Mikro-Forum

Foren => Mikroskopie-Forum => Thema gestartet von: Michael K. in September 14, 2021, 22:10:13 NACHMITTAGS

Titel: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Michael K. in September 14, 2021, 22:10:13 NACHMITTAGS
Hallo,

Ich bin gerade zufällig bei YT über dieses Video gestolpert.
https://www.youtube.com/watch?v=1Ad4E0RMfXU (https://www.youtube.com/watch?v=1Ad4E0RMfXU)

Website dazu:
https://www.triaterra.de/epages/62153231.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/62153231/Products/Kieselalgenpulver/SubProducts/%22Kieselalgenpulver%2010kg%20Sack%22 (https://www.triaterra.de/epages/62153231.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/62153231/Products/Kieselalgenpulver/SubProducts/%22Kieselalgenpulver%2010kg%20Sack%22)

Hat schon jemand das Material gehabt? Lohnt es sich? Oder ist es wirklich nur zermahlenes Zeug?



Danke schon mal.


Gruss
Michael
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Michael K. in September 17, 2021, 14:01:55 NACHMITTAGS
Hallo,

Ich habe mir mal ein Glas kommen lassen. Es sind ganze Diatomeen drin es ist kein gemahlenes Zeug.
Gewässert und grob gesiebt ergiebt diese schnelle Übersicht. Es ähnelt dem Material aus Mors.

LG
Michael
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Fraenzel in September 17, 2021, 16:23:37 NACHMITTAGS
Hallo Michael,
fein, dass du uns erste Ergebnisse deiner russischen Kieselgur Diatomeen zeigst. Mir erscheinen die Bilder etwas flau. Hast du das Präparat in Wasser eingebettet?
Ich präpariere meine wäßrigen Diatomeen auf ein Deckglas und trockne sie leicht erwärmt. Auf einen Objektträger bringe ich einen Tropfen Pleurax als Eindeckmittel und dann wiederum bei leichter Hitze das umgedrehte Deckglas drauf.
So erhalte ich zumindest etwas kontrastreichere Bilder.
Mikrogrüße
Peter
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Michael K. in September 17, 2021, 18:14:30 NACHMITTAGS
Hallo Peter,

das ist nur Wasser und ohne Deckglas. Das flaue und der Farbsaum liegt an der nicht (ganz) passenden Zwischenoptik.
Der Farbsaum kommt sicher auch noch von der gebogenen Wasseroberfläche selbst. Ist ja wie eine Linse.
Es Sollte ja nur ein Überblick sein.
Richtige Präparate werde ich noch machen, nachdem ich das richtig gereinigt habe.

Gruss
Michael
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Manfred Melcher in September 30, 2021, 21:35:42 NACHMITTAGS
Hallo Michael,

ich habe mir das Material auch besorgt. Danke für den Tipp! Es scheinen nur runde und dreieckige Formen vorhanden zu sein. Längliche fehlen völlig. Wie reinigst Du das Material?

Liebe Grüße, Manfred
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Michael K. in Oktober 01, 2021, 15:47:39 NACHMITTAGS
Hallo Manfred,

Ich bin noch nicht dazu gekommen, es weiter zu reinigen. Bin noch mit etwas anderem ;auch Mikroskopie betreffend; beschäftigt.  Reinigen werde ich es nach dem Standartverfahren (Salzsäure danach H2O2 mit etwas Natriumdiphosphat)) Das müsste eigentlich reichen.
Die Diatomeen selbst sind ja schon recht sauber.


Gruss
Michael


Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Michael K. in Oktober 13, 2021, 18:36:12 NACHMITTAGS
Hallo allerseits,

Jetzt bin ich auch mal dazu gekommen das Material zu reinigen.  Habe es erst mit Salzsäure (33%) bei ca 80 Grad eine Stunde ziehen lassen, danach mit wasser gespült, mit H2O2 aufgefüllt und da etwas "Javell Bleichwasser" beigefügt, das löst den Ton gut auf. Danach habe ich es durch ein 25µ Filter gegeben. Das Filtrat wurde mehrfach mit dest. Wasser gespült und schliesslich ins Probengläschen zur Aufbewahrung gegeben.

