Liebes Forum,
von diesem Objekt weiß ich nur, dass es aus dem Sediment vor der Küste Namibias stammt. Ich würde es für möglich halten, dass es sich um eine Foraminifere handelt. Vielleicht können gibt es hier Experten, die weiterhelfen können.
Ich habe die Bilder aber nicht ins Bestimmungshilfe-Forum gestellt, sondern hierhin, da ich die 3-D Darstellung der komplizierten Struktur demonstrieren möchte.
Es gibt dazu eine ganze Seite unter PICOLAY: http://www.picolay.icbm.de/tutpics/namibia3/example3d.htm.
Hier nur der verkleinerte Bilderstapel als animiertes GIF-File:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/17145_44965472.jpg)
Die Original-Bilder sind zum Download frei. Besonders Herrn Höbel möchte ich herzlich einladen, damit die 3-D-Möglichkeiten von Helicon Focus zu demonstrieren.
Beste Mikrogrüße
Heribert Cypionka
Beitragsinhalt auf Wunsch des Autors gelöscht
Hallo Herr Cypionka,
hier meine HelconFocus Versionen:
1. einfacher Stack
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/17183_48294400.jpg)
2. 3D Version
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/17183_33913349.jpg)
Filmchen mit Moviemaker geschnitten
http://www.mikroskopie-ph.de/Namibia-090818a.wmv
Gelungen finde ich keine Version, auch nicht das Filmchen :(
Ihr "Wackelbild" gefällt mir aber sehr gut.
Schöne Grüße
Peter Höbel
Lieber Herr ***** und Herr Höbel,
vielen Dank für die Antworten und Demonstrationen!
Um den einfachen Stack ging es mir ja weniger. Das Bild auf der PICOLAY-Seite ist natürlich verschönert und geputzt. Deshalb hier noch einmal, was PICOLAY unbearbeitet liefert (Einstellungen: Filter frame 1, Minimum contrast 5).
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/17196_48270034.jpg)
Das sieht dem Ergebnis von Herrn Höbel sehr ähnlich. Allerdings ist durch die Kontrastschwelle der Hintergrund schon etwas aufgeräumter und die Kanten sind glatter. Weshalb das Bild von Herrn ***** etwas soft aussieht, kann er vielleicht noch erklären.
Was die 3-D-Projektionen angeht, macht Helicon Focus imho seltsame Dinge. Ein großer Teil der Strukturen ist ja innerhalb des Objekts. Das kann es offenbar nicht auflösen. Und es macht keine sauberen dreidimensionalen Projektionen. Diesmal hat der Untergrund mich an ein zerknülltes Papier erinnert, auf das ein Foto des Objekts geklebt wurde. Das Papier rotiert im Raum, aber in das Objekt kann man leider nicht hineinsehen.
Ich bin sicher, da werden die Entwickler des Programms noch Hausaufgaben machen, um der Konkurrenz nicht nachzuhinken. Auf der neuesten Seite von Zerene Stacker habe ich nämlich auch schon Wackelbildchen gesehen, die mir korrekt gerechnet zu sein scheinen. Vielleicht mag das Programm ja auch jemand ausprobieren. Es wird mir zuviel, wenn ich das alles selber machen und auch noch mein eigenes Programm entwickeln muss. Anspornen durch Hinweise und bessere Ergebnisse aus anderen Quellen lasse ich mich hingegen gern.
(Die Hologramm-Darstellung auf der PICOLAY-Seite ist sicher nicht schön - das Objekt ist dafür nicht gut geeignet, aber sicher korrekt gerechnet.)
Noch einmal vielen Dank und raumgreifende Mikrogrüße!
Heribert Cypionka