Sorry, Beitrag war fehlerhaft.
Hallo Erik,
könntest du die Bezugsquelle für die Schleifscheiben und die Glasplatte nennen?
Statt der UV Taschenlampe könnte man auch eine leistungsstärkere UV LED benutzen. Ich kenne da eine Bezugsquelle ::)
Funktioniert gut mit den "Hillerschen LED Treibern," sofern schon vorhanden.
Grüße
Stephan
Hallo Stephan,
das ist sicher möglich. Meine UV Zaschenlampe hat eine 3Watt UV Nichia Led verbaut. Trotzdem ist die Leistung scheinbar zu gering oder es ist völlig normal, dass man einen solchen Film abwischen muss.
Was die Schleifscheiben betrifft, so stammen meine letzten von Ibendorf. Deren Nutzung ist nicht in Stein gemeißelt. Wer will kann auch Siliziumpulver nehmen, muss dann aber mit grauen Rändern durch in den Kleber eingearbeitete Pulverreste leben. Preis pro Scheibe ca. 200€.
,,Glasscheibe rund" bei Ebay eingeben, dann ploppen die Glasereien auf.
Möchtest du Dünnschliffe anfertigen?
Viele Grüße
Erik
Hallo Erik,
sehr schöne Anleitung, die zeigt, dass man auch mit einfacher Ausrüstung bei entsprechender Erfahrung zum Erfolg kommen kann.
Der schmierige Film an der Oberfläche nach Lichtaushärtung entsteht durch eine Reaktion mit dem Luftsauerstoff, die offensichtlich die Vernetzungsreaktion verhindert. Das passiert bei allen lichthärtenden Materialien wie Kleber, Kunststoffplomben, Photolacken in der Lithografie, etc.
Dort wo es stört, wie z.B. in der Photolithografie, wird diese Konkurrenzreaktion durch Aushärten an Sticksoffatmosphäre oder im Vakuum verhindert.
viele Grüsse
Wilfried
Hallo EriK,
mit einem UV-Lichthärtegerät für UV-Fingernagellack (https://www.ebay.de/itm/222342040777) geht das Härten prima. Da sind die gleichen Lampen verbaut wie bei den Profiteilen von KRANTZ, die 60,-€ kosten.
Beste Grüße
Gerd
Hallo Gerd,
ich denke Wilfried´s Erklärung erklärt die schmierige Oberfläche. Vor einige Jahren habe ich es auch mal mit einem HBO-Brenner getestet => es war auch nicht besser. Es ist aber nicht schlimm, mit Ethanol oder Isopropanol lässt sich der Film leicht abwischen.
Viele Grüße
Erik
Hallo,
auch bei den UV härtenden Nagellacken bleibt bei der Härtung diese Schmierschicht an der Oberfläche.
Sie wird dort "Schwitzschicht" genannt und anschliesend mit sogenannten "Cleanern" entfernt.
https://www.prettynailshop24.de/shop/jolifin-cleaner.html?gclid=EAIaIQobChMIrJrc3ZXf4AIVwuJ3Ch2IKAc3EAAYASAAEgLLQfD_BwE&ef_id=EAIaIQobChMIrJrc3ZXf4AIVwuJ3Ch2IKAc3EAAYASAAEgLLQfD_BwE:G:s
Bei UV vernetzenden Photolacken in der Mikrolithografie arbeitet man allerdings mit Schichtdicken in der Grössenordnung von wenigen µm. Das heisst beim anschliesenden UV Vernetzen an Luft würde alles als Schmierschicht übrigbleiben und beim Reinigen entfernt werden. Daher ist Stickstoffschutzgas oder Vakuum notwendig.
viele Grüsse
Wilfried
Hallo,
entschuldigt, da habe ich mal wieder zu schnell überflgen. Ja, die Schmierschicht am Rand desw Schliffes habe ich nach Härtung in der UV-Box natürlich auch und jetzt weiß ich auch warum. Danke Winfried!
Beste Grüße
Gerd
Erik,
Es ist bewundernswert, wie du diese Technik beherrscht, ohne eine relativ teure Steinsäge zu benutzen.
Das Ergebnis sieht gut aus, herzlichen Glückwunsch.
Grüße Ronald
Hallo Ronald,
viele schätzen den technischen Aufwand zum Einstieg in dieses Thema größer ein als er eigentlich ist. Deshalb wollte ich mit diesem Beitrag die ,,fast" einfachste Variante vorstellen.
Die preiswerteste Option ist das Schleifen mit Siliziumpulver auf einer Glasplatte.
Vielen Dank und viele Grüße
Erik
Sorry, Beitrag war zu fehlerhaft.
Hallo Erik,
hast Du das ernsthaft schon mit UV-Kleberversucht, die Risse bröckelger Steine zu verfüllen? Epoxitharz geht, das weiß ich, da es nach dem Zusammenrühren der beiden Komponenten von allein aushärtet. Aber UV-Kleber? Da kommt doch das Licht gar nicht überall hin und überhaupt werden nach meiner Erfahrung nur sehr dünne Schichten richtig vernetzt, wie ja auch schon weiter oben bemerkt wurde.
Das Epoxitharz muss aber auch sehr schön dünnflüssig sein. Da kommen die Sachen aus dem Baumarkt nicht in Frage. Eine wechselnde Vakuumierung zum Heraustreiben von Luftblasen ist da immer zu empfehlen.
LG Gerd
Hallo Gerd,
in diesem Fall reichte der UV-Kleber völlig aus. Deine Befürchtung, dass kein Licht an die nicht sichtbaren Stellen herankommt teile ich nicht. Der Kleber fungiert ja selbst als Lichtleiter und leitet das zum Aushärten notwendige UV-Licht bis in die letzte Ecke. Er kriecht übrigens recht gut auch in kleinste Ritzen.
Viele Grüße
Erik
Hallo Erik,
ja das mit dem "Lichtleiter-Effekt" ist ein interessanter Aspekt. Die gute Krichfähigkeit habe ich auch schon erfahren und sehr zu schätzen gelernt.
Danke!
Gerd