Und aus der Probe habe ich mehrere Streupräparate angefertigt  teils mit Speedax und teils mit gefiltertem Naphrax.
Selbstverständlich habe ich die Rheinbergfilter probiert...


Gruss
Michael
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Fraenzel in Oktober 13, 2021, 18:48:08 NACHMITTAGS
Hallo Michael,
ja ich denke auch, daß die Rheinberg-Filter sich gut für Diatomeen eignen. Aufgrund der Schärfe/Kontrast gefällt mir das zweite Bild am besten. Vermutlich sind die Aufnahmen mit einem 10x Objektiv entstanden, ich würde noch mal ein 40x Objektiv einsetzen und dann auf die große, runde Diatomee halten.
Mikrogrüße
Peter
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Bob in Oktober 13, 2021, 19:35:18 NACHMITTAGS
Hallo Michael,
sehr schön, Deine Reinigung hat zu wirklich attraktiven Präparaten geführt. Nicht jedes "Kieselalgenpulver" ist ja ein Treffer... So ein Diatomeen-Streupräparat kann mich immer wieder für eine ganze Zeit beschäftigen und erfreuen.

Viele Grüße,

Bob
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Michael K. in Oktober 13, 2021, 19:36:38 NACHMITTAGS
Hallo,

Ja das ist mit einem 10er gemacht worden. Ich wollte ja -ein- Bild worin alle Diatomeen drauf sind die in dem Material
vorhanden sind.
Einzelbilder werden sicher noch folgen.

Gruss
Michael
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Raymond in Oktober 13, 2021, 21:55:06 NACHMITTAGS
Hallo,

hat vielleicht schon jemand herausgefunden wo genau diese Kieselgur herkommt? Welche Ablagerung? 'Russland von der Wolga' ist ein wenig vage...

Mit freundlichen Grüssen,
Raymond
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: anne in Oktober 13, 2021, 22:00:42 NACHMITTAGS
Hallo,
die Probe zeigt typische Diatomeen, wie man sie von Kieselgur aus Russland kennt.
Es gibt Industriellen Kieselgur z. B. aus Uljanowsk der so aussieht.
lg
Anne
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Michael K. in Oktober 13, 2021, 22:22:03 NACHMITTAGS
Hallo,

Ich stell mal farblich unbearbeitete Bilder ein.  Die sind also -nicht-  nachträglich am PC farblich verändert worden.
Ledeglich die Grösse, teils die Schärfe und die Helligkeit sind leicht verändert worden.
Alle Farben sind mit den Filtern gemacht worden. Es soll nur zeigen was möglich ist.
Einen Blumentopf möchte ich damit auch nicht gewinnen  ;D  ( Sind mit 40er gemacht worden)

Kritik greife ich trotzdem gerne auf.


Gruss
Michael


Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Fraenzel in Oktober 13, 2021, 22:37:29 NACHMITTAGS
Hallo Michael,
du hast uns hier sehr schön verschiedene Darstellungen ein und derselben Diatomee in höherer Vergrößerung gezeigt. Mir zeigt die 4. Aufnahme die beste Qualität. Allerdings halte ich eine andere Diatomee aus dem Bild 2 der vorherigen Serie als besseres Beispiel für die Aufnahmequalität.
Mikrogrüße
Peter
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Fraenzel in Oktober 13, 2021, 22:44:27 NACHMITTAGS
Diese Diatomee war gemeint.

Gruß
Peter
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Michael K. in Oktober 14, 2021, 11:03:25 VORMITTAG
Hallo Peter,

Ich habe nochmal paar Bilder von der Diatomee gemacht. Ich kann natürlich nich alle Bilder einstellen die möglich wären.


