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Foren => Mikroskopie-Forum => Thema gestartet von: vvbasti in November 20, 2016, 21:29:07 NACHMITTAGS

Titel: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 20, 2016, 21:29:07 NACHMITTAGS
Hy, nach meiner Vorstellung nun die endgültigen Fakten.
Eigentlich hatte ich ein Phomi 1 gekauft was ich heute morgen abholen wollte,
ich verzeihe dem Verkäufer (-;, denn es ist zu 0% ein Phomi 1
Die im Konvolut enthaltene Photo Einheit war von Leitz und hat mit dem Zeiss Mikroskop relativ wenig zu tun.

Das ganze Konvolut war relativ chaotisch, das Mikroskop war so auch nie richtig funktionstüchtig.
Zum teil waren Linsen aus den Objektiv Revolvern ausgebaut
Die Tubus Köpfe sind auch seltsam, zwei davon kommen eigentlich vom Ultraphot II
Davon ist auch viel an Handbüchern dabei, der Optovar hing auch noch an diesem Tubus.
Hab den Optovar umgebaut, ein Luminar objektiv ist auch dabei, der passende Spiegel Tubus für Ultraphot auch.
Eventuell baue ich mir den auch noch um für meine Nikon.

Die Bi-Okular Tuben sind auch gemischt, der eine ist schon beige und somit viel neuer.
Der Originale ist aber auch dabei.

Die Liste der Objektive ist recht lang, leider ist das wertvollste hinüber, Plan Pol 2,5 (Frontlinse hat von innen Verschmutzungen)

Folgendes ist dabei

EPI 40 POL 0,85 Öl
EPI Plan 16 POL 0,35
EPI Plan 100 POL 1,25 Öl

Pol 100 1,25 Öl
Pol Plan 2,5 0,08 (Leider verschmutzt)
Pol 6,3 0,16
Pol 40 0,85 (2x eines Ok eines verschmutzt)
Pol 16 0,32

PH2 NeoFluar 25 0,60
PH2 NeoFluar 16 0,40
PH2 NeoFluar 40 0,75

Okulare sind leider alle POL mit dem ollen Fadenkreuz, da diese bei 2en schon defekt ist werde ich das mal entfernen.
Auf Arbeit gibt's ne CleanBensch da werde ich es mal öffnen und die gerissenen Drähte raus holen.

Leider Fehlt die Durchlicht Aperaturblende, dank altem Stativ denke ich dass ich Sie irgendwo bekommen werde.
Eigentlich dachte ich da Auflicht Tubus dabei ist dass Sie auch da sein sollte aber wurde wohl verschlampt. )-;

Der Tisch ist ein Poltisch, leider komme ich mit der Bedienung nicht ganz klar oder die Triebe sind defekt.
Hat jemand eine kurze Info welche Funktion die Triebe haben, Kann man den Poltisch zum reinigen und neu fetten zerlegen ?

Die Lampenhäuser sind 1x Großes Lampenhaus mit 12v und eine kleines Lampenhaus für unten 12v.
Das HBO Lampenhaus ist extra und mit externem Stativ

Ich wollte eigentlich Bilder anfügen, sau blöde frage wie geht das hier mit den Bildern (-;
Bin zu doof (-;
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: Gerd Schmahl in November 20, 2016, 21:38:27 NACHMITTAGS
Hallo,
hier (http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=653.0) ist das Bildereinstellen beschrieben.
Gerd
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 20, 2016, 22:31:28 NACHMITTAGS
Ok damit hatte ich zwar nicht gerechnet da man sich an den direkt Upload schon total gewöhnt hat.

Aber geht auch.

