Hi, ich bin neu hier im Forum und habe mir vor kurzem mein erstes Mikroskop (Zeiss Primo Star) angeschafft. Ich bin bis jetzt beim 4x und 10x Objektiv sehr begeistert von der Bildqualität, allerdings erscheint das Bild ab dem 40x Objektiv über den gesamten Ausschnitt etwas trüb und lässt sich auch nicht zufriedenstellend scharfstellen. Beim 100x Objektiv ist es ähnlich auch wenn ich das Immersionsöl verwende. Die verwendeten Deckgläser und Objektträger waren neu und sauber. Ich habe mir jetzt ein Objektivreinigungsset bestellt und hoffe mal dass die Linse einfach leicht verunreinigt ist.
Fallen euch noch andere Ursachen für ein getrübtes Bild ein?
Hallo,
handelt es sich um ein neues Gerät, oder ist es ein bereits gebrauchtes Mikroskop?
viele Grüße
Christian
Das Gerät stammt ursprünglich aus dem Demopool von Zeiss, war also schon an Schulen/Universitäten zu Vorführzwecken in Umlauf. Ich habe es aber von Zeiss direkt gekauft, heißt es wurde in deren Werken gewartet und besitzt auch eine 1 Jahr-Garantie.
Guten Abend
Bist Du Dir sicher das das Objekt unmittelbar unter dem Deckglas liegt?
Das beginnt beim 40x kritisch zu werden, hast Du einen Ring für Deckglaskorrektur am Objektiv. Wenn ja würde ich bei unterschiedlichen Einstellungen testen, das gibt gewaltige Unterschiede bei der Qualität.
Ich würde den Fehler eher beim Präparat suchen, solange keine Fingerabdrücke auf die Frontlinse gekommen sind sollte diese sauber sein. Kannst Du gut mit einem STEMI überprüfen. Was ich bei gefederten Objektiven erlebt habe ist Öl auf der Rücklinse. Da gehört eigentlich kein Öl hin, aber da ist oft Öl oder Fett und gerade in der warmen Jahreszeit ...
Kann aber ebenfalls gut mit dem Stemi ...
Liebe Grüße
Gerhard
Moin,
es gibt nichts, was es nicht gibt.
1. Präparat mit Deckglas nach unten Richtung Kondensor: ab 40x kommt kein Bild zustande
2. Linse verdreckt
3. 40x und 100x haben federnd gelagerte Objektive, es kommt aber vor, dass die Federung nicht mehr funktioniert
Gruß
Peter
das 40er kann sich auch gelegentlich eine ladung öl auf der frontlinse zuziehen die dort nichts zu suchen hat
generell darfst du dir aber mit dem 100er kein so knackiges bild erwarten wie mit dem 10er
wenn du nicht unbedingt das 100er wegen der vergrösserung brauchst würde ich dir stattdessen ein 20er empfehlen
Hallo Manfred,
ich würde erstmal ein anderes 40-er Objektiv nehmen und so schauen, ob es wirklich am Objektiv liegt.
Gruß
Reinhard
Hallo,
vorweg eine Frage: Wie erfahren bist Du in der Mikroskopie? hast Du schon öfter durch Mikroskope geschaut? "Etwas trüb und lässt sich nicht zufriedenstellend scharf stellen" ist eine relativ diffuse Aussage. Grundsätzlich ist das Bild meist ab den 40er-Objektiv nicht ganz so "knackig" wie mit kleineren Vergrößerung. Das eines oder beide Objektive defekt sind, glaube ich kaum. Sollte das Bild aber tatsächlich schlechter sind, sind die meisten möglichen Probleme hier schon angeführt, dennoch erlaubt ich mir, sie noch einmal zusammenzufassen:
1) Schau Dir mal die Frontlinsen des 40er und 100er mit der Lupe an. Am besten eignet sich als Lupe - wenn Du keine hast - übriegns das Mikroskopokular, wenn Du es aus dem Mikroskop herausnimmt und umgekehrt hindurchschaust. Oftmals findet sich auf den Frontlinsen eingetrocknete Immersionsölreste. Die können mit Wundbenzin aus der Apotheke entfernt werden.
