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Foren => Mikrofoto-Forum => Thema gestartet von: newbieDoof in März 24, 2022, 22:33:04 NACHMITTAGS

Titel: Die kleine Amöbe die mit dem falschen PseudopodIum aufgestanden ist
Beitrag von: newbieDoof in März 24, 2022, 22:33:04 NACHMITTAGS
Huhu

Ich habe letztens diese Amöbe beobachten können. Sie hatte einen außergewöhnlich schlechten Tag.
Nicht nur hat sie sich an einem Diatom verschluckt und musste es wieder ausspucken, wurde wiederholt von einem Rädertierchen ins Gesicht getreten und dann noch beinahe von einer Luftblase zerquetscht.

https://youtu.be/7O8tDylUvxU

Aufnahmen je 640, 960 und 640 fach vergrößert in schiefer Beleuchtung. (Ist es überhaupt wichtig oder interessant für euch zu wissen wie weit vergrößert wurde? ::) )
Außerdem habe ich danach leider bemerkt das die Handy-App nicht in 4k aufgenommen hat, obwohl sie so eingestellt war, sondern in irgendwas unter 1080p. (Softwarefehler. Auflösung völlig unbekannt) Also kann ich mich zukünftig auf ein bisschen bessere Aufnahmen freuen :). Tatsächlich werde ich auch immer besser darin schiefe Beleuchtung so hinzubekommen, dass sie die Auflösung des Mikroskops verbessert.

Liebe Grüße!
Titel: Re: Die kleine Amöbe die mit dem falschen PseudopodIum aufgestanden ist
Beitrag von: Gerd Schmahl in März 25, 2022, 17:09:50 NACHMITTAGS
Hallo Matthias,
noch mehr als die Vergrößerung würde mich mal interessieren wir stark das Video zeitlich gerafft ist.
Was die Vergrößerung betrifft, hängt diese ja letztlich vom Wiedergabegerät ab. Deine Vergrößerungsangaben sind deshalb relativ wertlos. Die Vergrößerung, die Du für die virtuelle Beobachtung aus dem Produkt von Objketiv- und Okularvergrößerung und eventuellen weiteren (Tubus-)Faktoren berechnest, ist auch deshalb kritisch bei Fotos und Videos, weil wir ja nicht wissen, ob Du das Sehfeld zu 100% (dann wäre es rund mit schwarzem Rahmen), zu 80, 50 oder nur zu 30% auf den Chip bringst. Da ist es sinnvoller, das verwendete Objektiv mit Vergrößerung und n.A. anzugeben, denn daraus lässt sich wenigstens die mögliche Auflösung abschätzen. Besser ist es die Bildbreite (z.B. 500µm) anzugeben oder einen Maßbalken einzufügen.

Bei Deiner Aufzählung der Missgeschicke, die der Amöbe widerfahren sind, hast Du vergessen, dass sie auch noch unter ein Deckglas geraten ist ;)
LG Gerd
Titel: Re: Die kleine Amöbe die mit dem falschen PseudopodIum aufgestanden ist
Beitrag von: newbieDoof in März 26, 2022, 23:43:37 NACHMITTAGS
Das macht sinn. :)
Die zeitraffer habe ich vergessen mir zu merken. 6 oder 15 fach. Oder 12... Ach, egal. Merke ich für die Zukunft. Aber sind ja auch keine besonderen Aufnahmen