Hallo liebe Mikroskopiker,
vor vielen Jahren habe ich mit einem einfachen Handmikrotom meine ersten Pflanzenschnitte gemacht und die Schnitte nach der Arbeitsanleitung von Klaus Herrmann präpariert, allerdings mit nur mäßigem Erfolg.
In der vergangenen Woche habe ich erneut versucht, Pflanzenschnitte mit dem Handmikrotom herzustellen, und festgestellt, dass mein Handmikrotom eher einem Spielzeug ähnelt. Die Schnitte werden ungenau, entweder kommen nur Fragmente des Blattstiels heraus oder die Schnitte sind zu dick mit dem Rasiermesser geschnitten.
Nun ist mein Wunsch nach einem brauchbaren Mikrotom größer geworden. Ich möchte jedoch nicht unbedingt ein großes, mehrere Kilos schweres Gerät haben, da ich nur Pflanzenschnitte damit herstellen möchte. Bei meiner Recherche im Netz bin ich auf diesen Typ gestoßen:
Mikrotom.JPG
Hat jemand Erfahrung mit dem gezeigten Mikrotom der Firma Allmikro-Mikrotom von Haga? Bei dem Mikrotom der Firma Haga gefällt mir, dass eine handelsübliche Rasierklinge eingespannt werden kann.
Oder gibt es andere handliche Mikrotome, gerne auch ältere Bauarten und gebrauchte, die sich für meine Schnitte eignen?
Gleichzeitig zu meiner Frage hier starte ich im Mikro-Markt eine Suche nach einem Mikrotom.
Herzliche Grüße
Robert
Hallo Robert,
ich würde nach einem Tischmikrotom vom Typ "Tempelchen" suchen. Siehe auch hier: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=36740.0
Grüsse Arnold
And our member "Bob" sometimes has a nice cutting appliance (plastic knife holder for standard hobby knives, with teflon backing) available.
Best, Maarten
Moin Robert,
Ich habe mit dem Haga Gerät keine guten Erfahrungen gemacht.Für weiches Material mag es ja noch ganz brauchbar sein, aber etwas härteres Gewebe ist dann schon ein Problem.
Das von Arnold empfohlene Mikrotom ist da schon eine bessere Wahl. Hier tut es aber auch nur ein qualitativ hochwertiges Teil. Billige Nachbauten sind nicht immer ihr Geld wert. Eine schöne Sache ist auch solch ein Gerät, es ist allerdings schwer zu bekommen:
IMG_2024-07-28-09-51-33-261.jpg
Hallo Robert,
Ich habe Erfahrung mit diesem Allmikro-Gerät, das im Betrieb einige kritische Probleme aufweist.
Ich benötige es für in Holunder eingelegte Pflanzenproben, aber die Federvorrichtung im Inneren des Rohrs, die die zu schneidende Baugruppe blockiert, besteht aus zwei Teilen, einem unteren inneren Teil und einer oberen Stange nahe der Schnittfläche, wodurch das Objekt stört mit dem Blech der Schnittebene und verhindert so den korrekten Vorschub.
Mit einem Tipp bin ich gezwungen, den Halt dieser oberen Stange beim Vorwärtsfahren zu lockern, aber die Schnitte sind nicht vorhersehbar und ich habe viel Abfall.
Ich erinnere mich, dass jemand im Internet vorgeschlagen hat, ein Stück Holunder zu verwenden, das genau so groß ist wie das Mikrotom, und es darunter mit einem starken Neodym-Magneten zu blockieren, der leicht erhältlich ist. Auf diese Weise würde der Holunder gezwungen, sich nach oben zu bewegen und dabei das Hindernis der Reibung mit der Kante der Schnittfläche zu überwinden.
Ich habe diese Methode noch nicht ausprobiert, aber ich kann sagen, dass das Objekt im Vergleich zu diesen Problemen teuer ist, es sei denn, es hängt alles von meiner Unerfahrenheit ab.
Ich möchte hinzufügen, dass ich auch ein normales Handmikrotom mit einer Mikrometerschraube ausprobiert habe, aber auch das ist nicht das Beste und die Objektverriegelungsspannzange ist ungültig.
Halbautomatische, Rotations-, Schlitten- usw. Labormikrotome scheinen mir für Paraffinproben und allgemein für Tierproben gedacht zu sein.
Beste grüße.
