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Foren => Mikrofoto-Forum => Thema gestartet von: Päule Heck in November 03, 2009, 18:16:15 NACHMITTAGS

Titel: Terpsinoe musica und Trinacria excavata
Beitrag von: Päule Heck in November 03, 2009, 18:16:15 NACHMITTAGS
Guten Abend,

ich möchte zwei Diatomeen vorstellen. Die Fotos stammen von einem gelegten Präparat von Dr. Ralf Nötzel.  

TERPSINOE MUSICA ( Herkunft: Rock Spring, Florida ):

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/22288_58307880.jpg)

TRINACRIA EXCAVATA ( Herkunft: Mors, Dänemark ):

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/22288_6608938.jpg)

Beide Fotos: Zeiss Amplival, Planapo 40/1,0 Öl immergiert, Canon EOS 500D, jeweils 8 Aufnahmen, mit Helicon Focus gestackt.

Herzliche Grüße

Päule
Titel: Re: Terpsinoe musica
Beitrag von: Ernst Hippe in November 03, 2009, 18:20:15 NACHMITTAGS
Hallo Päule,

sehr schön! Sind das 4 Zellen nach Teilung? Und woher kommt der witzige Artname, etwa von einer Ziehharmonika?
Titel: Re: Terpsinoe musica und Trinacria excavata
Beitrag von: Päule Heck in November 03, 2009, 18:40:34 NACHMITTAGS
Hallo Ernst,

gute Güte, bist du aber flott! Ich war gerade dabei, die Sache zu überarbeiten (ich wollte noch schreiben, dass ich die Aufnahmen mit meiner neuen Kamera gemacht hatte ++++), da warst du schon da...
Mit der Namensgebung ist das ja so eine Sache, die nicht immer nachvollziehbar ist. Aber bei der ersten Diatomee kann ich`s schon sehen. Sie müsste eigentlich Bernhard gut gefallen. Ob es sich um eine Einzelzelle handelt, weiß ich nicht. Sie zählt aber zu den Bänder bildenden Diatomeen. Hier ein Link:
http://www.springerlink.com/content/8801nv1723874330/

Herzliche Grüße

Päule
Titel: Re: Terpsinoe musica und Trinacria excavata und Frage
Beitrag von: Michael Plewka in November 03, 2009, 19:13:48 NACHMITTAGS
hallo zusammen,

@ Päule:  ein weiteres tolles Kapitel im (?noch ungeschriebenen?) Buch " Päule´s Kunstformen der Natur".

Die Frage von Herrn Hippe hat mich auf eine weitere Frage gebracht: Zunächst habe ich gedacht: "wenn es 4 Zellen nach der Teilung wären, müssten sie doch unterschiedlich groß sein ." Stichwort: "Verzwergung" bei der Zellteilung der Diatomeen. Dann ist mir aber eingefallen, dass mir beispielsweise bei Melosira noch nie aufgefallen ist, dass der Zell- Faden auf einer Seite immer dünner, auf der anderen immer dicker wird.  Die Frage ist also: lassen sich die Diatomeengattungen bestimmten Zellteilungstypen zuordnen?

beste Grüße Michael