2) Schau Dir die Hinterlinse der Objektive an: Hier können Staub und Fingerbadrücke die Bildqualität deutlich verschlechtern.
3) Ist der Präparateschutz tatsächlich bei beiden Objektiven richtig "herausgefahren"? (Teleskopmechanismus).
Hezrliche Grüße
Peter
da Zeiss das Mikroskop verkauft hat, muss man wohl davon ausgehen, dass es dort auch überprüft wurde , inkl Linsen der Objektive.
Klingt also eher nach Bedienungsfehler, andere Präparate versuchen.
"100er ähnlich... auch wenn ich das Immersionsöl verwende" ( !!) naja ohne Immersionsöl funktioniert das 100er ohnehin nicht.
Hallo,
für das 100er Objektiv sollte auch der Kondensor immergiert werden. Wenn nicht mit Öl, dann wenigstens mit Aqua dest., sonst bringt er ja maximal eine Beleuchtungsapertur von 1,0. Dass die höher vergrößernden Objektive genauer eingestellt werden müssen, ist ja auch bekannt. Bei den niedrigen Vergrößerungen kann man auch schon mal das Deckglas weglassen und bekommt trotzdem ein gutes Bild, beim 40er sicher nicht.
Sind das auch die Originalobjektive, die da dran gehören? Das Primostar hat doch eine eigene Objektv-Klasse, wenn ich mich nicht irre? Die passen nicht an andere Zeiss-Unendlichmikroskope. Sollte natürlich schon passen, wenns direkt von Zeiss gekauft wurde.
Beste Grüße
Gerd
Hallo,
das Mikroskop hat 1 Jahr Zeiss Garantie. Wo liegt dann das Problem?
Herzliche Grüße
Herbert
Hallo,
anscheinend ist das Problem gelöst...?
Herzliche Grüße
Peter
Tut mir Leid für die späte Rückmeldung!
Erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten. Ich bin tatsächlich ein absoluter Anfänger in der Mikroskopie und habe mich im Vorfeld zwar theoretisch etwas informiert, habe aber wenig Erfahrung in der eigentlichen Anwendung. Ich habe nun die letzten Tage noch etwas experimentiert und die Linsen gründlich gereinigt, stoße aber immer noch auf das Problem, dass in den meisten meiner Proben ab der 40x Vergrößerung alles etwas trüb wirkt, als wäre ein Schleier über dem Ganzen. Ich glaube aber mittlerweile auch an einen Fehler in der Anwendung, beziehungsweise in meinen Präparaten, da ich die meiste Zeit Proben aus Tümpelwasser verwendet habe. Wahrscheinlich ist das Wasser einfach durch Schwebeteilchen getrübt, was sich in der 10x Vergrößerung noch nicht bemerkbar macht, allerdings in höheren Vergrößerungen schon(?).
Was ich auch hätte dazusagen sollen, ist, dass das 40x Objektiv ein Phasenobjektiv ist. Ich dachte naiv, dass das Objektiv auch ohne eingeschobenen Phasenkontrast funktionieren würde, wahrscheinlich ist es aber für den Phasenkontrast optimiert und erzielt ohne ihn keine so guten Abbildungen wie die normalen Objektive, mit denen ich es verglichen habe.
Ich werde mal den Tipp ausprobieren, auch zwischen Kondensor und Objektträger ein Immersionsmedium zu bringen. Habt ihr sonst noch Vorschläge, wie ich ein schärferes Bild erzielen könnte, oder limitiert mein Präparat einfach durch das verunreinigte Wasser die Bildqualität? Was mir etwas merkwürdig vorkommt, ist, dass ich die Aperturblende für das 100x fast vollständig schließen muss, um Einzelheiten auflösen zu können, wodurch das Präparat auch bei voll aufgedrehter Beleuchtung sehr dunkel erscheint. Ich dachte eigentlich, dass man die Aperturblende eher immer weiter öffnet, je höhere Vergrößerungen man verwendet.
