Verständnis kann man mal davon absehen.
So würde ich das erklären.
Kannst das Experiment ja mal mit Champagner machen. Da wird die Flüssigkeitssäule noch schneller abreissen, weil das CO2 ausgast ;D
Zwecks "Belüftung" haben einige Brenner neben dem Füllstutzen noch eine Nut im Hals ....
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/13511_13218738.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
... aber für hohe Temperaturen nutze ich allerdings nur mein Öl-Lämpchen! Etwas reiben ... und schwupps .....
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/13511_5097349.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
:'(
Ach so, für etwas höhere Temperaturen den Docht mit den Fingern etwas anspitzen
und nie den eingeschliffenen Glasdeckel auf den noch heißen Brenner setzen. Der pappt nach dem Auskühlen richtig an und kann platzen.
MfG
Frank
Hallo Frank,
danke für den Tipp. Die Öllampe möchte ich natürlich haben! Ich habe jetzt bei Neolab, Carl Roth, VWR, Assistent gesucht und alle möglichen Suchbegriffe eingegeben: Wunderlampe, Aladin, Öllampe...absoluit nicht gefunden! Wie kann das sein?? Kannst Du mir eventuell den Hersteller und eine Bestellnummer geben? Und meinst Du, daß ich damit auch den im Verbrauch schweineteuren Brenner meiner Ölheizung ersetzen könnte?
@ Klaus:
Jetzt versuche ich schon seit 3 Stunden, den Schampus zu entzünden. Er wil einfach nicht brennen! Was mache ich falsch? Hätte ich doch den Dom Pérignon nehmen sollen statt des Rotkäppchen-Sekts?
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
sei froh, dass Du keine solche Öllampe hast!
Die Flamme ist zwar toll und absolut russfrei - aber jedesmal das Genöle von dem Dschinn, wenn er wieder rein soll ...
;D
Jörg
Hallo Peter,
das ist nun wirklich OT ;D
ZitatJetzt versuche ich schon seit 3 Stunden, den Schampus zu entzünden. Er wil einfach nicht brennen! Was mache ich falsch? Hätte ich doch den Dom Pérignon nehmen sollen statt des Rotkäppchen-Sekts?
Und meine Antwort TS (top secret!):
Ich bin von Rotkäppchen völlig weg, der brannte mit immer fürchterlich in den Augen, wenn ich mir die Haare nach dem Waschen damit spülte!
Zum Anzünden von Schampus brauchst Du das Öllämpchen von Frank. Das ist ein Plasmabrenner, damit kannst Du auch Wasser anzünden! ???
Wo bekommt man denn eigentlich Dochte für
Spiritusbrenner ?
Hab ich noch in keinem Katalog gesehen
Schönen Abend,
Bernhard G.
Hallo!
Siege google:
http://www.google.de/search?source=ig&hl=de&rlz=1G1GGLQ_DEDE307&q=spiritusbrenner+docht&meta=lr%3D&aq=f&oq=
Allerdings meistens in "Metern".....
Und ich könnte mir vorstellen, daß es so etwas in Fachgeschäften für Camping- / Outdoorbedarf gibt.
Herzliche Grüße
Peter
Wenn es lediglich um das Abdampfen von Lösungsmittelresten geht, würde ich mit eine einstellbare und plane Heizplatte zulegen. Das gibt wenigstens keinen Ruß. Solche Platten gibt es bis 400 °C u. a. für die Entwicklung von DC Platten.
Hallo,
im KOSMOS-Kasten "Mechanikus" (zumindest glaube ich ,daß er so hieß, das ist der Kasten, mit dem man u.a. eine funktionierende Dampfmaschine bauen konnte) gab es als Sprirtusbrenner, ein Teil aus Aluminium. Ich kann mich nicht erinnern, eine Entlüftungsöffnung beobachtet zu haben. Kommt nicht durch den fasrigen Docht genügend Luft in den Dampfraum über den Brennspiritus?
MfG
Rainer Teubner
Hallo,
ZitatWenn es lediglich um das Abdampfen von Lösungsmittelresten geht, würde ich mit eine einstellbare und plane Heizplatte zulegen
Solche Heizplatten für den Laborbereich sind natürlich sehr praktisch, aber bei guter Qualität ist´s da auch so, wie bei den Mikroskopen: Preis nach oben offen!
