Was mag das wohl sein?
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/25436_15546240.jpg)
Leicht polarisierte Mikrogrüsse
H. Husemann
Konoskopische Interferenzstreifen.
Nur der Vollständigkeit halber: Konoskopisches Achsenbild eines Saccharose-("Rübenzucker"-) Kristalls in Richtung einer seiner beiden Achsen bei lambda,v = 546 nm. Deshalb "süsses" Rätsel. Irgendwie doch ganz dekorativ, oder?
Freundliche Mikrogrüsse
H. Husemann
Hallo Herr Husemann,
die eine Achse tritt aber gerade außerhalb des Bildfeldes aus. Da könnte man dann auch mit der Mallard-Methode keine Achsenwinkel mehr messen ;).
Hallo,
ich habe auch Bilder, bei denen beide Achsen - sogar recht symmetrisch - drauf sind. Da ist der Achsenwinkel meßbar!
Ich suche noch mal in meiner "Kiste"!
Bis dahin
H. Husemann
Und da ist es! Allerdings weiss ich nicht mehr das benutzte Objektiv - d.h. seine Numerische Apertur - , so daß das Ausmessen des Abstandes beider Pole nichts bringt. Den Brechungsindex würde man ja wohl noch finden.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/25476_26894432.jpg)
Freundliche Mikrogrüsse
H. Husemann
Suchet so werdet Ihr finden! Ich habe nochmals gesucht und in meiner "Kiste" gefunden, daß es ein Objektiv 40/1,0 Öl war. Für den halben Achsenwinkel V ergibt sich danach (bei anderer Meinung bitte ich um Korrektur): (n x sin V) / NA(Objektiv) = d / D ; mit d = Abstand der beiden Achsenpole, D = Durchmesser der Aperturblende, n = Brechzahl des Zuckers. Freihändig mit Lineal am Bild vermessen: d = 57 mm, D = 90 mm. n habe ich nicht gefunden; setze es mal kühn zu 1,6 ein. Daeaus folgt: sin V = (d/D) x ( NA(Objektiv) / n ) = 0,633 x (1,0/1,6) = 0,396 ; damit V = 23,3° und damit für den ganzen Achsenwinkel 2V = 46,6°. (Hoffentlich habe ich mich nicht vertan)
Schnelle Mikrogrüsse
H. Husemann