hallo allerseits im forum Smile
ich habe mir neulich ein mikroskop geleistet und wollte mich nun daran machen es zu "reanimieren".
ich bin jetzt "einer von euch" Laughing
ich arbeite mich auch schon soweit es mir die zeit ermöglicht in die mikrofibel ein (ist ja ein sehr nützliches werk:) )
das mikroskop, welches ich erworben habe ist dieses
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=160387067654&ssPageName=ADME:X:RTQ:DE:1123
ein LEITZ WETZLER SM-LUX
das einzige welches ich mir leisten konnte, welches für den preis eine einigermassen gute qualität hat.
lasse mich da aber auch gern eines besseren belehren...auch wenns es wehtuen könnte...mag mein mikroskop nämlich sehr.
habe allerdings auch schon gehört, dass es von einem erfahrenen user als "trübe funzel" bezeichnet wurde....das hat mir wenig mut gemacht.
warum ich diesen treat überhaupt schreibe:
erstmal um alle hier im forum zu bergrüßen....dann würden mir alle erfahrungswerte weiterhelfen die ich bekommen kann.
die triebe von meinem leitz sind eher mäßig erhalten. sie quietschen. man merkt einfach, dass das nicht richtig gefettet sein kann.
eine profesionelle reinigung sprengt mein budgee leider. deswegen muss ich es selber versuchen. traue mir einiges zu was mechanisches geschick angeht.
aber habe auch gehört, dass es je nach modell zu erheblichem aufwand kommen kann.
HAT JEMAND ERFAHRUNGEN DAMIT WIE MAN DIE TRIEBE BEIM SM-LUX PROFESSIONELL WIEDER FIT BEKOMMEN KANN ??
habe auch vor alle objektive und das okular nach dem prinzip wie es in der mikrofibel erklärt ist, zu reinigen. die haben es bitter nötig.
also ich bin zwar noch relativ unerfahren. aber generell macht das mikroskop einfach einen eindruck, als ob es lange keine liebe mehr gesehen hat, man es aber durch die richtigen kniffe wieder in den ursprungszustand zurückversetzen kann...mal abgesehen von einigen nicht abwendbaren materialabnutzungen.
ich würde gerne blutuntersuchungen zu forschungszwecken machen. aber eher semiprofessionell aus eigeninteresse. aber hierzu muss ich wie gesagt das mikroskop erstmal reanimieren.
funktionieren tut es ....habe mir mal meine spermien angeguckt, weil es auf anhieb das interessanteste war, was mir einfiel, um das mikroskop überhaupt einmal zu testen. mit 1000x öl macht das schon was her. faszinierend diese kleinen fiecher Smile
aber ich will mal nicht abschweifen.
würde das mikroskop verdammt gerne auf dunkelfeld umrüsten.
habe gehört, dass man mit provisorischen aperaturen auch erstaunlich gute resultate ereichen kann. ich denke da gerade an so etwas wie ein "externes stativ" welches man fixieren kann. also quasi den vorhandenen kondensor entfernen, einen dunkelfeldkondensor einer belibigen marke dann an das mikroskop dranbasteln.
wenn ich da sehr penibel und durchdacht arbeite hätte das doch evt eine chance ...oder?
prinzipiell geht es mir darum den effekt zu erreichen (zb wesentlich bessere kontrastmöglichkeiten, bei der beobachtung von microorganismen). wenn es nicht schön aussieht, bzw etwas unpraktisch ist...dafür aber funktioniert ist das alles was ich will. mein budgee ist wirklich sehr winzig, bis nicht vorhanden...aber mein wille und taten/erfindungsdrang ist groß.
.....
werde mich später noch in den laden für medizinischen bedarf machen und gucken ob ich die sachen zur linsenreinigung bekomme
mikrofibel sagt:
chemisch reine augenwatte
hochgereinigtes, besonders flüchtiges (schnell verdunstendes)
rückstandsfrei trocknendes wundbenzin mit siedepunkt 40-60 grad
mal sehen, ob ich das auftreiben kann.
mir gehts aber gerade auch um die reinigung der triebe. wo bestell ich am besten das richtige fett ?
würde das sm-lux so gerne wieder butterweichgängig bekommen Smile
freue mich über alle tipps, weil ich ehrlich gesagt noch nicht weiß, was auf mich zukommt, wenn ich das mikroskop auseinander baue. nicht, dass ich dann erst den richtigen salat habe. könnte ja sein, dass es relativ simpel ist (wmoit ich nicht meine anspruchslos Wink )
Lg ünver
Hallo,
ein SM-Lux ist für einen Einsteiger mit knappem Budget m.E. eine gute Wahl. Die Leitz-Objektive aus dieser Zeit konnten im Bereich der Frontlinse gut mit Xylol gereinigt werden (bitte jetzt nicht um Aufschreie wegen der Giftigkeit...). Fett von Fingerabdrücken etc. gehen so nach eigener Erfahrung sehr effektiv weg. Auch die augenseitigen Linsen der Leitz-Okulare sind Xylol-fest. Die inneren Linsen sollte man, falls eine Reinigung nötig ist, mit destilliertem Wasser (oder weichem Leitungswasser) mit so wenig mechanischem Druck wie möglich reinigen. Das Eigengewicht einer weichen Taschentuchecke mag hier schon genügen. Wenn sich der Dreck auch an den Xylol-festen Linsen mit Aqua dest. gut entfernen lässt, genügt dies natürlich auch.