So nun Bilder

Das Mikroskop zusammengebaut.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/204807_24281713.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/204807_56026160.jpg)

Das HBO Lampenhaus.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/204807_15371187.jpg)

Der Kopf vom Ultraphot fürs luminar
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/204807_26238899.jpg)

Das Luminar
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/204807_2053075.jpg)

Das Zubehör
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/204807_17067226.jpg)
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: Klaus Herrmann in November 20, 2016, 23:03:53 NACHMITTAGS
Hallo Basti,

wenn ich das richtig sehe, hast du eine Mischung aus Universal und Ultraphot. Der schwarze Kopf im 4. Bild passt eigentlich nur an ein Ultraphot, das Luminar gehört da auch dazu. Sehe gerade: hast du schon selbst bemerkt - sorry!
Fluoreszenzkondensor und Auflichtkondensor kann ich auch sehen. Der Poltisch hat einen Feststeller, der muss natürlich lose sein. Aber er kann auch verharzt sein. Das Reibrad zum Feindrehen kann abgerieben sein, dann muss der Gummiring ersetzt werden. Und wahrscheinlich der Tisch zerlegt und neu gefettet werden. Habe gerade 2 Kreuztische komplett überholt, abendfüllend, aber lohnt sich!
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 20, 2016, 23:58:30 NACHMITTAGS
Ja leider war das wild durcheinander gewürfelt, man glaubt nicht was ich alles gefunden habe.
ich glaub sogar einen 5 Achsigen Präperatenhalter für ein Raster Elektronen oder so,
für Lichtmikroskopie kann der nicht sein. So fein arbeitet man da nicht.
Bitte berichtigt wenn es etwas anderes ist.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/204818_6141903.jpg)

Was den Kopf für das Luminar betrifft, ich habe noch zwei köpfe für Ultraphot.
Einen davon bau ich mir um so das meine Nikon oben drauf Platz hat, Den Mount für das Stativ lass ich mir auf der Arbeit Fräsen.
Ist ja kein großes Wunderwerk.

Oder gab es für Luminare auch Adapter fürs Universal so wie beim Standard ?
Die passenden Kondensoren muss ich mir auch noch besorgen fehlt hab ich bemerkt.

Auflicht Fluoreszenz scheint alles soweit vorhanden zu sein, die Filter im III RS schauen noch brauchbar aus.

Für Pol bin ich mir nicht Sicher ob der drehbare Analysator noch geht, was muss sich denn da alles bewegen ?
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/204818_50491438.jpg)

Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: Klaus Herrmann in November 21, 2016, 12:42:03 NACHMITTAGS
ZitatFür Pol bin ich mir nicht Sicher ob der drehbare Analysator noch geht, was muss sich denn da alles bewegen ?

Das ist ein Kompensator nach Ehringhaus!
Der kommt in den Schlitz für die Kompensatoren. Hat noch das alte Querschnittmaß 4x12 mm. Wenn du an dem Rad rechts drehst, dann dreht sich die runde Skala vorne synchron mit und die Kompensatorplatte kippt aus der Horizontalen. Wichtig: einschieben und ausziehen nur in Null-Stellung, sonst wir das wertvolle Teil geschrottet!

Der Drehanalysator steckt - so wie ich das sehe - senkrecht hinter dem Fluoreszenzkondensor gleich in doppelter Ausführung.

ZitatDen Mount für das Stativ lass ich mir auf der Arbeit Fräsen.
Ist ja kein großes Wunderwerk.

Du hast beneidenswerte Möglichkeiten, dies Umarbeitung ist aus meiner Sicht kein Klacks, weil die Aufnahme völlig anders aussieht.

Noch ne Anmerkung nebenbei: Hoffentlich hast du nicht zu viel bezahlt für den ollen Krempel, also ein Hunni wäre noch im Rahmen! 8) ;D 8)

Der Präparatehalter sieht nach professionellem Eigenbau aus und könnte zu einem Spindeltisch gehören (Vermessung von Kristallwinkeln). Olaf kann dazu kompetent antworten.
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 21, 2016, 13:23:22 NACHMITTAGS
Die Mount Platte wird nach dem original nachgebaut und auf der CNC gefräst.
Heutzutage sind das 20min am PC und 25min warten vorm Automaten, so in etwa.
Der universal Mount ist nicht sehr komplex wenn man ihn aus zwei teilen konstruiert.

Das mit dem Hunni hab ich mal gekonnt überhört,
alleine der III RS FluAuflicht kost nicht gerade Wenig, die ganzen Pol Objektive sind auch nicht ganz billig.

Für nen Hunni bekommt man nicht mal ein vernünftig ausgestattetes LOMO
Zudem die Universal Geräte beliebter sind wie die Phomis, die ham ja den ganzen Kamera Krämpel im Bauch den kein Mensch braucht.

