Mal eine Frage in die Runde, an alle Amplival Besitzer.
Ich habe jetzt auch endlich meines hier stehen. Warte nur noch auf meine LED Beleuchtung.
Ich habe einen Pankreatischen Kondensor im Einsatz.
Hat jemand eine Schablone, wie genau die Kreutzblende dafür aussehen sollte?
Damit meine ich, die genaue Größe.
Könnte mir das jemand mal zu kommen lassen?
Wozu brauchst du denn eine Schablone? ???
Gerade beim bangrötischn Kondensor ist die Aperturblende so schön zugänglich wie bei keinem anderen Mikroskop! Du brauchst nur ein Stück Pappe dort in den Strahlengang schieben, daß am Rand ein sichelartiger Lichtdurchlaß verbleibt und schon hast du die schiefe Beluchtung!
Bei jedem Mikroskop kann dieses aber anders sein. Klar könnte ich jetzt etliche Schablonen schneiden, damit ich die beste Form und Größe heraus bekomme.
Da es aber hier im Forum einige gibt, die ein Amplival haben und auch eine Kreutzblende, wäre das der einfachere Weg, wenn ich diese Schablone kopiere.
Somit hätte ich diese Hürde genommen. Bleiben ja noch genug für einen Neuling im Bereich Amplival ;)
ZitatKlar könnte ich jetzt etliche Schablonen schneiden, damit ich die beste Form und Größe heraus bekomme.
Was willst du denn mit etlichen Schablonen wenn du doch nur eine brauchst?
Die Aperturblende ist im Fuß, wo die Irisblede steckt! Dort brauchst du nur ein Stück Pappe drauflegen.
Aber wenn das für dich eine zu große Hürde ist, mußt du eben warten, bis dir jemand eine Kreutzblende schenkt.
Hast du schon mal den Herrn Kreutz gefragt? Den gibt es übrigens hier im Forum. ;)
Zitat von: Nomarski in Januar 19, 2010, 23:29:28 NACHMITTAGS
ZitatKlar könnte ich jetzt etliche Schablonen schneiden, damit ich die beste Form und Größe heraus bekomme.
Was willst du denn mit etlichen Schablonen wenn du doch nur eine brauchst?
Die Aperturblende ist im Fuß, wo die Irisblede steckt! Dort brauchst du nur ein Stück Pappe drauflegen.
Aber wenn das für dich eine zu große Hürde ist, mußt du eben warten, bis dir jemand eine Kreutzblende schenkt.
Hast du schon mal den Herrn Kreutz gefragt? Den gibt es übrigens hier im Forum. ;)
Hallo Bernd,
eine Blende sollte schon speziell auf das Mikroskop abgestimmt sein. Und das kann man leider nur im Versuch ermitteln.
Die Blende (Aperturblende, Filterblende) der allgemeinen schiefen Beleuchtung hat ja auch eine bestimmte Position für ein maximales Ergebnis.
Und von Pappe würde ich wegen der Partikel abraten.
Liebe Grüße
Frank
ZitatWas willst du denn mit etlichen Schablonen wenn du doch nur eine brauchst?
Ich muss ja erst einmal die Optimale Schablone heraus finden Man kann nicht die vom Martin ausschneiden und in allen Mikroskopen gleich verwenden.
Martin schreibt das ja auch in seinem Artikel.
ZitatDie Aperturblende ist im Fuß, wo die Irisblede steckt! Dort brauchst du nur ein Stück Pappe drauflegen.
Danke, so viel Erfahrung habe ich auch mit einem Mikroskop.
ZitatAber wenn das für dich eine zu große Hürde ist, mußt du eben warten, bis dir jemand eine Kreutzblende schenkt.
Darauf sage ich jetzt nichts!
ZitatHast du schon mal den Herrn Kreutz gefragt? Den gibt es übrigens hier im Forum. Zwinkernd
Ja mit Martin hatte ich auch schon Kontakt. Und ich weis das er jetzt auch wieder hier im Forum ist. Auch erst seit Dezember 2009.
Und er war lange Zeit im alten Forum. Und wir haben mal beim Kornrade Treffen uns ein wenig unterhalten. Sehr netter Kerl.
Worum es mir geht ist, das ich gleich mit der Optimalen Blende arbeite. Klar kann ich so lange schnippeln, bis ich die beste Blende gefunden habe.
Aber wenn es jemand gibt, der ein Amplival im Einsatz hat und diese Hürde genommen hat, vereinfacht das doch einiges oder?