Für Dunkelfeld könnte ein gebrauchter Dunkelfeldkondensor gesucht werden, oder, man bastelt Ringblenden zum Anklemmen oder Einstecken in den Kondensor (auch solche gab es von Leitz,; sie sind aber nur selten zu finden). Alternativ kann man im niedrigen oder mittlkeren Vergrößerungsbereich auch versuchen, einen Dunkelfeld-Effekt zu erzielen, indem man eine runde schwarze Pappscheibe von geeignetem Durchmesser auf den Lichtdurchlass legt und mit der Höhenverstellung des Kondensors spielt.
Die teurere Lösung lautet: Phasenkontrast-Kondensor 402a nach Zernike. Dieser Kondensor ermöglicht Hellfeld, Dunkelfeld (meist Lichtblende Nr. 4) und Phasenkontrast (Lichtblenden Nr. 1-3). Für Phasenkontrast müssten natürlich noch Phasenkontrast-Objektive angeschafft werden.
Der monokulare Tubus könnte noch durch einen Bino-Tubus zum konfortableren Beobachten ausgetauscht werden (gibt´s so für EUR 50,00 immer wieder mal bei Ebay).
Der Koaxialtrieb ist meines Wissens sehr diffizil. Ich persönlich würde hiervon die Finger lassen, so lange sich die Optuik noch ordnungsgemäß fokussieren lässt. Wenn´s quietscht, vielleicht einen Hauch eines gering viskösen Öls für feinmechanische Teile vom Rand her in den Mechanismus einleiten. Habe hiermit aber selbst keine Erfahrung, ist also nur eine Idee.
Sollten einzelne Objkektive so ramponiert sein, dass man sie nicht verwenden kann, sind Ersatzobjektive für überschaubares Geld immer wieder zu haben, wenn man sich ein wenig umschaut und die Bucht beobachtet (auch die Planachromate NPL kosten nicht allzu viel)..
Hoffe, die paar Tipps helfen fürs Erste ein wenig weiter und wünsche viel Spaß mit dem guten Stück
Jörg Piper
Hallo,
noch schnell ein kleiner Nachtrag. Habe mir die Ebay-Fotos noch mal angesehen. Wenn ich die Einzelheiten dort richtig erkenne, scheint der Hellfeldkondensor leider nur über eine Hülsenfassung zu verfügen und nicht über eine Schlittenfassung. Meines Wissens existierten vom SM-Lux zwei Varianten, eine mit Hülsenfassung, gedacht für einfache Hellfelduntersuchungen und eine mit Schlittenfassung, gedacht für anspruchsvollere Beleuchtungsarten.
Sollte das Mikroskop keine Schlittenfassung für den Kondensor haben, kann der Phasenkontrast-Universalkondensor 402a nicht angebracht werden, und auch nicht die Original-Leitz-Dunkelfeldkondensoren mit Schlittenfassung. Dann bliebe nur die Möglichkeit, Fremdkondensoren mit vielleicht passender Hülsenfassung zu verwenden, oder auf Selbstbaulösungen auszuweichen.
Jörg Piper
Noch eine kleine Ergänzung zum schon erkannten Problem "Funzel" da ist ein kleines 10W Birnchen drin - nicht mal eine Halogenlampe - die besonders bei Dunkelfeld etwas schwach auf der Brust ist. Ansonsten stimmt alles was Jörg Pieper sagt. Das ist ein solides Stativ.
Aber Enderlein-Blutuntersuchungen - habe den Wunsch so zwischen den Zeilen gelesen - werden mit der Beleuchtung sicher schwierig.
Da Hilft nur mit LED nachrüsten. Geht wenn man drehen und fräsen kann. Der Lampenhalter sitzt nämlich senkrecht zur optischen Beleuchtungs- Achse, was die LED-Adaption etwas kompliziert macht! Wenn man ein gut ausgerüsteter Feinmechaniker ist eigentlich kein Problem.
Ich könnte es nicht! ;)
Habe gerade gelesen:
ZitatSollte das Mikroskop keine Schlittenfassung für den Kondensor haben, kann der Phasenkontrast-Universalkondensor 402a nicht angebracht werden, und auch nicht die Original-Leitz-Dunkelfeldkondensoren mit Schlittenfassung. Dann bliebe nur die Möglichkeit, Fremdkondensoren mit vielleicht passender Hülsenfassung zu verwenden, oder auf Selbstbaulösungen auszuweichen.