Enzo
Hallo Enzo,
danke für deinen Erfahrungsbericht zu dem von mir angefragten Mikrotom der Firma Haga. Wenn man bedenkt, dass das von mir favorisierte Haga Mikrotom 440 Euro kostet, bin ich nach deiner Beschreibung etwas ernüchtert. Solch eine Baustelle habe ich schon mit meinem runden Handmikrotom.
Hallo Arnold,
in dem von dir verlinkten Faden von Jörg (Fahrenheit) vom März 2020 ist das Zylindermikrotom Tempelchen gut abgebildet. Die gezeigten Schnitte der Brennnessel sehen sehr gut aus, genau so möchte ich meine Schnitte haben. Neu wird das Tempelchen nicht angeboten, und auf dem Gebrauchtmarkt im Netz habe ich keins gefunden.
Hallo Harald,
danke für deine Einschätzung zum Haga Mikrotom. Deine Erfahrungen mit dem Haga Mikrotom sind ähnlich wie die von Enzo, somit ist das Haga keine Option mehr. Vielleicht sollte ich auch nach einem kleineren, nicht ganz so schweren, professionellen Mikrotom, wie von dir gezeigt, Ausschau halten.
Danke
Robert
Hallo Robert,
zeige doch mal dein momentanes Mikrotom mit dem du nicht zufrieden bist. Evtl. lässt sich da was machen.
Gruß
Peter
Hallo Peter,
hier ist mein Mikrotom, und was ich zu bemängeln habe.
Mikrotom2.JPG
Das Feingewinde der Stellschraube am Mikrotom hat unglaublich viel Spiel.
Die Hülse mit der Klemmvorrichtung für den Pflanzenstiel ist nicht an der unteren Stellschraube befestigt, und kann beim Schneiden in der Z-Achse nach oben gezogen werden.
Auch die Hülse mit der Klemmvorrichtung hat zu viel Spiel.
Dann kommt noch die Unsicherheit mit dem Messern dazu. Das flache Messer von EUROMEX ist viel zu stumpf!
Und bei dem Rasiermesser ist es nicht einfach den Anstellwinkel beim Schneiden immer wieder gleich anzustellen.
Im Moment schlägt mein Herz für ein kleines Schlittenmikrotom, oder für das Tempelchen.
Viele Grüße
Robert
Hallo Robert,
für normale Pflanzenschnibbeleien kann ich dir aus eigener, längerer Erfahrung das AO 900 Tischmikrotom empfehlen. Es ist präzise und spielfrei im Vorschub, bietet mehr Platz zum Einklemmen des Schnittguts, und, ganz wichtig für mich, du hast beide Hände frei zum schneiden.
Alternativ könntest Du nach einem Schlittenmikrotom von Miehe oder Zimmermann suchen, das erfordert allerdings sehr viel Geduld. Diese schönen Instrumente sind im wörtlichen Sinne gut tragbar, recht klein und können alles, was ein 20 kg schweres HN40 auch kann.
Dear Robert,
Forgive me please for writing in English.
I have been on the same path as you - having trouble using my cylinder microtome (an older Jung), and I did recently buy the little "temple" Tischmikrotom on eBay (it hasn't arrived yet).
But in the meantime, I have been getting better at cutting around 40 µm sections, after a lot of experimentation, and especially following the advice from the pros here, and at the MKB - https://www.mikroskopie-bonn.de/index.php
Jörg Weiß and several others have been helping me a lot - Thank You all!!
Robert, using a blade like yours I found very hard, so I bought the famous SHK bladeholder, which I use with Leica disposable blades. MUCH easier.
Also very critical is to use a support around the sample, Jörg always advises using a carrot, and there are several nice examples in the MKB site, as well as here.
Supporting the sample well was the single most important thing I did in getting better sections.
The play in the cylinder microtome is very real, I had it in mine as well, is never very precise. I had to disassemble mine and grease it a bit, and it got better. Critically, I turn the micrometer screw up a bit (let's say, what I estimate to be around 50 µm, then press the inner cylinder a bit down until it feels stable, then I cut.
Another thing that is very very important, is the direction of the cut, starting obliquely to the sample, and also keeping the blade and sample very wet with water or ethanol 70% all the time - so the cut floats over the blade easily, and can then be picked up with a fine brush.
Patience and practice here are very critical - but believe that you can and will be able to get beautiful sections!!
Good Luck,
Mike
Hallo Robert,
sooo schlecht ist das Mikrotom nicht. Folgendes ist leicht zu verbessern:
- Besorge dir den SHK-Klingenhalter. Die Klingen sind superscharf und der Schnittwinkel perfekt. Besser geht nicht.
