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Foren => Mikroskopie-Forum => Thema gestartet von: micropol in September 28, 2016, 12:35:27 NACHMITTAGS

Titel: Jenaval und Fotografie - Erfahrungen -
Beitrag von: micropol in September 28, 2016, 12:35:27 NACHMITTAGS
 Hallo Mikrogemeinde!

Wer hat Erfahrungen Fotografieerfahungen mit dem Jenaval (mit Pol Durchlicht) in Bezug auf Abbildungsqualität;positive und weniger gute.Evtl. im Vergleich zum Phomi III,mit guter

Ausstattung ?

Danke Euch.

Grüße Hermann.
Titel: Re: Jenaval und Fotografie - Erfahrungen -
Beitrag von: RainerTeubner in September 28, 2016, 12:56:07 NACHMITTAGS
Hallo,

ich photographiere mit meinem Jenaval sowohl im Durchlicht, bei schiefer Beleuchtung als auch mit polarisiertem Licht. Die Kamera (Canon EOS 5D II) ist über einen Photoadapter 3,2x am Jenaval adaptiert. Die Kamera wird über die EOS-Utility vom PC aus gesteuert. Die gefärbten und ungefärbten Pflanzenschnitte werden mit ICE von Microsoft zu Panoramen verarbeitet, die Diatomeenaufnahmen mit picolay gestapelt. Die Bearbeitung der Bilder (Kontrast spreizen, Farben anpassen, schärfen, Hintergrund putzen, skalieren etc.) erfolgt mit gimp.

Wenns Probleme gibt, liegt es an meinen mangelnden Können und nicht am Mikroskop.

Viele Grüße

Rainer
Titel: Re: Jenaval und Fotografie - Erfahrungen -
Beitrag von: micropol in September 28, 2016, 13:02:32 NACHMITTAGS

Hallo Rainer!

Danke fürs aw.Hast Du noch ein anderes Mikroskop zum Vergleich (gehabt) ?

Grüße Hermann.
Titel: Re: Jenaval und Fotografie - Erfahrungen -
Beitrag von: RainerTeubner in September 28, 2016, 13:23:45 NACHMITTAGS
Hallo Herrmann,

ich hab auch mit einem Amplival photographiert, allerdings damals noch mit einer Kamera (Leica digilux 3), die leider nicht per PC steuerbar war. Die Adaption ans Amplival (Endlichoptik mit 160 mm Tubuslänge) war unbequem und daher fehlernafällig: um zu photographieren, mußte man immer den Photoadapter schwenken.
Die Qualität der Bilder war einwandfrei.

Viele Grüße

Rainer
Titel: Re: Jenaval und Fotografie - Erfahrungen -
Beitrag von: Peter V. in September 28, 2016, 14:11:46 NACHMITTAGS
Hallo,

was für eine merkwürdige Fragestellung  ???

Das hängt doch nicht primär vom Mikroskop an sich ab, sondern von der korrekten Kameraadaption! Unterschiede gibt es natürlich insofern, als Kameras an manche Mikroskope leichter und andere umständlicher zu adaptieren sind. Diesbezüglich ist das enaval einfach: Ein schlichtes optikloses "Ofenrohr" reicht für die direkte DSLR-Adaption (also Projektion direkt auf den Kamerachip einer DSLR).


Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Jenaval und Fotografie - Erfahrungen -
Beitrag von: Heribert Cypionka in Oktober 02, 2016, 13:27:53 NACHMITTAGS
Zitat... mit picolay gestapelt. Die Bearbeitung der Bilder (Kontrast spreizen, Farben anpassen, schärfen, Hintergrund putzen, skalieren etc.) erfolgt mit gimp.

Ich freu mich über jeden, der PICOLAY zum Stacken benutzt. Aber Kontrast spreizen, Farben anpassen, Schärfen, Hintergrund putzen, Skalieren etc. kann PICOLAY natürlich auch, alles in einem einzigen Fenster ('Enhance') mit Vorschau. Wenn es mit GIMP einfacher oder besser geht, wüsste ich das sehr gern, damit ich PICOLAY in dieser Hinsicht verbessern kann...

Danke für jede Rückmeldung und herzliche Grüße

Heribert Cypionka
Titel: Re: Jenaval und Fotografie - Erfahrungen -
Beitrag von: RainerTeubner in Oktober 03, 2016, 15:48:30 NACHMITTAGS
Hallo,

na, die Verwendung von gimp ist einfach der Gewohnheit und der Bequemlichkeit geschuldet, gimp war halt nun einmal das erste Bildbearbeitungsprogramm, mit dem ich mich näher beschäftigt habe. Das Programm, das man besser kennt, ist oft das Bessere.

Picolay benutze ich auch noch, um den Hintergrund von den Diatomeenphotos vor dem Stapeln bequem abzuziehen. Damit spare ich mir einges an Putzarbeit mit dem Radierer ein.

Ich merke aber schon, daß ich mich mit picolay noch näher beschäftigen muß.

Viele Grüße

Rainer