Hallo zusammen,
ich bin auf dem Gebiet vollkommener Anfänger, also gibt es für mich noch erhebliches Verbesserungspotenzial. Trotzdem traue ich mich mal. Vielleicht hat jemand eine Idee was die Objekte darstellen könnten? Aufgenommen ist das mit einem 40 Objektiv.
Im ersten Bild ist das Objekt in der Zentrifuge wohl mit einem Salzkristall aneinandergeraten.
Gruß
Andreas
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures005/201184_66048192.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures005/201184_19378637.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Hallo Andreas,
Du könntest uns sehr helfen, wenn Du schreibst, WAS Du denn da zentrifugiert hast. Tümpelwasser? Blut? Bei welcher Umdrehungszahl. Das ist in sofern wichtig, weil etliche Objekte ein Zentrifugieren nicht überstehen. Mir scheinen das auch zwei vollkommen unterschiedliche Objekte zu sein. Erstes erinnert mich in seiner Oberflächenstruktur entfernt an eine Alge, wie das Wassernetz hier:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/201187_34674690.jpg) (http://s1259.photobucket.com/user/plaenerdd/media/Wassernetz%20mit%20Glockentier.jpg.html)
Aber ich denke nicht, dass es das wirklich ist. Der "Salzkristall" erinnert mich stark an Quarzsand. Wo sollte das Salz herkommen?
Beste Grüße
Gerd
Hallo Gerd,
ich möchte mich ein wenig mit der Parasitologie beschäftigen. Bei dem Präparat handelt es sich um eine Stuhlprobe aufbereitet nach einem kombinierten Sedimentations- und Flotationsverfahren. Daher ist das Kristall ein Salzkristall der Flotationslösung.
Zentrifugiert wurde mit 1500 U/min für 3 Minuten.
Gruß
Andreas
Hallo Andreas,
tut mir leid, aber irgendwie erinnert mich das an die Prüfungsfrage des Vogelprofessors. Man sieht die Spitze eines Vogelzehs und soll sagen welche Vogel das ist. Al bissel mehr drumrum wär schon hilfreich!
Hallo Klaus,
sorry da kann ich keine weiteren Details zu liefern. Ich hatte gehofft das es sich um charakteristische Strukturen handelt.
Gruß
Andreas
Hallo Andreas,
mit "mehr Speck" war gemeint:
Herkunft der Probe (welches Tier, wann entnommen, Vorlauf-Mittelteil-Nachlauf, Nahrung)
Art der Aufbereitung (Flotationsmittel, Vorgang, Trennung)
Maßstab der Abbildung, Einbettungsmittel
All diese Dinge sind zur Beurteilung wichtig!
Ansonsten siehe Klaus.
Grüße
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
wow, so viel Backgroundinformationen sind da notwendig. Also der Durchmesser des "Ei's" (will ich mal so nennen) dürfte um die 60um betragen. Das Verfahren war ein kombiniertes Sedimentations und Flotationsverfahren. Flotationslösung mit NaCl. Das Tier ist ein Hund.
Gruß
Andreas
Hallo Andreas,
das Längliche könnte - aber unter großem Vorbehalt - der Scolex eines Bandwurmes sein.
Gruß
Christian