- Nimm zum Einspannen der Pflanzenstängel entweder eine Karotte oder Styrodur (was ich bevorzuge).
Das wird eine deutliche Verbesserung darstellen und genügt dir vielleicht schon.
Natürlich sind Schlittenmikrotom oder Rotationsmikrotom präziser, aber das ist ein ganz anderes Arbeiten.
Gruß
Peter
Hallo Robert,
wie Peter schon geschrieben hat brauchst du sicher den SHK-Klingenhalter. Eine ausführliche Anleitung von Jörg zu Pflanzenschnitten findest du hier:
https://www.mikroskopie-bonn.de/bibliothek/botanische_mikrotechnik/160.html
Euromex Handzylindermikrotome kosten etwa 150 €, dabei ist darauf zu achten, dass das Mikrotom Klemmbacken hat. Sonst können nur eingebettete Präparate geschnitten werden.
Gruß Maria
Dear Mike,
Thank you for the report on your experience with the microtome and for your valuable tips.
You mentioned that you achieved very good cutting results with the SHK blade holder. The SHK blade holder is definitely a good suggestion, as another forum member also mentioned it to me in a private message. Additionally, your advice to support my sample in the microtome sounds plausible. I realize that I need to optimize the entire cutting process once again.
Best regards,
Robert
Hallo Peter,
ja, der SHK-Klingenhalter scheint das richtige Werkzeug zu sein. Wenn ich zusätzlich meine Probe, den Pflanzenstiel, im Mikrotom stabilisiere, könnte es tatsächlich besser werden. Allerdings nicht mehr mit meinem wackeligen Zylinderhandmikrotom, das ist mir zu unsicher. Ich brauche beide Hände frei. Das von Hugo Halfmann erwähnte Tischmikrotom AO 900 ist eine gute Empfehlung. Mal schauen, was ich dazu finde.
Grüße
Robert
Hallo Maria,
dir auch lieben Dank für den Hinweis auf die Anleitung von Jörg zu den perfekten Pflanzenschnitten. Meine Favoriten sind im Moment der SHK-Klingenhalter und das AO 900 Tischmikrotom. Wenn ich beides bekommen habe, kann ich hoffentlich bald meine ersten Ergebnisse hier zeigen.
Viele Grüße
Robert
Da bin ich gespannt, ob du "bald" ein AO 900 auftreibst...
Viel Glück!
Martin
Hallo Robert,
Die Grenze dieser manuellen Mikrotome liegt in ihrer Konstruktion. Oftmals werden sie aus Kostengründen überstürzt in China hergestellt und unter einem anderen Namen verkauft.
Apropos manuelles Tischmikrometer: In diesem Forum sollte es eine Beschreibung geben, wie man es selbst herstellen kann, ausgehend von einem Mikrotom wie dem Euromex. Ich glaube mich auch daran zu erinnern, dass sie vor ein paar Jahren noch in China gebaut wurden.
Der Punkt sind jedoch immer die Herstellungstoleranzen, bei denen ich auf die gleichen Probleme gestoßen bin.
Der Euromex-Flachrasierer hat eigentlich keinen flachen Schnitt, sondern eine V-förmige Schneide, daher ist er für diesen Zweck unbrauchbar und muss schräg verwendet werden; außerdem ist es nicht gut geschärft. Ich habe versucht, es zu schärfen, um einen flachen Schnitt zu erzielen, aber es gelang mir nicht.
Beste grüße.
Enzo
Eine Alternative zu Tempelchen und dem AO900 ist auch ein "gutes" Handmikrotom von Leitz/Leica/Jung mit stabilem Tischhalter, wie hier von unserem Klaus Herrmann (†) gezeigt:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=4062.msg26087#msg26087
Auch so hat man beide Hände frei.
Grüße
Martin
Zitat von: beamish in Juli 28, 2024, 17:26:14 NACHMITTAGSDa bin ich gespannt, ob du "bald" ein AO 900 auftreibst...
Hallo,
Das geht durchaus:
https://www.ebay.com/itm/374661301180?
Viele Grüße
Alexander
Hallo,
bei dem ebay-Angebot sehen die beiden "Führungsstreifen" beschädigt aus. Ich bin nicht sicher, ob das noch sauber funktioniert.