Wenn du den Artikel gelesen hast, weist du, das man sich da selber heran tasten muss. Das wollte ich mri halt einfacher machen.
ZitatUnd von Pappe würde ich wegen der Partikel abraten.
Ja darum habe ich ja schon Folie dazu hier liegen ;D
Und ich habe noch Münzkapseln,die genau passen ;)
Taste ich mich halt heran, wenn es keine andere Möglichkeit gibt.
Hatte mir halt gedacht, eine Arbeit weniger ;D
Geht aber erst, wenn ich meine LED Beleuchtung habe. Mit der kleinen Funzel die dabei ist, kann man keinen Krieg gewinnen :)
Hallo Mike,
hier gibt es Vorlagen, die man sich auf Overheadfolie ausdrucken und dann mit der Nagelschere ausschnipseln kann:
http://www.univie.ac.at/mikroskopie/2_kontraste/hellfeld/6a_schiefeBeleuchtung2.htm
(abspeichern und in z.B.Photoshop auf z.B.32 mm Breite bringen)
bei mir funktionieren die aber nicht. Ich glaube schon, daß da jeder mit seinem individuellen Mikroskop experimentieren muß...
Herzlich,
Martin
Hallo Frank,
ZitatDie Blende (Aperturblende, Filterblende) der allgemeinen schiefen Beleuchtung hat ja auch eine bestimmte Position für ein maximales Ergebnis.
Genau, und das ist in der Regel genau dort, wo auch die Aperturblende in Form einer Irisblende für die Hellfeldbeleuchtung sitzt. Bei den normalen Kondensoren ist diese Stelle oft schlecht zugänglich, der Kondensor müßte zerlegt werdenm um dort die Blende unterzubringen.
Aber beim Pankraten ist diese Stelle genau dort, wo man bei anderen Mikroskopen die Leuchtfeldblende zum Köhlern vorfindet, nämlich am Lichtaustritt im Fuß.
Wenn man das Prinzip verstanden hat, ist eine passende Bledne im Nu dafür angefertigt.
ZitatDarauf sage ich jetzt nichts!
Ich weiß auch nicht, wie ich darauf noch mehr Hilfestellung geben kann.
Hallo Martin
Danke dir. Schaut gut aus. Vor allem die zweite Blende werde ich mal testen.
Das verspricht ja einiges.
Hallo Martin,
so in etwa muß die Blende aussehen, es ist darauf zu achten, daß der Ausschnitt nicht zu weit ins Zentrum ragt, da sonst der Effekt der schiefen Beleuchtung verschwindet.
Aber wenn der Bereich so schön zugänglich ist wie beim Amplival, kann man diese Blende sogar als Schieber ausführen und den Grad der schiefen Beleuchtung nach Wunsch einstellen.
Viele Grüße
Bernd
Hallo,
wo sitzt denn bei Eurem Amplival die Aperturblende ??? Bei mir sitzt sie keineswegs im Stativfuß, sondern in der Kondensoreinrichtung.
Auch verfüge ich an meinem Amplival über keinen Filterhalter.
Wenn ich bei mir eine Kreutz-Blende in der Aperturblendenebene positionieren wollte, müsste ich mit Magneten arbeiten oder mir eine sonstige Hilfskonstruktion ausdenken.
Zudem verwende ich ( zumindest am Leica DMLB und Jenaval ) "variable" Blenden, das heißt, einen mit mattierter Folie und sichelförmig ausgeschnittener schwarzer Folie beklebte Objektträger, den ich beliebig verschieden und hierdurch den Effekt der schiefen Beleuchtung beliebig variieren kann.
Das erscheint mir sinnvoller als ein statische Blende, die zudem ja an das jeweilige Objektiv angepasst sein muss.
Herzliche Grüße
Peter
Moin!
Zitatwo sitzt denn bei Eurem Amplival die Aperturblende Bei mir sitzt sie keineswegs im Stativfuß, sondern in der Kondensoreinrichtung.
Auch verfüge ich an meinem Amplival über keinen Filterhalter.
Dann wirst du auch keinen
ZitatPankreatischen Kondensor
dranhaben, wie eingangs erwähnt. ;)
In dem Fall wird die Sache wie du erkannt hast schon etwas schwieriger.
Gruß
Bernd
Hallo,
Zitat von: Nomarski in Januar 20, 2010, 00:05:23 VORMITTAG
Aber beim Pankraten ist diese Stelle genau dort, wo man bei anderen Mikroskopen die Leuchtfeldblende zum Köhlern vorfindet, nämlich am Lichtaustritt im Fuß.
