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Bibliothek => Mikro-Know-How => Technik => Thema gestartet von: andr_brno in Februar 12, 2016, 20:16:56 NACHMITTAGS

Titel: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: andr_brno in Februar 12, 2016, 20:16:56 NACHMITTAGS
Liebe Mikrofreunde,
noch ein Beitrag zum ewigen Thread LED-Umbau: Ein dimmbares Konstantstromnetzteil auf Basis eines fertigen Einbaunetzteils von MeanWell. Die aktuelle Generation dieses Netzgeräts ist mittels lastfreiem 100kOhm Potentiometer von 10 - 100% stufenlos dimmbar. Das Gerät ist überlastsicher, schaltet sich bei Widerstandsanstieg an der LED automatisch ab (Überhitzungsschutz) und kann per DIP-Board auf maximalen Strom begrenzt werden.
Ich zeige in dem verlinkten Dokument den einfachen Einbau in ein Standard-Alugehäuse.
http://www.buergerstiftung-mb.de/images/Dokumente/Anleitung_LED-Universalnetzteil.pdf
Mit ein paar HSS-Bohrern und einer PUK-Eisensäge kann man die ganze Sache an einem Abend zusammenbauen.
Man könnte optional auch einen 12V-Lüfter zusätzlich betreiben. 12V-Lüfterbausteine gibt es viele, teilweise nur 30 x 30 mm groß. Das wäre dann die Lösung für die ganz Lichthungigen. Eine 1000mA-LED bringt gekühlt schon mal über 900 lm.
Warnung: Das Material kostet über 50.- €, Zeit und etwas Geschick ist auch notwendig. Perfekte, professionelle Lösungen kosten sicher gar nicht so viel mehr. Vielleicht ist es dennoch eine Anregung für manche von Euch.
Grüße,
Andreas
Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: andr_brno in Februar 16, 2016, 16:36:48 NACHMITTAGS
Hallo safari,
Da hast Du recht, siehe Hinweis oben. Ich finde aber gerne zu einem Thema ein "Kochrezept", das sicher funktioniert, statt fünf Seiten indifferenter Diskussion - so geschehen. Und wenn's nur dazu führt, dass ich mir dann sage: Nix für mich!
Mit meinem Labornetzteil habe ich allerdings auch schon eine LED verglüht, nachdem ich in die falsche Richtung gedreht habe - tja.
Grüße, Andreas
Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: andr_brno in Februar 16, 2016, 20:46:40 NACHMITTAGS
Danke.
Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: reblaus in Februar 16, 2016, 21:47:42 NACHMITTAGS
Bei diesen Vorschlägen und Empfehlungen muss man deutlich unterscheiden an wen sie sich richten!

Wenn jemand Freude am Basteln hat, ist vielleicht der Weg sein Ziel und er investiert gerne 50 € in Einzelteile aus denen dann ein tolles Eigenprodukt wird - selbst wenn er für sich selbst keinen Stundenlohn berechnet.
Ich gehöre im Grund zu dieser Gruppe und habe schon einige solcher Produkte hergestellt, sowohl zum Einbau in Mikroskopstative wie auch zur fliegenden Benutzung auf dem Tisch.

Nun hatte ich mir vor einiger Zeit  aus Neugierdie nackte Platine dieses Teils bestellt, weil ich die Reklamesprüche dazu selbst verifizieren wollte:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures005/188901_53960571.jpg) (http://s888.photobucket.com/user/rblaich/media/LED-Vers1_zpsdjcn1qp3.jpg.html)

Es sind Klemmanschlüsse daran, sodass man Kabel ohne Löten daran befestigen kann. Es ist eine umschaltbare Anzeige darauf, die wahlweise Eingangs- und Ausgangspannung, Ausgangsstrom und Ausgangsleistung anzeigt. Da es sich um einen Stepdown-Wandler handelt, kann zur Stromversorgung jedes Steckernetzgerät zwischen 7 und 35 V verwenden, Hauptsache die Leistung stimmt (z.B. reicht ein Steckernetzgerät 12V/2 A völlig aus um eine LED mit 3,7V/4 A Dauerstrom zu versorgen). Man kann die Spannung (je nach Stromversorgungsspannung) zwischen 0 und 33 V einstellen und den Strom getrennt bis 5 A. Der Ausgang ist guter Gleichstrom und der UKW-Empfang wird nicht gestört.

