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Foren => Mikrofoto-Forum => Thema gestartet von: Carsten Wieczorrek in Dezember 21, 2020, 20:47:02 NACHMITTAGS

Titel: Achromatium oxaliferum Nachschlag
Beitrag von: Carsten Wieczorrek in Dezember 21, 2020, 20:47:02 NACHMITTAGS
Hallo,
hier kommt wie versprochen der Nachschlag zum Bakterium Achromatium oxaliferum. Ich habe eine Probe meiner Kultur mit verdünnter Na-EDTA Lösung plus etwas Essigsäure behandelt und nach 30 Minuten mikroskopiert. Die Ergebnisse möchte ich hier noch zeigen.


Bild 1 zeigt ein Achromatium mit dem Fokus auf die Zellmitte, Bild 2 deutlich weiter oberhalb. In beiden Bildern sind keine Kalkkörper mehr zu erkennen. Dafür lassen sich die Schwefelkörner deutlich besser erkennen.


Bild 1 : Achromatium mit Fokus auf die Zellmitte
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures010/290847_32001227.jpg)


Bild 2 : Achromatium mit Fokus auf den oberen Rand
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures010/290847_19575591.jpg)


Die nächste Probe ist mit Acridin Orange gefärbt. Auflicht-Fluoreszenz bei 430 nm. Auch hier sind keine Kalkkörper mehr zu erkennen. Sehr deutlich erstreckt sich die Fluoreszenz über den ganzen Zellinhalt.


Bild 3 : Achromatium gefärbt mit Acridin Orange bei 430 nm
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures010/290847_41962596.jpg)


Auch das letzte Bild in Autofluoreszenz bei 365 nm zeigt keine Kalkkörper mehr. Ich kann hier aber auch nichts von den inneren Membranen mehr sehen. Werden die vielleicht vom Bakterium abgebaut, wenn sie nicht benötigt werden? Wäre schön, wenn Herr Cypionka etwas zu dieser Beobachtung sagen könnte.


Bild 4 : Achromatium ungefärbt, Autofluoreszenz bei 365 nm
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures010/290847_42119052.jpg)


Viel Spaß beim Lesen und bleibt gesund,
Carsten