Wenn man das Prinzip verstanden hat, ist eine passende Bledne im Nu dafür angefertigt.
Trifft das auch auf das Ergaval (mit dem Standardkondensor) zu?
Ich habe, angeregt durch das Forum, auch damit experimentiert.
In der Beschreibung heisst es auch hier, dass Filterhalter = Lichtaustrittsoeffnung am Fuss ist.
Man muss halt den Kondensor bis zum Anschlag hinauffahren.
Beim 16er Apo bekomme ich es jetzt halbwegs hin (auch Dunkelfeld) mit einer Blende aus schwarzem Papier.
Ausschneiden mit einer Rasierklinge geht recht schnell,
waehrend Ausdrucken auf Folie bei mir nur eine "Braunblende" liefert,
und Drueberlackieren an ungeeignetem Lack gescheitert ist.
Beim 40er Apo hat es bisher aber noch nicht recht geklappt,
hier macht sich ausserdem die Lichtschwaeche der Narvafunzel stark bemerkbar.
schiefe Gruesse
Franz
Hallo Bernd,
Mike geht es nicht um die Position der Kreutzblende am Mikroskop sondern um die Ausschnittgröße des Halbmondes.
Und diese variiert mit unterschiedlichen Zusatzeinrichtungen.
Natürlich lassen sich mit jeder beliebigen Form irgend welche Ergebnisse erzielen -zum Teil auch ausreichende-
aber man wird in einem Versuch schnell einen zu kleinen Ausschnitt, der in Richtung Dunkelfeld geht, oder den geringen Kontrast eines zu großen Ausschnittes bemerken.
Liebe Grüße
Frank
Hallo Frank,
ZitatMike geht es nicht um die Position der Kreutzblende am Mikroskop sondern um die Ausschnittgröße des Halbmondes.
Und diese variiert mit unterschiedlichen Zusatzeinrichtungen.
Mit einem Blick in den leeren Tubus (Okulare rausgezogen) sieht man aber sehr schnell, wie weit der Halbmond ausgeschnitten sein muß, damit man weder Hellfeld noch Dunkelfeld bekommt.
Aber nach diesem Hin und Her bin ich nun gar nicht mehr sicher, ob es sich seitens von Mike evtl. um eine Fehlinformation handeln könnte, daß sein Amplival mit einem pankratischen Kondensor ausgestattet ist. Ein Foto davon könnte das schnell klären.
Viele Grüße
Bernd
Zitat von: Mike Guwak in Januar 19, 2010, 23:53:13 NACHMITTAGS
Und ich habe noch Münzkapseln,die genau passen ;)
Hallo Mike,
aber die Kapseln bitte vorher mit Azeton behandeln. Die Oberfläche sollte, wie in Martins Beitrag unter "Wirkungsweise des Filters" begründet, mattiert sein.
Wenn Du noch Mattfilter von Zeiss ( 32mm ) brauchst, schreibe mir eine PN.
Liebe Grüße
Frank
Hallo!
ZitatAber beim Pankraten ist diese Stelle genau dort, wo man bei anderen Mikroskopen die Leuchtfeldblende zum Köhlern vorfindet, nämlich am Lichtaustritt im Fuß.
Wenn man das Prinzip verstanden hat, ist eine passende Bledne im Nu dafür angefertigt.
???
Also ich bin jetzt mehr als verwirrt!
Meinen wir alle das Gleiche?
Am pankratischen Kondesor befindet sich oben der Wechselrevolver, darunter ein langes "Rohr" mit dem Stellring für die Kondensorapertur und darunter die klassische Aperturblende. Und unter dieser ist ....nichts! Keine Filterhalter etc.
In diesem ebay-Angebot ist ein solcher Kondensor abgebildet 200429253923 Der geriffelte Stellring unten bedient die Aperturblende!
Die Leuchtfeldblende befindet sich hingegen - wie üblich - im Mikroskopfuß.
So und nicht anders sieht es beim Amplival aus.
Es gibt allerdings auch einen "normalen" Kondensor für das Amplival. Ich habe beide Modelle vor mir stehen.
Allerdings lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.
Nur wüsste ich nicht, wo man beim klassischen pankratischen Kondensor des Amplival eine Kreutzblende üblicher Bauart platzieren könne ( außer vielleicht versuchsweise auf den Lichtaustriit gelegt ) oder mitteln einer Hilfskonstruktion unter der Aprturblende fixiert?
