Hallo,
in der Regel werden bei der Bestimmungsarbeit von Laubmoosen für die mikroskopischen Präparate Wasser als Eindeckmittel verwendet. Oftmals drängt sich die Erstellung eines Dauerpräparates auf. Eindeckmittel wie Glyceringelatine oder die Lösung nach Hoyer sind dazu sehr gut geeignet.
Hier ein Bild einer Stomata an der Kapselwand von Pseudoscleropodium purum. Die Kapselwand wurde aus Wasser direkt mit der Lösung nach Hoyer eingedeckt.
Zum Bild: schiefe Beleuchtung mit der Universalkondensor Frontlinse n.A. 1,4 am Zeiss Standard Universal, Zeiss Neofluar 40/0.75; ein Bild mit der Canon EOS 700D.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures006/212008_8990007.jpg) (http://s938.photobucket.com/user/erwinbue/media/Scleropodium%20purum/Scleropodium%20purum%20Stomata_zpszphzbyef.jpg.html)
Gruss Arnold Büschlen
Moin,
das Stoma ist gut getroffen, ein Lackabdruck wäre auch etwas schwierig... ;-)
Beste Grüße
Jens
Wow. Ich wusste nicht, das Moose Spaltöffnungen haben (können). Danke!
Steffen
Hallo Steffen,
bei Laubmoosen findet man die Spaltöffnungen nur an der Kapselwand. Ihre Anordnung auf der Kapselwand kann von Art zu Art sehr unterschiedlich sein. Zu den Spaltöffnungen bei Moosen findest du hier viele interessante Infos : http://www.bryoecol.mtu.edu/chapters/5-9Sporophyte.pdf
Gruss Arnold