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Foren => Mikroskopie-Forum => Thema gestartet von: Horst Isele in Februar 21, 2010, 12:37:32 NACHMITTAGS

Titel: rutschender Kondensor
Beitrag von: Horst Isele in Februar 21, 2010, 12:37:32 NACHMITTAGS
Hallo Leute

Mein Universalkondensor an meinem Leitz Diaplan rutscht immer runter.
Ich muss permanent nachstellen (1-2 mm).

Wie kann ich das beheben?

Grüsse aus der Schweiz  Horst
Titel: Re: rutschender Kondensor
Beitrag von: Horst Isele in Februar 22, 2010, 23:16:29 NACHMITTAGS
wirklich von niemanden einen Tipp?
Titel: Re: rutschender Kondensor
Beitrag von: Nomarski in Februar 22, 2010, 23:25:07 NACHMITTAGS
Zitat von: Horst Isele in Februar 22, 2010, 23:16:29 NACHMITTAGS
wirklich von niemanden einen Tipp?

Hallo,

irgendwo wird sich die Friktion einstellen lassen, meistens wird dabei der Knopf am Trieb etwas mehr angezogen und entsprechend gekontert.
Titel: Re: rutschender Kondensor
Beitrag von: Horst Isele in Februar 23, 2010, 18:36:26 NACHMITTAGS
Guten Abend

Bei mir ist eine schraube am Knopf. Die rührt sich aber nicht.
Kann es sein, dass die so verhockt ist?
Sonst läuft an meinem Mik alles sauber und leicht.

Da kann ich nicht viel zerstören mit etwas mehr Kraftaufwand?

Gruss  Horst
Titel: Re: rutschender Kondensor
Beitrag von: Nomarski in Februar 23, 2010, 19:25:25 NACHMITTAGS
Guten Abend,

ZitatBei mir ist eine schraube am Knopf. Die rührt sich aber nicht.
Die könnte Linksgewinde haben! Muß aber nicht.
ZitatKann es sein, dass die so verhockt ist?
Ja, kommt zuweilen vor, deswegen muß mit Bedacht vorgegangen werden.

ZitatDa kann ich nicht viel zerstören mit etwas mehr Kraftaufwand?
Doch, wenn man z.B. ein Linksgewinde entgegen dem Uhrzeigersinn lösen will. Oder wenn die Werkzeuge nicht formschlüssig genug sind und zu hohe Pressungen auftreten, bevor das Losbrechmoment kommt.
Titel: Re: rutschender Kondensor
Beitrag von: Horst Isele in Februar 23, 2010, 19:27:48 NACHMITTAGS
Danke Nomarski

dann werde ich es mal bei Gelegenheit versuchen.
Linksgewinde könnte es schon sein, weil alles andere leicht läuft.

Gruss  Horst
Titel: Re: rutschender Kondensor
Beitrag von: Nomarski in Februar 23, 2010, 19:48:54 NACHMITTAGS
Hallo Horst,

ein Foto als Nahaufnahme von dem Kondensortriebknopf wäre hilfreich.
Hat die Achse evtl. auf der anderen Seite einen Schlitz? Bei manchen Trieben stellt man darüber die Friktion ein.

Gruß
Bernd
Titel: Re: rutschender Kondensor
Beitrag von: Horst Isele in Februar 23, 2010, 21:33:01 NACHMITTAGS
Hallo Bernd

Vielen Dank für die Hilfe. Hier die Bilder.

Triebknopf:

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/32875_52184160.jpg)

Gegenseite. Abdeckung dreht nicht mit und ist nicht aus Gummi. Ragt ca. 1 mm hervor.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/32875_66585844.jpg)

Gruss  Horst
Titel: Re: rutschender Kondensor
Beitrag von: Nomarski in Februar 23, 2010, 21:43:46 NACHMITTAGS
Hallo Horst,

die Schraube in der Mitte müßte zu lösen sein, wenn man den Triebknopf festhält. Die Schraubenzieherklinge sollte dabei die Breite des Schraubenkopfes haben.
Auf keinen Fall den Kondensortrieb bis zum Anschlag drehen und dann versuchen die Schraube zu lösen!

Gruß
Bernd
Titel: Re: rutschender Kondensor
Beitrag von: Klaus Herrmann in Februar 23, 2010, 21:44:31 NACHMITTAGS
Hallo Horst,

mein Tipp: Abdeckung vorsichtig abhebeln darunter könnte die Kontermutter sein!
Titel: Re: rutschender Kondensor
Beitrag von: Horst Isele in Februar 23, 2010, 22:58:21 NACHMITTAGS
Hallo Klaus, Hallo Bern

dD
Ich werde es am Wochenende versuchen.

Gruss  Horst

PS
Langsam verheilt mein Oberarmbruch und ich kann wieder ohne Schmerzen ans Mik sitzen.     ;D
Titel: Re: rutschender Kondensor
Beitrag von: Horst Isele in April 21, 2010, 13:45:23 NACHMITTAGS
Ich habe mich der Sache angenommen. Hier mein Bericht.

@Klaus
So sieht es unter dem Deckel (aus Kunststoff) aus. Das war es nicht.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/38377_16866085.jpg)

Ich habe dann den ganzen Triebkasten (wie heisst das Ding wirklich?) demontiert.
Auf der Rückseite neben dem Triebknopf ist eine Schraube versenkt, welche senkrecht zur Gleitfläche steht.
Dort habe ich einen Stift vermutet, der auf die Gleitfläche drückt. Auf der Gleitfläche finde ich entsprechende Spuren.
Leider ist nur noch die Schraube vorhanden. Den benötigten Stift habe ich mir aus einem Stückchen Polyethylen geschnitzt.
Jetzt kann ich mit der Schraube den Stift auf die Gleitfläche drücken und so die Bremswirkung einstellen.

Allen, alles klar?   :D

Besitzt jemand solche Originalstifte?

Ich fürchte mein Polyethylenteil ist zu weich und wird sich immer wieder entsprechend verformen.
Weil die Schraube verdeckt ist, geht Nachstellen leider nur, wenn ich den ganzen Triebkasten entferne.

Gruss Horst