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter
Danke dir. Jetzt bin ich auch zufrieden.
Da ich ja mein Stativ erst 2 Tage habe, war ich mir nicht sicher, ob ich da richtig liege. Ich habe eben mit Thomas Kittel Telefoniert, weil ich auch ein wenig verwundert war.
So wie du das siehst, ist es auch.
ZitatNur wüsste ich nicht, wo man beim klassischen pankratischen Kondensor des Amplival eine Kreutzblende üblicher Bauart platzieren könne ( außer vielleicht versuchsweise auf den Lichtaustriit gelegt ) oder mitteln einer Hilfskonstruktion unter der Aprturblende fixiert?
Genau darum geht es mir. Ich kann eigentlich nur am Lichtaustritt die Kreutzblende nutzen. Eine andere Möglichkeit sehe ich hier auch nicht.
Und ich dachte immer, hier gibt es im Forum einige, die das so betreiben. Darum mein Aufruf, wer hat das schon mal gemacht und wie sollte die Blende beschnitten sein.
Danke noch mal an Thomas Kittel, der mir auch eine andere Blende von Zeiss Jena gezeigt hat. Das ganze kann ich aber erst testen, wenn mein letztes Bauteil, die LED, da ist.
Hallo Mike,
ich habe es noch nicht probiert, könnte mir aber vorstellen, dass man mit kleinen Magneten und entsprechend zurechtgeschnittenen Folien eine solch "Blende" in etwa in die Aperturblendenebene bekommt ( Einfach unter die Aperturblende heften, ich hoffe, der Stellring ist aus ferromagnetischem Material ).
Ob das den erwünschten Effekt bringt, weiss ich allerdings nicht, vielleicht probiere ich es nachher einmal aus.
Tatsächlich ist nicht jedes Mikroskop gleichermassen gut für diese Beleuchtung geeignet, was aber nichts mit der "Wertigkeit" des Mikroskopes zu tun hat, sondern mit der grundsätzlichen Konstruktion und Berechnung der Optik. Beim Zeiss Standard z.B. funktionirt das nicht allzu gut.
Die Bedienungsanleitung des Amplival hast Du Dir ja bestimmt schon von mikroskope-online.de heruntergeladen, oder?
Herzliche Grüße
Peter
Zitat von: Peter Voigt in Januar 20, 2010, 14:00:22 NACHMITTAGS
Am pankratischen Kondesor befindet sich oben der Wechselrevolver, darunter ein langes "Rohr" mit dem Stellring für die Kondensorapertur und darunter die klassische Aperturblende. Und unter dieser ist ....nichts! Keine Filterhalter etc.
Der "Filterhalter" ist in ebay Nr 200428862908 zu sehen ...
und wird auch in der offiziellen Beschreibung so genannt.
Mit dem 16er Objektiv bringe ich wie gesagt schiefe Beleuchtung hin,
indem ich die Blende in besagten Filterhalter einlege und den (normalen) Kondensor ganz nach oben fahre.
Mit dem 40er geht es noch nicht zufriedenstellend.
Herzliche Gruesse,
Franz
Zitat von: cicindela in Januar 20, 2010, 14:44:07 NACHMITTAGS
Zitat von: Peter Voigt in Januar 20, 2010, 14:00:22 NACHMITTAGS
Am pankratischen Kondesor befindet sich oben der Wechselrevolver, darunter ein langes "Rohr" mit dem Stellring für die Kondensorapertur und darunter die klassische Aperturblende. Und unter dieser ist ....nichts! Keine Filterhalter etc.
Der "Filterhalter" ist in ebay Nr 200428862908 zu sehen ...
und wird auch in der offiziellen Beschreibung so genannt.
Mit dem 16er Objektiv bringe ich wie gesagt schiefe Beleuchtung hin,
indem ich die Blende in besagten Filterhalter einlege und den (normalen) Kondensor ganz nach oben fahre.
Mit dem 40er geht es noch nicht zufriedenstellend.
Herzliche Gruesse,
Franz
Hallo Franz,
o.k. - allerdings ist das Ding nicht das, was ich üblicherweise unter "Filetrhalter" verstehe. Es ist ja einfach nur die Einbuchtung des Lichtaustriitts, sicherlich auch ein "Filterhalter", irgendwie.....
Ich meinte das, was üblicherweise als Filterhalter bezeichnet wird, nämlich eine ausschwenkbare Filterhalterung direkt unter der Aperturblende.