Tut mir Leid für die vielen Fragen, die wahrscheinlich mittlerweile schon etwas vom ursprünglichen Thema abgleiten. ::)
Hallo,
das 40er Phasenkontrast-Objektiv ist beim Primo Star für Hellfeld nahezu unbrauchbar. Das liegt auch an dem recht großen Phasenring im Objektiv. Wenn du im Hellfeld mit einem Objektiv 40X mikroskopieren willst, so solltest du ein entsprechendes Objektiv nachkaufen. Du bist hier nicht auf die einzeln doch nicht ganz billigen Objektive von Zeiss angewiesen. Die entsprechenden Unendlich-Objektive von Motic tun es auch. Das trübe Bild kommt definitiv nicht Trübungen in der Probe. Das kann man ausschließen. Zwischen Objektträger und Kondensor Immersionsöl (oder was auch immer) aufzubringen bringt nichts - außer einem verschmierten Objekttisch, von dem aus sich das Immersionsöl dann auch noch weiter ausbreitet...
Der Umgang mit dem 100er Immersionsobjektiv ist nicht ganz einfach. Wenn du die Aperturblende hier ganz schließen musst, dann machst du definitiv etwas falsch - oder mit dem Objektiv stimmt etwas nicht.
Für den Umgang mit den Motic-Mikroskopen der Serie 310 habe ich einmal eine eigene Broschüre erstellt: https://www.mikroskopie.de/pdf/motic/ba310_lq.pdf (https://www.mikroskopie.de/pdf/motic/ba310_lq.pdf). Das Primo Satr ist diesen Mikroskopen sehr ähnlich.
viele Grüße
Christian
Zitat von: Wecken in August 07, 2019, 14:38:19 NACHMITTAGS
. Wahrscheinlich ist das Wasser einfach durch Schwebeteilchen getrübt, was sich in der 10x Vergrößerung noch nicht bemerkbar macht, allerdings in höheren Vergrößerungen schon(?).
Was ich auch hätte dazusagen sollen, ist, dass das 40x Objektiv ein Phasenobjektiv ist. Ich dachte naiv, dass das Objektiv auch ohne eingeschobenen Phasenkontrast funktionieren würde, wahrscheinlich ist es aber für den Phasenkontrast optimiert und erzielt ohne ihn keine so guten Abbildungen wie die normalen Objektive, mit denen ich es verglichen habe.
Ich werde mal den Tipp ausprobieren, auch zwischen Kondensor und Objektträger ein Immersionsmedium zu bringen.
Was mir etwas merkwürdig vorkommt, ist, dass ich die Aperturblende für das 100x fast vollständig schließen muss, um Einzelheiten auflösen zu können, wodurch das Präparat auch bei voll aufgedrehter Beleuchtung sehr dunkel erscheint.
Tut mir Leid für die vielen Fragen, die wahrscheinlich mittlerweile schon etwas vom ursprünglichen Thema abgleiten. ::)
"Schwebeteilchen" im Wasser können es kaum sein, die siehst du ja im Mikroskop als solche.
ein 40er Phako beim Primostar im Hellfeld, dann ist eh alles klar: das habe ich mal in einem Geschäft probiert, wie Herr Linkenheld schon schrieb, im Hellfeld ist das völlig unbrauchbar ( ganz im Gegensatz zu den "echten" Zeiss Ph Objektiven, du weißt ja, dass das Primostar chinesische Optiken verbaut hat, die nicht mit den Zeiss Optiken der teureren Modelle kompatibel sind und auch qualitativ in manchen Dingen Unterschiede zeigen.)
