Moinmoin!
Eine Frage an die Spezialisten.
Kennt jemand von Euch die Kameras von Di-Li (Distelkamp Elektronik)? Eventuell werde ich mir die Di-Li 2056 zulegen, nachdem Fotos mit meiner Nikon Spiegelreflex auch mit Spiegelvorauslösung immer ein bisschen mit Glück behaftet sind.
Reichen denn die 5MPixel?
Viele Grüße
Klaus
Hi Klaus, I would check out the Imaging Source cameras, same price range and USB3.
Best wishes, René
Hallo Klaus,
die Kamera gibts unter diversen Bezeichnungen, z.B. auch als DCM-500 (https://www.mtixtl.com/50mphi-speeduniversaldigitalcameraheadformicroscopes--changeyourmicroscopeintodigital.aspx). Ich habe auch ein Exemplar, nämlich die Tucsen 5.0 MP. Die Qualität ist deutlich besser als die No-Name-China-Klone. Von daher bekommt sie von mir eine Empfehlung.
Gruß
Peter
Nachtrag: ich habe eben mal meine Tucsen in Betrieb genommen: es läuft mit einer Software (Treiber) von Bresser
Hallo Klaus,
für gewöhnlich reichen 5MP aus. Siehe auch hier im Pfad der Lichtmikroskopie/ Auflösungsvermögen von Bildsensoren (https://www.mikroskopie.de/pfad/dokumentation/drei.html)
Nur bei sehr niedrigen Objektiv-Vergrößerungen könnte man an die Grenzen kommen.
Beste Grüße
Gerd
Hallo Klaus,
na ja, Spezialist würde ich mich nicht nennen, allerdings habe ich einige Erfahrung mit diversen Kameras (angefangen vor über 10 Jahren mit der CMEX - Du erinnerst Dich? ;) )
Die Pixelzahl ist jedenfalls kaum relevant, eine 5 MP-Kamera reicht locker aus! Viel entscheidender ist, was die herstellerspezifische Firm- und Software mit den vorhandenen Pixeln anstellen:
Ich habe gerade diese aktuelle professionelle Mikroskopkamera
https://www.ebay.de/itm/Jenoptik-Progres-Gryphax-Subra-Mikroskop-Kamera-USB/183859451083?hash=item2acee094cb:g:X6EAAOSwJ3ddEKM3 (https://www.ebay.de/itm/Jenoptik-Progres-Gryphax-Subra-Mikroskop-Kamera-USB/183859451083?hash=item2acee094cb:g:X6EAAOSwJ3ddEKM3)
getestet und bin begeistert! Sie liefert ein Super-Bild, ist leicht einzustellen und auch an einem alten Computersystem wirklich flott. Sie kostet ja auch nur 3000 EUR! ;) Na ja, bei d e m Preis wird sie doch bestimmt 20 oder merh MP haben, ist doch klar!? Oder...? Tatsächlich hat sie gerade mal 2.2 MP!!!! Alles klar? ;) Die reine Pixelzahl sagt parktisch NIX aus!!!
Also - vergiss ds Thema "Pixel", wenn es um die Qualität der Mikroskopkamera geht.
Und dann die letzte Frage: Wieso adaptierst Du nicht (wie es mittlerweile fast alle machen) eine ordentliche verschlußschlagfreie Canon, die es gebraucht bereits für unter 100 EUR gibt, an Deine Mikroskop? Dass es mit durchschnittlichen Nikons am Mikroskop nix wird, ist doch schon seit 10 Jahren bekannt... :D
Mir ist bisher nieamnd beaknnt, der mit einen Canon am Mikroskop unzufrieden war. Sie liefert sicher bessere Ergebnisse als eine einfache Billig-Mikroskopkamera.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo,
ich möchte Peters Vorschlag unterstützen. Seitdem ich meine CANON EOS M10 angeflanscht habe, ist sie fest dran geblieben.
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=32322.0
Freundliche Grüße
Peter
... der immer noch per Touchdisplay auslöst ...... trotz neuem Handy .... das es auch könnte ... sagt man .... :-\
Hallo und vielen Dank für Eure Hilfe.
Ich werde mir also eine CANON Systemkamera aus der Bucht holen, zumal diese auch noch andereitig nutzbar ist.
Noch ´ne simple Frage: ie heißt der passende Adapter? für Spiegelreflex ist es z.B. T2.