Und das Ganze hat sagenhafte 18 € gekostet!

Zwar musste ich in diesem Fall noch eine Art Gehäuse basteln und u.a einen Knopf zur Helligkeitsregelung über dem Trimmpoti befestigen, aber nachdem die abgebildete Version jetzt bereits bei einem Freund im Einsatz ist, habe ich mir die luxuriösere Version (mit Gehäuse) gegönnt, die gerade mal 5 € teurer war.

Wenn jemand also einfach eine möglichst problemlose LED-Beleuchtung anschaffen möchte und kein Interesse am Sägen, Bohren, Löten und Schrauben hat, dann ist Basteln heute obsolet.

Viele Grüße

Rolf

Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: MikroTux in Februar 16, 2016, 22:52:49 NACHMITTAGS
Also ich finde beide Lösungeninteressant. Selbst wenn sie nicht günstiger wären als ein Labornetzteil, und man die LED nicht verbrät, so ist beim Umgang am LED ein Drehknopf, den man auch blind bedienen kann, ohne auf Anzeigen die Einstellwerte kontrollieren zu müssen sehr angenehm.

Bei Rolfs Preis von €18.- ist die Frage, ist da das Netzteil schon dabei?
Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: the_playstation in Februar 16, 2016, 22:58:00 NACHMITTAGS
Hallo Rolf.
Aber nur für fertige Versionen mit Gehäuse und Schraubanschlüssen. Sonst kommen nicht nur die Kosten für Gehäuse sondern auch Bohren, ... dazu. Und dann kann man auch gleich eine kleine Schaltung löten.

Deine Kaufschaltung ist alleine schon wegen der netten Anzeigen chick. Einziger Nachteil. Statt 5V braucht man z.B. 7-12V, was etwas seltener zu finden ist. 5V Netzteile findet man sehr häufig. Z.B. für USB Lader, ...

Ich finde es toll, daß es so viele Wege nach Rom gibt. Netzteil, Edelfertig-Kauf, Bastellösungen, Einzelfertigkomponenten, ... So kann man sich je nach Mikroskop, Einsatz das richtige raussuchen oder modifizieren. Z.B. m/deine Schaltung + Ein Akkupack oder eine Bateriehalterung, falls man auf freier Wildbahn mikroskopieren möchte.

EDIT:
Viele haben Vor- und Nachteile. Z.B. ist ein Labornetzteil groß und schwerer. Aber auch flexibler (LED-Typen, Glühbirnen).

Liebe Grüße Jorrit.
Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: reblaus in Februar 16, 2016, 23:41:19 NACHMITTAGS
Hallo Jorrit -

(fast) in allen Punkten stimme ich dir voll zu! Und ich meine ja in einem anderen Zwirn die Lösung mit 5 V-Netzteilen + PWM + 1 Ohm-Widerstand propagiert zu haben - eben weil 5V-Steckernetzteile überall herumzuliegen pflegen, selbst wenn sich der Mensch, der nach einer billigen LED-Beleuchtung sucht, dessen oft nicht bewusst ist. Bei jedem weggeschmissenen Handy bleibt schließlich ein Ladegerät übrig und die (mindestens) 500 mA, die ein solches liefert reichen für die Lichtbedürfnisse der meisten Mikroskopiker völlig aus.

Vielleicht ist auch zu berücksichtigen: Grundkenntnisse im Bohren sind weit verbreiteter als solche im Löten - vor allem von Kleinteilen und wenn es sich nicht um die Dachrinne handelt  ;D und das wäre bei generellen Empfehlungen mit zu beachten.

Insofern auch der Hinweis an MikroTux: Bei meinen Preisangaben ist das Steckernetzgerät nicht dabei, aber wenn es nicht herumliegen sollte kriegt man's in der Bucht für einen Zehner.

Labornetzgeräte habe ich natürlich auch in diversen Stärken - aber ich empfehle sie nicht mehr für Anfänger. Man kann einfach zu viel damit falsch machen.

Viele Grüße

Rolf

P.S. Ergänzung: Obwohl für die blaue Cree-LED laut Datenblatt keine Verpolung erlaubt ist, habe ich neulich eine solche in der verkehrten Richtung für 1 oder  sec mit 4 A belastet: sie hat es überstanden!

Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: smashIt in Februar 17, 2016, 00:07:19 VORMITTAG
Zitat von: reblaus in Februar 16, 2016, 23:41:19 NACHMITTAGS
Vielleicht ist auch zu berücksichtigen: Grundkenntnisse im Bohren sind weit verbreiteter als solche im Löten - vor allem von Kleinteilen und wenn es sich nicht um die Dachrinne handelt  ;D und das wäre bei generellen Empfehlungen mit zu beachten.

das sind aber meiner erfahrung her einfach nur berührungsängste mit der materie
es ist wirklich einfach ausreichend löten für z.b. bausätze zu lernen  ;)
Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: andr_brno in Februar 17, 2016, 12:35:25 NACHMITTAGS
Hallo Rolf,
das sieht ja toll aus, auch sehr kompakt. Wie nennt sich der Bausatz? Steckernetzteile habe ich mehr als genug.
Grüße,
Andreas
Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: Peter V. in Februar 17, 2016, 13:21:15 NACHMITTAGS
Lieber Rolf,

aber die Plexi-Einhausung ist doch Dein Bastelwerk, oder? Sieht wirklich gut aus.

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: Mikroman in Februar 17, 2016, 13:50:11 NACHMITTAGS
Labornetzgeräte habe ich natürlich auch in diversen Stärken - aber ich empfehle sie nicht mehr für Anfänger. Man kann einfach zu viel damit falsch machen. Rolf

Hallo Rolf,

diese Meinung kann ich nur bedingt teilen. Nimm z.B. dieses Teil: http://www.ebay.de/itm/Labornetzgerat-Netzgerat-Labornetzteil-DC-Netzteil-Trafo-regelbar-15-V-2A-S-/291686972192?hash=item43e9e5fb20:g:c0kAAOSwx-9WxD3~

Ausgangsspannung /-strom von 0-15V / 0-2A regelbar. Was kann man da falsch machen?

Gut, die Bastellust ist reduziert, aber sonst? Bevor ein Anfänger am Modul herumschraubt oder die Anschlüsse zum Netzteil vertauscht, ist er mit einem solchen (relativ Billig-) Labornetzgerät doch besser bedient, oder?

Gruß
Peter
Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: Dr. Jekyll in Februar 17, 2016, 14:05:00 NACHMITTAGS
Hallo Rolf,

Wo kann ich den Bausatz bekommen und wie nennt er sich?

Beste Grüße
Harald
Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: reblaus in Februar 17, 2016, 18:22:03 NACHMITTAGS
Hallo Peter MT -

das ist sicher ein schönes und preiswertes, wenn auch recht voluminöses Labornetzteil für den stationären Betrieb. Aber jemandem, der nicht so genau weiß was Volt und Ampère sind, empfehle ich grundsätzlich nur noch ein Kästchen mit einem Knopf Hell/Dunkel und einem Maximalstrom von 1 A, nebst passender LED und Koaxanschlüssen, die man nicht verpolen kann. So wie es z.B. von Stephan Hiller und anderen angeboten wird. Das ist dann zwar etwas teurer, nimmt aber nur sehr wenig Platz weg und kann problemlos zum Mikroskopikertreff mitgenommen und notfalls auch per Akku versorgt werden.

Neulich habe ich an eines meiner Labornetzteile eine Royal Blue LED angeschlossen: Es war ein Konstantstrom von 0,75 A voreingestellt, auf die Spannung hatte ich nicht geachtet. Dann den LED-Stecker versehentlich herausgezogen und wieder eingesteckt. Was passierte? Die vorgewählte Spannung war irgendwas um 12 V, beim Einstecken fuhr die Stromstärke zunächst hoch und die LED blitzte kräftig königlich blau auf - bis sich die Konstantstromstärke gemütlich eingepegelt hatte war es für die LED zu spät. Das lässt sich zwar vermeiden, wenn man die Spannung vorher an den Maximalstrom anpasst - aber man muss es erst mal wissen.

Im übrigen beziehen sich die Vorschläge in diesem thread eigentlich auf Lösungen für Anwender mit gewissen Basiskenntnissen, meine Anmerkung zu Labornetzteilen war eher OT.