Dass Du so bei höher vgerößernden Objektiven keine schiefe Beleuchtung erreichen kannst, ist eigentlich klar. Ich würde es mal mit einer entsprechenden Manipulation der Beleuchtung in der Aprturblendenebene probieren. Wie gesagt, wenn ich heute Abend Zeit habe, werde ich mal einen Versuch starten.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter und Franz
Zumindest sind wir jetzt alle genau auf dem Stand, den ich auch meine.
Und wie Franz es beschreibt, wird genau das auch mein Problem werden, wenn ich mit der LED Beleuchtung, das ganze testen kann.
Dadurch das die Blende einfach zu tief sitzt, ist schnell Schluss.
Was Thomas Kittel mir für einen Tipp gegeben hat ist, es mit einem Keil als Ausschnitt zu versuchen.
Und danach mit einem Schieber diese Keil verkleinern oder vergrößern.
Thomas sagte, diese Blende hat einen Durchmesser von 32mm und der Keil hat eine Aussparung von ca. 60°
Ich werde heute Abend mal die Bilder dazu rein stellen, wie bei Zeiss dieses Bauteil ausgesehen hat.
Liebe Mikrofreunde,
ich habe 2 Aufsätze zur Kreutzblende auf meine Internetseite gestellt ( Autoren sind M.Kreutz und G.Göke). Einsehbar unterhttp://www.nwv-hagen.de/mikroskopie%20kreutz-blende.htm .
Viele Grüße von Jürgen Stahlschmidt
http://www.nwv-hagen.de
Hallo,
zwei kleine Hinweise eines Kreuzblenden Benutzers am Amplival:
1. Es gibt für die Lichtaustrittsöffnung für das Amplvial Filterhalter, bei denen sogar in mehreren Ebenen Filter eingelegt werden können (zwischen der Aperturblende und der Lichtaustrittsöffnung)
2. Jedes Objektiv braucht seine eigene, optimierte Kreuzblende.
3. Man kann auch mit Magneten entsprechende Blenden direkt unter der Aperturblende an den dort vorhanden Schrauben fixieren, die sind nämlich aus magnetischem Material.
Freundliche Grüsse
in die Runde
CMB
Hallo zusammen,
ich will hier nur kurz zur Klärung eines Missverständnisses beitragen.
1. Beim pankratischen Kondensor CZJena ist die Aperturblende bekanntlich am unteren Ende des langen Rohres des Kondensors. Dort muss für eine einwandfreie Funktion auch die Kreutzblende hin. Die Leuchtfeldblende ist im Stativfuß. Es gibt für Ph-Blendenringe für dieses System auch einen entsprechenden Adapter, da ja auch diese Blenden in die Aperturblendenebene gebracht werden müssen.
2. Die Verwirrung kam durch Nomarskis Beitrag. Ich denke das kommt daher, weil auch CZOberkochen einen pankratischen Kondensor angeboten hat, bei dem die Verhältnisse genau so sind wie von Nomarski beschrieben: dort ist die Aperturblende in Zentrierfassung dort angebracht, wo sonst bei den Standardmikroskopen die Leuchtfeldblende sitzt. Eine stellbare Leuchtfeldblende gibt es in diesem System deshalb nicht, weil die Optik des Gesamtsystems Kollektor/Pankrat so ausgelegt ist, dass immer mit max. Apertur des Kollektors gearbeitet wird. Die Leuchtfeldblende ist - vereinfacht ausgedrückt - die Innenkante der Kollektorfassung bzw. eine dort angebrachte feste Blende. Hat den Vorteil, dass Blenden in der Aperturblendenebene vergleichsweise einfach positioniert - einfach aufgelegt - werden können, auf der anderen Seite aber den Nachteil, dass das Gesamtsystem mit Bezug zur Leuchtfeldblende sehr exakt vorzentriert sein muss.
Ich hoffe, etwas zur Klärung beigetragen zu haben.
Beste Grüße !
JB
Guten Abend,
auf der Seite von BW-Optik (www.bw-optik.de, konkret http://www.bw-optik.de/katalog/mik-zubehoer.php#7) ist der sog. Kontrastjustierer vorgestellt. Im Prinzip eine runde Magnetscheibe mit Filtermulde, die unterhalb der Aperturblende angesetzt wird, wie Herr Burba beschrieben hat. Die Blende/der Filter/die Kreutzblende ist dann nur noch knapp 1 mm vor der Aperturblende. Der Kontrastjustierer ist zwar etwas teuer, aber sicherlich für Anregungen gut. So sollte sich ebenfalls eine Kreutzblende anbringen lassen.