Die Dunkelfeldkondensoren gabs natürlich auch in Steckfassung. Ich habe einen - sogar übrig! :D
Zitat von: revnu in Dezember 28, 2009, 18:18:41 NACHMITTAGS
funktionieren tut es ....habe mir mal meine spermien angeguckt, weil es auf anhieb das interessanteste war, was mir einfiel, um das mikroskop überhaupt einmal zu testen. mit 1000x öl macht das schon was her. faszinierend diese kleinen fiecher Smile
::)
mit 1000x öl???
:D
Gruß, Mila
Hallo Mila,
Zitatmit 1000x öl???
noch nie was von Öl-Sardinen gehört? ;D Und davon gehen mehr als 1000 in eine Büchse! ;)
Zitat von: Mila in Dezember 28, 2009, 23:57:03 NACHMITTAGS
Zitat von: revnu in Dezember 28, 2009, 18:18:41 NACHMITTAGS
funktionieren tut es ....habe mir mal meine spermien angeguckt, weil es auf anhieb das interessanteste war, was mir einfiel, um das mikroskop überhaupt einmal zu testen. mit 1000x öl macht das schon was her. faszinierend diese kleinen fiecher Smile
::)
mit 1000x öl???
:D
Gruß, Mila
Ich liebe diese Knieschüsse und plädiere für eine OT-Rubrik!
Lieber Frank,
aber so völlig OT macht OT doch gar keinen Spaß!
;D
Jörg
Zitat von: Mila in Dezember 28, 2009, 23:57:03 NACHMITTAGS
Zitat von: revnu in Dezember 28, 2009, 18:18:41 NACHMITTAGS
funktionieren tut es ....habe mir mal meine spermien angeguckt, weil es auf anhieb das interessanteste war, was mir einfiel, um das mikroskop überhaupt einmal zu testen. mit 1000x öl macht das schon was her. faszinierend diese kleinen fiecher Smile
::)
mit 1000x öl???
:D
Gruß, Mila
Ja sichee, Mila, aus Viskositätsgründen. Damit die flinken kleinen "Fiecher" es nicht zu bunt treiben und "Mann" auch mitkommt ;D
Ich persönlich hätte noch einen Schuss Essig dazu getan, von wegen der Sterilität...ach, was quatsch ich denn da!!
Lass Dich nicht veräppeln, ünver(?): Spermien sind in der Tat faszinierend. Das hat schon der alte van Leeuwenhoek festgestellt. Dabei legte er besonders Wert darauf hinzuweisen, dass er lediglich die Reste des ehrenwerten ehelichen Beischlafs benutzte..na ja, tempi passati ;)
Hier noch was zu lesen als Betthupferl und viel Spass mit dem Mikroskop!!
http://books.google.de/books?id=bBbId41yoacC&pg=PA20&lpg=PA20&dq=Leeuwenhoek+Spermien&source=bl&ots=rEnhOKhCuf&sig=JYWBrFIk3s1KGtG_zRCzfV5MTbY&hl=de&ei=7zo5S96zJsLJ_gb7ltz5CA&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=6&ved=0CBsQ6AEwBQ#v=onepage&q=Leeuwenhoek%20Spermien&f=false
http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id420.htm
http://diepresse.com/home/science/falsifiziert/517331/index.do
Viele Grüsse
Bernhard
enderlein...sehr gut zwischen den zeilen gelesen ;)
ich will sehen, forschen, staunen....nicht hören, mutmasen, raten.
danke für die vielen kostbaren tipps. habe mir fast gedacht, dass ich auf led umrüsten muss. traue mir das auch zu
habe schon einige knifflige projekte beenden können, wo ich am anfang selber kaum geglaubt habe, dass es funktionieren könnte. das einzige problem ist bei mir das budgee. das ist sehr knapp bemessen, da ich noch anderweitig forsche und nicht alles in das mikroskop fliessen durfte.
ich werde deswegen versuchen das mikroskop erstmal ordenlich zu restaurieren. dann muss ich gucken wie schwierig das wird einen dunkelfeldkondensor daran zu bauen.
mal davor abgesehen, dass ich mit einer alten freundin, (die biologin ist) noch viel basics üben muss.
nochmal zu den trieben...meine innere stimme sagt mir: alles auseinander nehmen, von staub und schmutz befreien, neu fetten, freuen.
oder aber: alles auseinander nehmen, feststellen, dass einem ein haufen feinmechanik entgegen springt und hoffen es wieder funktionfähig zusammenzubekommen.
ich meine gelesen zu haben, dass die reinigung/neufettung bei einigen mikroskopen sehr einfach ginge, dass es beim "leitz sm-lux" aber ein
größerer aufwand wäre....oder es bozog sich auf den umbau auf LED....ich glaube aber es bezog sich auf beides :D
lg ünver
Lieber ünver,
noch zwei Tipps am Rande: stelle das Mikroskop bei der Demontage in eine flache Schale. Kleinteile lassen sich dann bei Bedarf viel leichter wieder auffinden. ;D
Besonders, falls Du an den Objektivrevolver rann musst: dort ist mit jeder Menge Kugeln zu rechnen.