Viele Grüße

Rolf


Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: reblaus in Februar 17, 2016, 18:26:21 NACHMITTAGS
Lieber Peter (V.) -

in der Tat sind diese Deckplatten selbst zurechtgeschnitzt, vor allem auch um den Drehknopf gut befestigen zu können, der über dem Trimmpotentiometer liegt. Schraubenzieherbedienung ist beim Mikroskopieren nicht sehr attraktiv. Später habe ich statt der Kabelschwänze noch richtige Koaxbuchsen eingebaut.

Viele Grüße

Rolf
Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: reblaus in Februar 17, 2016, 18:39:56 NACHMITTAGS
Hallo -

wegen einiger Anfragen hier ein unverbindlicher Link:

http://www.ebay.de/itm/Spannungsregler-mit-Gehause-KSQ-36V-5A-LED-Anzeige-fur-Spannung-Strom-Leistung-/201484714106?hash=item2ee96cc07a:g:nEMAAOSw5IJWeUaF

Es gibt das auch 5 € billiger ohne das Gehäuse, falls man noch Zusätze daran bauen will. Die Trimmerregelung für Strom und Spannung ist nicht ideal, da ein sehr großer Bereich abgedeckt wird, aber das Anbauen von Potis war mir zu mühsam und die Arbeit ist sicher. Wenn man die Strombegrenzung für die jeweilige LED mit dem Schraubenzieher eingestellt hat, kann man die Helligkeit mit max. einer Umdrehung des (an den Spannungstrimmer anzubastelnden) Knopfes regeln ohne dass man auf die Anzeige achten muss (so ungefähr zwischen 2,5 und 3,5 V)

Ein Forumskollege hatte was aus China, das gleich aussah. War viel billiger, aber die Unterseite der Platine war anders bestückt, es hat den Radio gestört und auch sonst gesponnen - mit Reinfällen wäre also zu rechnen.

Viele Grüße

Rolf
Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: Mikroman in Februar 17, 2016, 20:08:36 NACHMITTAGS
Hallo Rolf,

erst mal Danke für den Link. Ich habe mir das Teil auf Ebay angesehen und war drauf und dran, es zu bestellen - auch wegen des moderaten Preises. ABER: ein Einbau in ein Stativ dürfte nicht ohne weiteres möglich sein, dafür ist das Teil zu groß. Die Anzeige wäre vermutlich dann auch nicht mehr sichtbar. Noch "schlimmer" sind die Spindeltrimmer. Vermutlich muss man zum Verstellen, dann immer den Plastikglasdeckel aufschreiben, oder?

Als Primivteilschaltnetzteil scheint es mir auch nicht recht geeignet, teilweise aus den oben genannten Gründen. Koaxbuchsen und Potis einbauen ist zwar eine Möglichkeit. Ich bekäme das auch noch hin. Aber der Preis für ein, sorry wenn ich mich wiederhole, semiprofessionelles Schaltnetzteil ist ja kaum höher und bietet außer der Ästhetik doch mehr Möglichkeiten, z.B. gleichzeitige Anzeige von Strom und Spannung.

Aber Respekt vor der Bastelei habe ich trotzdem ;)

Gruß
Peter
Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: Peter Reil in Februar 17, 2016, 20:52:39 NACHMITTAGS
Hallo,

danke für den Tipp mit dem MeanWell Netzteil, auch wenn es für den Einbau ins Mikroskop leider ein wenig zu große Ausmaße hat. Ich suche schon länger etwas in der Art, nur schmäler und kleiner.

Ich sehe es auch so. Weniger begabte Bastler brauchen eine "idiotensichere" Schaltung, ohne umfangreiche Lötarbeiten (gerne baue ich deshalb die kleine, solide Schaltung von Peter Höbel nach, die gerade einmal ein paar Bauteile beinhaltet). Was nützt ein tolles Labormikroskop mit viel mehr Möglichkeiten, wenn man diese gar nicht benötigt? Die Bedienung des Netzteils für eine LED muss man dann erst mal erklären. Bei einem Einstellfehler verabschiedet sich die LED mit kurzem Aufblitzen (ist mir auch schon passiert). Zudem steht das Ding dann auch noch zusätzlich auf dem Tisch. Ich bevorzuge, die originalen Bedienungselemente beim LED-Umbau beizubehalten. So sieht man den Umbau von außen gar nicht. Auch ergonomisch gesehen für mich der bessere Weg.

