Hallo,
stammt der Weinstein aus dem Traubensaft ... ist diese Bezeichnung nicht unbedingt als treffend zu anzusehen.
Also ,,Traubenstein", ein Tartrat, das im vorjährigen Most unserer ,,Stallwand-Rebe" aufzufinden war. Die Form verblüffte. Eine Zucker-Aggregation? Der geringen Löslichkeit wegen gehe ich dann doch von einem Calciumtartrat aus, auch der Mikro-Befund passt.
Viele Grüße,
Heiko
Hallo Heiko,
dein Rubin-Traubenstein macht Appetit auf Beerensaft! Sieht nach Auflicht (mit schönem Schattenspiel) unter dem Stereo-Mikroskop aus ...
Die zweite Aufnahme erweckt, zumindest bei mir, den Eindruck als wäre das Material in Bewegung aufgenommen worden. Ist diese Unschärfe Zufall, oder das Werk von unglaublich viel Arbeit?
Viele Grüße aus Berlin
Michael
Hallo Michael,
es stimmt, die Mikroaufnahme ist nicht gelungen. Immerhin war ich froh, die von ,,Wein-Tartraten" bekannten Kristall-Plättchen zeigen zu können.
Der erneute Kristallisationsversuch erfolgte durch Fällung aus heißer Lösung, siehe unten.
Für die Makro-Aufnahme benutzte ich das 3,2er Objektiv am Mikroskop ohne Okular-Vergrößerung. Damit war das Zwei-Zentimeter-Tartrat-Konglomerat etwa formatfüllend abzubilden. Und, die Aufnahme ist gestapelt.
Viele Grüße aus Thüringen,
Heiko
Hallo Heiko,
spannende und interessante Geschichte!
Wo genau hast du jetzt das Calciumtartrat gefunden? Als Ablagerung im Traubensaft?
Viele Grüße
Michael
Ja Michael,
meine Mutter macht sich die Mühe des Dampf-Entsaftens unserer Trauben, die wir Mäkelfritzen der Kerne, der harten Pelle und auch einfach der schieren Menge wegen nicht konsumieren. Die immer noch reichlichen Überreste verputzen dann die Amseln.
Viele Grüße,
Heiko