Hi zusammen,
Suche Input bzw Brainstorming zu o.g. Thema.
Genauer gesagt handelt es sich nicht um Dias - aber eben wie Dias im Glasrahmen.
Es handelt sich um meine petrologischen Dünnschliffe.
Sie sind auf Gkasobjektträger, diese sind da 1,3mm - 2mm dick.
Der Schliff ist da 20-30mü
Abgedeckt mit 0,17mm Deckglas.
Hier zu Stacken wäre sprichwörtlich blöd, weil alles verfälscht würde.
Hier eine gute Schärfe zu erreichen gelingt mir grad nicht mit den bestehenden Mitteln.
Würd hier gern auf Schwarmintelligenz bauen.
Am Mikroskop habe ich kein Problem - hier ist alles schick.
Eine Art Übersicht über den ganzen Schliff wär gut: wie ein entsprechender Scan.
Das aber gern gut aufgelöst.
Ggf dann auch noch einmal mit Polfilterfolie um einen polarisierten Scan zu haben
So denn.
Danke
Gruß aus Oberhausen
Sven
NS. zu bestehenden Möglichkeiten sage ich erst einmal bewusst nichts - Technik ist jede Menge vorhanden
Hallo Sven,
früher gab es zum Dia- oder NegativScan FlachbettScanner mit Durchlichteinheit, z.B. CanoScan 9000F. Aber es gibt m.W. auch aktuelle Modelle, oder eben gebraucht. Diese sollten doch auch für Dünnschliffe geeignet sein.
Viele Grüße
Detlef
Hallo Sven,
mit dem Stemi 508doc funktioniert das ziemlich gut, finde ich.
APO, 0,63x Zoom, wenn Du kein Vollformat benötigst, kannst Du eine 1,6x Nachvergrößerung verwenden.
Da bekommst Du schon viel vom Dünnschliff drauf.
Du kennst ja meine Aufnahmen mit dem Stemi.
Beste Grüße
Christian
@Detlef: nen normaler Flachbettscanner (meiner) taugt m.E. Nicht dazu
Einer mit Diascan-Vorrichtung bzw Durchlichteinheit bestimmt schon eher
@Christian: ja reib noch Salz in. Die Wunde
Scherz hab das Stemi 508doc ja nicht mehr (leider)
Habe lediglich ein Zeiss GSZ - leider aber nicht Kamera adaptiert
Hallo Sven,
ehrlich gesagt, verstehe ich Deine Frage nicht so ganz: Du hast normale Dünnschliffe - welches Format? Normals Gießener Format? Du bist doch im Makrobereich unterwegs. Da müsstest Du doch genügend Equipment haben, mit einer - wie auch immer gearteten - Makrooptik einen OT im Gießener Format auf dem Durchlichttisch zwischen zwei gekreuten Pololien vollständig aufzunehmen.
Oder direkt mit einer Digicam, die über einen entsprechenden Makrobereich verfügt? Ich habe z.B. hier eine uralte Casio QV-2900UX, mit der man ohne großen Aufwand direkt Diafilme abfotografieren kann. Habe sie hierzu oft einem Bekannten ausgeliehen, der seine Dias digitalisieren wollte. Allerdings habe ich sie Jahre nicht benutzt und weiß nicht, wie sie mit Pol zurechtkommt.
Ansonsten....Stemi halt!
Soll es nur für eine einmalige Digitalisierungsaktion sein oder müsste Dir ein solches System dauerhaft zur Verfügung stehen?
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Sven,
mir ist nicht klar, ob du die Schliffe einzeln ablichten willst oder auf ein Mal viele; also so wie man früher Kontaktabzüge gemacht hat?
Dann ist ein Durchlicht-Flachbettscanner das Richtige. Sonst Stemi mit DL-Tisch.
@Peter: ja sollte ne Lösung auf Dauer werden
Hab ja ne Menge Technik
Diese gilt es so gut es geht auszunutzen bzw zu erweitern
Ggf Stemi Kamera adaptieren ....