Gruß
Peter
Lieber Robert,
zunächst: ja, die Führungsschienen bei dem von Alexander verlinkten Angebot aus der Bucht sind beschädigt. Das macht den Kauf zum nicht einschärtzbaren Risiko: kann noch funktionieren, muss aber nicht.
Das Tempelchen besteht aus einem Jung Handzylindermikrotom und einem Ständer, den ein guter Freund gedreht hat. Es ist so nicht zu kaufen.
Entsprechende Tischmikrotome sind selten und oft auch nicht grade billig. Das Jung Mikrotom auch gebraucht kaum noch zu bekommen.
Das Gerät von Haga hat wirklich seine Macken, aber der leider schon verstorbene Rolf-Dieter Müller hat sich viel Mühe damit gemacht, es so anzupassen, dass es benutzt werden kann:
https://www.mikroskopie-bonn.de/bibliothek/botanische_mikrotechnik/161.html
Wenn Du eines gebraucht für um die 50 Euro erwischen kannst, lohnt sich der Versuch. Felix (BioExplorer) schneidet mit dem Gerät von Rolf-Dieter und erzielt damit sehr gute Ergebnisse:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=49302.0
Aus dem Stand würde ich auch zu einem Handzylindermikrotom raten, das stabile, parallel stehende Klemmbacken haben muss. Bei Deinem Gerät kannst Du versuchen, die Rundung in der Klemmbacke durch entsprechend zugeschnittene Möhrenstücke auszugleichen.
Der SHK Halter mit Leica Klingen 818 ist das Nonplusultra (um die 90 Euro, Klingen schwer zu bekommen oder Roundfin mit dem breiten Profil - 50 Stück so um die 70 Euro). Bobs gedruckter Klingenhalter mit Cutterklingen funktioniert aber auch sehr gut.
Eines darfst Du dabei nicht vergessen: Handschnitte mit Zylindermikrotomen sind ein Handwerk und brauchen Übung. Ich mache das nun seit gut 15 Jahren und bei einfach zu schneidenen Proben habe ich bei 10 Schnitten 8 Gute. Bei schwierigem Material dreht sich das Verhältnis auch schnell mal um.
Beste Grüße
Jörg
Die Gleitschienen des AO 900 sind aus schwarzem Glas, welches aufgeklebt ist, sie dienen nur als Auflage für ein Rasiermesser oder einen Klingenhalter. Selbst wenn man damit nicht mehr arbeiten können sollte, ist es kein großer Aufwand, sich beim Glaser zwei solche Streifen anfertigen zu lassen. Es sind i.Ü. auch noch zwei weitere AO 900 im Angebot, da fehlt aber der Klemmschraubstock. Ich hatte übrigens bewusst Abstand davon genommen, das eBay Angebot hier zu verlinken.
Lieber Hugo,
ja, da hast Du Recht, die alten müssen aber sauber abgelöst und die neuen plan und parallel (in gleicher Höhe) ausgerichtet aufgeklebt werden ...
Beste Grüße
Jörg
Hallo,
vielen Dank für die umfangreichen Informationen zu meiner Suche.
Von meinem vorläufigen Favoriten, dem AO 900 Tischmikrotom, werden im US eBay drei Stück angeboten. Davon sind zwei ohne Klemmschraubstock und beim dritten sind die Gleitflächen beschädigt.
Jetzt möchte ich alle Optionen noch einmal in Ruhe durchspielen und dann entscheiden, was es werden soll. Denn auch ein kleines Schlittenmikrotom wäre eine sehr gute Lösung, allerdings mit etwas mehr Gewicht, was ich ursprünglich vermeiden wollte.
Herzliche Grüße
Robert
Bei dem AO900 gilt es nochwas zu beachten: Im Prospekt werden nur Länge und Breite der beiden Glasbahnen angegeben, aber nicht deren Abstand. Empfohlen wird eine Klinge von 11cm Länge. Reicht da der SHK oder Bob's Halter?
AO-900.jpg
Grüße
Martin
Zitat von: Fahrenheit in Juli 28, 2024, 20:31:20 NACHMITTAGS"...Bobs gedruckter Klingenhalter mit Cutterklingen funktioniert aber auch sehr gut.... "
Dear Jörg, do you know how to contact Bob for possibly obtaining a copy of his device?
Thanks,
Mike
Hallo,
meine Suche nach einem soliden Mikrotom war erfolgreich.
Ich bin fündig geworden und habe das Gerät heute per DHL erhalten. Jetzt brauche ich noch eine passende Klinge dafür.