Also ein Hunni reicht da nicht ganz da bin ich mir recht sicher
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: Peter V. in November 21, 2016, 14:12:33 NACHMITTAGS
Hallo vvbasti,

nennst Du uns deinen Vornamen? Irgendwie doof, Dich mit "vvbasti" anzureden.

Ja, so isser, der Klaus! Preisvorstellungen hat der.... :o Nen Hunni!  ;D ;D Ok, viel Krempel, alles ungeordnet, putzen muss man auch noch...das ist doch trotzdem alles zusammen so um 300 EUR wert. Übrigens - ich würde des Dir gerne abkaufen und sogar noch 200 EUR mehr geben, auch über einen Tausch gegen ein Standard mit ordentlichem Objekttisch können wir reden.

Aber jetzt mal im Ernst (und Klaus hat natürlich auch nur a Späßle gemacht): Das ist schon ein toller Fang, den Du da gemacht hast. Wenn ich es richtig sehe, ein komplettes Polmikroskop. Das ist schon ein wirklich nettes Gerät (das ich auch gerne hätte). Glückwunsch!

Bist Du feinmechanisch begabt? Falls nicht, versuch Dich bitte nicht am de Tisch oder sonstigen Komponenten, sondern investier lieber ein paar EUR und lass das von jemandem machen, der es schon einmal gemacht hat und kann. Es wäre echt schade, wenn da etwas zerstört wird.

Das zweite von Dir angefragte unbekannte Teil ist ein sogenannter "Goniometerkopf" und gerhöt - wie schon erwähnt - höchstwahrscheinlich zu einem Spindeltisch.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures005/204844_30010551.jpg)

Ich wünsche Dir viel Freunde bei der Reanimation und Benutzung dieses feinen Mikroskops.

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: limno in November 21, 2016, 14:43:18 NACHMITTAGS
Hallo Peter,
einfach die Vorstellung lesen! ;D Da erfährst Du, dass "vvbasti", Sebastian heißt!
Liebe Grüße
Heinrich
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 21, 2016, 15:05:38 NACHMITTAGS
Cool danke,
Das mit den 100Euro hab ich auch nicht wirklich ernst genommen,
Aber gleich vorweg, alles was an mein Mikro Passt bleibt auch bei mir (-;
Alles was nicht passt wird passend gemacht, wenn es lohnt.
Alles was dann noch übrig ist gebe ich dann weg.

Ja Pol technisch scheint alles vorhanden zu sein, lediglich 2der Pol Objektive sind hinüber.
Das 2,5 Plan Pol Übersicht und ein 40er Pol davon waren aber 2 Dabei, vermutlich damals schon defekt und ersetzt.
Auch die Analysatoren sind 2 Stück da und Intakt.

Den Quarz Kompensator habe ich gerade wieder gängig gemacht.
Der war wie vieles komplett verharzt, hab den schneckentrieb abgenommen und eingelegt, nach 1h ließ er sich wieder drehen.
Der Vorgänger hatte leider die madenschraube ab genudelt, hab sie aber noch raus bekommen und ersetzt.
Nach dem kompletten entölen des Triebes hab ich Uhrmacher Öl verwendet, damit sollte das Thema verharzen nicht mehr vorkommen.

Was den tollen Goniometer Kopf betrifft, ein paar der teile hab ich auch rumpurzeln gesehen,
Wusste nicht genau für was das ist, den Drehknopf mit Skalierung hab ich irgendwo gesehen.
Brauch ich quasi nur noch ne Halterung dann kann man damit kleine Zwerg Kristalle bestaunen Richtig ?
Also der kommt schon mal wieder aus der Kuriositäten Kiste und wird später mal verwendet.

ich hatte auch so Kristalle auf einer Art hauch dünnen glas Kanüle dabei, die warn da dann eingespannt denke ich, sah genauso aus wie auf dem Bild

und die Rote knete (wachs) war vermutlich zum auf kitten von größeren Präparaten denn an dem 5Achsen Tisch ist noch restknete.

