Hallo liebe Mikrofreunde
seit einiger Zeit nehme ich immer wieder mal die hier rumliegenden Insekten unter die Lupe (wahrscheinlich ist meine Wohnung hochgradig verseucht ;D)
Dieses hier war eine Mücke, die ich nicht näher bestimmen kann. Mein einziges Buch zum Thema ist das Entomologische Praktikum von Gerhard Seifert und er schreibt so schön in der Einleitung: " ...Nicht DIE Insekten, sondern DAS Insekt soll dem Praktikanten näher gebracht werden..." Ich füge mich dem gerne ;)
An dieser Mücke hatte ich testen wollen, ob einlegen in Nelkenöl was bringt iin puncto auhellen. Das Tier lag also fast drei Wochen in dem Öl und nach Einschluss in künstlichem Kanadabalsam konnte man schöne Einzelheiten des Thorax erkennen. Insbesondere die Tracheen mit ihren Verzweigungen hatte ich noch nie so klar gesehen.
Hier einige Eindrücke bei 100x, 200x und 400x
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/26621_52545065.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/26621_15717700.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/26621_36207881.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/26621_18741945.jpg)
Und als Zugabe noch das Abdomen des Tieres. Ich halte das für eine männliche Phallusanlage mit den zwei Parameren und dem Aedeagus in der Mitte. Falls das Nonsense ist, bitte ich die Insektenspezialisten sich auf mich zu stürzen ;D
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/26621_38081183.jpg)
alle Bilder sind Stacks und in PS optimiert, aufgenommen mit Coolpix 990 an Leitz Periplan 10x Brille
Ich wünsche allen Forumsmitgliedern eine gesegnete Weihnacht!!
Viele Grüsse
Bernhard
Hallo Bernhard, beeindruckende Fotos! Gibt es viellicht ein Fotovon Flügel der Mücke?
Walter
Lieber Bernhard,
die Tracheen kommen gut raus. Versuche doch mal eine Aufnahme mit pol. Licht.
Heute flogen hier im nahen Stadtwald Mücken einher, zwei verschiedene Arten, einmal mit langen Beinen, einmal mit kurzen Beinen (konnte ich bei sitzenden Individuen erkennen). Fühlen die sich bei 0° C wohl?
Liebe Grüße
Regi
hallo Bernhard,
sehr schöne Fotos...
ebenfalls beste Weihnachts- und Neujahrsgrüße von
Michael
Hallo liebe Regi,
ob Du`s glaubst oder nicht, Mücken fliegen noch bis unter 0°C!
Ich weiß jetzt nicht ob die Alkohol oder Glykol im Blut haben, aber erfrieren tun die nicht!
Allerdings stechen sie jetzt auch nicht mehr.
Gruß
Wolfgang
Hallo Bernhard,
die Tracheen kommen gut heraus, und auch mit den männlichen Geschlechtsorganen liegst Du richtig. Hast Du das denn auch mal mit dem Polyvinyl-Lactophenol versucht das ich Dir geschickt hatte?
Das Aufhellen gelingt bei mit schon nach 1-2 Tagen damit.
viele Grüße zum Jahresende, Ralf
Zitat von: Ralf Feller in Dezember 25, 2009, 17:47:40 NACHMITTAGS
Hast Du das denn auch mal mit dem Polyvinyl-Lactophenol versucht das ich Dir geschickt hatte?
Das Aufhellen gelingt bei mit schon nach 1-2 Tagen damit.
Hallo Ralf
ich gestehe: habe ich noch nicht gemacht :'(
Das Präparat hier hatte ich schon vor einigen Wochen gemacht und jetzt erst fotografiert.
Vielleicht kannst Du noch mal gerade sagen für Dummies: nach dem Entwässern direkt in das Polyvinyl-Laktophenol ?? Wie (lange) aushärten? Auch auf der Wärmebank?
Wird dann sofort ausprobiert!
