Hallo!
ich habe heute eine Imgaing Source DFK 41AU02 bekommen und installiert.
Allerdings bekomme ich kein brauchbares Bild! Das Bild ist unscharf / verwaschen und wirkt wie durch ein vrschmutztes Objektiv ausgenommen. Bildelemente wirken wie bei einer versetzten "Doppelbelichtung". Mikroskop, Adapter etc. sind in Ordnung, es ist immer das gleiche Bild bei verschiedenen Adaptionen.
Nun meine Frage: Ist die Kamera defekt ( was ich vermute ) oder hat noch jemand eine Idee?
Herzliche Grüße
Peter
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/21603_35832574.jpg)
Hallo Peter,
nun muss ich einfach mal sagen: die Informationen, die du uns zur Beschreibung deines Problems lieferst, sind leider nicht ausreichend.
Was hast du für einen Adapter, welche verschiedenen Adaptionen hast du ausprobiert...
Viele Grüße
Erik
Lieber Erik,
um es kurz zu machen: Es liegt nicht an der Adaption!!! ( soviel eigene Diagnosefähigkeit mußt Du mir schon zutrauen :D ).
Ich habe einen ordnungsgemäßen Leica c-mount Adapter ( der mit der Tuscsen einwandfrei arbeitet ) habe aber auch die Kamera einmal völlig ohne Zwischenoptik auf den Stutzen des Fotoausgangs gelegt. Es ist defintiv nicht möglich, ein scharfes Bild zu bekommen.
Es kann nur an der Kamera selbst, den Einstellungen oder dem Computer liegen. Da Letzterer nagelneu ist und ich nichts bei den Einstellparametern gefunden habe, mit dem sich das Problem beheben ließe ( wüsste auch nicht, WAS man diesbezüglich verstellen könnte ) vermute ich eben, dass die Kamera selbst die Ursache ist.
Mein Hoffnung war, dass vielleicht jemand ein ähnliches Problem hatte und irgendeine seltsame Lösung wüsste.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo,
diese Kameras haben das Auflagemaß für CS-Mount-Objektive. Um sie für die C-Mount-Auflage zu adaptieren, muß ein 5mm breiter Zwischenring eingeschraubt werden, der den Kameras meist mitgeliefert wird.
Um zu prüfen, ob es nicht an der Mikroskopadaption liegt, kann man erstmal ein normales C-Mount-Objektiv von Video-Kameras anschrauben. Wenn damit auch kein sauberes Bild hinzubekommen ist, liegt es auch nicht am Mikroskop.
Die Auflage läßt sich an den Kameras auch noch einstellen, indem die Madenschrauben gelöst und der Tubus verschoben werden kann. Ich habe es schon gehabt, daß bei einer Video-Kamera diese Auflage nicht gestimmt hat und selbst erstmal justieren mußte.
Lieber Bernd,
aber das Problem besteht doch auch ohne Zwischenoptik. Egal, wie und woran ich die Kamera halte: es ändert sich der Bildausschnitt ( logischerweise ), aber das Bild bleibt einfach wie durch einen Schmierfilm aufgenommen.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo,
und bitte nicht böse sein, hab sowas auch schon mal gemacht: ist da vielleicht eine Schutzfolie auf dem Chip ?
Gruß !
JB
Zitat von: Peter Voigt in Oktober 22, 2009, 20:03:41 NACHMITTAGS
aber das Problem besteht doch auch ohne Zwischenoptik. Egal, wie und woran ich die Kamera halte: es ändert sich der Bildausschnitt ( logischerweise ), aber das Bild bleibt einfach wie durch einen Schmierfilm aufgenommen.
Und wenn es kein Schmierfilm oder Schutzfolie auf dem Sensor ist, bleibt dann nicht mehr viel über.
Vielleicht klappt es am anderen PC oder ein Parameter ist falsch eingestellt.
Gruß
Bernd
Zitatist da vielleicht eine Schutzfolie auf dem Chip ?
:D Academic sillyness, oder...?
Hallo!
Ihr werdet es nicht glauben, aber an die ( potentielle ) Schutzfolie habe ich auch schon gedacht!!! ( Obwohl ich mich natürlich nicht davon freispreche, dass mir das durchaus passieren könnte ).
Aber es gibt keine Schutzfolie.....
Herzliche Grüße
Peter
Dann schraub mal den Deckel auf, vielleicht findest du auf der Platine ein kleines Trimmpotentiomenter, neben dem das Wort "focus" aufgedruckt ist. ;)
Hallo Peter,
Zitat"... Bildelemente wirken wie bei einer versetzten "Doppelbelichtung". Mikroskop, Adapter etc. sind in Ordnung, es ist immer das gleiche Bild bei verschiedenen Adaptionen. ..."
Wenn es ein Doppelbild gibt, dann ist die Versetzung richtungsabhängig. Drehe die Kamera um 90° und schaue, ob die Versetzungsrichtung bestehen bleibt, während sich das Bild dreht. Dreht sie sich mit, liegt es an der Kamera ansonsten an der Optik davor.
Bis gleich...
