Hallo,
das Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin ist dabei, die Vermehrung des Coronavirus in Zellen mit Hilfe der iSCAT-Mikroskopie zu beobachten. Der Vorteil gegenüber der ebenfalls hoch auflösenden Fluoreszenzmikroskopie ist, dass keine Marker erforderlich sind und längere Zeitabläufe gut beobachtet werden können.
https://www.mpg.de/14660538/corona-virus-wirt-interaktion-iscat (https://www.mpg.de/14660538/corona-virus-wirt-interaktion-iscat)
Wer sich für das Funktionsprinzip eines iSCAT-Mikroskopes interessiert:
https://www.biospektrum.de/blatt/d_bs_download&_id=1685028 (https://www.biospektrum.de/blatt/d_bs_download&_id=1685028)
Hubert
hallo
Es interessiert mich eher leidlich, allerdings macht die Bildgebung auf Makromolekularer Ebene wie auch schon im Beitrag von Lutz mit den Antikörperfluoreszenz von Virenprotein auf Zellhüllen das Geschehen etwas anschaulicher, man kriegt einen Begriff davon. Aufgeschnappt hier habe ich, die Protein-Makromoleküle müssen durch das Laserlicht polarisierbar sein um Licht zu streuen.
" Der Streuquerschnitt und damit die Intensität des gestreuten Lichts skaliert mit dem Quadrat der Polarisierbarkeit des Teilchens. Diese ist wiederum abhängig vom Brechungsindex des Teilchens relativ zu dem seiner Umgebung sowie vom Teilchenvolumen."
Verstehen tue ich , wenn sich Umgebungs- und Partikelbrechungsindex nicht sehr unterscheiden gibt es kaum Kontrast . Nein , eher die Frage warum etwas überhaupt Licht streut und was das mit dem Brechungsindex des Partikels zu tun hat und eben der Polarisierbarkeit. Zum Spiegeln habe ich bereits begriffen, daß höherer Brechungsindex das Verhältnis zugunsten der Reflexion anstatt der Transmission verschiebt. Was bedeutet Polarisation in dem Reflexions-sinne ?
gruß conso