Hallo,
ist das eine Amöbenschale? Die hat das Kieselalgen-Kochen überlebt und muss also silikatisch sein.
Das Bild ist gestackt mit PICOLAY, Objektiv 100/1,32.
Schönen Abend
Carsten
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures005/190282_34084661.jpg)
Hallo Carsten,
könnte sein. Aber sicher ist, dass du zuwenig Stacks gemacht hast. Dann erfindet Picoley so graue Schatten!
Hallo,
ZitatAber sicher ist, dass du zuwenig Stacks gemacht hast.
Ich weiss, dass dieses Bild kein Meisterwerk geworden ist. Ich wußte aber nicht, dass Amöben auch Glasbaumeister sein können.
Danke für die Antwort.
Carsten
Hallo,
ja, das geht natürlich etwas besser.
Obwohl, wenn jetzt jemand sagt, das sind gar keine Amöben, sondern Champagner-Trüffel....
Carsten
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures005/190421_6328623.jpg)
Hallo Carsten,
für mich sehen die Dinger aus wie Pollen von irgendwas.
LG Angie
Hallo Angie -
Verkieselte Pollen?
Gruß
Rolf
Hallo Rolf,
Pollen sind ziemlich resistent. Wir haben im Geologiestudium Sedimentproben mit Flußsäure behandelt, damit mehr oder weniger nur die Pollen zum Auszählen übrig bleiben.
Siehe z.B. hier: http://www.rundschau-online.de/pollen-berichten-aus--der-vergangenheit-11345210
Grüße
Martin
Hallo Martin,
auch in der Geographie findet die Pollenanalyse Anwendung. Das Alter der Pollen ermittelten wir mittels 14C-Methode.
LG Angie
Hallo,
danke für Eure Antworten. Auch wenn die Schokotrüffel schon Ähnlichkeit mit Pollen haben, schließe ich die für mein Dafürhalten aber aus: Flusssäure ist keine oxidative Säure (das Fluor hat sein Elektron ja schon dem Wasserstoff weggenommen). Aber in kochender 60% Salpetersäure geht alles organische in die Gasphase. Da bleibt nix übrig. Wenn das Pollen sind, müssen sie fossil sein.
Das glaube ich aber auch nicht, die Probe ist eine Auswaschung eines rezenten Moospolsters aus New Alesund, Spitzbergen. Auch wenn Pollen dort natürlich nicht gänzlich ausgeschlossen sind, sollten dort aber deutlich weniger vorkommen, als in wärmeren Regionen. Und auch die würden sich in Rauch (und Stickoxide ;D) auflösen.
Vielleicht hat ja jemand noch eine Idee.
Carsten
Gibt es von der Probe noch ungekochtes Material? - Dann könnte man schauen, ob aus solchen "Trüffeln" unter freundlicheren Bedingungen Amöben heraus kommen. so ist es mir gegangen, als ich die Probe dann nach 3 Tagen nochmals angesehen habe.
Zitat von: Monsti in März 04, 2016, 13:52:25 NACHMITTAGS
auch in der Geographie findet die Pollenanalyse Anwendung. Das Alter der Pollen ermittelten wir mittels 14C-Methode.
LG Angie
Liebe Angie!
Das ist mir neu, daß es zweckmäßig ist, Pollen zwecks Pollenanalyse mit der C
14-Methode zu messen. In den Hochmooren kann ihr Alter doch recht bequem durch die Höhe der Fundschichten bestimmt werden, weil deren Zuwachs einigermaßen konstant ist. So kenne ich das noch. Allerdings habe ich meine Kenntnisse seit 30 Jahren nicht gepflegt, sie sind bestimmt veraltet. Können Sie mir einen Literatur-Hinweis geben?
Leider wohne ich nicht in einer Hochmoorgegend im Isar-Amper-Schwemmland, hier gibt es Flachmoore ohne Pollen!
Das kennen Sie vielleicht? >>> http://www.klaus-henkel.de/pollen.pdf
Oder das: http://www.klaus-henkel.de/honigpollen.pdf
Herzliche Grüße!
KH
Lieber Klaus,
die Pollenanalyse führten wir natürlich nicht in Mooren durch, sondern anhand spätpleistozäner/frühholozäner Sedimente, z.B. in Sandgruben, Baugruben oder auch Straßenbauaufschlüssen, aber auch anhand von Bohrungen in Berlin (dort hatte ich studiert). An einigen Stellen erkannte man sogar den stark gepressten Horizont der Eem-Zeit, der mit der 14C-Methode natürlich nicht erfasst werden konnte. Literatur habe ich dazu leider nicht (mehr). Ist schließlich schon an die 35 Jahre her ...
Im Isar-Amper-Schwemmland sollte man eigentlich ähnlich wie in Berlin an Aufschlüssen Pollenanalysen durchführen können, wobei hier aufgrund des etwas höheren Gefälles vermutlich kaum Rückschlüsse über die lokale Klimaentwicklung gezogen werden können, da die Pollen z.T. aus großer Entfernung angeschwemmt und im Sediment eingelagert wurden.
Herzliche Grüße
Angie