@Klaus: mehrere Schliffe zeitgleich so wie früher Kontaktabzüge spart Arbeit
Wie gesagt bei meinem normalen Flachbettscanner im Multifunktionsdrucker taugt es mir nicht
Hallo Sven!
Mit dem Stemi werden Fotos nicht wirklich gut, außer du hast die Möglichkeit auf einen geraden Strahlengang umzustellen.
Sehr gute Ergebnisse bekommst Du mit einem Makroskop, z. B. einem Wild M420.
Du brauchst dabei allerdings eine Durchlichteinheit mit Polarisator und einen Analysator.
Alles zusammen leider nicht ganz billig.
Schönen Gruß
Walter
Hallo Sven,
ich würde ein (Pol-geeignetes) Mikroskop mit mittlerer Vergrößerung nutzen und die einzelnen Bilder (wie ein Panorama) zusammensetzen.
Als größtes Problem sehe ich hier aber, dass alle bisher genannten Verfahren nur eine Orientierung erfassen, man zur
Untersuchung eines Dünnschliffs diesen erfahrungsgemäß aber viel drehen muss, da man sonst vieles gar nicht sehen kann.
Für eine "echte" Erfassung wären daher mehrere Aufnahmen (ohne Analysator, mit unter mehreren Orientierungen) nötig, und
selbst damit würde einige Effekte fehlen (Pleochroismus würde mehrere Orientierungen ohne Analysator erfordern, für eine
sinnvolle Erfassung der konoskopischen Bilder fehlt mir aktuell jede Idee, Kompensatoren und ihre Effekte fehlen auch noch...).
Allerdings könntest Du Deine Anforderungsdefinition auch noch etwas schärfen: wofür soll das digitale Abbild dienen? Welche
Eigenschaften des Dünnschliffes müssen dafür erfasst werden?
Viele Grüße
Axel
(jetzt auf dem Weg zum Gesteinsmikroskopie-Kurs)
Walter: Danke
Dann fällt das wohl flach - das Stemi ist ein Greenough und nicht adaptiert
@xel:
Viel Spaß beim Mikroskopierkurs *neid*
Es soll zur Übersicht dienen
Wenn möglich, dass auch was erkennbar ist - ggf auch POl.
Panoramen wäre da schon machbar
Habe ja entsprechendes Mikroskop mit Kameraadaption.
Hier ist mein kleinstes Objektiv das 2,5x POL (siehe Signatur)
Ein 1x oder 0,63 oder so wäre hier gut
Ne gute Panorame -SW ist mir zu diesen Themen noch nicht unter gekommen.
Wäre viel viel Handarbeit
Deine Ideen machen schon viel Sinn - das wäre das Optimum
So könnte ich ja auch wissenschaftlich arbeiten (würde ich gern kann ich aber nicht)
Aber: Kunst kommt von können :#
Gruß
Sven
Hallo Sven,
ehrlich gesagt - mir ist immer noch nicht klar, was genau Du in welcher Qualität und mit welcher Aussage katalogisieren bzw. digitalisieren willst.
Wenn es nur um eine simple "Katalogisierung" (ggf. ohne Polarisatoren und in XPL-Stellung) geht, reicht doch auch jedes Stemi aus. Bekanntermaßen sind Stemis ja für die Mikrofotografie nicht "optimal", aber das heißt nicht, dass sie dazu völlig unbrauchbar sind!! Das Problem mit der leicht schrägen Sichtachse eines Stemis dürfte doch bei solchen Anforderungen überhaupt keine Rolle spielen. Das wirkt sich ja nur bei Stacks deultich aus. Und dann kannst Du doch eine Okularkamera verwenden. Da könnte ich problemlos eine leihen. Du kannst auch z.B. ein Technival (Stemi vom Fernrohrtyp) mit einem Durchlichttisch leihweise von mir bekommen.