Cool mal gespannt was ich da noch so alles finde.
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: Peter V. in November 21, 2016, 15:14:37 NACHMITTAGS
Hallo,

5-achsiger Tisch? Ist da etwa auch noch ein "Universaldrehtisch" (http://www.mikroskop-online.de/mikroskope/wp-content/uploads/2013/03/IMG_3298.jpg) dabei?

Möglicherweise hast Du auch tatsächlich einen kompletten Spindeltisch, wenn Du mal genau in Deinem Konvolut kramst. Die "Kristalle auf Nadeln" sprechen schwer dafür.

Fotografier doch mal alles, was Du da so hast.

Vielleicht finden sich noch ein paar Schätze.

Interessant ist auch, dass der "Achsenbild-Monotubus" gleich doppelt vorhanden ist. Da hat man wohl alles, was im Institut noch herumlag, zusammengerafft und in eine Kiste gepackt.

Herzliche Grüße
Peter

Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: Klaus Herrmann in November 21, 2016, 15:15:23 NACHMITTAGS
Hallo Basti,

ZitatJa, so isser, der Klaus! Preisvorstellungen hat der.... Schockiert Nen Hunni!  Grinsend Grinsend Ok, viel Krempel, alles ungeordnet, putzen muss man auch noch...das ist doch trotzdem alles zusammen so um 300 EUR wert

Na gut, schon richtig. Der "Krempel" hat mal locker so viel gekostet, wie damals ein S-Classe Mercedes. Und so komplett alles auf ein Mal zu bekommen ist schon einen Asbach Uralt wert! ;) Da werden dich viele beneiden drum!
Und durch die Dubletten hast du sogar die Chance zu refinanzieren! 2 Drehanalysatoren, 2 Poltuben mit Bertrandlinse für Konoskopie, da kannst du Achsenbilder anschauen. Und wer weiß, was sonst noch alles auftaucht beim genauen durchforsten. Viel Spaß dabei - muss ein Gefühl sein wie auf der Schatzinsel!
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 21, 2016, 16:24:13 NACHMITTAGS
Ja das ist schon recht witzig, ich hab grad Spektralplatten gefunden,
Sind vermute ich Foto Platten, hab Sie nicht geöffnet da die sicherlich wie ein film auf licht reagieren.
Vermute das gehört zu dem komischen Spektrometer der da dabei war.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/204855_14265642.jpg)

Ja den Universaltisch hab ich glaub ich auch, aber der ist komplett zerlegt. Eventuell sind es auch nur Teile
Sind lauter Ringe mit Skalen, muss ich erst mal sehen dass ich Ihn wieder zusammen gebaut bekomme.
Ein metallteil ist defekt, deswegen vermutlich auch in teilen, kann ich aber nachbauen. Hoffe es fehlt nicht noch mehr vom Tisch.
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 21, 2016, 16:40:28 NACHMITTAGS
So, aktueller Stand.

- Alle Blenden wieder gängig Aperaturblende war fest und verharzt.
- Lichtweg sauber, die Umlenkspiegel im Lampenanbau sind wieder Spiegel, die waren Weiß. Vor allem der untere.
- Sammellinsen in den Lampenhäußern haben nicht mehr den Status durchscheinend, sondern in Transparent
- Sammellinse im Kürbis richtig eingebaut, war verkehrt rum )-; das müssen echt Akademiker gewesen sein die das zuletzt in Händen hatten. (-;
- Leuchtmittel justiert, soweit mir möglich. Mir fehlt noch die Anleitung der Lampenhäuser darin war das erklärt laut Buch.
- Drehkompensator ist jetzt wieder ein Drehkompensator, war auch komplett fest.
- Alle Schieber gereinigt und Dreck der letzten 56 Jahre entfernt.

Erster Funktionstest = bestanden, alle Elefanten (Staub) aus der Bildfläche sind verschwunden.


Noch eine Kurze Meinungsfrage.
Ich bin aktuell dabei alles was ich vorher hatte zu verkaufen, steht ja nur rum.
Meine BH2 Kopie geht weg is klaar, mein Mono Lomo geht auch weg ebenfalls klar.
Ich hab aber noch mein großes LOMO mit Köhler Lampe etc. und 2 Sätzen Objektive incl. Kompensations Okulare und 3 Revolvern
BinOkular Tubus und Dunkelfeld, sowie ABBE und einen Pol Kondensor
Jetzt habe ich mir mal die aktuellen Preise angesehen und welch wunder LOMOS haben leider immer noch einen schlechten Ruf.
Somit werde ich nicht viel erwarten können, so stellt sich mir gerade die Frage ob ich es eventuell nicht doch behalte.