Hallo Anne,

ZitatHallo,
die Probe zeigt typische Diatomeen, wie man sie von Kieselgur aus Russland kennt.
Es gibt Industriellen Kieselgur z. B. aus Uljanowsk der so aussieht.

Das heisst also das dort verschiedene Kieselguren vermengt wurden?


Gruss
Michael

Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: anne in Oktober 14, 2021, 11:11:50 VORMITTAG
Hallo Michael,
vermengt wohl nicht, es wird schon eine Probe aus einer Mine sein.
Die fossilen Diatomeen aus Russland sind recht typisch und sofort erkennbar.
Es gibt Fundorte mit sehr hoher Diversität mit mehr als 100 vers. Species.
Der industriell verarbeitete Kieselgur hat meist eine sehr niedrige Diversität und besteht oft nur aus wenigen Arten.
Deine Probe ist aber recht schön.
lg
anne
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Fraenzel in Oktober 14, 2021, 12:26:35 NACHMITTAGS
Hallo Michael,
danke für die 40iger Fotos. Die Dreidimensionalität kommt am besten bei der Aufnahme Discus2 heraus. Das erinnert mich schon sehr an DIK für Arme.
Mikrogrüße
Peter
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Fraenzel in Oktober 14, 2021, 12:41:47 NACHMITTAGS
Hallo Michael,
schau doch bitte mal in dein Postfach
Mikrogrüße
Peter
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Manfred Melcher in Oktober 14, 2021, 22:28:54 NACHMITTAGS
Hallo Michael,

Du hast das Material schön sauber bekommen. Dazu fehlen mir leider die Mittel.
@Anne: Du hast richtig vermutet. Das Material stammt aus Uljanowsk.

Liebe Grüße, Manfred
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Siegfried in Oktober 15, 2021, 10:24:45 VORMITTAG
Hallo Michael
Alle Achtung von mir, für die Herstellung deines Filterschiebers für Rheinbergbeleuchtung.
Zu deiner Aufbereitung der Kieselgur in diesem Beitrag hätte ich aber noch einige Fragen.
Du schreibst  "danach mit wasser gespült, mit H2O2 aufgefüllt und da etwas "Javell Bleichwasser".
Könntest du eine etwas genauere Beschreibung  hier veröffentlichen.
Hast du mit dem H2O2 gekocht also erhitzt, so mache ich es?
Wieviel %  Javel Bleichwasser hast du zum H2O2 zugegeben?
   Gruß von Siegfried

Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Michael K. in Oktober 15, 2021, 11:10:15 VORMITTAG
Hallo,

Wenn der Ort stimmt übernehme ich die Ortsbezeichnung  für die OT  Etiketten.


Was die Mittel zur Reinigung angeht sind es eigentlich haushaltsübliche Mittel. ( 33%ige Salzsäure, gibts im Baumarkt, habe auch andere hkz. Säuren da, aber vor Jahren im Chemie Handel bezogen)
Das H2O2 12% gibt es als "Trophäenbleiche".  Um die Tonpartikel zu lösen verwende ich "Javell Bleichwasser" ein paar Spritzer auf 30 ml Gesamtmenge.  Das Ganze verwende ich bei 80 Grad auf der Wärmeplatte.  Das mit dem Natriumdiphosphat aus dem Backpulver (BKPv in Wasser lösen Natriumdiphosphatlösung setzt sich oben ab), hat diesmal nicht so gut funktioniert. Mit dem Bleichwasser löste sich der Ton viel besser. 
Ganz wichtig sind feine Filter.  Ich verwende Edst Gewebe  ( 25 µ !!, hauptsächlich).  Man kann sicher auch fertige Filtersiebe kaufen. ich habe die aber aus 20ml Mischbecher  (SmartRepair) selbt angefertigt.  Dazu habe ich den Boden 5mm weit abgeschnitten, daraus den Boden geschnitten so das mal ein 5mm breiten Ring erhält.  Von dem EDSt Gewebe habe ich ein Kreis geschnitten (etwas grösser als der Becher oben ist ( ca 40 mm), diesen Kreis habe ich am Rand 2-3 mm stark umgebogen so das dieser um den Ring passt. Dieser wird anschliessend in dem bodenlosen Becher gesteckt. So kann man bei Bedarf den Filter tauschen.

