Hallo
Schon oft bin ich beim Suchen im Web nach Montageanleitungen zu Mikroskopen der Zeiss Standard-Serie auf sehr hilfreichen Seiten hier im Forum gelandet.
Aus aktuellem Anlass möchte ich jetzt als Mitglied meine Fragen zur Mikroskopie direkt an das Forum richten und hoffe auf einen regen Austausch.
Kurze Vorstellung: Ich bin Robert Goerke und lebe in Esslingen.
Nach meiner Ausbildung zum Werkzeugmacher, habe ich später weitere Berufszweige belegt, wie Elektronik und Steuerungstechnik. Die letzten Jahrzehnte vor meinem Ruhestand war ich in Esslingen beim Pneumatik Weltmarktführer tätig.
Zu meinen Hobbys zählt in erster Linie die Fotografie, zur analogen Zeit waren das Kameras der Traditionsmarke Rollei, dann noch mal Rollei und später die Erweiterung zu den Modellen der Firma Contax, mit den unvergesslichen Objektiven, dem 50mm Planar Objektiv oder dem 28mm – 85mm Vario Sonnar Objektiv, beide aus der Zeiss Serie.
Im Jahr 2001 dann der Umstieg in die digitale Fotografie mit der Nikon Coolpix 995. Ein Meilenstein!
Über die Fotografie bin ich dann Mitte der 1990er Jahre zu den Mikroskopikern gekommen und war sofort angepiekst. Das hält bis heute an.
Ich freue mich auf die Teilnahme hier im Mikroskopie-Forum.
Gerne verwende ich das vertraute ,,Du".
Herzliche Grüße
Robert
Liebes Forum,
vor Kurzem habe zu meinem Zeiss Opton W-Stativ Mikroskop noch ein weiteres W-Stativ mit sehr umfangreichem Zubehör günstig bekommen.
Die meisten Komponenten kenne ich, oder habe sie in der W-Stativ-Broschüre gesehen.
Allerdings sind da nicht alle Teile aufgelistet.
So sieht das Mikroskop aus.
Wenn es nicht zu schwer ist werden weitere Fotos und die Fragen dazu folgen.
Wer kann mir etwas zu diesen Teilen sagen?
Der W-Stativ Spiegeleinsatz ist ein sehr komplexes Teil, der Spiegelhalter kann im Mikroskopfuß durch eine Klemmschraube arretiert werden.
Die obere Linse ist eine Klappklinse, die untere Linse kann seitlich ausgeschwenkt werden.
W-Stativ Objektiv Einzelaufnahme. Das Teil ist nicht vernickelt und sieht nicht nach einem Serienprodukt aus. Es könnte aus dem Versuch, oder aus der Zeiss Reparaturwerkstatt kommen?
Ich freue mich, wenn jemand beim Einordnen der gezeigten Teile helfen kann.
Der Trinotubus sieht original aus. Die Schwalbenplatte ist im Tubusgehäuse verstiftet. Eine Bastelarbeit sähe anders aus.
Auch dieses Teil ist in keiner Broschüre zu finden.
Den für das W-Stativ charakteristischen Kugeltubus kenne ich von meinem zweiten Opton Mikroskop.
Hier das gesamte Konvolut.
Ist es möglich, zwischen den Fotos Text einzufügen?
Das ist mir nicht gelungen;-O
Grüße
Robert
Hallo beamish,
vielen Dank den Hinweis auf die Druckschriften und Gebrauchsanweisungen der R. Winkel GmbH., Göttingen.
Auf dem Werksfoto stehen beide Varianten Standardtrino und den W-Fotoadapter im Vergleich. Deutlicher geht es eigentlich nicht.
https://www.dropbox.com/s/1ll7s9kd9uj6dqi/W-Stativ_Fototubus.jpg?dl=0
Es ist anzunehmen, dass der Trino-Tubus ein Original ist.
Herzlichen Dank
Robert
Hallo Robert,
eine schönes Gerät mit viel Zubehör. Aber: Der Trino ist gaaaaanz sicher nicht original! Das hätte Zeiss schon aus "ideologischen" Gründen niemals gemacht. Ich bin nicht wirklich firm in der Zeiss Firmengeschichte, weiß aber, dass die Oberkochener und Göttinger quasi Konkurrenten waren. Der Göttinger Tubus macht sich aber gut auf dem W-Stativ.