Zum Entfetten nimm am besten Xylol - Achtung, es ist gesundheitsschädlich.
Zu den richtigen Fetten wurde glaube ich weiter oben schon etwas geschrieben: bei Leica kannst Du nachfragen, was Du benötigst.
Um eine Idee zu bekommen, auf was Du Dich einlässt, schau doch mal in das Unterforum Gerätetechnik (http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?board=16.0), falls Du es nicht schon längst gefunden hast.
Herzliche Grüße
Jörg
Zitatich meine gelesen zu haben, dass die reinigung/neufettung bei einigen mikroskopen sehr einfach ginge, dass es beim "leitz sm-lux" aber ein
größerer aufwand wäre....oder es bozog sich auf den umbau auf LED....ich glaube aber es bezog sich auf beides
Hallo ünver,
dem ist auch so und falls es dir gelingen sollte, das Mikroskop zu zerlegen wäre es ein absoluter Glückstreffer,
wenn es nach dem ersten Zusammenbau wieder so läuft, wie damals, als es als Neugerät das Werk verlassen hat.
Aber wer weiß, vielleicht schaffst du es ja, daß es noch besser laufen wird. ;)
Im Unterforum wird zur Reinigung immer gerne Xylol genommen, das du nur in der Apotheke bekommst, wenn überhaupt. Ich nehme für solche Zwecke Reinigungsbenzin aus dem Baumarkt. Das ist günstiger, insbesondere für deine schmale Kasse. ;D
Mehr Tipps kann ich dir an dieser Stelle leider nicht geben. Entweder versuchst du es auf eigenes Risiko oder läßt es lieber von einer Vertragswerkstatt machen.
Gruß
Bernd
Hallo Ünver,
ich habe im Laufe der Zeit schon einiges zerlegt und auch wieder halbwegs zusammenbekommen, aber an einen Kombinationstrieb von Leitz - und den hat Dein SM-Lux - würde ich mich auch heute nicht rantrauen; die Technik ist da nicht so einfach zu durchschauen, es wird u.a. nicht nur mit "einfachen Zahnrädern", sondern auch mit Schneckenrädern gearbeitet, die Getriebeachsen verlaufen teilweise senkrecht zueinander und und und ... . Auch wär ich mit blindem Einschütten von Ölen vorsichtig, da z.T. Kunsstoffräder eingesetzt sind.
Alles in Allem würde ich sehr zur Vorsicht raten und eher einen Fachmann zu Rate ziehen.
Zur Reinigung der Objektive: nur die unmittelbar zugänglichen Oberflächen reinigen, auf keinen Fall zerlegen. Für eine Neuzentrierung der einzelnen Linsengruppen braucht man Spezialgerät !
Beste Grüße !
Hallo Ünver (ist doch Dein Vorname oder?),
Jörg hat es bereits geschrieben
eine Unterlage sollte vorhanden sei. Manchmal haften Teile an und fallen erst später ab.
Benutze kein billiges Werkzeug und wähle für die Verbindungsschrauben passende Schlitzbreiten und Längen aus.
Dokumentier jeden Schritt per Foto und mach Dir Notizen. Es sind häufig mehr Arbeitsschritte notwendig als vermutet.
Betrachte Dir vor jedem Arbeitsschritt die Einheit und achte auf kleine "Fixier-Madenschrauben".
Halte kleinere und größere Schalen für einzelne Baugruppen mit ihnen zugehörigen Schrauben bereit und nummeriere die Schalen.
(wenn möglich, stecke die Schräubchen nach dem Ausbau in die entsprechenden Bohrungen zurück)
Wenn Du ein Bauteil entfernst, vergewissere Dich, dass es nicht noch mit einem anderen, sich dahinter befindlichen Teil, verbunden ist.
Achte auf die Positionen und Lagen der einzelnen Bauteile zueinander. (wie gesagt, fotografieren und schreiben)
Da es sich um ein hochwertiges Mikroskop handelt, erkundige Dich nach den Schmiermittelempfehlungen des Herstellers.
Du ersparst Dir damit doppelte Arbeitszeit, sollten die Triebe nach dem Zusammenbau zu leichtgängig laufen.
Ich wünsche Dir viel Erfolg
Frank
Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, feinmechanische Arbeiten sind die Domäne der Fachleute, ganz besonders dann, wenn man Verschleiß abschätzen muß. Die Antriebe selber sind kein Hexenwerk, wohl aber die genaue Justage. Hier hat man es als Amateur mit einem Unikat zu tun, da kann man nicht lange experimentieren.