Auf dem Mikrotom befindet sich kein Herstellerschild, allerdings ist auf dem Klingenhalter "R. Jung Heidelberg" eingraviert.
Die mechanischen Teile machen einen sehr guten Eindruck und laufen leicht und ohne Spiel. Der Schlitten läuft etwas zäh, aber ohne Spiel in der Führung.
Welche Klinge brauche ich, und wer könnte mir eine passende, scharfe Klinge verkaufen? Die Maße der trapezförmigen Klingenaufnahme betragen vorne 9,3 mm und hinten 12,3 mm, die Klinge steckt 18,5 mm tief im Klingenhalter. Könnte man hier eventuell auch Einmalklingen verwenden?
Beste Grüße
Robert
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Hallo Robert,
mach mal eine Google Bildersuche nach: Sartorius Mikrotom 30/20
Da bekommst du Bilder aus einer abgelaufenen Kleinanzeige. Das sieht genau wie deines aus.
Grüße
Martin
Hallo Robert,
der Klingenhalter sollte für alle normalen Mikrotomklingentypen geeignet sein, lediglich manche Hersteller mit sehr dicken Klingenrücken dürften nicht passen.
Für die Einmalklingen benötigt man einen Klingenhalter wie hier beschrieben https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=35073.0
oder z.B. eine 3d gedruckte Klingenhalterung die direkt auf dem Mikrotomschlitten befestigt wird, nachher kann ich mal ein Bild von meiner Konstruktion machen und hier hochladen.
Viele Grüße
Kay
Jetzt habe ich oben im Schlitten noch eine Gravur gefunden.
G. Miehe Hildesheim.
Auch am großem Hebel ist ein "M" zu finden?
Im Netz ist nicht viel zu Gustav Miehe zu finden.
Grüße
Robert
Fab41.jpg
Hallo Robert,
Glückwunsch zu dem schönen Mikrotom.
Ich schau mal meine Bestände durch, da habe ich vermutlich passende Klingen.
Herzliche Grüße
Herbert
Hallo,
nochmal im Nachgang zum AOL600- Mikrotom.
Dieses Mikrotom ist eine Kopie des LEITZ-Tischmikrotoms, in einem alten Leitz-Zubehör-Katalog unter Nr.1214 abgebildet.
Seinerzeit hatte Detlev Kramer eine kleine Serie des HSK-Klingenhalters mit verbreiterter PTFE-Gleitbahn speziell für diese Mikrotome fertigen lassen. Ich weiß nicht, ob heute noch die Möglichkeit einer solchen Sonderfertigung besteht.
Wenn die Glasbahnen des AOL-Mikrotoms nicht total kaputt sind, kann man die evtl.beschädigten Kanten ohne weiteres glätten, z.B. mit einem Abziehstein oder Diamand-Messerschärfer. Mit dem HSK-Halter kann man auch dann noch gut arbeiten, wenn die Oberfläche der Bahnen (nicht zu sehr) verkratzt sind.
Leider ist der Import eines solchen Gerätes aus den USA nicht gerade billig, aber gelegentlich wird so ein AOL -oder LEITZ-Mikrotom auch in Deutschland mal angeboten...
Viele Grüße
Helmut
Hallo Robert,
hier die Bilder vom selbstgedruckten Klingenhalter, in diesem Fall die Cuttermesser-Variante.
Viele Grüße
Kay
Hallo Herbert,
es wäre schön, wenn du aus deinem Bestand eine passende Klinge zum Kauf anbieten könntest. Ich möchte gerne beide Varianten ausprobieren: sowohl Einwegklingen als auch eine nachschleifbare Klinge.
Hallo Kay,
dein Klingenhalter aus dem 3D-Drucker sieht gut aus. Du verwendest eine Klinge aus einem Cuttermesser – hast du schon einmal einen Vergleich zwischen einer Cutterklinge und einem Mikrotom-Einwegmesser gemacht? Besitzt du einen 3D-Drucker, und würdest du eventuell noch so ein Teil gegen Bezahlung für mich drucken?
Viele Grüße
Robert
Hallo Robert,
die Cutterklingen sind welche aus Kohlenstoffstahl von NT-Blade (härter und schärfer als normale), die sind bei moderat verholztem Frischmaterial für mein Empfinden genausogut wie die Einwegklingen, bei Parafin und stark verholztem Material habe ich damit noch keine Erfahrungen.