Vielen Dank und gewittrige Grüße
Klaus
Servus Klaus,
ich habe eine EOS M3 und besitze 2 Adapter einer hat die Bezeichnung MD-EOS-M, geht dann mit M42 vorne weiter. Der andere Adapter M42-EOS M.
Gruß Jürgen
Danke für die vielen freundlichen Ratschläge.
Die Canon M10 wär´schon was. Ich würde sie auch als Zweitkamera nutzen wollen. Allerdings liebäugle ich seit 2 Jahren mit der Sony alpha 6000. Ich nutze diese beruflich und bin von ihr restlos begeistert. Toll ist halt auch der OLED-Sucher. Den würde ich an der Canon vermissen.
Hat wer Mikroskoperfahrungen mit der Sony alpha 6000??
Viele Grüße
Klaus
Hallo Klaus,
soweit ich das sehe, kannst Du die M10 nicht remote (über einen Desktop-PC oder Notebook) steuern. Übrig bleibt nur die Nutzung des Klappdisplays in Kombination mit einem BT-Fernauslöser - bei weitem nicht so komfortabel wie Live View mit einer EOS 550, 600 etc.
Gruß
Peter
Hallo Klaus,
ehrlich gesagt, habe ich noch nie den Drang manchen Fragesteller, unbedingt seine "normale" Kamera auch an das Mikroskop adaptieren zu wollen, nachvollziehen können. Ich hätte schon gar keine Lust, die Kamera ständig hin- und herzuwechseln. Und finanzielle Gründe können es doch nicht sein, denn gebaruchte geeignete - um nicht zu sagen - optimale(!) DSLRs für das Mikroskop bekommt man zwischen 100 und 200 EUR. Wieso sollte man da imer wieder Kompromisse eingehen, um nur "eine" Kamera zu benutzen? Eine EOS 500D (Body) bekommt manfür 100 - 170 EUR auf Ebay.
Ich würde immer eine dieser gebaruchten EOSse ans Mikroskop adaptieren und mir für die normale Fotografie die Kamera kaufen, die mir für den Zwewck am besten gefällt.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Klaus,
Ich habe vor einem Jahr von Canon auf Sony gewechselt.
Vorher waren es eine Canon 7D oder 5D.
Jetzt ist es eine Sony a6300.
Vorteile der Sony: geringeres Gewicht
komplett erschütterrungsfreie Auslösung durch elektronischen Verschluß
(kann die Sony a6000 noch nicht)
Stromversorgung über das Usb Kabel
Ansonsten bringt die Sony alles mit was auch Canon liefert.
Bedienung über Pc/Laptop ....
Wenn du schon mit Sony photografierst, wäre eine Sony meine erste Wahl.
(keine umgewöhnung in der Bedienung/Menue)
Grüße aus der Hitze
Matthias
PS: oder eine a6500, die hat dazu noch einen Bildstabilisator?
Ein herzliches Hallo an alle,
vor ein paar Stunden habe ich meine CANON M10 erhalten und auch den passenden Adapter.
Die Kamera scheint mir einen ganz passablen Eindruck zu machen. ???
Neee. Die Kamera ist die Wucht in Dosen!
Teenagersprech EIN
Die Steuerung per WLAN mit dem Smartphone ist OBERAFFENGEIL :D :)
Teenagersprech AUS
Kein zitterndes Bild, alles ganz easy. Klare Farben und knackige Schärfe.
Jetzt gibt´s keine Langeweil ab Oktober, denn dann beginnt bei mir der Unruhestand.
Ich vermute, dass ich in ein paar Tagen Bilder zur Begutachtung hochladen werde.
Vielen Dank und Grüße an alle, die mir hier geraten haben.
Klaus
Hallo Klaus,
freut mich für dich! :)
Freundliche Grüße
Peter
Moinmoin,
anbei mein erstes halbwegs vernünftigs Foto. Ich hoffe, der Anhang passt so..
Was kann ich noch verbessern? Das Bild erscheint mir ein bisschen flau.
Gruß
Klaus
Nachtrag: Kann es sein, dass die Alge von einer Schleimschicht umgeben ist.
Hallo Klaus,
ich finde das für Hellfeld ein sehr ordentliches Foto. Es wirkt schön räumlich und die Schleimschicht ist auch sehr gut zu sehen. Ich glaube man hätte vielleicht die Aperturblende einen Tick weiter auf lassen können, wenn man es eh bearbeiten will?