Viele Grüsse
Bernhard
Hallo Bernhard,
ich bin mal so frech:
Normalerweise solltest du vorher in möglichst reine Milchsäure(Stunden oder Tage), dann in PVLP. Lackring nicht vergessen ;)
Vielleicht geht das auch anders...
Allerdings beschreiben das Otto Woelke und Gerhard Göke so im Mikrokosmos. Wenn du eine Kopie des Artikel benötigst bitte PM an mich.
Gruß Sascha Buchczik
Hallo Bernhard, hallo Sascha,
nein ganz einfach fixieren oder auch nicht fixieren und rein in das PVLV auf dem Objektträger und sofort Deckglas drauf. Nur ein Tropfen auf dem Objektträger reicht aus. Das Aufhellen kann man dann im Präparat beobachten. Lackring habe ich nie gemacht, meine ältesten Präparate sind 2 Jahre alt. Wärme braucht man auch nicht.
Gruß Ralf
Hallo Ralf,
hast du den auch mal mit Milchsäure präpariert? Wenn ja gab es Unterschiede? Welche Insekten hast du schon so ausprobiert?
Das die Präparate schon zwei Jahre halten finde ich klasse. Hast du außer der meistens gewünschten Aufhellung noch andere Veränderungen bemerkt?
Entschuldige bitte meine Neugier und vielen Dank im Vorhinein für die Antworten.
Gruß Sascha
Hallo Sascha,
ich präpariere nur kleine Insekten, meist Mücken, Mückenlarven und kleine Spinnen. Mit Milchsäure habe ich nie gearbeitet. Ich töte die Tiere im Eisfach und bewahre die meisten Mücken auch in kleinen Röhrchen in der Tiefkühltruhe auf um sie dann unter dem Stereomikroskop zu bestimmen. Reicht die Vergrößerung dann nicht aus, so gebe ich die nicht trockenen Insekten in 70% Alkohol für einige Stunden oder auch länger, dann kommen sie mit einem Tropfen PVLV auf den Objektträger, richtig ausrichten, Deckglas drauf, nicht feste drücken und abwarten bis sich das PVLV verteilt hat und ein Präparat entsteht. Für Genitalpräparate schneidet man einfach das Hinterende eines Männchens ab und bringt es in einen Tropfen PVLV (enthält ja Milchsäure) auf den Objektträger. Früher habe ich mal in Natronlauge gekocht (Vorsicht, Schutzbrille), diese dann neutralisiert, entwässert und in Eukitt eingedeckt, die Ergebnisse waren meist schlechter.
viele Grüße, Ralf
Hallo Ralf,
sehr interessant, Deine Erfahrungen mit der Standardmethode (Natron etc.)
An Verbesserungen bin ich immer interessiert.
Also: stell Deine Erfahrungen ruhig ins Forum.
Gruß
Wolfgang
ZitatFrüher habe ich mal in Natronlauge gekocht (Vorsicht, Schutzbrille), diese dann neutralisiert, entwässert und in Eukitt eingedeckt, die Ergebnisse waren meist schlechter.
ZitatHallo Ralf,
sehr interessant, Deine Erfahrungen mit der Standardmethode (Natron etc.)
An Verbesserungen bin ich immer interessiert.
Ja Moment mal, jetzt folge ich nicht ganz. Wir sprachen doch bis jetzt von einfachem Einschliessen mit eventuellem Aufhelleffekt. Kochen in Natron-oder Kalilauge hat doch als Mazeration eine ganz andere, weitergehende Zielsetzung, oder?
Viele Grüsse
Bernhard
Hallo Bernhard
Ich bin hier Neuling, beobachtete im Mikroskop von meinem Sohn 6 Jahre im Bresser Binokular Resarcher ICD20x 80x, habe natürlich auch ein Mikroskop, weiter in unserer Garage sind Spinnen und Fliegen.