Der Mikroskopiker braucht eine intuitive, "narrensichere" Bedienung, bei der er nichts falsch machen kann.

Freundliche Grüße
Peter

PS: Wenn jemand eine einfache, dimmbare LED Schaltung bis 1500 (3000) mA kennt, würde ich mich über einen Hinweis freuen.
Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: the_playstation in Februar 17, 2016, 21:53:20 NACHMITTAGS
Hallo.
Ehrlich gesagt sehe ich jetzt keinen großen Unterschied zwischen div. Modifikationen an Fertigplatinen und dem Selbstbau einer einfachen Schaltung. Die Fertigplatine hat nur den Sinn, auf das Löten, ... verzichten zu können. Wenn man trotzdem Löten, Boren, ... muß, ...

Hallo Peter.
Ich habe einen kompletten Dimmer + LED in ein sehr kleines Lucigen-Gehäuse eingebaut. Noch kleiner ist kaum sinnvoll. Da schaut nur das 5V Anschlußkabel und das Poti aus dem Lucigen-Gehäuse heraus. Mit SMD-Bauteilen wäre aber sogar ein Dimmer in Daumennagelgröße möglich. Sonst könnte keine Minidrohne fliegen. Da sind überall winzige Leistungsregler verbaut.

Wie gesagt. Es gibt nahezu unendlich viele Möglichkeiten der Realisierung. Vom großen Labornetzteil, über Fertigplatinen über Modifikationen bis zu kompletten Eigenentwicklungen. Bei der 100W Halogen Olympus-Diskusion war ich auch der Meinung, das es stilechter wäre, wenn man die Originalanzeigen und Potis weiter verwenden könnte.

Ein 5V 3A Netzteil kostet ca. 8 Euro.

Liebe Grüße Jorrit.
Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: reblaus in Februar 17, 2016, 21:59:48 NACHMITTAGS
Hallo Peter -

hier ein Zitat von mir aus einem anderen Zwirn (editiert):

Die billigste Stromversorgungsmöglichkeit ist ein Steckernetzgerät 5V/3A ( 7,50 €), der Strom wird über einen PWM-Regler gesteuert.
Für 3,99 € gibt es einen (China), der u.a. als Drehzahlregler für Motoren gedacht ist und mit 10 kHz-Pulsfreqenz arbeitet, die beim Fotografieren nicht mehr stören. Er ist winzig, wird mit der Achsenmutter des Potis befestigt, letzterer hat sogar einen Ausschalter und ein Knopf ist auch dabei. Die beiden Anschlussklemmen erleichtern Versuchsaufbauten gewaltig. Die Platine hat 28 x 30 mm.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures005/188973_36207881.jpg) (http://s888.photobucket.com/user/rblaich/media/PWM_5A_10000Hz_zpsqv9kym9h.jpg.html)

Ein Leistungswiderstand wird in Serie geschaltet um den Pulsstrom zu begrenzen, der Wert hängt vom erwünschten Maximalstrom ab (so zwischen 1 und 0,5 Ohm bei 1 bis 3 A). Er wird nicht allzu heiß, da das Steckernetzgerät nur 5 Volt hat, also bei 3 A nur etwa 5 Watt vernichtet werden müssen.

Ohmscher Widerstand und PWM entsprechen natürlich nicht der reinen Lehre, aber die Kombination hat sich bei mir jetzt schon ein halbes Jahr für die Durchlichtbeleuchtung an meinem Stemi 2000 bestens bewährt und ich habe auch schon eine UV-Beleuchtung damit ausgestattet.

Viele Grüße

Rolf


Titel: Re: LED-Universalnetzteil bis 1000 mA
Beitrag von: the_playstation in Februar 17, 2016, 22:24:11 NACHMITTAGS
Hallo Rolf.
Genau Rolf. :) Klein, mit ordentlichem Poti, Anschlußklemmen und günstig. Was will man mehr? Je nach LED auch mit leistungsstärkerem 5V Netzteil zu betreiben. Daher verstehe ich die ganze Problematik nicht. Alternativ könnte man die LED im Takt zu einer Musik dimmen. Oder per Smartphone per bluthooth. Letzteres wäre ein wenig anspruchsvoller.

Ich hatte schon überlegt, einen Mikrotermin mit Basteln/Technik durchzuführen.

Liebe Grüße Jorrit.