Werner Jülich
ZitatIm Unterforum wird zur Reinigung immer gerne Xylol genommen, das du nur in der Apotheke bekommst, wenn überhaupt
OT: Xylol gibt es als Gemisch aller drei Isomere ohne Zusätze in manchen Baumärkten zu kaufen, ich glaube es war Max Bahr oder Praktiker. Einfach mal bei Gelegenheit in der Farbabteilung auf die Zusammensetzung der Lösungsmittel schauen (wenn das nicht mittlerweile schon der üblichen Paranoia zum Opfer gefallen ist).
Bezüglich Giftigkeit sei gesagt, dass Toluol oder Xylol weitaus unbedenklicher sind als Benzol.
(Für die Insider: Xenophobika wie Xylol oder Toluol werden an der Seitenkette zum Alkohol oxidiert. Benzol dagegen wird vom Cytochrom P450 über ein Epoxid Intermediat zum Phenol oxidiert. Das Intermediat ist hoch reaktiv und kann kovalent an DNA binden und so Krebs auslösen).
ZitatBezüglich Giftigkeit sei gesagt, dass Toluol oder Xylol weitaus unbedenklicher sind als Benzol.
(Für die Insider: Xenophobika wie Xylol oder Toluol werden an der Seitenkette zum Alkohol oxidiert. Benzol dagegen wird vom Cytochrom P450 über ein Epoxid Intermediat zum Phenol oxidiert. Das Intermediat ist hoch reaktiv und kann kovalent an DNA binden und so Krebs auslösen).
Ein weiterer Grund, die Reparatur den Fachleuten zu überlassen. ;)
Zitat von: Werner Jülich in Dezember 29, 2009, 10:43:46 VORMITTAG
Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, feinmechanische Arbeiten sind die Domäne der Fachleute, ganz besonders dann, wenn man Verschleiß abschätzen muß. Die Antriebe selber sind kein Hexenwerk, wohl aber die genaue Justage. Hier hat man es als Amateur mit einem Unikat zu tun, da kann man nicht lange experimentieren.
Werner Jülich
Nun Herr Jülich,
ich glaube die Bedenken und Empfehlungen sind bei Ünver angekommen.
Das Mikroskop hat ca. 140 Euro gekostet, ein Totalausfall wäre schade aber dennoch zu verkraften; die Erfahrung aber immens, ob mit positivem oder negativem Ausgang.
Und wir hoffen doch auf ein gutes Ergebnis!
Wie viele Mikroskope verrotten in igendwelchen Kellern, da sagt auch keiner was. Und wenn dann so ein bedauernswertes Objekt, auch durch einen Nichtfachmann, wieder in Betrieb genommen wird .... finde ich das toll.
Ünver beschreibt sich als mechanisch geschickt, dann soll er es auch versuchen.
Mit freundlichen Grüßen
Frank Donat
Zitat von: Nomarski in Dezember 29, 2009, 11:12:27 VORMITTAG
ZitatBezüglich Giftigkeit sei gesagt, dass Toluol oder Xylol weitaus unbedenklicher sind als Benzol.
(Für die Insider: Xenophobika wie Xylol oder Toluol werden an der Seitenkette zum Alkohol oxidiert. Benzol dagegen wird vom Cytochrom P450 über ein Epoxid Intermediat zum Phenol oxidiert. Das Intermediat ist hoch reaktiv und kann kovalent an DNA binden und so Krebs auslösen).
Ein weiterer Grund, die Reparatur den Fachleuten zu überlassen. ;)
warum ?
Das Xylol wurde doch schon eingehend analysiert!
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=2768.msg16859#msg16859
MfG
Frank
Zitatwarum ?
Weil die Ansichten eben vielfältig sind, Frank. Im Grunde mache ich es auch wie du beschrieben hast:
Ich baue 5x die Mikroskope auseinander und wieder zusammen bis sie richtig laufen. Andere meinen eben,
das wäre schlecht.
Soll Ünver eben selbst entscheiden, auf was er sich einlassen möchte.
Schöne Grüße
Bernd
Zitat von: Nomarski in Dezember 29, 2009, 12:24:55 NACHMITTAGS
Zitatwarum ?
Weil die Ansichten eben vielfältig sind, Frank. Im Grunde mache ich es auch wie du beschrieben hast:
Ich baue 5x die Mikroskope auseinander und wieder zusammen bis sie richtig laufen. Andere meinen eben,
das wäre schlecht.
Soll Ünver eben selbst entscheiden, auf was er sich einlassen möchte.
Schöne Grüße
Bernd
Hallo Bernd, mein "warum?" bezog sich jetzt auf das Xylol. :)
Natürlich würde ich nicht pauschal eine Selbstreparatur empfehlen, es sind aber auch keine tragenden Autoteile oder lebenswichtigen Bremssysteme im Spiel!