Aber sicher gibts im Baumarkt schon welche für 29,99 ;)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/13619_22169657.jpg)
Zitat von: RainerTeubner in Juli 03, 2009, 10:40:50 VORMITTAG
Hallo,
im KOSMOS-Kasten "Mechanikus" (zumindest glaube ich ,daß er so hieß, das ist der Kasten, mit dem man u.a. eine funktionierende Dampfmaschine bauen konnte) gab es als Sprirtusbrenner, ein Teil aus Aluminium. Ich kann mich nicht erinnern, eine Entlüftungsöffnung beobachtet zu haben. Kommt nicht durch den fasrigen Docht genügend Luft in den Dampfraum über den Brennspiritus?
MfG
Rainer Teubner
Hallo Rainer,
das funzt auch ohne.
Wenn man Dochte kauft, sollten die vorher in Stearinsäure gekocht worden sein.
Was gutes gibt´s z.B bei http://www.petroleum-lampen.de
der Mann verkauft Qualität und auch Stückware, ein Docht hat so 20cm.
Hallo Hugo,
vielen Dank für den Hinweis auf die Quelle für Dochte, ich werden meinem Spiritusbrenner aus Glas damit bei Gelegenheit ausstatten.
Zur Zeit ist's auch ohne Brenner im Rhein-Main-Gebiet ausreichend warm, so 30 Grad Celsius im Schatten.
Viele Grüße
Rainer Teubner
Hallo!
folgendes kleine Gerät hat sich übrigens in den letzten Jahren für mich zu einem unentbehrlichen Helfer in allen Lebenslagen etwickelt ( bis hin zum politisch völlig unkorrekten Anzünden von Sylvesterböllern ), das ich nicht mehr missen und Euch in diesem Zusammenhang vorstellen möchte:
Der "Microflam" -Gasbrenner von Proxxon. Ein mit Feuerzeuggas auffüllbarer handlicher Minibrenner ( sparsam im Verbrauch! ) mit Peizo-Zündung und regulierbarer Gaszufuhr , der in verschiedenen Lagen betrieben werden kann und durch eine zusätzliche einfache Regulierung der Luftzufuhr alle Abstufungen der Flamme von tiefblau bis gelb zuläßt. Preis ca. 45 EUR. Kein Billigheimer, es gibt ähnliche ( aber nicht so solide erscheinende ) Mini-Gasbrenner bei Conrad etc. auch als "no name"-Produkte, allerdings weiß ich nicht, ob sie qualitativ so gut sind wie dieser Brenner, den ich schon Jahre für alle mögliche kleineren Erhitzungsuafgaben verwende.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/13685_59935503.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/13685_41436551.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/13685_21177019.jpg)
Herzliche Grüße
Peter
Hallo,
hammerhart der Tip.
Danke !
JB
Hallo Peter,
Du hattest wohl noch nie einen ausgewachsenen Laborbrand erlebt? ;D
Der letzte große, den ich erlebt habe hat auch ganz banal angefangen...
Dabei gilt die Regel: offene Flamme??? Sind alle feuergefährlichen Substanzen vom Tisch???
Na ja bei dem Regen wärs gar nicht so schlimm!
Hallo Klaus,
meinst Du die Flaschen im Hintegrund? Die sind meeeeeeeterweit weg - das wirkt nur durch das Foto so nahe ;D
( Übrigens steht ein CO2-Löscher direkt daneben - im Ernst! )
Und tatsächlich: Der Brenner und die Flamme sind kleiner, als es auf dem Foto wirkt und wirklich weiter von den Flaschen weg, als es hier scheint. Aber natürlich hast Du mich "erwischt", Klaus...andererseits...manchmal steht der "Hochprozentige" ja auch direkt neben der Kerze auf dem Wohnzimmertisch :)
Meine letzte diesbezgl. Erfahrung ist übriegns noch gar nicht so lange her, Ursache war das Ablösen eines mürben Gaschlauches vom Bunsenbrenner - nicht in meinem "coin labo"(!) sondern in einem zahntechnischen Labor, in welchem ich gerade jemanden besuchte - und zu einer leichten Reduktion meiner Gesichtsbehaarung führte....zum Glück jedoch nicht zu einem "ausgewachsenen Laborbrand".
Herzliche Grüße
Peter
Hallo,
nur zur Information: den Brenner gibt´s in der Bucht von diversen Anbietern für um die 35 Euronen.
Gruß !
JB