Hallo,
bei meinen Spirogyra-Experimenten ist mir folgedes Aufgefallen:
Wieder gefärbt mit wenig Acridinorange + Rhodmin 6G. Blauanregung 430 nm, Filterwürfel CZJ 350-3/0 mit Sperrfilter G 242. 2 Sekunden Belichtung.
Bild 1 : So erwarte ich das!
Bild 2 : Wer erklärt es mir?
Schönen Rest-Sonntag,
Carsten
Hallo Carsten,
wie lange war die Stelle im Fokus ? Die Autofluorszenz sollte nach einiger Zeit dauernder Anregung nachlassen.
VG
pschmidt
Hallo -
pschmidt hat wahrscheinlich recht:
wenn nach einer längeren Dunkelphase das Photosynthesesystem plötzlich beleuchtet wird, dauert es einige Zeit, bis dessen Komponenten synchron laufen. In dieser Zeit wird das Licht nicht optimal ausgenutzt, sodass ein Teil der Energie als Rotfluoreszenz abgestraht wird. Nach einiger Zeit läuft dann die Photosynthese wieder optimal, sodass die Chlorophyllfluoreszenz zurückgeht (Kautsky-Effekt).
Also bei den Untersuchungen darauf achten, wie die Lichtverhältnisse bei den Vorbereitungen waren.
Gruß
Rolf
Hallo,
Danke für die Antwort, aber das ist ein Bild einer Zelle, Belichtung vielleicht 4 Sekunden. Und beide Bildhälften sind natürlich identisch beleuchtet worden. Also gerade ins Sichtfeld geschoben. Ich habe es auch nur einmal gesehen.
Carsten
Hallo zusammen,
evtl. hilfreiche Anmerkungen zur roten Eigenfluoreszenz von Chlorophyll aus Sicht der Chemiker.
https://illumina-chemie.de/viewtopic.php?f=62&t=3547&hilit=chlorophyll+fluoreszenz&start=15
Viele Grüße
Reinhard
Hallo,
genau so wie Carsten schrieb ist es.
Ich hatte allgemein von einiger Zeit geschrieben, weil es je nach physiologischen Zustand recht unteschiedlich sein kann.
An einer andern Art (Autumnella lusatica) habe ich Zeiten zwischen ca. 13 Sekunden bis zu ca 8-12 Minuten beobachtet, je nach vorherigen Umweltbedingungen (Licht. Temperatur) je ungünstiger um so mehr gibt es scheinbar individuelle Unterschiede, unterschiedliche Fittness der Zellen ?
Im konkreten Fall müsste man noch mal nachprüfen, müsste sich ja wiederholen lassen.
VG
pschmidt