Und, und das ist wohl der Knackpunkt, es steht der Anschaffungspreis neben den entstehenden Reparaturkosten auf der Waage.
Ein günstiges, vielleicht sogar billiges, Trödelmarktmikroskop kann gut selbst einmal zerlegt werden.
Bei einem hochwertigen aber günstig erstandenen Gerät, wie dieses Leitz SM, ist das eine Ansichtssache. Geldbeutel und Fähigkeiten des neuen Besitzers spielen da die wichtige Rolle.
Deshalb kann ich die Warnungen von Herrn Jülich sehr gut verstehen, als Fachhändler und Wartungsspezialist würde ich meine Texte ebenso verfassen.
Ich selbst durfte mit den Raparaturen an einfachen Lomo-Geräten beginnen und habe sehr wohl eine Steigerung in der Komplexizität zu den Meopta-, PZO- und den einfacheren CZJ-Geräten erfahren. Aber da hört es dann bei mir auch schon auf.
Also, wer nicht wagt ....
Frank
Hallo Frank,
ZitatHallo Bernd, mein "warum?" bezog sich jetzt auf das Xylol.
Darüber kann man nun auch diskutieren, was wohl gesundheitsschädlicher ist:
Entweder sein Mikroskop zu reinigen oder sein Auto zu betanken.
(Ich nehme mal das Beispiel, weil du eben mit den Autoteilen kamst. ;) )
Man muß das Zeug ja auch nicht trinken oder sich selbst drin baden. ;D
VG
Bernd
...der nicht gewinnt ;)
naja, ich gehe da jetzt auch nicht so stur und stürmisch dran. will schon abwegen, ob das risiko lohnt, bzw wie groß´das risiko ist (deswegen frag ich ja).
also wenn es nach mir geht reinige ich auch erstmal nur die linsen. der trieb hat halt ne komische macke und das ist schade.
der fehler äußert sich übrigens folgendermassen:
wenn ich den tisch runterfahre ist alles in ordnung. nur wenn man den tisch hoch fährt schleift irgendwas innen bei ca 30% der drehung. evt einfach weil immer von oben staub reingefallen ist und die oberen zähne in der führung jetzt dreckig sind. generell habe ich das gefühl, wenn ich das teil aufschraube werde ich paar eklige drecksstellen finden :D
für mich stellt sich auch noch die frage, inwieweit ich den trieb überhaupt auseinanderbauen muss, um die kritischen stellen zu reinigen.
ahh habe gerade geguckt da sind 4 schrauben hinten dran....evt ist das die "wartungsöffnung". werde nachher mal nen blick riskieren...muss jetzt erstmal kurz schlafen, habe viel anstrengendes hinter mir grad :)
ok dann flitz ich nach dem mittagsschlaf mal in den laden für medizinbedarf und hole statt dem in der mikrofibel beschriebenen alcohol xyol (der gefahrenhinweis ist angekommen)
und hoffenlich haben die chemisch reine augenwatte.
habe nochmal ne kurze offtopicfrage:
will mir auch gleich mal paar Objektträger und Deckgläser kaufen, um ein paar tests zu machen. hatte irgendwo im forum mal eine info gefunden, finde es aber nicht mehr.
es ging darum, dass man bei mikroskopen mit tubuslänge 170mm etwas beachten musste im punkto "dicke der Objektträger oder Deckgläser". glaube galt nur für das 100x öl objektiv.
wie dick müssen die scheiben jetzt sein ?
Zitat von: revnu in Dezember 29, 2009, 13:35:11 NACHMITTAGS
habe nochmal ne kurze offtopicfrage:
will mir auch gleich mal paar Objektträger und Deckgläser kaufen, um ein paar tests zu machen. hatte irgendwo im forum mal eine info gefunden, finde es aber nicht mehr.
es ging darum, dass man bei mikroskopen mit tubuslänge 170mm etwas beachten musste im punkto "dicke der Objektträger oder Deckgläser". glaube galt nur für das 100x öl objektiv.
wie dick müssen die scheiben jetzt sein ?
Das steht bei Ebay geschrieben:
Mit 4 achromatischen Objektiven:
4x / 0,12 170 / -
10x / 0,25 170 / -
40x / 0,65 170 / 0,17
Oel 100x / 1,30 170 / 0,17 Also ist für das 40x und das 100x Objektiv ist ein Deckgläschen um die 0,17mm geeignet.
Das 4x und das 10x Objektiv kann mit und ohne Deckglas genutzt werden.
Die Stärke des Objektträgers liegt so bei einem Millimeter.
Freundliche Grüße
Frank
Zitates ging darum, dass man bei mikroskopen mit tubuslänge 170mm etwas beachten musste im punkto "dicke der Objektträger oder Deckgläser". glaube galt nur für das 100x öl objektiv
Die Dicke der Objektträger und Deckgläser hat meines Wissens nichts mit der Tubuslänge zu tun. Üblicherweise beträgt die Deckglasdicke 0,17mm.