Man könnte jetzt halt den Hintergrund noch ein bisschen aufräumen, die Hintergrundfarbe ändern, wenn man das mag, ich finde einen etwas helleren Hintergrund mit leichtem Blaustich am schönsten, Schwarz- und Weißpunkt etwas anpassen und vielleicht das grün noch etwas anpassen, vielleicht einen kleinen Ditsch mehr in Richtung Maigrün?
Aber wie gesagt: Für mich gibt das Foto die Wirklichkeit detailreich und realistisch wieder, in diesem Sinne ein gutes Foto.
vlg
Timm
Hallo Timm,
Danke für Deine lobenden Worte.
Mit einer kleinen automatischen Bearbeitung druch Corel PaintShop sieht´s jetzt so aus. Hübscher als das Original. Aber ist so ein Bild dann noch autentisch?
Viele Grüße
Klaus
Zitat...anbei mein erstes halbwegs vernünftigs Foto.
Hallo Klaus,
mich ärgert schon sehr lange, daß im Forum Vergleichsmöglichkeiten bezüglich der Abbildungsqualität von Kameras nahezu fehlen. Auch Dein Foto erlaubt keine Beurteilung der verwandten Kamera, jedenfalls mir nicht. Dafür müßte die Abbildung gewissermaßen ´genormt´ sein: Abbildungsgegenstand, Abbildungsmaßstab ca. 100, keine Bild-Nachbearbeitung und einige andere Parameter. Meiner Meinung wäre für Qualitätsvergleiche von Kameras das Foto eines Objektmikrometers am geeignetsten. Klaro, nicht allein die Kamera entscheidet über die Abbildungsqualität, aber eben auch, und wenn etliche solcher Fotos diverser Kameras vorlägen, könnte man schon ein (subjektives) ;D Urteil fällen.
Gruß - EFH
Zitat von: Eckhard F. H. Nowack in August 01, 2019, 13:14:39 NACHMITTAGS
mich ärgert schon sehr lange, daß im Forum Vergleichsmöglichkeiten bezüglich der Abbildungsqualität von Kameras nahezu fehlen.
Hallo Eckhard,
das ist in so einem Forum aus meiner Sicht gar nicht durchführbar. Würde heißen:
- Immer das gleiche Präparat
- Immer das gleiche Mikroskop
- Immer die gleichen Lichtverhältnisse
- Jede Kamera unter diesen Bedingungen
Das ist prinzipiell wohl unmöglich. Es müsste ja eine Person geben, der man so um die 20 Kameras in die Hand drückt zu Bewertung. Ich sehe ja an meiner Kamera schon, dass ein bisschen mehr Licht oder Schärfe ein ganz kleinwenig anders eingestellt oder Kondensor oder oder oder ... gleich ein ganz anderes Bild erzeugt.
Ich meine, der "user" muss seine Kamera samt Mikroskop genau kennen. Nur so gelingt dann ansatzweise ein gutes Foto.
Viele Grüße
Klaus
Hallo Klaus,
ist das ein Einzelfoto oder gestakt?
Beste Grüße
Gerd
Hallo Klaus,
Dein Bild ist absolut ok! Praktisch k e i n Mikrofoto ist so, dass es direkt (ohne Nachbearbeitung in PS) so ist, wie es üblicherweise als "schön" empfunden wird. Man muss praktisch immer durch Veränderung von Helligkeit, Kontrast und Farbsättigung das Bild optimieren, auch bei den besten und teuersten DSLRs etc.
Meiner Erfahrung nach liefern lediglich Kompaktkameras (wie damals die alten Coolpixe oder die Canon-A-Modelle) gelegentlich Mikrofotos, die nur wenig Nachbearbeitung bedürfen. Es gibt ohnehin nicht das "objektive" Mikrofoto! Erstens wird es sowieso durch die individueelle Firmware der Kamera massiv beeinflusst (die allerdings bei Consumercams nicht für Mikrofotos programmiert wurde, sondern für "normalen" Motive) und bei Mikroskopkameras (c-mount) muss Du ja ohnehin alle Parameter zunächst selbst nach Deinem "Geschmack" einstellen. Gegen eine angemessene Nachbearbeitung ist also überhaupt nichts einzuwneden, solange sie die Bildaussage nicht verfremdet.
Herzliche Grüße
Peter
Man kann mehr aus dem Bild herausholen:
Lieber Mikroman,
das Bild von Dir ist in meinen Augen schon "überbearbeitet". Der Eindruck, den ein Bild beim Betrachter hinterläßt, hängt natürlich auch vom Monitor ab. Mein Fazit "überbearbeitet" gilt bei Betrachtung des Bildes am LCD-Bildschirm meines Laptops von Lenovo.