Erik
Zitat von: Nomarski in Oktober 22, 2009, 20:35:06 NACHMITTAGS
Dann schraub mal den Deckel auf, vielleicht findest du auf der Platine ein kleines Trimmpotentiomenter, neben dem das Wort "focus" aufgedruckt ist. ;)
Hallo Bernd,
...den Teufel werd' ich tun!!! ;D Ich habe die Kamera von IS mit Rückgaberecht erworben, von dem ich ja evtl. noch Gebrauch machen möchte. Da werde ich doch nicht daran herumschrauben!!! Und wenn dein Smiley andeuten sollte, dass das ein Gag gewesen sein soll, etwa nach dwem Motto:
"Sagt der Meister zum Lehrling: Geh mal schnell ins Lager und hol ´ne neue Luftblase für die Wasserwaage!" - dann Vorsicht: Führe keine Ahnungslosen mit dummen Scherzen in Versuchung und böse Fallen!!!
AAAber: Ich habe sie gerade zuhause an einem anderen ( meinem Uralt-Rechner, Athlon 1,8 Ghz-Klasse ) installiert, und siehe da: Es geht!!!
Nun die große Frage: Warum funktioniert es an dem anderen Rechner an meinem Arbeistplatz nicht?
USB-Ports.....Kabel.....Installation.....ich werde mich wohl morgen mal auf die genaue Ursachensuche begeben müssen.
Vielleicht hat sie es sich aber auch auf der Fahrt zur Wohnung überlegt....
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
Zitat...den Teufel werd' ich tun!!! Ich habe die Kamera von IS mit Rückgaberecht erworben, von dem ich ja evtl. noch Gebrauch machen möchte.
Dann solltest du eben von dem Rückgaberecht deines nagelneuen Rechners Gebrauch machen. ;D
Viele Grüße
Bernd
P.S.: Ich hatte vor Jahren auch mal so ein schlechtes unscharfes Bild von einer Videokamera. Derzeit lag es an einem schlechten Kabel, das fernab der Impedanz von 75 Ohm war. Vielleicht ist bei dir auch ein ungeeignetes Kabel im Spiel.
Aber alles nur Vermutungen, über die man noch Stunden, Tage, Wochen und Monate diskutieren kann.
Hallo Peter,
ich würde jetzt einmal tatsächlich das Kabel als Verursacher in die ganz enge Wahl nehmen. Ich hatte mit meiner Kamera (gleiches Modell, wie deine Kamera) auch einmal ein zumindest ähnliches Problem und dachte zunächst auch an einen Defekt - nach einem Kabelwechsel war das Problem dann beseitigt.
viele Grüße
Christian
Hallo Peter,
gerade von einer sonnigen Nordseeinsel wieder zurück in das neblige Franken, sehe ich diese unmögliche Bildqualität.
Mein Rat dazu :
1. auf Y800 stellen und max. auf 7,5 FPS.
Selbstverständlich für Einzelbilder auch auf BMP und nicht auf JPG zur Speicherung einstellen.
Wie sieht es denn mit der Bildqualität im gespeicherten Bild aus?
Oder ganz einfach mit den sehr freundlichen Herrn von IS telefonieren. Dort habe ich ausgezeichnete Tipps erhalten.
Gruß
Peter
Hallo!
Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass es auch NICHT an der Kamera liegt!!! Vermutlich liegt das Problem beim Rechner, bin der Sache auf der Spur....werde weiter berichten.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo!
Update: Das Problem ist gelöst! Ursache war nicht das Kabel. Offensichtlich gab es ein Problem mit einem Windows-Treiber für den USB-Port. Nach Neuinstallation des Betriebssystems läuft sie nun auch an besagtem Rechner tadellos. Da bei der vorherigen Installation ansonsten alle USB-Peripheriegeräte und auch Grafikfunktinen bisher unauffällig waren, hatte ich zunächst die Kamera selbst in Verdacht - die natürlich jetzt exkulpiert ist!
Herzliche Grüße
Peter
Hallo!
Es haben Sie noch ein paar Fragen ergeben, vielleicht kann mir der eine oder andere erfahrene IC-Kamera-Besitzer weiterhelfen:
1) Was bedeuten die Modi YuY2, Y800 und BY8?
2) Wenn ich das Programm IC capture starte, erscheint die Meldung:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/21709_53168999.jpg)
Wenn ich dann den Modus vom YuY2 auf Y800 umstelle ( das Bild erscheint dann in Graustufen ) und wieder zurückschalte, ist das Bild vorhanden.
3) Was mir jetzt erstmals aufgefallen ist ( aber auch bei anderen Kameras wie der Tucsen auftritt ):
Bei z.B. der Aufnahme eines Schnittes, bei dem sich durch zu "dicken" Schnitt durch mehrere Ebenen eine Art "Farbverlauf" ergibt, stellen die Kameras diese als repetierende Strukturen wie ein "Stufenmuster" dar ( siehe Bild und Ausschnitt ). Woran liegt das? Ist das bei allen Kameras so? Kennt Ihr auch dieses Phänomen?
