Bei den Bild handelt es um ein Wasserfloh. Kann mir jemand erklären was die kleinen Organsimen um den Wasserfloh herum sind.
https://picload.org/view/dodopacw/snapshot_20180415102743_5.png.html
Gruß
Nicol
Glockentierchen, wahrscheinlich Vorticella. Die besiedeln gerne Krebse.
Gruß,
Florian
Hallo Nicole und Florian,
genau! Glockentierchen sehe auch ich, obwohl da schon eine etwas höhere Vergößerung schön wäre. Es gibt sehr viele verschiedene Tiere und Pflanzen, die sich gerne von den Kleinkrebsen duch die Gegent tragen lassen, hin zum Licht und anderer Nahrung. Glockentierchen besiedeln aber so gut wie alles, was als Plankton treibt und groß genug ist. In diesem Beitrag (http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=29217.msg218707#msg218707) (Antwort 4, 4.Bild) ist es ein Kneul Blaualgen.
LG Gerd
Hallo Gerd welche Vergrößerrung hast du für deine Bilder benutzt. Das Problem ist wenn ich eine größere Vergrößerrung benutze muss ich mit ein Deckglas Arbeiten aber beim herunter fahren wird dann der Wasserfloh Platt gemacht selbst mit Objektiven die eine Feder beim herunter fahren haben. Deshalb arbeite ich immer mit Lebenden Wasserflöhen.
Gruß
Nicol
Zitat von: mikroskop in Mai 03, 2018, 21:29:04 NACHMITTAGS
Das Problem ist wenn ich eine größere Vergrößerrung benutze muss ich mit ein Deckglas Arbeiten aber beim herunter fahren wird dann der Wasserfloh Platt gemacht
Hallo Nicol,
wie "dick" ist Deine Probe denn, dass sie von den stärker vergrössernden Objektiven und aufgelegtem Deckglas plattgedrückt wird? Selbst mit einem 40er Objektiv ist zwischen der Frontlinse und Deckglasoberseite noch genügend Platz.
Hallo Nicol,
ich bereite mir für dickere Objkete oder für Langzeitbeobachtungen Mikroaquarien:
Ich vertreiche ein wenig Vaseline aus der Apotheke auf meinem linken Handballen und ziehe dann jede Seite des Deckglases darüber, so dass an jedem Deckglasrand eine kleine Vaselinewurst ist. Esentsteht ein richtiger Vaselinerahmen. Dieses Deckglas stülpe ich vorsichtig über einen reichlichen Wassertropfen, so dass alle Luft entweicht und noch Wasser an der Seite austritt. Das sauge ich mit Zellstoff ab. Dann wird das Deckglas ganz vorsichtig weiter angedrückt. Dazu nutze ich das Hinterende vom Griff der Präpariernadel. Wenn man das vorsichtig weiter andrückt, kann man den Wasserfloh auch festsetzen, ohne, dass er zerdrückt wird. Austretendes Wasser immer wieder absaugen.
Bei den höheren Vergrößerungen muss man natürlich aufpassen, dass man nicht mit dem Objektiv aufsetzt, wenn man versucht die unteren Ebenen des Aquariums zu fokussieren. Betrifft aber nur die Objektive ab 40x.
Die Aufnahmen mit den Glockentierchen (Foto und Film) wurden durch ein modifiziertes Kleinmikroskop C (http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=24898)gemacht. Die genaue Vergrößerung kann ich wegen des ausziehbaren Tubus und dem dadurch möglichen Zoom-Effekt nicht angeben, sollte aber so bei 200x gelegen haben.
LG Gerd
Guten Abend
Ich kann bei solchen Objekten nur Deckgläser mit kleinen Bienenwachsfüsschen empfehlen. Bei Strukturen die dann direkt unter dem Deckglas liegen kann man dann auch mit stärkereren Objektiven arbeiten und das Tier wird nicht gequetscht.
Gruß
Christian
Hallo Gerd,
Zitat von: plaenerdd in Mai 03, 2018, 22:13:47 NACHMITTAGS
Betrifft aber nur die Objektive ab 40x.
Ich habe vor kurzem ein Zeiss Planapo 25/0,65 160/0,17 dazubekommen, mit dem ich auch ohne Bienenwachsfüßchen oder ähnlichem sehr aufpassen muss, nicht auf das Glas zu stoßen. Der Abstand scheint mir sogar kleiner als beim 40x Achromaten zu sein.
Gruß
Robin
Hallo Robin,
Du hast natürlich recht. Exakter Weise müsste man sagen: "Betrifft nur Objektive mit einer n.A. größer 0,5"
Ist natürlich nicht Vergrößerungsabhängig.
LG Gerd
Bei mir sind es die 60 und 100 Objetive. Das Problem ist auch das die Federn vorne wie soll ich es beschreiben, die Federn zum Einfahren sind sehr hart.
Hallo Nicole,
einen Tipp: Nimm Deckgläser der Stärke 0 (im Durchschnitt 100µm Dicke)(beim Händler nachfragen!) Wie Du in der Mikrofibel lesen kannst, sind hochauflösende Objektive recht "deckglasempfindlich", aber erstens sind dünnere Deckgläser weniger schlimm als zu dicke, zweitens ist ja auch noch eine dünne Wasserschicht da, drittens bei Ölimmersionen ist die Deckglasdicke relativ unwichtig. Einziger Haken: Du musst 1000 Stück nehmen, die meiner Erfahrung nach nicht teurer sind, als "normale" Deckgläser der Stärke 1(160µm). Aber Du mikroskopierst ja fleißig 8) .
Viel Freude und Erfolg wünscht Dir
Heinrich