Übrigens sind die Katalogseiten von BW-Optik als PDF eingestellt, ist zwar ne Menge MByte, aber sehr schön zum Schmökern.
Gruß in die Runde
Kay Hörster
Guten Abend,
ZitatIch denke das kommt daher, weil auch CZOberkochen einen pankratischen Kondensor angeboten hat, bei dem die Verhältnisse genau so sind wie von Nomarski beschrieben: dort ist die Aperturblende in Zentrierfassung dort angebracht, wo sonst bei den Standardmikroskopen die Leuchtfeldblende sitzt.
Beim Lumipan und beim NFvom Zeiss-Jena ist diese Anordnung identisch.
ZitatEine stellbare Leuchtfeldblende gibt es in diesem System deshalb nicht, weil die Optik des Gesamtsystems Kollektor/Pankrat so ausgelegt ist, dass immer mit max. Apertur des Kollektors gearbeitet wird. Die Leuchtfeldblende ist - vereinfacht ausgedrückt - die Innenkante der Kollektorfassung bzw. eine dort angebrachte feste Blende.
Beim Lumipan ist das so, das NF hat an dieser Stelle eine Irisblende, die sich von außen betätigen läßt.
Die Zentrierung der Beleuchtung erfolgt bei diesen Modellen über den Umlenkspiegel im Fuß.
Beim pankratischen Kondensors des Amplivals ist die Aperturblende am Lichteintritt angebracht. In diesem Bereich ist auch die Kreutz-Blende für die schiefe Beleuchtung zu positionieren.
Zitat. Jedes Objektiv braucht seine eigene, optimierte Kreuzblende.
Korrekt, deshalb sollte der Ausschnitt variabel sein.
Gruß
Nomarski
Liebe Pankraten-Nutzer,
Die Blende für DF/ Ph und schiefer Beleuchtung liegt nunmal optimal beim pankratischen Kondensor in der Ebene der Aperturblende. Ich möchte eine Lösung zeigen, welche einfach zu realisieren ist. Hier wurde ein Dunkelfeldschieber vom alten CZJ Epignost genutzt. Diese wurde so befestigt, das er sich einschwenken lässt. (Gewindelöcher sind im Blendenhalter unten vorhanden!) Die Blende wurde lediglich gegen einen geeigneten Ph-Ring getauscht. Die Aperturblende lässt sich, dann mit eingeschwenkter Blende, über die zwei Schrauben zentrieren. Somit ist PH und DF schnell und einfach zu realisieren.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/29901_41061.jpg)
Die zweite, schon von CMB genannte Lösung ist die Anwendung eines Filterervolvers. Das Ding ist selten zu erhaschen aber für die Flexibilität ( Pol-Filter, NG-Filter, Blenden...) ein absoluter Zugewinn!
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/29901_1847745.jpg)
Auch hier lässt sich Ph und DF Blende einlegen, wird aber fummelei bei der Zentrierung. Die Blenden für schiefe Beleuchtung bis zu NA 0.6 nutze ich dort auch.
viele Grüße
Steffen Clauss
Hallo Herr Clauss,
mit dem Revolver haben Sie ja die regelrechte Deluxe-Version! 8)
Aber auch mit einfachen Mehoden, wie z.B. eine kurze Kunststoffröhre läßt sich eine derartige Blende in dieselbe Position bringen. Aber das, was ihr Schieber unter der Aperturblende bewirkt ist genau das, was ich die ganze Zeit meinte.
Gruß
Nomarski
Hier die Blende, wie Zeiss Jena sie mit verkauft hatte.
Danke Thomas für die Erklärung
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/29928_9721180.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/29928_34799956.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/29928_22494152.jpg)
Hallo Mike,
was ist denn das für eine Blende, die Du das zeigst? Hast Du die Bilder von Herrn Kittel?
Ist sie von einem Amplival oder einem Jenaval?
Und wo bzw. "anstatt" was wird sie eingebaut?
Herzliche Grüße
Peter
Eine kleine Anmerkung von mir. Vieles Richtiges wurde ja schon gesagt.