Nun meine eigentliche Frage, wie gut sind die Lomo Objektive im Vergleich zu den modernen Chinesischen Standard Objektiven.
Sind die LOMOS genauso gut ? oder sind die billigen Achromaten für 5er Satz 200 Euro wesentlich besser ?
Abgesehen von der Abgleichlänge die ja bei lomo noch 33,5 ist.
Denn dann würde ich drüber nachdenken Sie am Universal weiter zu nutzen für 0815 Aufgaben.

Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 21, 2016, 17:56:40 NACHMITTAGS
Ich habe mal die Handbücher Fotografiert,
ich dachte nicht dass da noch so viel Original dabei ist, und hatte vorher das Netz durchforstet.
Sehr viel in deutscher Sprache war leider nicht zu finden, EN ist zwar kein Hindernis aber Muttersprache ist mir doch lieber.

Jetzt hab ich mal alles heraussortiert was dabei war, es ist alles soweit unversehrt, selbst die Korrekturen sind dabei.

Ich stelle mal das Foto ein, eventuell benötigt der ein oder andere ja etwas davon.
Scanner steht bereit (-;

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/204858_22680542.jpg)
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: Linuxpenguin in November 21, 2016, 18:39:00 NACHMITTAGS
Meinen Neid ;)
Tolles Mikroskop mit rundum-sorglos-Paket
Viel Spass damit
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: liftboy in November 21, 2016, 19:16:31 NACHMITTAGS
Hallo erstmal,

jetzt muss ich doch mal was sagen:

ein gutes, brauchbares Lomo fürn Hunni hätt ich schon da!

Grüße
Wolfgang
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 21, 2016, 19:22:54 NACHMITTAGS
Ok dann halten wir Fest,
Kerninformation Lomo Mikroskope gibt's für 100 Euro  :)
Wobei die gar nicht verkehr sind, versteh nicht warum die so schlecht gehandelt werden.
Hatte mal nachgesehen wegen dem verkauf von meinem, da lass ich´s echt lieber da wo es ist.
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: Klaus Herrmann in November 21, 2016, 20:43:40 NACHMITTAGS
Hallo Basti,

mal davon abgesehen, dass das Bild auf dem Kopf steht: so kann man nicht lesen was es ist. Vielleicht mal 4 auf ein Foto?
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 22, 2016, 12:16:30 NACHMITTAGS
Sorry ganz schlaues Photo, hab ich auch erst gerade bemerkt (-;

Anbei die Liste vermutlich besser als ein Photo.

Alles in Deutscher Muttersprache

G40-215/I-d   Fluoreszenzmikroskopie
G40-140-d   Mikroskop STANDARD UNIVERSAL
G41-140-d   Großes Forschungsmikroskop UNIVERSAL
G40-540-d   Polarisationseinrichtung am Mikroskop
G40-650/I-d   Auflichtkondensoren II A und II B
G41-525-def   Drehkompensator nach Ehringhaus
G41-100/II-d   Mikroskopieren von Anfang an
G40-553-d   Universal-Drehtisch vierachsig
G40-702-d   Stereomikroskop I Stereomikroskop III
G40-160/I-d   Phasenkontrast-Kondensoren
G40-114/I-d   Mikroskope STANDARD GFL und WL
G40-196-def   Integrationsokular mit Platte II
G40-195-d   Integrationsokular I
G-50-112-d   Abbe-Refraktometer
G-40-450-d   ULTRAPHOT II
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 22, 2016, 13:25:44 NACHMITTAGS
Ich habe zwei Holzkisten original für Standard GFL hat da jemand Interesse ?
Einer ist komplett intakt incl. Schlüssel, beim anderen scheint das schloss nicht richtig zu funktionieren.
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: Dr. Jekyll in November 22, 2016, 16:22:52 NACHMITTAGS
Hallo vvbasti,

Hatte dir eine PM geschickt, warum bekomme ich keine Antwort? Falls kein Interesse besteht bitte ich um kurze Rückmeldung.