Der Spiegeleinsatz ist ja irre! Da würde ich sogar vermuten, dass er original ist, wenngleich er nirgendwo aufgeführt wurde.
Jedenfalls ein schönes Gerät. Glückwunsch!
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
wenn der Trino nicht original ist, dann ist es eine gute Arbeit, die Opton Schwalbenplatte da so gut einzubauen, komplett mit der passenden Verstiftung.
Grüße
Robert
Hallo Robert,
ich möchte auch aus anderen Gründen annehmen, dass es eine Einzelanfertigung ist: Ich habe das so noch nie gesehen und beobachte seit bestimmt 15 Jahren den Mikroskopmarkt z.B. auf Ebay.
Da müsste einem doch schon einmal diese Kombination untergekommen sein..!?
Herzliche Grüße
Peter
Willkommen, lieber Robert, hier im Forum!
Der Tubus ist, wie Peter schon vermutet hat, eine Konstruktion von Zeiss-Winkel in Göttingen. Gezeichnet jedoch mit 'Carl Zeiss' - das war m.W. erst später der Fall, als die gesamte Konstruktion auf das Standard nach den Plänen von Kurt Michel umgestellt worden war. => Schau Dir mal die Form des Tubus gebau an. Der 'alte' Winkel-Tubus bildet ein etwas kleineres Kreissegment als der spätere 'Carl Zeiss'.
Wenn Du die Zeiss-Opton Ringschwalbe abnimmst, kommen (vermutlich!) die Bohrungen für die Standard-Schwalbe zum Vorschein.
Vermutlich war es eine 'Gemeinschaftsproduktion' von Mechanikern aus den beiden Werken: Ein Oberkochener wollte den weniger schönen Opton-Ansatz-Tubus durch den eleganteren Göttinger Trinokulartubus ersetzen.
Auf jeden Fall ist es ein interessantes Konvolut. Vielleicht könnte die Herkunft weitere Indizien liefern?
Herzliche Grüße aus Tübingen,
Alfons
Hallo,
was auch noch auffällt: Der Vorbesitzer hat sich zwei Okulare S-KPL 10 x / 20 für die Beobachtung "gegönnt"; diese Okulare waren eigentlich optimiert für die Fotografie im KB-Format in Kombination mit der Relais-Linse 63 mm und sind noch eine Generation jünger als der Tri-Tubus. Wie Wilfried schon angedeutet hat, gab es zum Stativ W kein Trinokular sondern einen Zwischentubus mit schräg seitlich angesetztem Fotostutzen.
Auf jeden Fall ein toller Fang. Gratulation !
Hallo Robert,
meinen Glückwunsch zu diesem Fang.
Falls Du diese Seite noch nicht kennst: https://greenmicroscope.wordpress.com/2007/03/19/zeiss-opton-w-triomf-des-wissens/
Viel Freude mit diesem Mikroskop, das ist ein wahres Schätzchen.
Herzliche Grüße
Herbert
Hallo,
der Fototubus stammt aus dem anfänglichen Göttinger Zeiss Winkel Standardprogramm (Nr. 473025). Das Logo Carl Zeiss weist auf eine spätere Entstehungszeit (etwa ab 1955) hin.
Hubert
Toller Fund, besonders der Spiegeleinsatz ist der Knaller! Den habe ich noch nie gesehen.
So ganz konkurrierend scheinen Oberkochen und Göttingen nicht gewesen zu sein. In der Druckschrift zum Stativ W, Scho VII/52 100 (also von 1952) steht auf S. 30:
"XIII. Mikrophotographie.
Wir verweisen auf die Druckschriften und Gebrauchsanweisungen der R. Winkel GmbH., Göttingen, deren mikrophotographische Einrichtungen zusammen mit dem Stativ W benutzt werden können.
Aufsetzkamera Gebrauchsanweisung 41 /G, Druckschrift ZW 541 /I
Mikrokinoeinrichtung Druckschrift ZW 590
Wenn die Aufsetzkamera für Übersichtsaufnahmen ohne den geraden Tubus verwendet werden soll, so ist ein Zwischenstück erforderlich, das auf die Ringschwalbe des Tubusträgers beim Stativ W aufgesetzt wird.
