Moin in die Runde,
beim letzten Treffen der Mikrogruppe in Hamburg waren Federn, mit einem Schwerpunkt zur Frage, wie die Farben entstehen, Teil des Praktikums.
Neben Pigmenten sind vor allem durch Interferenz ausgelöste Farben für besondere Effekte verantwortlich.
Das verlinkte Video zeigt am Beispiel der Pfauenfeder mit umlaufender Beleuchtung in verschiedenen Vergrösserungen die Interferenzen, REM -Aufnahmen in vergleichbarem Masstab geben Hinweise zu den die Interferenzen verursachenden Strukturen.
Vielleicht gefällst dem einen oder anderen.
Gruss in die Runde
CMB
https://www.dropbox.com/s/3bp9bse43kiq7ew/Video%2031.01.17%2C%2020%2044%2035.mov?dl=0
Hallo Matthias,
ein schönes Video hast Du da zusammengestellt!
Ich habe mir überlegt, einmal kleine Teile der Pfauenfeder unter Deckglas einzudecken - hast Du da schon Erfahrungen mit gemacht?
Viele Grüße,
Bob
Hallo Bob,
am besten funktioniert nach meiner Erfahrung der Einschluss in Glycerin.
Die Aufnahmen sind ohne Deckglas und trocken gemacht worden.
Grüsse sendet
CMB
Hallo Bob,
sollte der Einschluss in ein Medium anderer Lichtbrechung als Luft nicht auch die Interferenzfarben verändern? Schließlich verkürzt sich ja in einem optisch dichteren Medium die Wellenlänge des Lichtes. Ich hab es selber nicht ausprobiert, erinnere mich aber an eine Anleitung zum Einschluss von Schmetterlingsflügel, die in Luft eingeschlossen wurden, eben um die Interferenzfarben nicht zu verlieren.
LG Gerd
Hallo,
dazu ein Literaturhinweis:
Portmann Adolf; Vom Wunder des Vogellebens; Piper Verlag 1984, ISBN 3-492-02848-9
Diese kleine Schrift ist längst vergriffen, aber absolut lesenswert.
Gruss Arnold Büschlen