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Foren => Mikrofoto-Forum => Thema gestartet von: Klaus Herrmann in November 22, 2008, 22:32:11 NACHMITTAGS

Titel: Hippursäure im Pol
Beitrag von: Klaus Herrmann in November 22, 2008, 22:32:11 NACHMITTAGS
 Noch ´n Gedicht hätte Heinz Erhardt gesagt,

Hippursäure kristallisiert praktisch immer in Rosetten, die sich allerdings fast immer berühren. Manchmal hat man aber Glück und eine isolierte sitzt einsam in der Landschaft:

Für Wissensbegierige: ein wenig Hintergrund über die Hippursäure, die sich bei Planzenfressern im Harn findet und bei Mikroskopikern, die Toluol trinken ;)  http://de.wikipedia.org/wiki/Hippurs%C3%A4ure

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/2037_64050058.jpg)
Titel: Re: Hippursäure im Pol
Beitrag von: Eckhard in November 23, 2008, 00:00:37 VORMITTAG
Hallo Klaus,

Du läufst ja zu Hochform auf  ;) Wunderschön.

Ich weiss schon was ich diesen Winter mache.

Mit kristallisiertem Gruss
Eckhard
Titel: Re: Hippursäure im Pol
Beitrag von: Klaus Herrmann in November 23, 2008, 10:40:25 VORMITTAG
Danke Eckhard,

da wirst Du wohl die Apotheken abklappern und um milde Gaben bitten. Hippursäure ist zumindest nicht zu den kritischen Substanzen zu zählen und auch nicht Harnstoff. Siehe: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=496.new#new)

So ganz einfach ist es allerdings doch nicht "ordentliche" Polbilder von Kristallisationen zu machen, weil die Schichtdicke und die Abkühlgeschwindigkeit das Ergebnis schon stark beeiflusst. Man muss also mitunter nochmals aufschmelzen und beim Abkühlen auf das Deckglas drücken um die Schichtdicke zu reduzieren.