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Foren => Mikroskopie-Forum => Thema gestartet von: Peter V. in August 28, 2020, 14:19:50 NACHMITTAGS

Titel: Frage zu einem Zeiss Fotoadapter für Axioskope 426125
Beitrag von: Peter V. in August 28, 2020, 14:19:50 NACHMITTAGS
Hallo,

ich habe in meinem Fundus noch diesen Adapter für die Axio-Serie Serie von Zeiss, der ursprünglich für eine Canon Powershot A70 verwendet wurde (für z.B. dieser Kamera ist er wohl auch vorgesehen). Die obere höhenverschiebbare Hülse hat am Ende ein 52mm-Gewinde. Ich habe nun geschaut, ob er auch für eine DSLR-Adaption geeignet ist. Dazu habe ich zwei Festbrennweitenobjektive (Filtergewinde auch 52mm), und zwar ein 50mm-Objektiv und ein 40mm-Pancake, aufgeschraubt. Mit dem 40mm-Objektiv bekomme ich eine starke Vignettierung (Trauerrand), es ist der fast gesamte Bildkreis zu sehen. Mit dem 50mm-Objektiv bekomme ich vignettierte Ecken, kann allerdings in das Bild quasi "hineinzoomen", sodass es ein unvignettiertes Bild gibt, wenn ich den Focusring der Kamera bis zum Anschlag drehe, sodass das Objektivinnere weiter nach vorne tritt. Da das Eigengewicht der Kamera das Objektivinneteil wieder umgehend nach oben drücken würde, habe ich es durch einen provisorischen Distanzring aus Pappe in der Posotion fixiert. Ich bekomme das Bild auch parfokal.

Meine Frage: Verwendet noch jemand diesen Adapter? Mit wlecher Kamera und wie adaptiert? Gibt es eine "sauberere" Lösung als mein Weg (den Pappring kann man natürlich durch einen gedrehtem Ring aus Alu oder POM ersetzen).

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Frage zu einem Zeiss Fotoadapter für Axioskope 426125
Beitrag von: HCLange in August 28, 2020, 14:47:51 NACHMITTAGS
Hallo Peter,

dieser Adapter dürfte eine sehr hoch liegende Austrittspupille haben.
Vielleicht mindert sich die Vignettierung, wenn das Objektiv etwas höher sitzt ?

Herzliche Grüße
Christoph
Titel: Re: Frage zu einem Zeiss Fotoadapter für Axioskope 426125
Beitrag von: wilfried48 in August 28, 2020, 19:19:41 NACHMITTAGS
Hallo Peter,

ich würde auf jeden Fall eine optiklose Ofenrohradaption bevorzugen.
Was hat denn dein Axioskop für eine Trennstelle. Noch die mit 44mm, da da wär es natürlich für die Canon mit ebenfalls 44 mm Auflagemass etwas knapp mit der Parfokalität. Aber Adapter mit 1mm Dicke kann man bauen und dieser mm lässt sich an den Binokularen ausgleichen.
Für die modernere 60 mm Trennstelle reicht es natürlich bequem.
Zeig doch mal ein Photo, wo man den Trinoanschluss sieht.

viele Grüsse
Wilfried


Titel: Re: Frage zu einem Zeiss Fotoadapter für Axioskope 426125
Beitrag von: Peter V. in August 28, 2020, 19:27:57 NACHMITTAGS
Hallo Wilfried,

Ich habe ja einen optiklosen und recht flach bauenden "Eigenbau"-Adapter ohne Optik. Aber nachdem ich dieses Teil in meinem Fundus fand, dachte ich, dass ich es auch sinnvoll nutzen könnte. Grundsätzlich funktioniert ja auch diese hier gezeigte Adaption.

Hezrliche Grüße
Peter