Öl auf die Kondensor Linse ?- ist es denn ein Immersionskondensor ? mit einem 0.9 er Trocken-Kondensor solltest du auch beim 100er ein gestochen scharfes Bild bekommen ( auch wenn man physikalisch gesehen einen minimalsten Nachteil zum Immersionskondensor hat )
Aperturblende ganz zu ist immer falsch, da verbaust du dir die Auflösung etc, lies mal die Grundlagen der Beleuchtung bei Mikroskopen kurz durch, ist das 100er auch Primostar-Phako ?, dann wäre ja klar, dass du damit im Hellfeld nichts siehst, andererseits probierte ich im gleichen Geschäft auch ein 100er ohne Ph am Primostar und war auch davon ziemlich "enttäuscht" ( um es diplomatisch auszudrücken)
Hallo,
vergiss das Immergieren des Kondensors. Das Geschmiere bringt keinen wirklichen Vorteil.
Wenn der Kondensor ganz oben ist und die Blende (fast) voll geöffnet, dann solltest du mit dem 40er und dem 100er ein ordentliches Bild erhalten.
Vielleicht sind deine Präparate auch zu dick?
Probiere doch mal etwas ganz dünnes aus (z. B. ein paar schwarze Papierfasern, ein paar Härchen..), Wasser dazu, Deckglas drauf und platt quetschen.
Freundliche Grüße
Peter
Hallo,
ich fürchte, dass wir nicht weiterkommen, ohne dass jemand, der schon durchh ein paar Mikroskope geschaut hat und weiß, welche Abbildungsqaulität man überlicherweise von einem 40er Phasenobjektiv erwarten kann, das begutachtet.
Herzliche Grüße
Peter
Zitat von: Peter V. in August 08, 2019, 14:57:31 NACHMITTAGS
Hallo,
ich fürchte, dass wir nicht weiterkommen, ohne dass jemand, der schon durchh ein paar Mikroskope geschaut hat und weiß, welche Abbildungsqaulität man überlicherweise von einem 40er Phasenobjektiv erwarten kann, das begutachtet.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
wie ich schon schrieb, ich habe das Primostar 40er Ph in Wien im HF probiert, das ist definitiv im HF unbrauchbar, trüb unf unscharf, mein Zeiss Plan Neofluar 40 Ph liefert aber auch im HF ein völlig scharfes Bild , siehe Foto.( die Geschichte mit dem unterschiedlichen Phasenring bei den Zeiss Objektiven als Ursache hat Herr Linkenheld ja schon beschrieben):
Hallo,
es ist auch nach meiner Erfahrung nahezu regelhaft so, dass einfache (preiswwerte) Phasenobjektive einen deutlichen Abfall der Bildqualität gegenüber Hellfeldobejktiven aufweisen, sodass man sie manchmal fast schon als "unbrauchbar" bezeichnen kann. Das ist bei hochwertiger Qualittäsoptik absolut nicht der Fall (z.B. Unendlich Plan-Neofluare von Zeiss oder Plan-Fluotare /Planapos von Leica). Hier kann man den wirklich geringfügigen Unterschied eigentlich nur noch im direkten Vergleich mit dem korrspondierenden HF-Objektiv übehaupt wahrnehmen. Solche Phasenobjektive sind nach meinem Dafürhalten voll hellfeldtauglich. Aber die Primostar-Optik ist eben keine Zeiss-Optik...
Meine Empfehlung wäre: Besorg Dir (von unserem Admin Christian, Zeiss unhd Motic-Fachhändler) ein 40er Motic-Hellfeldobjektiv; es wird nicht die Welt kosten und damit wirst Du ziemlich sicher zufrieden sein. (Die Primostar-Optik ist ja tatsächlich Motic-Optik).
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter und Christian,
sind die Objektive von Motic und Zeiss Primostar wirklich voll kompatibel ?
Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben (und Detlef Kramer hatte das auch mal erwähnt), dass die Objektive vom Primostar zusammen mit der Tubuslinse kein voll auskorrigiertes
Bild liefern sondern die Okulare beim Primostar ein Teil der Kompensation übernehmen.
viele Grüsse
Wilfried
Hallo Wilfried,
der Unterschied zwischen Motic-Optik und Primo Star liegt nicht in den Objektiven, sondern im Zusammenspiel zwischen Tubuslinse und Okularen. Hier ist es so, dass bei Zeiss tatsächlich die Okulare die Kompensation übernehmen, während bei Motic dies durch die Tubuslinse erfolgt. Früher war diese Aufteilung zwischen Tubuslinse und Okularen auch bei Motic so gewesen (die alten Modelle BA200/300/400). Wer für ein Primo Star Objektive nachkaufen will oder soll, der sollte hier die Motic-Teile nehmen. Diese sind einzeln erworben deutlich günstiger, als die Objektive für das Primo Star. Zudem gibt es inzwischen für die neue Panthera-Serie Objektive, die eine deutlich bessere chromatische Korrektur haben. Speziell die Objektive 40X/100X (sowohl Hellfeld, als auch Phasenkontrast) sind massiv besser als die bisherigen Objektive.
viele Grüße
Christian
Hallo Christian,
vielen Dank für die Aufklärung !
Das bedeutet im Gegenschluss also, dass Zeiss im Primostar veraltete Motic Technologie verbauen lässt und teurer verkauft !
Unglaublich !
viele Grüsse
Wilfried
Hallo Wilfried,
für den Anwender macht es ja keinen Unterschied, wie bzw. wo die Kompensation stattfindet. Das Resultat ist ja letztlich identisch.
Das Primo Star ist ja schon seit 2006 auf dem Markt - und da kann man auch schlecht zwischendurch eine Veränderung der Tubuslinse und Okulare vornehmen. Insbesondere, wenn der Nutzer keine Vorteile davon hat.
viele Grüße
Christian
Zitat von: Christian Linkenheld in August 09, 2019, 19:47:07 NACHMITTAGS
...
Insbesondere, wenn der Nutzer keine Vorteile davon hat.
...
Hallo Christian,
aber ein auskorrigiertes Zwischenbild ist für eine optiklose Kameraadaption doch schon ein Vorteil oder ?
viele Grüsse
Wilfried
Zitat von: wilfried48 in August 09, 2019, 21:32:54 NACHMITTAGS
Zitat von: Christian Linkenheld in August 09, 2019, 19:47:07 NACHMITTAGS
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Insbesondere, wenn der Nutzer keine Vorteile davon hat.
...
Hallo Christian,
aber ein auskorrigiertes Zwischenbild ist für eine optiklose Kameraadaption doch schon ein Vorteil oder ?
viele Grüsse
Wilfried
Hallo Wilfried,
das stimmt natürlich. Allerdings gibt es von Zeiss keine optiklosen Adapter. Der typischerweise für Mikroskopkameras (C-Mount) verwendete Adapter 0,5X für Primo liefert wiederum ein besseres Bild, als der entsprechende Adapter von Motic. Den erhältlichen DSLR-Adapter 1,6X für das Primo Star hat Zeiss dann noch später nachgeschoben. Mit diesem Adapter bin ich allerdings nicht zufrieden. Hier ist der entsprechende Adapter 1,6X für Motic, den ich bei Askania herstellen lasse, besser. Askania fertigt hier dann auch einen optiklosen Adapter an, der speziell für Kameras mit MicroFourThirds-Sensoren sehr gut geeignet ist. So etwas gibt es für das Primo Star nicht - und es hätte ja wegen der CVD auch keinen wirklichen Sinn. Letztlich ist das Primo Star kein Gerät, das für den Hobbymikroskopiker konzipiert ist. Das ist ein Kursmikroskop, das auch für einfache Routinezwecke verwendet werden kann. Der Hobbymikroskopiker fährt tatsächlich mit den Mikroskopen von Motic (310er oder Panthera) aus meiner Sicht besser, da diese flexibler erweitert werden können. Das Primo Star ist eigentlich nicht für Erweiterungen konzipiert - es wird ja auch nur in ganz definierten Paketvarianten angeboten.
viele Grüße
Christian