Also, ich sehe da wirklich nicht das große Problem. Du könntest leihweise auch ein Wild M420 mit Durchlicht-Pol-Drehtisch bekommen, aber das Ding ist mit Durchlichttisch und Kamera schon ein ziemlich schweres und unhandliches Trumm für den Transport.
Probier es doch einfach mal mit einem Stemi. Und wenn Du ein halbwegs modernes Smartphone hast, jönnte sogar das befriedigende Ergebnisse liefern.
Wenn Du es mal mit einer Okularkamera und einem Technival versuchen willst, gib mir Bescheid. Aber auch mit dem GSZ dürfte es gehen.
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter - und alle anderen fleißigen Ideenlieferer,
Es ist so, dass ich die Schliffe möglichst professionell, hochaufgelöst und wissenschaftlich korrekt darstellen will (im ganzen).
Je Normales Auf bzw Durchlicht, LPL, XPL.
Siehe letzte Anrwort.
Peter : ich verlass mich auf dich (das weißt du denke ich)
Das GSZ ist als Lupe super - das sollte es vorher sein - ggf das ganze adaptieren ?
Technically leihweise?
Oder gar das Monster Trumm ?
Je professioneller, desto besser.
Peter lass uns gern ggf auch mal telefonieren.
Wär richtig toll.
LG aus Oberhausen
Sven
Hallo @lle:
was haltet ihr hier von:
Plan 1/0,04 160/- in der seltenen Pol-Ausführung <- an mein bestehendes POL R
Gut dann wäre wieder Panoramafotografie angesagt ....
Bin vor lauter Möglichkeiten irritiert
Blick zu Peter: bitte bitte :o
Gruß
Sven
Hallo Sven,
ZitatBlick zu Peter: bitte bitte :o
? ? ? :D
Also, ich habe ja schon einiges an "Zeug" hier herumliegen, aber da muss ich erst einmal meinen "Zeiss Plan"-Baum im Garten mit ordentlich Poldünger bearbeiten, bis ich Dir das gewünschte Objektiv pflücken kann ;) Das kann dauern.....
Aber im Ernst: Gibt es das überhaupt? Und wenn, (ich habe jetzt nicht nachgeschaut) dürfte es doch rar wie Goldstaub sein. Bei Leitz gibt es 1er-Objektive (nichts als Polversion), die aber auch einen speziellen Kondensor benötigen.
Sven, da Du doch nicht quantitativ arbeitest, muss es doch wirklich keine absolut spannungsfreie Optik sein! Für solche Übersichtsaufnahmen arbeiten doch auch Mineralogen meines Wissens nur mit u.B. dem Wild M420 (also einem Makroskop) - zumindest steht eines in der Uni Bochum in der Mineralogie.
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Sven,
Du kennst ja meine Aufnahmen mit dem Stemi 508doc.
Durchlicht xPol ist möglich. Auflichtpolarisation taugt nur um Lichtreflexe an Oberflächen zu reduzieren.
Bis zu einer Vergrößerung von 2x finde ich den Stereowinkel nicht störend (danach schon).
Und mit dem APO Objektiv ist die Qualität meines Erachtens schon sehr gut.
Besonders beim Zoomfaktor 0,63x - da hast Du fast den gesamten Dünnschliff drauf (bei 2,5x Nachvergrößerung - wenn Du mit 1,6x auskommst dürfte der mehr als ganz drauf sein).
Vielleicht kehrst Du ja zum Stemi zurück?
Beste Grüße
Christian
ZitatSven, da Du doch nicht quantitativ arbeitest, muss es doch wirklich keine absolut spannungsfreie Optik sein! Für solche Übersichtsaufnahmen arbeiten doch auch Mineralogen meines Wissens nur mit u.B. dem Wild M420 (also einem Makroskop) - zumindest steht eines in der Uni Bochum in der Mineralogie.