Zum pankratischen Kondensor:
Die am unteren Ende klappbar angebrachte Irisblende ist mitnichten eine Aperturblende! Gerade beim pankratischen Kondensor stellt man die Apertur ja mittels Verschieben der Linsen ein und was sollte, wenn man den hohen Aufwand schon einmal betrieben ha,t die zusätzliche Blende :-)
Diese Irisblende dient vielmehr dem Optimieren des Phasenkontrastes, nämlich durch Wegblenden von verschiedenen Ringen von außen her und damit dem Übergang vom einfachen zum strengen Phasenkontrast. Macht man gar keinen Phasenkontrast so wird der ganze Klapperatismus abgenommen.
Gruß
Thomas
Hallo Thomas,
ich hatte es schon befürchtet... Da ich selber meine liebe Not mit den vielen mir noch unbekannten CZJ-Mikroskoptypen habe, wollte ich hier nicht den "Besserwessi" spielen. Kann man denn angeben, wo beim pankratischen Kondensor die Aperturblendenebene liegt?
Vielleicht hilft es ja generell, einmal darauf hinzuweisen, dass die simple Gleichsetzung "Blende im Kondensor = Aperturblende" und "Blende im Stativfuß= Leuchtfeldblende" auch bei anderen Marken (z.B. bei Leitz und Zeiss-West) nicht in allen Fällen gilt.
Die Aperturblende ist die Blende, die die Apertur begrenzt. Und die liegt manchmal im Stativfuß. Die Leuchtfeldblende ist die Blende, die das Leuchtfeld begrenzt. Und die liegt manchmal im Kondensor 8).
MfG, Bert
Hallo,
aus konstruktiven Gründen läßt sich die Aperturblende nicht immer dort hinsetzen, wo sie optisch gesehen hingehört. Aber die Lage läßt sich einfach mit einem Hilfsmikroskop ermittelt, wenn man z.B. ein Objektiv mit einem Phasenring nimmt, den Phasenring mit dem Hilfsmikroskop fokussiert und dabei beobachtet, ob die vermeintliche Aperturblende ebenfalls scharf abgebildet wird. Je mehr man nämlich die Kreuzblende von der Pupillenebene entfernt, um so mehr stellt sich diese unerwünschte Schattenwirkung ein, welche das Sehfeld ungleichmäßig ausleuchtet. Je höher die Kondensorapertur wird, desto kritischer wird das ganze. Nicht nur bei den Kreutzblenden, auch bei den Phasenblenden.
Gruß
Bernd
Also die korrekte Ebene für die unnötige Aperturblende aber auch für die gewünschte Kreutzblende wäre IMHO genau dort, wo die Phasenringblende und deren Iris in dem Ansetzstück liegt, also ziemlich genau 30mm unter dem Anschlag für den Phasenkontrastansatz. (Den Anklemmbund mal ignoriert)
Gruß
Thomas
Hallo Herr Kittel,
darf ich nochmal fragen, welche Teile das sind, die Mike in seinem letzten Posting gezeigt hat? Ich denke, die Fotos sind von Ihnen, oder?
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Thomas,
ZitatDiese Irisblende dient vielmehr dem Optimieren des Phasenkontrastes, nämlich durch Wegblenden von verschiedenen Ringen von außen her und damit dem Übergang vom einfachen zum strengen Phasenkontrast. Macht man gar keinen Phasenkontrast so wird der ganze Klapperatismus abgenommen.
Dann verstehe ich aber nicht, warum es für den Pankraten einen Blendenansatz mit eingebautem Phasenschieber und einen Blendenansatz ohne Phasenschieber (trotzdem aber mit Blende) gibt ?!?
Klar nutzt man die Blende auch zur (De-)Aktivierung des strengen Phasenkontrasts, aber die allermeisten Amplival sind mit Blende, aber ohne Phase ausgerüstet und eine zusätzliche Einrichtung zur Phasennutzung am Amplival mit Pankraten ist mir original nicht bekannt. Habe ich was übersehen ???
LG
Markus
@ Peter Voigt
Das Teil ist für die 250CF Reihe und kann an alle Kondensoren an Stelle des Blendenrevolvers eingesetzt werden. Funktion und Wirkung entsprechen der bekannten Kreutzblende. Also eine etwas primitive Variante zu den Vorrichtungen, wo die Aperturblende an sich energisch (viele mm) verschoben werden kann (echte schiefe Beleuchtung).
Wer so ein Teil findet, kann es aber auch superleicht für die Mikroval-Reihe umbauen, einfach nur die seitlichen, kleinen Führungsstege weg fräsen oder feilen.