Gruss
Michael
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Manfred Melcher in Oktober 15, 2021, 17:47:14 NACHMITTAGS
Hallo Michael,

vielen Dank für diese ausführliche Anleitung! Werde mir die Chemikalien und das Filtergewebe besorgen.

Liebe Grüße,  Manfred
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Carlos in Oktober 15, 2021, 18:03:27 NACHMITTAGS
Hallo Michael,
ZitatDas mit dem Natriumdiphosphat aus dem Backpulver (BKPv in Wasser lösen Natriumdiphosphatlösung setzt sich oben ab), hat diesmal nicht so gut funktioniert. Mit dem Bleichwasser löste sich der Ton viel besser.
Hast Du mal den PH-Wert nach Zugabe des ,,Bleichwassers" (mit Natrium-Hypochlorit als Oxidationsmittel) gemessen?  Ich schätze, der war deutlich basisch (>>10)! Damit kann man Diatomeen von organischen Stoffen ,,chemisch Reinigen" die Kieselsäure-Skelette werden so sauberer und besser abtrennbar,  leider aber auch ,,an-geätzt" bis ,,auf-gelöst". Ton sollte damit kaum abtrennbar sein.
Die entstehende Natriumdiphosphat-Lösung von ,,BKPv" in Wasser ist dagegen zunächst <PH 7! Das ist für die Abtrennung von Ton zu niedrig. (Erst wenn daraus ein kristalliner Niederschlag ausfällt wird die Lösung basisch. Deshalb gebe ich zu der Lösung einige Tropfen Soda-Lösung.)
Mit einigen Tropfen ,,Bleichwasser" zu der BKPv-Lösung dürfte die Abtrennung von feinem Ton deutlich verbessern ohne Gefahr für die Diatomeen-Skelette.
Gruß Carlos
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Michael K. in Oktober 15, 2021, 18:24:05 NACHMITTAGS
Hallo Carlos,

den PH Wert habe ich nicht gemessen. Nach der Säurebehandlung habe ich nur 1 x gespült und in dieses Wasser dann etwas von der BackpulverLösung das ich vor einiger Zeit angesetzt hatte beigefügt. (den Überstand, nicht die Stärke).  Da das Ergebnis nicht befriedigend war (bei dem Material aus Mors ging es aber), habe ich halt einige Spritzer von dem Bleichwasser bei gefügt.
Damit löste sich der Ton gut auf.  Aufgelöste Diatomeen habe ich nicht feststellen können.  Habe ja immer zwischdurch mit dem Mik kontrolliert.
Einzige was sein kann ist das Diatomeen kleiner 25µ nicht zu sehen, sind da diese mit durch das Sieb gerutscht sind.

Selbst wenn sich die Diatomeen aufgelöst hätten, habe ich ja noch reichlich davon.