... und das ist für diesen Zweck perfekt! Es spielt übrigens garkeine Rolle ob bei diesem Gerät die Optik spannungsfrei ist oder nicht, da sich die Polarisatoren direkt unterhalb und oberhalb des Objekts befinden, die Optik sich also außerhalb des kritischen Bereichs befindet.
Herzliche Grüße,
Olaf
Lieber Sven,
hatte schon das Objektiv EC Epiplan-Neofluar 1,25x/0,03 M27 an meinem AxioScope um die Dünnschliffe aufzunehmen.
Also, da war jetzt nicht der große Zugewinn zum Stemi (APO) - obwohl das Objektiv die doppelte NA hat.
Und der Ausschnitt war kleiner. Das Stemi kann halt 0,63x.
Habs dann (das Objektiv) wieder zurück gegeben.
Bis 2x nehme ich meine Dünnschliffe mit dem Stemi 508doc auf.
Deshalb ist mein nächstes Objektiv wahrscheinlich ein 2,5x oder 5x.
Aber keins mit niedriger Vergrößerung - da bleibe ich beim Stemi.
Und wenn Du von "hochauflösend" sprichst - denke auch an die entsprechende Digitalkamera ;-)
Was da Sinn macht kann man dann anhand der NA des Objektivs berechnen.
Aber noch etwas anderes: Robert Gill macht alle seine Übersichtsaufnahmen mit Makroobjektiven - ohne Mikroskop.
Beste Grüße
Christian
Lieber Sven,
habe mir gerade mal das Prospekt vom Leica M420 angeschaut - das ist schon beeindruckend.
- hat wohl auch einen 0,63x Zoomfaktor (das reicht locker in Kombination mit einer 1,25x Nachvergrößerung)
- senkrechter Strahlengang
- apochromatischen Zoomobjektiv
- hohe numerische Apertur von max. 0.116 nA
- eine Auflösung von max. 348 Lp/mm
- der Schärfentiefenbereich lässt sich je nach Aufgabe mit der eingebauten Irisblende abstimmen
- neuer, tiefliegender Schnell-/Feintrieb
- Motorfokus
- Parfokalität
Respekt - da kommt das Stemi nicht mit - vor allem nicht zu dem Preis.
Nur ein Wermutstropfen: "Teilverhältnis 50% Video/Foto, 50% visuell" - da wäre 0/100 meiner Ansicht nach besser.
Ich weiss nicht, welche "Abstriche" man bei einem älteren Mikroskop machen muss, aber das Grundkonzept finde ich schon sehr ansprechend.
Beste Grüße
Christian
Lieber Sven,
kennst du schon das: https://www.virtualmicroscope.org/content/uk-virtual-microscope (https://www.virtualmicroscope.org/content/uk-virtual-microscope)
Empfehlenswert ist auch dieses interaktive iBook:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures009/236203_41149443.jpg)
Schau dir dort mal die virtuellen Mikroskopaufnahmen an. LPL und XPL drehbar nebeneinander => das ist doch mal eine erstrebenswerte Darstellung oder?
Viel Erfolg!
Erik
Hallo Christian,
diese max. Apertur von 0,116 und max. Auflösung von 348 linien/mm hat das M420 natürlich nur bei maximalem Zoom von 6:1 und damit entsprechend kleinem Objektfeld (21mm:6 = 3,5 mm).
Bei einem Abbildungsmassstab von 1:1 und vollem Objektfeld von 21 mm ist das Auflösungsvermögen deutlich bescheidener
und auf keinen Fall besser als mit einem guten Makroobjektiv oder dem Normalobjektiv einer Kamera in Retrostellung.