Gruß
Thomas
@Markus J
Das weiß ich im Grunde auch nicht. Ich habe solche Teile bei BW gesehen. Ich kann mir das nicht erklären. Vielleicht kann man in das Teil oberhalb der Irisblende Bauteile wie Blenden, usw. einlegen.
Hier findest Du einen Hinweis:
http://www.bw-optik.de/katalog/bilder/Amplival-Kontrast.jpg
Da steht, das diese ganzen Ansätze für den Phasenkontrast gut sind. Allerdings wäre der Phko-Modulator immer nur Sonderausstattung gewesen. Da macht für mich Sinn. Übrigens ist das angebotene Teil in meinen Augen sehr sinnvoll, weil gerade der Pankrat es ermöglicht mit einem Modulator alle Phv-Objektive zu bedienen. Aber der Preis... :o
Gruß Thomas
Bild wieder gelöscht, da es ein anderer Beitrag war, wo ich das Bild rein stellen sollte.
Zitat von: Capovau in Januar 21, 2010, 12:05:47 NACHMITTAGS
Also die korrekte Ebene für die unnötige Aperturblende aber auch für die gewünschte Kreutzblende wäre IMHO genau dort, wo die Phasenringblende und deren Iris in dem Ansetzstück liegt, also ziemlich genau 30mm unter dem Anschlag für den Phasenkontrastansatz. (Den Anklemmbund mal ignoriert)
Hallo Thomas,
da es hier kein Übersichtsbild des montierten Kondensors gibt, kann ich mir das nicht recht vorstellen. Vielleicht einmal anders herum: Wie weit läge denn die Aperturblendenebene oberhalb des Lichtaustritts im Stativfuß? Mir kommt es ein bisschen so vor, als ob die Position, die gleich zu Beginn von Nomarski genannt wurde (nämlich 0mm oberhalb dieses Lichtaustritts), relativ nah dran sei. Oder täusche ich mich?
MfG, Bert
PS: Kannst Du mir vielleicht einen Tipp zu Sinn und Nutzen von CZJ-P-Okularen geben? (s. hier: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=4518.0)
Die Blende liegt bei einem 1mm Objekträger ca. 30mm oberhalb der Oberkante des Filterhalters. Sehr genau kann ich's aber nicht messen, ich habe nur ein flexibles Lineal dazwischen gequetscht :-) Also ziemlich genau in der Mitte des freien Weges zwischen Unterkante des Pankraten (Weder Teil A noch Teil B angesetzt) und der Oberkante des Filterhalters.
Gruß
Thomas
Hallo Thomas,
bzgl. des Themas Blenden einlegen muss ich mir das Teil nochmal anschauen. Den Artikel bei BW habe ich zwar gelesen, da ich aber auch einen Pankraten mit original PHV-Schieber habe, wohl nicht gründlich genug. Wenn im Pankraten noch eine gute Möglichkeit da ist, Blenden einzulegen, dann sollte man sich das doch mal genauer anschauen, danke für den Hinweis !
Schöne Grüße
Markus
Hallo Markus
Zitatda ich aber auch einen Pankraten mit original PHV-Schieber habe
Da kannst du dich sehr glücklich schätzen. Genau dieses Teil, ist sehr sehr selten.
Dabei meine ich den PHV Schieber zu deinem Pankraten. Die meisten Pankraten, die man bekommt, sind ohne.
Hallo Mike,
ich hatte das Glück, dass ein ziemlich schlechtes Bild von einem Amplival in der Bucht war, wo man die Blende nur mit viel Optimismus erahnen konnte. Also ersteigert, während des Versandzeitraumes gebetet und Glück gehabt. Jetzt habe ich einen Pankraten mit und einen ohne Blende, die ich aber beide hüte, wie einen Augapfel. Die Teile sind wirklich klasse.
LG
Markus
Hallo allerseits,
das Thema ist zwar schon älter, aber hier mal ein aktuelles Beispiel, was auf einen zukommt, wenn man den Original-Phasenschieber für den CZJ-Pankraten noch nicht hat:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=130366630256
Gruß Kay
Hallo Kay,
vielleicht hat Mike ihn jetzt ja.. ? ;)
Die Höhe dieses Preises hat mich allerdings auch überrascht....
( Ich suche dieses Teil auch noch, aber das war mir eindeutig zu teuer, denn es geht auch billiger: Mit Einstellfernrohr und Filtern: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=320481861880&ssPageName=STRK:MEWAX:IT )
Die Auktion habe ich leider verpaßt.....
Herzliche Grüße
Peter
Nein leider nicht. Der Preis war mir auch zu hoch.