Liebe Foristen,
ich habe ein älteres Leitz Pv Apo L 40 mit Deckglaskorrekturring. Leider funktioniert der Präparateschutz kaum mehr, so dass das Objektiv nicht mehr in die Arbeitsstellung zurückfedert. Auch der Deckglaskorrekturring könnte leichtgängiger sein. Kann man vorsichtig Wundbenzin einsetzen oder versaue ich mir dabei die Linsen mit angelösten alten Fett? Kann man das Teil soweit auseinanderbauen, dass man die Teile gefahrlos reinigen und neu fetten kann? Wenn ja, was gilt es dabei zu beachten? Ich freue mich auf Eure Ratschläge und grüsse Euch herzlich
Urs
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=23774.msg176533#msg176533
Viel Erfolg!
Wolfgang
Hallo Urs,
wichtig ist der Spezialschlüssel mit den schrägen Flanken! ;)
Lieber Wolfgang,
der Faden von Klaus hat mich ermuntert das Teil aufzuschrauben und ausgiebig Wundbenzin in den Spalt zwischen dem Objektivkörper und der schiefen Laufbahn für das Rädchen zu träufeln. Der Präparateschutz funktioniert jetzt wieder; die Deckglaskorrektur läuft, nachdem das Lösungsmittel verdunstet ist, allerdings noch nicht wesentlich leichter. Vielleicht wiederhole ich die Behandlung einfach noch einmal in der Hoffnung, nicht noch mehr Schräubchen lösen zu müssen...
Lieber Klaus,
Dein Werkzeug hat mich sehr beeindruckt! Damit kann man in die serienmässige Reparatur dieser Objektive einsteigen!
Euch beiden ganz herzlichen Dank für die Tipps.
Urs