Also wenn es nur ums vollformatige Dokumentieren der Dünnsschliffe geht würde ich bei diesem kleinen Abbildungsmassstab und dem grossen benötigten Objektfeld eine entsprechende Makroeinrichtung nehmen. Eine Durchlichteinrichtung mit Polarisator und Drehtisch kannst du da auch drunterstellen und als Analysator einen Polfilter aus der Fotografie ans Objektiv schrauben.
viele Grüsse
Wilfried
Lieber Wilfried,
Zitat von: wilfried48 in Juli 11, 2018, 22:23:36 NACHMITTAGS
Hallo Christian,
diese max. Apertur von 0,116 und max. Auflösung von 348 linien/mm hat das M420 natürlich nur bei maximalem Zoom von 6:1 und damit entsprechend kleinem Objektfeld (21mm:6 = 3,5 mm).
Bei einem Abbildungsmassstab von 1:1 und vollem Objektfeld von 21 mm ist das Auflösungsvermögen deutlich bescheidener
und auf keinen Fall besser als mit einem guten Makroobjektiv oder dem Normalobjektiv einer Kamera in Retrostellung.
Also wenn es nur ums vollformatige Dokumentieren der Dünnsschliffe geht würde ich bei diesem kleinen Abbildungsmassstab und dem grossen benötigten Objektfeld eine entsprechende Makroeinrichtung nehmen. Eine Durchlichteinrichtung mit Polarisator und Drehtisch kannst du da auch drunterstellen und als Analysator einen Polfilter aus der Fotografie ans Objektiv schrauben.
viele Grüsse
Wilfried
ohne auch nur einen blassen Schimmer von den diversen Techniken der Makrofotografie zu haben, kam mir auch in den Sinn, dass das vermutlich die beste Lösung sein müssse. Wie man so etwas technisch realisiert, müsste Sven wissen - er kommt ja aus der Makroecke und hat ja auch einen Stonemaster-Makrostand.
Fest steht, dass man einen ganze Gießener Objektträger NICHT mit dem M420 ablichten kann. Dazu reicht das Bildfeld auch bei kleinster Vergrößerung nicht aus, ich habe es gestern ausprobiert. Eine verkleinernde Vorsatzlinse habe ich auch leider nicht.
Vielleicht probiert es Sven mal wirklich erst in konventioneller Marotechnik, bevor ich das Ungetüm nach Oberhausen schleppe?
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
ZitatFest steht, dass man einen ganze Gießener Objektträger NICHT mit dem M420 ablichten kann.
Es bliebe noch die Möglichkeit des Stitchens, was etwas Zeit in Anspruch nimmt aber gute hochaufgelöste Ergebnisse bringt.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures009/236209_39785641.jpg)
Viele Grüße
Erik
Lieber Erik,
Danke für das Beispiel.
Klar - wenn Sven das machen möchte, Zeit und Lust hat. Die Ergebnisse sind natürlich prima! Ich stelle ihm ja gerne das M420 zur Verfügung.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Sven,
ich muss gestehen, dass ich die Diskussion nur in Teilen gelesen habe. Mir fehlt leider gerade die Muße, auf alle Details, vor allem aber auf die anscheinend fehlenden Details Deiner Anforderungen oder Deiner Kritik an Flachbett-Scannern, einzugehen.
Die angehängte Dünnschliff-Dokumentation habe ich mit meinem 80€-Multifunktionsgerät bei 4800 dpi gescannt und für das Forum auf ein Viertel der Auflösung "eingedampft". Selbst in diesem reduzierten Zustand erfüllt die Datei alle meine Dokumentationsansprüche überreichlich. Ich würde nicht versuchen wollen, verschiedene Pol-Situationen (LPL, XPL, geschweige denn Kompensatoren/Hilfsobjekte) mit aufzunehmen, denn das gehört in meinen Augen eher in eine schriftliche; besser noch abstrahiert gezeichnete Dokumentation des Schliffs.
Solltest Du mehr erwarten, als sich mit schlichtester IT (in meinem Falle ein Epson WF-2630) und ohne irrwitzigen Aufwand realisieren lässt, dann würde ich es schätzen, wenn Du Dein Anliegen erneut und vollständig formulierst.
Ich bin mit meiner low-Tech-Lösung jedenfalls zufrieden.
Glück auf!