Lediglich bei Meopta waren es 0,18mm (auch 170mm Tubuslänge). Nur Quarzdeckgläser für Glyzerinimmersionen sind dicker. Objektträger sind ca.1mm
dick, außer sie kommen aus Russland, die sind mindestens doppelt so dick. Richtiges Fensterglas. Da das Objekt oben drauf liegt, spielt das aber wahrscheinlich keine
Rolle. Man darf den Objektträger nur nicht versehentlich falsch rum auflegen, sonst kann man bei stärkerer Vergrößerung nicht scharfstellen.
Gruß
Robert
Hallo,
das zumindest indirekt angedeutete Angebot von Klaus Herrmann, von ihm einen Leitz-Dunkelfeld-Kondensor mit Hülsenfassung, den er übrig hat, zu übernehmen, würde ich unbedingt aufgreifen. Obwohl ich glaube, mich gerade in dem Produktsegment, zu dem das SM-Lux gehört, recht gut auszukennen, war für mich offen gesagt neu, dass Leitz auch Dunkelfeld-Kondensoren für Hülsenfassungen hergestellt hat, die zu diesem SM-Lux passen. Ich kannte bisher aus eigener Anschauung nur die Varianten mit Schlittenfassung, und auch bei Ebay oder im Gebraucht-Fachhandel werden meines Wissens mehr oder weniger durchgehend in aller Regel die Bautypen mit Schlittenfassung angeboten. Ich vermute, dass diese in wesentlich höherer Stückzahl gefertigt wurden als Dunkelfeld-Kondensoren mit Hülsenfassung.
Ob es auch einen Leitz Phasenkontrast-Universalkondensor mit Hülsenfassung gab, weiß ich nicht, habe so einen zumindest noch nie gesehen. Und ich weiß auch nicht, ob es ohne hohen Aufwand möglich wäre, die vorhandene Hülsenfassung des SM-Lux gegen eine Schlittenfassung auszutauschen.
Unter diesem Aspekt wäre ein passender Dunkelfeld-Kondensor mit Hülsenfassung wohl die einfachste und zielführendste Lösung, um mit dem vorhandenen Mikroskop qualitativ gutes Dunkelfeld zu realisieren.
Viele Mikrogrüße
Jörg Piper
Zitat von: Piper in Dezember 29, 2009, 22:29:57 NACHMITTAGS
Hallo,
das zumindest indirekt angedeutete Angebot von Klaus Herrmann, von ihm einen Leitz-Dunkelfeld-Kondensor mit Hülsenfassung, den er übrig hat, zu übernehmen, würde ich unbedingt aufgreifen.
..........schon geschehen ;) aber danke für den tipp
hier habe ich einmal den querschnitt meines mikroskops hochgeladen:
http://img704.imageshack.us/img704/3391/leitzsmluxquerschnitt.jpg
ist für mich daraus nicht ersichtlich, wie schwer es sein könnte
Zitatist für mich daraus nicht ersichtlich, wie schwer es sein könnte
Man sieht jedenfalls wie der Antrieb funktioniert: Der Feintrieb wirkt über ein Schnecke auf ein Schneckenrad, welches über ein paar Zahnräder auf eine Zahnstange wirkt, welche mit dem Tisch verbunden ist.
Vielleicht hast du ja Glück und kannst durch die Wartungsöffnung sehen, wo das Knarren herkommt.
Es würde mich aber wundern, wenn die Fahradbeleuchtung für Dunkelfeld ausreicht. Bei meinem SM sieht man mit dem Dunkelfeldkondensor
garnichts.
Hallo Ünver,
besitzt das Leitz nur einen Drehknopf für die Grob- und Feinverstellung?
Also, nach einer halben Umdrehung in der die Feinverstellung aktiv ist spürst du einen Anschlag und von da an greift die Grobverstellung. Diese betätigst du bis zum gewünschten Ort und nach einem Drehrichtungswechsel des Knopfes ist wieder die Feinverstellung für eine halbe Umdrehung aktiv.
Der innere Aufbau der Verstellung erinnert mich an den Kombinationstrieb des Zeiss Laboval 2 Mikroskops.
Mit freundlichem Gruß
Frank
Hallo Ünver,
Zitatbesitzt das Leitz nur einen Drehknopf für die Grob- und Feinverstellung?
Wie bereits angeführt, steckt in diesem Getriebe also auch noch eine gewisse "Trickmechanik",
die erstmal durchschaut werden muß, damit man in der Lage ist, daß alles nach der Montage wieser so funktioniert wie vor der Demontage. Die Endanschläge müssen richtig eingestellt sein, damit man sich nicht durch eifrige Kurbelei nicht zuletzt einige Triebritzel zerstört.