Lieben Gruß
PiusX
Mag sein, es war ein schneller Versuch - auch am Notebook- Monitor. Aber es zeigt, dass man durchaus etwas aus dem Bild machen kann: quod erat demonstrandum esse
Hallo Klaus,
so kann es aussehen. Da ist in meinen Augen auch nichts Verfläschendes und Unzulässiges (wozu für mich auch gehört, ggf. "Dreck" zu entfernen).
Herzliche Grüße
Peter
PS: Wenn Du die die Ausgangsbilder mancher Mikrofotgrafen, die hier zu Recht als "Spitzen-Mikrofotografen, gehören, anschaust, würdest Du Dich evtl. wundern. Photoshop ist heute ein integraler Schritt auf dem Weg zum fertigen Bild, die Kamera liefert nur das "Rohmaterial" (das natürlich an sich schon so gut wie eben möglich sein sollte).
und noch ein Versuch von mir:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures010/253763_42119052.jpg)
Jetzt würde mich noch interessieren, wie die Kamera an welches Mikroskop adaptiert ist. Intuitiv würde ich sagen: eine recht gute Kombination
viele Grüße
Christian
ZitatPraktisch k e i n Mikrofoto ist so, dass es direkt (ohne Nachbearbeitung in PS) so ist, wie es üblicherweise als "schön" empfunden wird.
Hallo Peter,
Ästhetik/Schönheit des Bildes ist nicht Ziel
aller Mikroskopiker. Beruflich Mikroskopierende wollen nur sehen, was sie interessiert, ihren Augen aber ohne Mikroskop verborgen bleibt. Die Schönheit des Objektes/Bildes ist hierbei rein technischer Art: Schärfe, Helligkeit, Kontrast.
Gruß - EFH
Hallo Eckhard,
äh....joo! Und? ;)
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Ihr Spezialisten!
Nochmal genauer: Die CANON M10 ist an einem NovexB von Euromex adaptiert. "Ofenrohr" mit Projektiv. Entstanden ist das Foto mit einem 4ziger Plan-Phasenobjektiv. Ich werde morgen mal einen Versuch mit meinem 4ziger Semiplanobjektiv machen.
Die Blende war relativ eng zugezogen.
Das Trino vom NovexB kann nur "hart" zwischen dem Binokular und dem Fototubus umschalten, deshalb ist mir die Parafokalität nicht sooo wichtig.
Ich nutze die Möglichkeit der M10 per WLAN Verbindung mit meinem Handy aufzunehmen. Das Bild dort erscheint mir sehr gut und auch die Möglichkeit der Auschnittsvergrößerung finde ich ausgesprochen nützlich. Auslösen per Handy ist klasse.
Ich habe ca. 10 Fotos mit ganz feinen Unterschieden der Ebenen gemacht und am PC dann das beste ausgesucht. Gestackt habe ich nicht.
Ich weiß, dass meine Kollegen sich Gedanken über ein Abschiedsgeschenk zur Rente machen und ich werde mal Interesse an einem Tablet bekunden. Einerseits ist es ja allgemen ganz nützlich und andererseits wäre das Bild der Kamera natürlich viel größer und aussagekräftiger. Ubrigens finde ich es schade, das CANON kein Steuerprogramm für Windows anbietet. Das wäre der ganz große Knüller!
Es freut mich unbandig, dass das Foto als " gut und tauglich" bewertet worden ist.
Viele Grüße
Klaus
@Peter: Schön dass wir uns jetzt wieder verstehen. Die Zeit heilt alle Wunden ;D :) ;D
Hallo nochmal,
grad hab ich nochmal selbst Hand angelegt und ganz dezent bearbeitet. "Putzen" muß ich noch üben.
Viel Grüße
Klaus
PS: Wer findet im Foto den Smily?
Hallo Klaus,
ZitatDie CANON M10 ist an einem NovexB von Euromex adaptiert. "Ofenrohr" mit Projektiv.
Ist das ein Novex mit 160 mm Optik oder Unendlichoptik? Welches Projektiv hast du gebraucht? Beste Grüsse,
Rolf
Hallo Rolf,
das NovexB ist mit 160mm Optik, Projektiv x2,5
https://www.euromex.com/de/produkte/anwendung/mikrobiologie/b-reihe-und-b-reihe/
Gruß
Klaus