Da hat mir mein Sohn eine noch intakte Mücke gebracht die wir in seinem Mikroskop in einer dafür geeignete Mikroskop Behältnis betrachteten natürlich war da Freude und etwas ekel da, an der Fliege sahen wir am Körper an gefressene teile aus der sogar anderes Tier hervor gekommen ist.
Frage ? verändert sich an der Fliege noch viel
Frage ? Was kann Ich mit der Fliege alles so machen, auseinander Schneiden und so und mit welchen Besteck.
Frage ? Und in was für Flüssigkeiten kann man so Tiere Einlegen.
Frage ? Tut es für die Mikroskopie Zeitschriften geben Welche z,b.
Mit Gruß Manfred
Hallo zusammen,
kochen in NaOH hellt doch auch auf!
Weiteres Inkubieren in Milchsäure schadet auch nicht.
Für die reine PVLV Methode habe ich hier schon einige Beispiele gezeigt:
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=2156.0
Bild 10
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=3802.0
die NaOH-Behandlung erfolgte nur zur Entfernung der Schuppen
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=3391.0
Mückenlarven, Genitalpräparate und Milben
Gruß Ralf
Hallo Manfred,
ZitatFrage ? Tut es für die Mikroskopie Zeitschriften geben Welche z,b.
Na sicher tut es Zeitschriften geben für die Mikroskopie.
Wenn Du mal ganz oben rechts auf der Seite hier schauen tust, dann steht da Mikrokosmos
Da tu mal draufklicken, dann kommst Du zur wichtigsten deutschsprachigen Zeitschrift für Mikroskopie. Das Bestellen geht ganz einfach! ;)
Und es lohnt sich!
Lieber Manfred,
nach dem Tod beginnt auch bei kleinen Insekten quasi sofort die Verwesung, das heißt, die organischen Substanzen zersetzen sich langsam bzw. werden durch die allgegenwärtigen Mikroorganismen abgebaut und somit verlieren die Organe und Muskeln etc. mehr und mehr ihre Struktur.
Durch das stabile Aussensklett (Chitinpanzer) fällt das allerdings nicht sofort ins Auge.
Eine Fixierung stoppt diesen Prozess.
Zu Deinen Fragen zur Präparation:
Als einfache Fixierflüssigkeit kannst Du AFE nutzen (Ethanol 70%, Formaldehyd 35% und Essigsäure 99% im Volumenverhältnis 90:5:5). Formaldehydlösung ist jedoch gesundheitsschädlich. Falls Du sie mit Deinem Sohn nicht verwenden möchtest, reicht auch eine einfache Fixierung in Ethanol (70%, vergällter Alkohol reicht völlig aus).
In beiden Flüssigkeiten kann man die Insekten auch einige Zeit aufbewahren.
Wenn Histologische Schnitte mit einem Mikrotom angefertigt erden sollen, gibt es geeignetere Fixierungslösungen - aber ich glaube, dass ist erst mal nicht Deine Absicht.
Wenn ich kleine Insekten zerlegen möchte (abtrennen der Gliedmassen und Flügel etc.), dann nutze ich dazu einen feinen Pinsel (Größe 000) zum Halten und die kleinstmögliche Einwegkanüle zum Schneiden. Von der Kanüle habe ich mit einem Seitenschneider (Achtung, Kanülenspitze festhalten, da diese sonst unkontrolliert durch den Raum fliegt!) den Kunststoffadapter abgetrennt und die Spitze dann in einen Lanzetthalter eingespannt, um einen längeren Griff zu haben.
Die Kanülen gibt es für wenige Cent beim Apotheker, der Lanzetthalter für Wechselspitzen wird manchmal noch im Laborzubehör angeboten. Hier tut es aber auch eine kleine 1 mml Einwegspritze, auf die Du die Kanüle ohne die Aktion mit dem Seitenschneider einfach aufstecken kannst.
