Hallo Gemeinde,
wie im Titel schon angedeutet, suche ich ein Mikroskop für eine spezielle Anwendung. Es geht um die Beurteilung der Abtastspitze historischer Tonabnehmer bei Plattenspielern.
Erste Versuche habe ich bereits unternommen mit durchwachsenen Ergebnissen. Beruflich benutze ich ein Eschenbach Stereomikroskop/Stereolupe mit 40 facher Vergrößerung.
Die optische Qualität ist ok, die Vergrößerung aber zu gering.
Mit einem Durchlichtmikroskop, ebenfalls Eschenbach gelingen mir keine zufriedenstellenden Ergebnisse. Die Vergrößerung ist zwar mehr als ausreichend, aber die minimale Schärfentiefe und er geringe Abstand Objektiv/Betrachtungsobjekt machen eine Beurteilung extrem schwer.
Nach meinem bescheidenen Wissen über Mikroskope glaube ich, mit folgenden Schlussfolgerungen, was das Gerät betrifft, richtig zu liegen.
- Auflichtmikroskop/Stereolupe mit ca. 100-facher Vergrößerung
- ein möglichst großer Freiraum Objektiv/ Betrachtungsobjekt
- möglichst gute, optische Qualität
Nach etwas Recherche im Netz bin ich auf folgende Angebote gestoßen:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/eschenbach-stereomikroskop/428577761-242-16726
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/citoval-technival-microskope-trinocular-foto-tubus/416502254-245-3772
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/mikroskop-leitz-stereomikroskop-typ-ts2/415539166-234-2046
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/leitz-stereomikroskop-mikroskop-binokular/428510625-168-2935
Was ist davon zu halten? Wäre ein Mikroskop aus chinesischer fertigung eine Alternative?
http://www.amazon.de/Seben-Incognita-Stereo-Mikroskop-Vollausstattung/dp/B00693W90Q/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1457888021&sr=8-2&keywords=stereomikroskop
ich würde mich freuen, wenn ihr zu der Problematik etwas sagen könntet.
Herzlichen Dank und viele Grüße,
Achim
Hallo,
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=23360.msg173455#msg173455
Herzliche Grüße
Peter
Danke Peter für den Link.
Könnt ihr vielleicht noch was zu den optischen und mechanischen Qualitäten der angedachten Moikroskope sagen?
Gruß,
Achim
Hallo,
ich glaube, die optischen Problem sind die geringeren, hier werden ein oder zwei preiswerte Achromaten (da hat sicher jemand überzählige) mit 2 einfachen Okularen (muß kein Kpl sein) ausreichen. Kondensor, Aperturblende, Leuchtfeldblende brauchst Du alles nicht, eigentlich nur einen evtl. fein fokussierbarer Tubus mit Stativ und Platz vor dem Objektiv, um Dein Objekt zu manipulieren und zu fixieren. Hier wäre natürlich eine drehbare und in X-, Y, und Z-Richtung verstellbare Lösung optimal. Beleuchtung: Improvisation, Jansjö, Kaltlichtquelle mit Lichtleiter, LED....
Jetzt hab ich mir aber vermutlich etwas zusammengereimt, was es gar nicht gibt.
Gruß Jochen
Hallo Jochen,
gibt es schon.... heißt dann Tisch nach Fedorow und ist preislich in einer anderen Galaxis :-(
Grüße
Wolfgang
Danke Euch.
Kreuztisch hab ich. Für die Beleuchtung steht eine Gossen Kaltlichtquelle mit 3 Schwanenhälsen bereit. Momentan hab ich ein Zeiss Citoval 2 an der Angel, Damit läge ich nicht falsch, oder? Es hat einen Fototubus und 25er Okkulare.
Zuschlagen oder nicht?
Gruß,
Achim
Willkommen im Club Niko,
So ne Recherche hilft wirklich oft wunderbar, aber man muss natürlich auch ein wenig Ahnung haben, wo man suchen muss! Hast du aber offensichtlich! ;)
Stell dich doch mal vor, damit man weiß was du für einen Background hast. Was ich in dem Link gefunden habe ist schon mal eine gute Basis: ;D
Niko Meyer
niko-meyer@gmx.de
Hallo,
ja, die Seite hat was: "Hochwertige Mikroskope" kaufen zum "fairen Preis". Die sind B(r)esser....
Freundliche Grüße
Peter
Das Video der Uni Graz ist sehr schön gemacht. Allerdings sind da recht ordentliche Mikroskope im Einsatz, das Demomikroskop ist wahrscheinlich ein Olympus BX 40 und dahinter stehen Leica-Mikroskope. Sicher hat die Uni nix dagegen, dass ihr Film in einer kommerziellen Werbung eingebaut ist.
Dahinter sind wie bei Youtube üblich weitere Videos. Ein Negativ-Beispiel ist dieser hier: Mikroskop Präparat selber machen erzeugen erstellen. Die Hand verdeckt das Wesentliche, das Histokit ist garantiert zu dickflüssig, der Insektenflügel wurde nicht mit Lösemittel benetzt und das Deckglas ist zu klein. Das Präparat ist sicher voller Luftblasen!