Das Zwischenstück kann bei Bedarf von uns bezogen werden. Weitere mikrophotographische Einrichtungen sind in Vorbereitung."
Ich weiß nicht mehr, wo ich dieses Foto her habe, es sieht aber auch nach einem Werksfoto aus und zeigt den Standardtrino und den W-Fotoadapter im Vergleich:
https://www.dropbox.com/s/1ll7s9kd9uj6dqi/W-Stativ_Fototubus.jpg?dl=0
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures010/303327_55909147.jpg)
Grüße
Martin
Nachtrag 25.5.2021: Das Foto stammt aus Michel (1957), Die Mikrophotographie.
Lieber Alfons,
vielen danke für die Begrüßung hier im Forum.
Ich werde die Ringschwalbe mal runternehmen und mal reinschauen.
Aber ich denke du wist recht haben und es ist jemanden gelungen die Ringschwalbe professionell in den Tubus einzubauen. Funktioniert aber sehr gut, tut was er soll.
Ein Stilbruch ist es auf alle Fälle. Zum Opton W-Stativ gehört der charakteristischen Kugeltubus!
@Jürgen Boschert, das ist mir sofort aufgefallen, dass die zwei Okulare S-KPL 10 x / 20 nicht dort reinpassen, aber ich habe sie dankend angenommen.
Der Mensch von dem ich das Konvolut gekauft habe, der kannte sich in dem Bereich der Mikroskopie gar nicht aus. Der Eigentümer war, so wurde es mir erzählt, vor einigen Jahren verstorben.
@Herbert, danke für den Glückwunsch zu diesem Fang.
Und auch danke für den Link zu der Opton Broschüre, die Seite kannte ich noch nicht.
Herzliche Grüße
Robert
Jetzt sehe ich noch in der Druckschrift Zo ml E 04-5 42/1- 8 e - W VIII/54 100, Order List Zomi 04-542 für das "Model W" auf S. 4, daß unter dem Stichwort Lampen noch folgendes angeboten wurde:
Accessories required when using multipurpose-lamps, Universal Camera and microprojection equipment of Messrs. R. Winkel, Goettingen:
Mirror device 42 07 10 ZMUYX
Base plate 48 02 10 ZMVUO
findet sich die 420710 irgendwo auf dem Spiegeleinsatz?
Grüße
Martin
Hallo beamish,
vielen Dank den Hinweis auf die Druckschriften und Gebrauchsanweisungen der R. Winkel GmbH., Göttingen.
Auf dem Werksfoto stehen beide Varianten Standardtrino und den W-Fotoadapter im Vergleich. Deutlicher geht es eigentlich nicht.
https://www.dropbox.com/s/1ll7s9kd9uj6dqi/W-Stativ_Fototubus.jpg?dl=0
Es ist anzunehmen, dass der Trino-Tubus ein Original ist.
Herzlichen Dank
Robert
Hallo beamish,
der Spiegeleinsatz hat keine Gravur.
Könnte aber der beschriebene Spiegel sein.: Mirror device 42 07 10 ZMUYX
Grüße
Robert
Hallo Robert
Absolut ungewöhnlich ist auch der 5-fach Wechselobjektivrevolver. Alle meine Zeiss W Objektivrevolver sind nur 4-fach Revolver. Und sehe ich das richtig dass der Monokulartubus für 30 mm Okulare ist? Der HF/DF Auflichtkondensor ist auch anders (aufwändiger) als der den ich hier vorgestellt habe (https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=37015.msg271820#msg271820).
Rel ungewöhnlich ist auch die Zwitterkombination der Beleuchtungseinheit. Da die Teile wie du mir gesagt hast von einem ehemaligen Zeiss Mitarbeiter aus Oberkochen stammen erklären sich sicher einige der Besonderheiten dieses Konvoluts.
Grüße
Stephan Hiller
Hallo Stephan,
bei meinem anderen W Stativ Mikroskop, ist der 4-fach Revolver fest verbaut. Da ist es sicherlich richtig gedacht von den Konstrukteuren der ersten Stunde den Revolver gleich mal etwas zu tunen.