Hier noch einige Beispiele aus dem Forum:
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=869.0
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=3145.0
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=1568.0
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=1380.0
Herzliche Grüße
Jörg
Hallo zusammen
Bedanke mich im Voraus für die Hilfe für den Zeitschrieft link und Antwort zu den Fragen die Ich gestellt habe.möchte natürlich nicht gleich mit gefärlichen gesundheitschädlichen sachen anfangen.
Mit Gruß Manfred
Hallo Bernhard,
ganz fantastische Photos! Beim letzten Photo der Genitalien scheinen wohl in der Ebene unter den Parameren die Cerci als rundliche Gebilde durch, deren Funktion in diesem Fall mir noch nicht ganz klar ist. Könntest Du vielleicht einmal die Ebene darunter abbilden, so gut es geht? Es würde mich sehr interessieren, wie es von außen aussieht.
Bei den drei Photos davor befindet sich offenbar noch ein schlauchförmiges unscharf abgebildetes Etwas zwischen den beiden Haupttracheen. Hast Du die Dorsalseite abgebildet?
Beeindruckte Mikrogrüße
Jürgen
Und hier kommt noch eine Ergänzung zu Bernhards tollen Photos: Zwei Querschnitte, eingebettet über Iso und Butanol N in Paraffin in der von mir bereits beschriebenen Methode, Schnittdicke ca. 8 µ, gefärbt mit Azan Geidies, Rezept nach Armin Eisner auf dessen wunderbarer Methodenseite. Nikon Coolpix durchs Okular. 40er Objektiv,
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/27064_39652805.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/27064_39545795.jpg)
H= Herz
T= Trachee
M= Malephigischen Gefäße
S= Samenleiter, paarig
VD= Ventrales Diaphragma
AG=Abdominalganglion mit Perikarien
N=Paariger Nerv
MIkrogrüße
Jürgen
Hallo Jürgen,
Deine Buthanolmethode gefällt mir immer besser, besonders weil ich gerade mit zu harten Schnitten kämpfe. Ist das auch wieder eine Stelzmücke? Du hast mir mal geschrieben, dass Du einen Babywärmer zum Einbetten nimmst. Macht denn so ein Gerät 70°C?
Gruß Ralf
Hallo Ralf,
Nach den Flügeladern zu urteilen müsste auch das wieder eine Stelzmücke sein.
Auf 70 Grad komme ich nicht. Ich benutze das Paraffin der Firma Leica. Das ist ein Paraffin mit Beimischungen. Dieses Paraffin darf nicht über 62 Grad erhitzt werden. Da kommt der Babywärmer gut dran. Ein Problem des Babywärmers könnte die Temperaturdifferenz zwischen der Einschalt- und der Ausschalttemperatur sein. Da komme ich auf etwa 5 Grad: Etwa zwischen 57 und 62 Grad. Das ist auch exakt der Bereich, in dem das Paraffin flüssig bleibt. Ob die weite Spanne schädlich ist, weiß ich nicht, auch nicht, ob es Wärmer mit kleinerer Differenz gibt als meiner der Fa. Petra, wohl aber, dass es welche mit größerer gibt, weil ich die Gelegenheit hatte, einen anderen zu testen.
Gruß Jürgen
P.S. Dein neuer Bericht aus Indien hat mich sehr beeindruckt und nachdenklich gemacht.
Lieber Jürgen,
danke für den Kommentar zu Indien, dort und in Afrika habe
ich die Bedeutung von dem Kleingetier erfahren was wir da
unter dem Mikroskop haben. Deswegen dachte ich es währe
vielleicht interessant.
Wichtiger ist mir aber meine histologische Technik zu verbessern.
Die Dinge die Ronald zeigt sind doch klasse!
Ich verwende Paraplast mit einem Schmelzpunkt von 58°C,
daher scheint mir Dein Babywärmer nicht ausreichend zu sein.
Ich habe mal ein Foto von dem Ungetüm beigefügt, welches
ich bisher verwende.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/27117_10000680.jpg)
Das Ding ist wegen des Rührmotors sehr laut und das Wasser
will nicht so recht zum wasserfreien Arbeiten passen.