Es würde dann zwar für dieses Modell höchstwahrscheinlich noch Ersatzteile geben, die dann aber auch schnell so teuer werden können wie der Preis, den du für das ganze Mikroskop ausgegeben hast.
Viele Grüße
Bernd
Zitat von: Nomarski in Dezember 30, 2009, 11:34:47 VORMITTAG
Hallo Ünver,
Zitatbesitzt das Leitz nur einen Drehknopf für die Grob- und Feinverstellung?
Wie bereits angeführt, steckt in diesem Getriebe also auch noch eine gewisse "Trickmechanik",
die erstmal durchschaut werden muß, damit man in der Lage ist, daß alles nach der Montage wieser so funktioniert wie vor der Demontage. Die Endanschläge müssen richtig eingestellt sein, damit man sich nicht durch eifrige Kurbelei nicht zuletzt einige Triebritzel zerstört.
Es würde dann zwar für dieses Modell höchstwahrscheinlich noch Ersatzteile geben, die dann aber auch schnell so teuer werden können wie der Preis, den du für das ganze Mikroskop ausgegeben hast.
Viele Grüße
Bernd
Beim Laboval 2 habe ich diese "Trickmechanik" bereits zerlegt und gereinigt, nachdem ich voller Verwunderung von Peter erfahren habe, dass dieser Mikroskoptyp auch eine Feinverstellung besitzt. Es funktionierte nur der Grobtrieb.
Aber ich kann nicht genau sagen ob es bei dem Leitz ähnlich ist. Dem Aufbau nach zu urteilen könnte er es sein.
Liebe Grüße
Frank
Zitat von: Frank Donat in Dezember 30, 2009, 12:00:25 NACHMITTAGS
Beim Laboval 2 habe ich diese "Trickmechanik" bereits zerlegt und gereinigt, nachdem ich voller Verwunderung von Peter erfahren habe, dass dieser Mikroskoptyp auch eine Feinverstellung besitzt. Es funktionierte nur der Grobtrieb.
Aber ich kann nicht genau sagen ob es bei dem Leitz ähnlich ist. Dem Aufbau nach zu urteilen könnte er es sein.
Liebe Grüße
Frank
Es könnte auch noch durchaus sein, daß das Fett eine wichtige Rolle spielt. So jedenfalls beim Zeiss-Standard mit dem Solex-Antrieb. Beim falschen Fett rutscht der Feintrieb durch und der Kugelkäfig muß dann zu stark vorgespannt werden. Aber vielleicht gibt es ja zu dem Mikroskop auch einen "Schmierplan" ;)
Gruß
Bernd
dieser "schmierplan" würde mich jedenfalls brennend interessieren.
evt muss man die ineinandergreifenden mechanischen teile garnicht komplett zerlegen, sondern sieht bereits im halbdemontierten zustand wo der dreck sitzt, bzw das fett ausgehärtet ist.
deswegen würden mir die tipps eines servicetechnikers, der ein sm-lux schonmal zerlegt hat, sehr weiterhelfen. ich meine wenn ich weiß, dass mir nicht gleich 10-20 schrauben und federn entgegengesprungen können, sobald ich ein bestimmtes teil abschraube....
ab da könnte ich weitersehen. gibt es denn ein öl/fett welches gut geeignet ist um die anderen teile zu schmieren ?, zb die schiene vom kreuztisch und die anderen bewegten teile
Ein sehr schoenes Mikroskop, mit dem ich selbst in den 70er Jahren die ernsthafte Mikroskopie begonnen habe ...
Das wirkliche Handicap ist die Beleuchtung, aber ihr werdet es nicht glauben, aber ich habe es damals geschafft ohne viel mechanische Arbeit ein Lampenhaus LH100 mit 100 Watt Halogenlampe an das SM Lux zu adaptieren. Der Fuss ist so gut wie identisch mit dem Leitz Dialux (für welches das LH 100 die Standard-Durchlichtquelle war) und wenn man am SM Lux die rückseitige Platte mit der 220V Buchse abschraubt findet man dahinter den Strahlengang für das grosse Lampenhaus ... Jemand mit etwas feinmechanischem Geschick kann sicher die Anpassung für eine Leitz LH Schwalbe machen, möglicherweise findet sich auch jemand im Form der eine geräteseitige Schwalbe hat.
Man muss nur das Mikroskop anschliessend etwas höher setzen damit das Lampenhaus Platz hat, was aber einfach über eine Verlängerung der Gummifüsse geht.
Ich habe für den fest montierten Kondensor noch die original Einsteckblende gefunden, die gebe ich gerne kostenlos ab. Damit kann man ganz gut Dunkelfeld (mit den Objektiven 10x, 25x und 40x) und Phasenkontrast (mit den Objektiven 25x und 40x) machen.
Beste Grüsse zu Jahreswechsel
Holger Adelmann