Gruss
Michael
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Carlos in Oktober 15, 2021, 19:51:56 NACHMITTAGS
Hallo Michael,
ZitatDa das Ergebnis nicht befriedigend war (bei dem Material aus Mors ging es aber), habe ich halt einige Spritzer von dem Bleichwasser bei gefügt.
Damit löste sich der Ton gut auf.  Aufgelöste Diatomeen habe ich nicht feststellen können.
Dann hast Du genau das gemacht, was ich vorgeschlagen habe! Die ,,Spritzer des Bleichwassers" haben offensichtlich den PH angehoben, die ,, Natriumdiphosphat-Lösung von BKPv" in Wasser wurde basischer, ohne den kritischen PH-Bereich für die Zerstörung von Kieselsäure-Skelette zu erreichen! (Das verhindert die Puffereigenschaft der ,,Natrium-diphosphat- Lösung"!) 
Interessant dabei ist, dass die ,,oxidative Reinigungskraft" des ,,Bleichwassers" gegenüber organischen Stoffen sogar verstärkt wird! Daran habe ich bisher nicht gedacht. Die Mischung von basischem Hypochlorit und ,,BKPv-Lösung in Wasser" werde ich jetzt auch mal probieren!
Gruß Carlos   
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Siegfried in Oktober 15, 2021, 20:43:20 NACHMITTAGS
Hallo Michael
Danke für die ausführlichere Beschreibung deines Vorgehens.
Werde ich so auch einmal versuchen an Natur- Kieselgur aus Beuern/Vogelsberg
und Nieder-Ofleiden.
Beide Proben hatte ich vor längerer Zeit von einem Bekannten bekommen,
aber noch nicht aufbereitet.
   Gruß von Siegfried
   
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Siegfried in Oktober 19, 2021, 18:16:32 NACHMITTAGS
Hallo Michael
Ich habe wie angekündigt dein Aufbereitungsrezept(mit Zugabe von Javel Bleichmittel zum H2O2 und 1h bei 80Grad)
und Vorher die anderen Schritte selbst ausprobiert mit einer Probe aus Rüdenschwinden/Rhön.
Ich muß sagen, Ton und noch andere störende Bestandteile waren wie weggeblasen.
Da war ich sehr zufrieden. Anschließend noch gesiebt mit 35µ Sieb.
Eingeschlossen in Redmound aus altem Bestand.
Was mir aber aufgefallen ist, besonders an der Suriella, sind diese vielen kleinen Löcher bzw. Huckel.
Siehe Foto.
Nun weiß ich nicht ob sie mit dem Javel Bleichwasser zu tun haben, oder liegt es an der Probe?
Vielleicht kann eine Expertin oder Experte etwas dazu sagen.
    Gruß von Siegfried
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Michael K. in Oktober 19, 2021, 21:17:23 NACHMITTAGS
Hallo Siegfried,

Schön zu sehen das es funktioniert hat.

Was die "Puckel" angeht, hat es nicht mit der Reinigung zu tun. Es könnte so etwas ähnliches sein. Möchte mich aber nicht genau fest legen, da gibts andere Experten hier.
https://diatoms.org/images/18479 (https://diatoms.org/images/18479)


Gruss
Michael
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Siegfried in Oktober 20, 2021, 18:52:54 NACHMITTAGS
Hallo Michael
Danke für deinen Hinweis und das Vergleichsfoto.
Du könntest recht haben.
Und ich habe mir die Suriellen noch mal genauer angeschaut,
die kleinen ich sage mal (Stalagmiten) sind meist innerhalb der Querstreben angeordnet, also nicht wahllos.
Ich habe nun vor, alle meine 4 Proben  naturbelassenem Kieselgur aus verschiedenen Lagerstätten in Deutschland aufzubereiten,
Streupräparate zu machen und die gefundenen Diatomeen zu bestimmen.
Das mache ich aber nach und nach in einem extra treated.
  Gruß von Siegfried                         
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Fraenzel in Oktober 20, 2021, 22:03:12 NACHMITTAGS
Hallo miteinander,
auch bei meiner Surirella kann man diese Pickel erahnen. 40iger Leitz-.Achromat, leider kein Phasenkontrast oder DIK. Gereinigte Probe aus dem Schollener See, Sachsen-Anhalt.
Mikrogrüße
Peter
Titel: Re: Kieselalgenpulver aus Russland
Beitrag von: Michael K. in Oktober 20, 2021, 22:37:30 NACHMITTAGS
Hallo,

Ja wenn ich schon dabei bin, auch von mir ein Bild. Ebenfalls aus Pelose.
Aber mit Rheinbergbeleuchtung.

Auch da sind die "Puckel" gut zu erkennen.



Gruss
Michael