Außerdem bildet sich beim ausgießen der Röhrchen immer
oben ein Pfropf aus erstarrtem Paraffin. Vielleicht sollte man
sich so eine Heizplatte wie Ronald sie kürzlich gezeigt hat kaufen?
Man müsste dann aber wohl Metallschälchen verwenden
und ich weiß nicht wie groß der Wärmeverlust ist, denn das
Gerät schafft ja ,,nur" 70°C. Ob eine Kassetteneinbettung
für Insekten möglich ist, weiß ich nicht. Man müsste des
Insekt ja auf dem Kopf in die Kassette stellen?
Viele Grüße, Ralf
Hallo Ralf,
Du meinst die Heizplatte von Ronald hier:
http://cgi.ebay.nl/LABOR-PRAXIS-HEIZPLATTE-WARMEPLATTE-SLIDE-WARMER-ZF6_W0QQitemZ170420538744QQihZ007QQcategoryZ70333QQcmdZViewItemQQ_trksidZp4340.m444QQ_trkparmsZalgo%3DCRX%26its%3DC%252BS%26itu%3DSI%252BUA%252BLM%252BLA%26otn%3D5%26ps%3D63
Laut Beschreibung hat sie eine Temperaturdifferenz von + /- 2 Grad. Das ist beachtlich. Zumal es ja weniger auf eine Differenz zur angezeigten Temperatur ankommt, als auf eine gleichmäßige Temperatur. Offensichtlich, wenn man sich Ronalds Ergebnisse ansieht, ist es ja hervorragend geeignet. Und ein Wasserbad brauchst Du auch nicht mehr. Als Strecktisch kannst Du es gleich mitbenutzen.
Warum sollte 70 Grad nicht reichen? Bei Ronald reicht es ja offensichtlich auch. Sogar mein Babyfläschenwärmer tut es ja schon, wobei die Wärme von allen Seiten auf mein Gläschen einwirkt, so dass ich keinen Rührer brauche. Ich würde eh immer nur bis knapp über den Schmelzpunkt des Paraffins gehen. Eben habe ich sogar den Schmelzpunkt des Paraffins irrtümlich angegeben, er beträgt nur 54 - 56 Grad. Wobei Dein etwas höherer Schmelzpunkt für unser Chitin vermutlich geeigneter sein dürfte. Welches Paraplast benutzt Du? Roth? Mit 60- 62 Grad müsstest Du doch locker hinkommen...
Eine Kassetteneinbettung habe ich bisher noch nicht versucht. Die Dingerchen sind ja nun eine ganze 10er Potenz kleiner als Ronalds Mäuschen. Die Kassetten hätten immerhin den Vorteil, dass man sie schnell von einem ins andere Bad transportieren könnte. Das ist bei mir immer noch ein gewisses Problem.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man die Mücken liegend einbetten kann. Letztlich mache ich das im Augenblick nicht anders, wenn ich sie in meine Stanniolkästchen einlege. Dort sinken sie auch bis fast auf den Grund. Man müsste dann allerdings nicht den Einbettrahmen verwenden, sondern das Blöckchen vollständig herauslösen und auf ein Holzklötzchen aufschmelzen, wenn man sie quer schneiden will.
In welcher Schnittstärke schneidest Du denn?
Schöne Grüße
Jürgen
Lieber Jürgen,
ich nehme das Paraplast Plus, 56°C von Roth weil ich glaube, je härter das Paraffin, desto dünner der Schnitt. Habe nie etwas anderes ausprobiert, vielleicht irre ich mich ja? Ich schneide so dünn wie möglich, meist 6µ, wenn es geht dünner, wenn nötig dicker. Das Auslösen des Paraffinblockes aus den fertigen Formen halte ich für problematisch. Ich habe einige dieser Blöcke. Die sind nur wenige mm hoch, lassen sich übrigens auch ohne Kassettenhalter schneiden.
Gruß Ralf