Hallo,
ich habe mich nocheinmal mit der Fotografie einer Stubenfliege beschäftigt. Nachdem die Fliege noch nass war (nach der Reinigung) bot kam ich auf die Idee mal einen Wassertropfen mit abzulichten. Dies gestaltete sich jedoch viel schwieriger als zunächst gedacht. Unter der starken Beleuchtung verdampfte der Tropfen immer wieder schnell und innerhalb einer Fotoserie vollständig. Ich musste sehr schnell fotografieren und viel manuell nachbearbeiten. Am Ende sah das Ergebnis dieses etwas anderen Objektes dann so aus:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/191249_32075139.jpg) (http://s831.photobucket.com/user/jan_rosenboom/media/stubenfliege%20wasserstropfen%2032x%202%203_zpsp4f6oip3.jpg.html)
Viele Grüße
Jan
Hallo Jan.
Ein schönes, interessantes Bild. Hast Du mit LED-Licht fotorafiert? Eventuell in einem kalten Raum? Das könnte die Verdunstung reduzieren.
Liebe Grüße Jorrit.
Hallo Jan,
oder evtl. ein Glyzerintröpfchen nehmen ?
viele Grüße
Reinhard
Hallo Jan
Dabei ist der Tropen doch nicht wirklich klein, wie viele Bilder hast Du denn gestapelt das das Wasser verdunstet ist?
Wenn Kunstlicht dann verwende ich Kaltlichtleuchten. Dabei wird das Licht via Lichtleiter zum Lichtformer geführt. Am anderen Ende sitzt die Halogen/Blitzleuchte.
Liebe Grüße
Gerhard
Hallo,
naja ich habe ja auch keine Kaltlichtleuchten verwendet. Sondern 3 Jansjös. Die entwickeln bei Dauerbetrieb auf einen kleinen Punkt konzentriert schon ein bisschen Hitze. Kaltlichtleuchten mit Lichtleiter wollte ich mir schon seit längerem anschaffen. Mal sehen wann sich eine günstige Gelegenheit bietet. (Ich wollte nicht so viel dafür ausgeben und warte bei Ausrüstung immer gerne auf das ein oder andere Ebay-Schnäppchen. Außerdem hat das auch selbst einen gewissen Reiz ;). ) Bisher tun es ja auch die Jansjös ganz gut.
Und bei ca. 200 Bildern, die ich mittlerweile mit 2s zeitlichem Abstand aufnehme um Vibrationen zu minimieren, verging schon einiges an Zeit. Erstaunlich wie schnell so ein Tropfen verdampft. Es brauchte ja auch noch ein paar Sekunden bis Minuten den Tropfen mit einer kleinen Pipette vernünftig zu positionieren und dann die richtige Perspektive unter dem Mikroskop zu finden, da jeder Tropfen schon ein bisschen anders aussah.
Die Idee mit dem Glycerin hatte ich auch schon. Wenn ich sowas nochmal probiere würde ich es so versuchen.
Viele Grüße
Jan