Ja richtig, das Monokular hat den Durchmesser für die 30mm Okulare. Gekauft habe ich es mit einem Nikon-Okular. Und es ist ganz großes Kino wenn man in das große Sehfeld schaut. Ist aber nicht unbedingt mein Fall, man erfasst das Sehfeld nicht mit einem Blick, die Pupille wandert durch das Bild.
Die Kondensoren habe ich noch nicht alle durchgearbeitet, so wie der HF-Kondensor, bei dem wird über den Hebel außen eine Linse eingeschwenkt, ich denke mal für die Übersicht die große Linse und ab dem 10er Objektiv mit der eingeschwenkten Linse.
Den trocken Dunkelfeldkondensor habe ich auch noch nicht probiert, sieht aber tadellos aus.
Dann ist noch ein Kondensor dabei, bei dem weiß ich noch nicht wie er zu verwenden ist. Foto kommt gleich.
Auch die Beleuchtung ist nicht wie aus dem Katalog, ist aber dreh u. schwenkbar wie die etwas größere Lampe.
Der Kondensor X besteht aus dem Kondensorgehäuse, in den wahlweise die Optik f=36 oder f=55 eingeschraubt wird.
Wie wird der Kondensor verwendet?
Ich bin angenehm überrascht, wieviel geballtes Wissen hier im Forum anzutreffen ist.
Grüße
Robert
Hallo Robert,
da hast Du wirklich ein Konvolut aufgetan, um das Dich jeder Zeiss (Opton)-Sammler beneidet. Womöglich sind manche Teile nur Prototypen gewesen oder nur in sehr geringer Stückzahl auf ganz speziellen Wunsch gefertigt worden. Dass man d i e s e Art der Fertigung (auch damals schon) nicht wirtschaftlich betreiben konnte, ist eigentlich klar. Allein dieser Spiegeleinsatz! Wenn man sich mal das Göttinger Pendant anschaut....
Ich finde übrigens, dass sich der Göttinger Trino sehr gut am "W" macht und keineswegs stilbrechend ist. Jedenfalls vielen Dank, dass Du uns diese Rarität(en) einmal vorgestellt hast.
Herzliche Grüße
Peter
Der Kondensor X ist offenbar ein Brillenglaskondensor. In der mir vorliegenden Zubehörliste gab es die auch als Einzelkondensoren (F) mit den Brennweiten 36mm für den Planachromaten 1,0/0,04 und 55mm für das Ansatzobjektiv Z 4x, für den Maßstab 1:2.
Grüße
Martin
Hallo Robert,
herzlichen Glückwunsch zu diesem schönen und interessanten Exemplar.
Ich denke das dieses Mikroskop vielleicht ein spätes Original so aus dem Entwicklungslabor in Oberkochen sein könnte.
Mit dem wechselbaren Fünffachrevolver, dem_Auflichtrevolver und dem Trinotubus hat man vielleicht die Chance gesehen doch noch einen Stich gegen das GFL aus Göttingen zu machen, das diese Ausbauteile ja schon hatte.
Besonders interessant finde ich die Einzelobjektivaufnahme mit dem Zentriermechanismus für POL Objektive, offenbar ein Prototyp.
Aber das müsste ja der Vorbesitzer aus dem Hause Zeiss klären können.
Was für eine Nummer hat denn das Stativ ?
viele Grüsse
Wilfried
Hallo Peter,
ich denke genauso wie du schreibst.: Das man dieser Art der Fertigung nicht wirtschaftlich betreiben konnte.
Es ist denkbar, dass ein Konstrukteur zur damaligen Zeit den Auftrag bekommen hat ein Spiegelsystem für das W-Stativ zu konstruieren. Rausgekommen ist ein Spiegelsystem, gebaut für die Ewigkeit, mit vielen Raffinessen, mit einer Filteraufnahme, einer schwenkbaren Linse und der Klapplinse. Der Siegel ist einzigartig in der Mikrowelt. Aber wahrscheinlich gab es seiner Zeit keine Kosten-Nutzen-Analyse.
Den Göttinger Trino finde ich auch ganz passen, zumal ich auch noch den ,,knuddeligen" KugelTubus habe.