Gruß
Harald
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 22, 2016, 17:23:45 NACHMITTAGS
Sorry hatte ich übersehen, ging unter.
Hab geantwortet, grüße Sebastian
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 22, 2016, 17:31:54 NACHMITTAGS
Kann jemand nochmal auf meine Lomo Objektiv Frage schauen.
Macht es Sinn die teile noch zu verwenden oder ist ein neues Set Achromate aus China besser als die alte Lomo Optik ?
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: wilfried48 in November 22, 2016, 18:20:01 NACHMITTAGS
Hallo Basti,

was willst du denn mit Lomo oder gar Chinaobjektiven am Zeiss Universal ? Das geht schon nicht wegen der fehlenden oder nicht passenden  CVD Kompensation.

Du bist doch bist doch mit Zeiss Objektiven bestens bestückt.

Vielleicht die drei PH Neofluare noch mit dem 6.3 er Neofluar und dem 2,5 er Plan nach unten abrunden und an den Fluoreszenzkondensor schrauben.

Was dann eher noch fehlt ist der Phasenkontrastkondensor für die schönen PH Neofluare und der Aperturblendeneinsatz für die Auflichtkondensoren.

viele Grüsse
Wilfried
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 22, 2016, 21:05:17 NACHMITTAGS
Ok ich geb das zeug besser weg, das macht kein sinn.
Dachte mir schon das spielzeug mit merzedes schlecht zu kombinieren geht. Da ich ja beim reinigen gesehen habe wie viele linsen da im tubus und strahlengang sitzen wird die kompensation nicht harmonieren. Dann war ich garnicht so falsch mit meinem aktuellen plan.
Ich wusste nur nicht ob die PH2 für auflicht fluoreszenz zu gebrauchen sind.
Normal sagt man ja das ph objektive etwas bildqualitätsverlust bedeuten.
Und dauernd umschrauben ist auch blöd.

Das heißt die Pol lass ich auf dem Pol 5x Revolver. Die PH nehm ich für Flureszenz. Kann ich die auch für auflicht fluoreszenz nehmen ?

Oder die EPI Objektive ?

Kann ich mir kpl Okolure 8x kaufen, darf man die am Uni Tubus nutzen.
Für alles ohne Pol nervt mich das Fadenkreuz.

Oder soll ich die zwei Pol 8x wo schon defekt sind (faden gerissen) öffnen und faden raus nehmen. An der clenbench sollte ich es staubfrei hin bekommen.
Der faden müsste ja hinter der ersten linse sitzen oder ?

Danke für die Antwort und sorry für die blöden Fragen.
Muss mich erst an die Dimensionen gewöhnen (-;
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: Bob in November 22, 2016, 21:13:29 NACHMITTAGS
Hallo Basti,

Deine Phasenkontrastobjektive werden doch schon mindestens ein passables Bild im Hellfeld liefern. Die Lomos hat Du da und kannst sie selbst vergleichen. Als sinnvolle Ergänzung würde ich eher einige wenige richtig gute Zeiss-Hellfeld-Objektive in den am meisten gebrauchten Bereichen sehen. Die chinesischen Objektive werden irgendwo unvorhersehbar im Bereich schlecht bis mittelmäßig angesiedelt sein und passen auch nicht so richtig zu einem Zeiss-Mikroskop dieser Klasse. Lomo ist ja quasi Beute-Zeiss und passt schon besser, wenn Du den Tisch so weit hoch bekommst. Für Lomos nicht-Apos kleinerer Vergrößerungen braucht Du nicht-K-Okulare.

Viele Grüße,

Bob
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 22, 2016, 21:27:15 NACHMITTAGS
Das hab ich bei lomo leider noch nie verstanden. Original warn da immer k okulare bei.
Auch bei meinem. Ich hab aber gelesen das die keine kompensation vertragen, was auch erklärt warum meine einfachen wf 15 okulare ein besseres bild ergeben.

Kann man das fachlich irgendwo nachlesen. ?

