Hallo Freunde,
wer hat dieses "Wesen" schon einmal gesehen?
Es tauchte plötzlich, wenn auch nicht gänzlich unerwartet, unter meinem Mikroskop auf.
Es ist etwa 0,5 mm lang und eher unbeweglich, auch was die "Geisseln" betrifft.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures005/207019_43233688.jpg) (http://www.directupload.net)
viel Spaß beim Raten und Warten ;D
Reinhard
Vielleicht eine dumme Antwort, aber ich will es versuchen:
Oxalsäure??
Grüße aus Aalen
Georg
Hallo Reinhard.
Du hast versucht Böller mit Kaliumpermagnat-Kristallen zu bauen? ;)
Liebe Grüße Jorrit.
Hallo Jorrit,
Zitat von: the_playstation in Dezember 31, 2016, 15:27:45 NACHMITTAGS
Hallo Reinhard.
Du hast versucht Böller mit Kaliumpermagnat-Kristallen zu bauen? ;)
Liebe Grüße Jorrit.
das nenne ich mal so richtig "die Sau rauslassen": Ich stelle mir gerade vor, wie Reinhard und seine Frau um 12.00 gemeinsam an einem Mikroskop und mit einem Stethoskop am Mikro-Reaktionsgefäß sitzen und sich ein mikrochemisches Feuerwerk anschauen und anhören! :D Und sich mit einer am Märklin-pipette-puller ausgezogenen Mikropipette je ein Mikrotröpfchen Sekt gönnen.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Reinhard,
meine Vermutung geht in Richtung Sublimat. Sollte dies stimmen, ist mir das ,,Objekt" allerdings nicht ,,geheuer", da ich die Nadeln in diesem Zusammenhang nur von zwei ,,Anregern" her kenne.
Viele Grüße,
Heiko
Hallo Georg, hallo Jorrit,
Oxalsäure ist farblos.
Die Farbe spielt hier auch eine diagnostisch wichtige Rolle
Farblich würde Kaliumpermanganat schon eher passen; ist es aber nicht.
Hallo Peter,
das mit dem Mikrotröpfchen Sekt hätte seinen Vorteil; da könnte man sich ja dafür mal einen wirklich richtig guten "Tropfen" leisten.
Die Kenner hier werden mich diesbezüglich beraten können.
Hallo Heiko,
auch Sublimat müßte m.E. anders gefärbt (oder ungefärbt) sein.
kleiner Tipp:
der Körper des "Wesens" war ursprünglich weiß/farblos. Beim Einsetzen in sein "Biotop" (Chemotop ?) hat es augenblicklich seine rot-violette Farbe angenommen und dann sind ihm die
"Geißeln" gewachsen. ;D
Reinhard
Doch nicht etwa die Substanz mit den 3xh im Namen, in alkalischer Umgebung?
Gruß, Heiko
Hallo Heiko,
hmm..? 3xh
des Rätsels Lösung ist:
Ein Kristall von Dimetylglyoxim (oder auch: Diacetyldioxim) der in ammoniakalischem "Milieu" mit einem Nickelsalz in Berührung gekommen ist.
Bekannter sind die zahllosen büschelartigen filzigen himbeerroten Nadeln, die zum Nachweis von Nickel dienen.
Hier habe ich den winzigen Kristall sehr langsam in die Ni-haltige Lösung geschoben und gewartet, bis sich ein Pelz auf dem Kristall gebildet hatte.
allen noch einen guten Jahresübergang
Reinhard
Hallo Reinhard,
ich hatte erst auf Coffein, dann auf Phenolphthalein spekuliert.
Deinen Nickel-Komplex finde ich sehr interessant und hatte keine Ahnung, dass die Substanz solche Nadeln bildet.
Interessantes 2017 wünscht Heiko.
Hallo Reinhard.
Toll gemacht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Für alle ein schönes neues Jahr, Gesundheit und viel Spaß bei allen mikroskopischen Beobachtungen. ;)
Liebe Grüße Jorrit.
Lieber Reinhard,
geniale Lösung: bei mir waren die Ni-Diaz Kristalle immer frustrierend fein aber so: prächtig! :)