@Martin, vielen Dank für deine Informationen zu den W Stativ Teilen. Du musst ja über ein sehr umfangreiches Zeiss-Archiv verfügen. Da könnten eventuell noch mal Anfragen vom Zeiss Museum kommen, wenn die irgendwelche Teile nicht zuordnen können;-o
@Wilfried, das Mikroskop gehörte einen Ingenieur aus dem Hause Zeiss Oberkochen. Der Eigentümer war vor einigen Jahren verstorben. Der Verkäufer, bei dem ich das Mikroskop gekauft habe, der kannte sich gar nicht aus und war froh das er den ganzen ,,Klump" loswerden konnte.
Ich weiß nicht, ob man über die Herkunft der teile mehr erfahren kann, der Verkäufer wollte den Namen des verstorbenen Vorbesitzers nicht nennen.
Das Stativ hat die Nr. 165259
Wenn man über die T.-Nummer das Baujahr rauskriegt, muss das nicht für die anderen Komponenten zutreffen. Die können über die Jahre zusammengetragen worden sein.
Aber es wirklich ein interessantes Exemplar und ich freue mich drauf alle Funktionen nacheinander abzuarbeiten.
Zu Anfang hatte der Feintrieb eine Auffälligkeit, die ich mit den richtigen Tipps vom Stephan schnell bereinigen konnte. Jetzt sieht das Mikroskop sehr gut aus und auch die Mechanik läuft sehr gut.
Grüße
Robert
Zitat von: Robert G. in Mai 25, 2021, 15:16:37 NACHMITTAGS
@Martin, vielen Dank für deine Informationen zu den W Stativ Teilen. Du musst ja über ein sehr umfangreiches Zeiss-Archiv verfügen.
Das ist leider nicht der Fall! :-(
Da ich aber selbst ein "W" habe, sammle ich natürlich alles, was sich dazu finden läßt.
Grüße
Martin
Zitat von: Robert G. in Mai 25, 2021, 15:16:37 NACHMITTAGS
...
Das Stativ hat die Nr. 165259
Wenn man über die T.-Nummer das Baujahr rauskriegt, muss das nicht für die anderen Komponenten zutreffen. Die können über die Jahre zusammengetragen worden sein.
...
Hallo Robert,
ich wollte nur sehen ob es sich um eines der letzten Exemplare handeln könnte, die vielleicht schon mit Wechselrevolver und diesem Trino ausgestattet wurden.
Aber das ist ja wohl nicht der Fall da es ja Stative mit viel höherer Nummern und normaler Ausstattung gab.
Hast du jetzt schon unter die Trino Schwalbe geschaut ?
viele Grüsse
Wilfried
Hallo Wilfried,
da gibt es beim W Stativ Zubehör noch unbekannte Teile die sich nicht durchsetzen konnten, zu teuer zu umständlich oder zur falschen Zeit ins Programm gekommen. Denn zum Start der Standard-Serie wurde sicherlich alle Kraft und Wissen ins neue Produkt investiert.
Weißt du wie lange das W Stativ bei Zeiss gebaut worden ist?
Die Trino Ringschwalbe habe ich abgeschraubt. Die Platte war fest verstiftet, (fest wie eine H8 Passung) hatte etwas Mühe beim Abziehen.
In der Platte und im Tubusgehäuse sind keine Bohrungen von einer vorherigen Montage. Das wäre auch nicht einfach zu wechseln, das Prisma auf der Ringschwalbenplatte muss genau ausgerichtet sein.
Fotos dazu.
Grüße
Robert
Hallo Robert,
und wenn ich es richtig gesehen habe dann ist neben dem koaxialen Kreuztisch in makelloser Erhaltung auch noch der originale W-Stativ Gleittisch mit dabei.
Um dieses Konvolut beneide ich dich wirklich.
Stephan
Hallo Robert,
das bedeutet aber, dass der Trinotubus wohl original von Zeiss so gefertigt wurde und es sich um einen echten Prototypen handelt.
Das ist zusammen mit den anderen nichttypischen Teilen dann wirklich ein seltenes Sammlerstück um das du zu beneiden bist.
Wie lange das W- Stativ gebaut wurde kann man vielleicht im Zeiss Archiv in Jena erfahren.
viele Grüsse
Wilfried