Was die Doku betrifft steht beim uni dass man im bitubus ausschließlich das 8x zeiss okular verwenden darf. Ist das so richtig ?

Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: Bob in November 22, 2016, 21:53:51 NACHMITTAGS
Auf Wolfgangs Lomo-Seite findest Du genug zu Lomo zu lesen:
http://www.mikroskopfreunde-nordhessen.de/

Die Kurzfassung: Normalerweise wird die chromatische Vergrößerungsdifferenz mit zunehmender Vergrößerung stärker. Deshalb nimmt man bei schwachen Objektiven die A-Okulare und bei starken die K-Okulare. Bei Apos mit ihren vielen Linsen, kann man eine CVD so mit einrechnen, dass die K-okulare auch bei schwachen Objektiven passen. So ist das klassisch bei Zeiss Jena und Lomo.
Zeiss Oberkochen hat mit dem "Standard" begonnen, grundsätzlich alle Objektive für die gleichen K-Okulare zu rechnen.
So weit die Theorie. In der Praxis schadet es nicht, es einfach auszuprobieren. Abstimmungsfehler sind relativ einfach zu sehen. Ein gutes Testobjekt ist ein Objektmikrometer. Gibt es für 9€ in brauchbarer Ausführung bei ebay. Wenn am Bildrand bunte Striche neben den schwarzen Mikrometerstrichen auftauchen, ist das nicht so optimal. Peter H. hat dafür auch extra mal Strichplatten hergestellt.
Unbedingt lesenswert ist dazu auch die Mikrofibel, in der der Zusammenhang zwischen Tubuslänge, Okularabgleichlänge... gut verständlich erklärt ist, und wo auch die Werte der einzelnen Hersteller aufgeführt sind.

Die Vorschrift mit den 8er Okularen kann ich nicht erklären.
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 23, 2016, 08:51:13 VORMITTAG
Ok verstanden,
Das mit den 8x Okularen kann mit dem Optovar zu tun haben ?
Ich hab mal die Anleitungen verglichen in der normalen ohne Optovar fehlt der Absatz mit 8x.

Den Objektmikrometer hab ich mir bestellt, dann kann ich mal testen.
Die Lomos probiere ich einfach mal aus, und vergleiche mal so rein interessehalber.

Ich hab noch das Plan 2,5 Pol Übersichtsobjektiv, gibt es da irgendwo eine Anleitung wie man es zerlegt ?
Da die Pol Objektive eine drehbare Frontlinse haben, müssten das doch rein logisch ähnlich wie bei einem Kameraobjektiv Zwei Linsengruppen sein die separat gefasst sind, so das die Gehäuse gegeneinander zu verdrehen geht ?
Da ist nur Niederschlag auf der Frontlinse, ich bringe es nicht übers Herz das ding wegzuwerfen.
Kommt man an die Frontlinse ohne das gesamte Objektiv zu zerlegen, was ja nicht gehen würde wegen der kalibrierung.
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 23, 2016, 08:55:58 VORMITTAG
Was die Forensuche betrifft, bin ich wieder zu blöd ?

oder kann man das nicht auf Betreffzeilen eingrenzen.
Was da als Ergebnis kommt ist absolut unübersichtlich, und hilft irgendwie gar nicht.
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 23, 2016, 09:19:03 VORMITTAG
Hy,
ich hatte ja die Lampenhäuser komplett gereinigt, Kollektorlinse etc.
Diese waren zum teil auch verkehrt moniert, aktuell passt es auch einigermaßen aber nicht genau.
An den Rändern hab ich Regenbogen, was ich auf die Falsche Jus tage zurückführe.
Ich hab mir jetzt die Anleitung geschnappt, dort ist zu lesen für die Kollektor Linse 2-3m Abstand zur weißen Wand.
Ist der Abstand wirklich so unwesentlich ? 2-3m ist schon eine ganz schöne optischer Spielraum.
Oder ist es besser einen genauen Abstand zu verwenden, gibt es da Erfahrungswerte ?

Weiterhin habe ich die Befürchtung dass meine Leuchtfeldblende nicht passt, hier hat vermutlich jemand vor mir daran herumgespielt. Beim Putzen sind mir auch zwei schrauben entgegen gepurzelt als ich das Stativ von der Lampenhaus Erweiterung genommen hatte.