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/21709_43794757.jpg)
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
die Format-Modi sind mit Google leicht zu finden. Aber schau bitte mal hier:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=88256
Es sollte doch über die Hotline von IS klärbar sein, wo noch Fehler versteckt sind. Auch ich habe am Anfang eine kleine Telefonunterstützung benötigt. Die Warnmeldung sieht nach schlechter Kabel- , Steckerverbindung aus, oder die Spannungsversorgung des PCs ist auf dem USB2 Port etwas schwachbrüstig.
Eine bebilderte Kameraanleitung zu schreiben und hier einzustellen wäre eher eine Aufgabe von IS. Es gibt leider oder gottseidank sehr viele Einstell- und Eingriffsmöglichkeiten bei der Kamera-, bzw. Steuersoftware. Auch ist es ein Unterschied, ob Einzelbilder oder AVIs gemacht werden. Und wie AVIs dann nachbehandelt werden !!!
Dazu kommt dann noch die Sondereinstellung von Registax 4 im erweiterten Modus um die Debayer Option richtig einzustellen.
Aber wenn der kleine blaue Würfel mal läuft ............... SPITZE !
Was spricht denn IS zu den Problemen?
Gruß
Peter
Nachtrag:
noch eine Seite zu IS-Kameras.
http://www.baader-planetarium.de/dmk/dmk_beispiel.htm#technik
Lieber Peter,
die "Probleme" ergeben sich ja erst so nach und nach. Und ich frage lieber erst einmal hier nach, bevor ich jedes Mal bei IC anrufe. Und manches Mal wissen erfahrene Anwender mehr als die Hersteller selbst....
Kannst Du mir denn etwas zu der stufigen Farbdarstellung sagen? ( die ja nicht IC-spezifisch zu sein scheint, da auch bei der Tucsen vorhanden ).
Eines kann ich aber schon vorweg sagen: Selbst mit dem low-level "Rotring"-Adapter von tecmon ( ein bessere Verbidung Kamera / Mikroskop habe ich hier zur Zeit nicht parat ) lassen sich schon schnell recht ordentliche Aufnahmen anfertigen, der ( wohl durch den Adapter bedingte ) "Hot Spot" ist zwar auch hier nachweisbar, aber fast kaum noch störend und erheblich geringer als bei Verwnedung des gleiches Adapters an der 3 MP-Tucsen, ebenso arbeitet die automatische Belichtungsteuerung deutlich besser. ( Allerdings kostet sie ja auch um 500 EUR und nicht 189 wie die Tucsen, was der Fairness halber erwähnt sein sollte ).
Herzliche Grüße
Peter
Herzliche Grüße
Peter
Zitat von: Peter Voigt in Oktober 24, 2009, 11:12:16 VORMITTAG
Bei z.B. der Aufnahme eines Schnittes, bei dem sich durch zu "dicken" Schnitt durch mehrere Ebenen eine Art "Farbverlauf" ergibt, stellen die Kameras diese als repetierende Strukturen wie ein "Stufenmuster" dar ( siehe Bild und Ausschnitt ). Woran liegt das? Ist das bei allen Kameras so? Kennt Ihr auch dieses Phänomen?
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/21717_53196878.jpg)
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter
dazu würde ich meinen, dass die Kamera die Streifen darstellt, weil sie da sind! ;D
Will sagen, ich würde das nicht für Farbverläufe, sondern für angeschnittene Tracheen halten. Und die sehen nun mal so aus.
Tschüss
Bernhard
Lieber Bernhard,
Recht hast Du!
Da der Adapter ordentlich "nachvergrößert" ( es ist ein 0,5x-Adapter ) fällt das beim Blick durch das Okular mit riesigem 25er Sehfeld gar nicht so deutlich auf, hier wirkt es eher wie ein homogener Farbvrlauf. Erst bei Betrachtung mit einer höheren Vergrößerung sieht man, dass diese Abstufung tatsächlich so vorhanden ist.
Ziehe meine somit "dumme Frage" demütigst zurück!
Dank an Peter H. für die links.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
in der Zwischenzeit haben sich ja einige Punkte geklärt. Hier nun mein Nachtrag zu Farbverläufen, bzw. Übergängen.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/21725_45049282.jpg)
Quergestreifte Muskulatur Querschnitt , PlanApo 25/0,65 , DBK41 über AVI-Modus und mit Registax4 zu einem Bild verrechnet
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/21725_13951800.jpg)
Ausschnitt vom 1. Bild , keine Nachschärfung oder sonstige Bearbeitung.
Die Bilder werden bei mir zunächst als TIF gespeichert, dann bearbeitet und letztlich als JPG mit sehr geringer Kompression gespeichert. Die theoretische Auflösungsgrenze kann bei geeignetem Präparat mit der kleinen Kamera immer erreicht werden.
Schade dass es keine richtige Anleitung mit allen Tricks und Tipps für die Kamera gibt ( ist Arbeit ! )
Gruß
Peter
P.S. falls noch Klärungsbedarf, dann besser über PN und Tel. denn das Thema wird schnell zu O.T.