Thomas
Lieber Wilfried,
Du hast natürlich Recht mit der numerischen Apertur.
Das Stemi 508doc hat eine NA von 0,073 bei 5x Zoom.
Im direkten Vergleich Stemi 508doc - Leica M420 schneidet das Leica M420 besser ab.
Das war im Kern meine Aussage.
Und dann hat das M420 auch noch weitere Vorteile gegenüber dem Stemi 508doc.
Bei 1x Zoomfaktor hat das Stemi nur noch eine NA von 0,03, also ca. 40% der maximalen NA.
Ich nehme meine Dünnschliffe in der Übersicht mit 0,63x Zoom auf, da hat das Stemi nur noch eine NA von 0,019, also unter 25% der maximalen NA.
Lieber Peter,
meine Dünnschliffe (von Robert Gill) sind auf einem normalen Objektträger und so ca. 35x22mm groß.
Diese Dünnschliffe bekomme ich mit dem 0,63x und 2,5x NVF "fast" komplett abgebildet (ich meine den Dünnschliff, nicht den gesamten Objektträger wie beim Scan).
Mehr als 100% bekomme ich mit 0,5x Vorsatzlinse, 1,0x Zoom und 2,5x NVF (also Gesamtvergrößerung 1,25x).
Das Giessener Format (um das es hier ja ging) bezeichnet ja kürzere und etwas breitere Objektträger von 48x28 mm (musste ich erst mal nachlesen) gegenüber dem "englischen Format" mit 76x26 mm (DIN ISO 8037-1).
Da müsste man wahrscheinlich entweder auf einen geringeren NVF gehen (z.B. 1,6x) oder einen geringeren Zoom (z.B. 0,63x) oder beides - jeweils mit 0,5x Vorsatzlinse.
Das habe ich noch nicht gemacht, da ich keine Giessener Objektträger besitze.
Lieber Sven,
ich würde auch mit der Makrolösung anfangen - obwohl ich mich da nicht auskenne.
Vielleicht hilft Dir da folgender link weiter: http://geosec-rob.blogspot.com/2013/05/last-postings-and-camera-information.html
Robert Gill macht ja fast täglich Dünnschliffe, die er dokumentiert und verkauft https://geosec.biz.
Ich hatte mich dazu mal mit ihm ausgetauscht und er sagte mir, nach vielem Probieren ist er letztendlich bei der (für ihn effizienten) Makrolösung gelandet.
"... No microscope is involved, the camera is a Canon EOS 60D and the lens a Canon 60mm macro (1x). Polarizing lenses (linear not circular) are mounted either side of the slide. The advantage of this is the wide field of view, about 20mm, which enables most of the specimen to be photographed ...".
Anm.: Fürs Giessener Format brauchst Du vielleicht eine etwas andere Konfiguration.
Wir haben dann aber mal die Bildqualität Stemi 508doc gegenüber seiner Makrolösung verglichen.
Da ist das Stemi in Kombination mit der Nikon D850 schon sichtbar besser ... Und anhand der technischen Daten denke ich, dass das Leica M420 da noch eine "Schippe drauflegt".
Vielleicht liegt das aber auch an der Nikon ;-)
Aber es kommt ja darauf an, welchen Qualitätsanspruch Du hast, wie viel Geld Du ausgeben willst und wieviel Zeit Du in die Dokumentation stecken kannst.
Für eine "schnelle" Dokumentation finde ich die Scanner Lösung von Thomas gar nicht schlecht.
Werde das mal bei einem HP Officejet Pro ausprobieren - nachdem ich die Glasplatte des Scanners gereinigt habe.
Lieber Erik,
cool!
Ich habe mir das iBook herunter geladen und mir als erstes das ,,making of" angeschaut (p. 122-124).
Motorisierung (auch mit Lego) hilft!
Aber da steht ein sechsstelliger Betrag an Equipment.
Beste Grüße und einen guten Start in den Tag
Christian