Wird die Jus tage der Leuchtfeldblende über den Spiegelblock unter dem Lichtaustritt gemacht ?
Ich hab einen Foreneintrag gefunden will mich aber nochmal erkundigen wie ich am besten vorgehe da ja alles nicht mehr ganz zu stimmen schein ?

Erst Leuchtfeldblende, dann Lampenhäuser ?

Im Kondensor Halter scheint mir dass die Hilfslinse auch ihr Optisches Zentrum irgendwo da hat wo es nicht hingehört.
Aus der Anleitung wird ich da auch nicht so richtig schlau.
Titel: Re: Ein Phomi entpuppt sich als Universal der ersten Generation
Beitrag von: vvbasti in November 24, 2016, 12:30:04 NACHMITTAGS
So ich hab gestern abend mal alles neu justiert.
Kollektor Linse auf 2.5m entfernung scharf.
Hat einwandfrei funktioniert.

Übrigens das 2.5 Plan Pol konnte ich retten. Kaum zu glauben aber anbei die geschichte.

Nach dem justieren der lampen hatte ich mir nochmal das 2.5 Er Übersichtsobjektiv angesehen. Dabei ist mir dann aufgefallen das nicht nur das scharf stellen unmöglich war sondern auch der objektivabgleich mit fast 1cm daneben lag. Ich dachte erst ich bin zu doof aber nein die schärfeebene war ganz wo anderst. Nunja dann hab ich es ausgebaut um es mal genau zu betrachten. Dabei sind mir zangen spuren am gehäuse aufgefallen.
Dann stand der entschluss fest. Wenn da eh schon jemand mal mit der zange dran war kann es nicht viel schlimmer werden und hab angefangen es zu zerlegen.
Ging ganz einfach wenn man in etwa die mechanik verstanden hat. Zuerst den unteren ring öffnen. Dazu die madenschrauben lösen und mehrfach mit drehmoment die zentrierringe lösen. Da ja das innere mit dreht (zentriermechanik) braucht man etwas geduld und wie gesagt drehmoment. Ich hatte das objektiv mit kork im schraubstock fixiert.

Nach dem lösen der ringe muss noch ein ring abgeschraubt werden aus messing.
Dieser hällt den optik messing zylinder im gehäuse fest.
Danach kann man das gesamte objektiv aus seiner hülle entnehmen. Die erste hülse kann man gefahrlos abziehen. Im zweiten mantel stecken die Linsen.
Diese habe ich nach dem abdrehen der nutmutter herausgenommen und alle staubgeschützt abgelegt.
Jede linse ist in einem metall zylinder gefasst es purzelt nichts heraus. Ein foto sollte man jedoch unbedingt machen damit nicht dass passiert was mein vorgänger veranstaltet hat. Wobei die Optik ja logisch ist mit etwas optischen verständniss bekommt man es auch so zusammen.

Nun die überraschung 😉
Das teil war falsch zusammengebaut, die letzte abstandshülse war auf die letzte linse gesteckt und nicht unter der letzten linse. So fehlten 3mm zwischen 2er linse und letzter linse.

Nun noch alle verunreinigungen vorsichtig entfernt.
Mit statikfolie den staub von den linsen gezogen
Und wieder zusammengesetzt.
Unterm stereo micro ging das super da sieht man gleich eventuelle blinde passagiere und kann sie noch des platzes verweisen.

Siehe da. Funktioniert einwandfrei.
Da die Pol objektive sehr groß gebaut sind und jede linse seperat gefasst ist denke ich kann man bei diesen objektiven in den kleinen vergrößerungsbereichen mit aperatur unter 0.6 definitiv den versuch wagen. Bei höherer aperatur denke ich ist die anforderung an die linsenreinheit zu hoch um das zuhause mit einfachen mittel zu machen.

Aber super mein pol objektivsatz ist jetzt wieder vollständig (-;

An das 4er was den gleichen fehler hat wage ich mich am wochenende. Das werde ich aber im reinraum machen. Das sauber halten zuhause ist mir zu zeitraubend.
Die 2 st. Arbeit bestand hauptsächlich aus staub weg pusten.