Ja ich habe einen 3d Drucker und könnte dir einen Halter gegen Versand + Herstellungskosten drucken, aber frühestens am Wochenende.
Viele Grüße
Kay
Hallo Robert,
zwei C - Messer habe ich gefunden. 16cm lang, Rücken 8mm stark.
Die Messer sehen aus, als wären sie noch nie benutzt worden, vermutlich ist das so.
Für EURO 25.- plus Porto können sie Dein werden.
Herzliche Grüße
Herbert
Hallo Herbert,
vielen Dank, dann kann ich bald mit der Schnibbelei anfangen.
Ich schreibe dir eine PN, dort können wir unsere Daten austauschen.
Herzliche Grüße
Robert
Hallo Kay,
Danke für dein Angebot mir deinen gezeigten Klingenhalter zu drucken.
Wenn möglich, bitte bei meinem Klingenhalter, zusätzlich zu den zwei Befestigungsschlitzen, mittig eine D-8mm Bohrung drucken.
Könntest du mir noch eine Bezugsquelle für die NT-Blade Klingen mitteilen?
Beste Grüße
Robert
Hallo Robert,
ja das müsste ich anpassen können.
Die NT Klingen kaufe ich immer mal wieder wenn ich etwas aus Japan bestelle, auf dem deutschen Markt sind die sehr teuer, die Olfa Excel Black LBB 50 oder Olfa LFB Speed Blade in der 18mm Variante sind gleichwertig und z.B. auf Amazon einfach zu bekommen.
Viele Grüße
Kay
Hallo Kay,
danke für deine Bereitschaft, mir den Klingenhalter mit der zusätzlichen Bohrung zu drucken.
Die Klingen habe ich eben bestellt.
Damit der Schlitten ohne größeren Widerstand über die Bahnen gleiten kann, habe ich das Interflon Teflon Trockenschmierspray Fin Super bestellt. Das Teflon-Öl wurde in einem Thread vom März 2017 hier im Forum genau für diese Anwendung sehr empfohlen:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=28277.
Ich hoffe, daran hat sich bis heute nichts geändert.
Viele Grüße
Robert
Konzept: genial
Ausführung: lottrig (ist ein Hellenismus, aber wohl trotzdem verständlich)
Kurze Empfehlung: Hände weg vom Haga Allmikro-Mikrotom.
Siehe Beitrag von soeben. Meinte natürlich Helvetismus, aber mein Schreibprogramm meint alles besser zu wissen
Haga Allmikro-Mikrotom
Konzept: genial
Ausführung: lottrig (ist ein Helvetismus, aber wohl trotzdem verständlich)
Kurze Empfehlung: Hände weg vom Haga Allmikro-Mikrotom.
Hallo Robert,
wir hatten im Frühjahr einen Außendienstmitarbeiter von Interflon beim Mikroabend in der Uni Wuppertal zu Gast. Das Interflon Fin Super ist seitdem für mich auch erste Wahl, allerdings nicht als Spray sondern aus einem Spritzfläschchen. Damit lässt es sich viel genauer dosieren und auf die richtigen Stellen aufbringen.
Es gibt auch das Interflon Food Lube für den Einsatz im Lebensmittelbereich. Die Eigenschaften sollen gleich sein, ich hab´s noch nicht bestellt, wüsste aber nicht, warum ich der Aussage des Mitarbeiters keinen Glauben schenken sollte. Ist wahrscheinlich besser, da man ja doch mit der Nase immer recht nah am Mikrotom ist und die Teflon Kügelchen in dem Schmiermittel durchaus lungengängig sein könnten.
P.S.: Glückwunsch zu dem schönen und seltenen Miehe-Mikrotom!
Hallo Hugo,
ich bin der Empfehlung zum Interflon Fin Super gefolgt, habe es allerdings als Spray gekauft. Die Gleiteigenschaften sind mit dem Spray leider nicht zufriedenstellend, daher habe ich es mit Waschbenzin wieder entfernt und benutze nun das einfache Ballistol Universalöl. Mit dem Ballistol gleitet der Messerblockträger sehr gut über die Laufbahnen. Ein kleiner Nachteil ist jedoch, dass ich nachölen muss, wenn das Mikrotom drei Tage lang nicht bewegt wurde.
Obwohl die mechanischen Teile des Mikrotoms präzise laufen und spielfrei ineinandergreifen, sind meine Schnitte mit dem Miehe-Mikrotom noch nicht so, wie ich es erwarte.
Ich bekomme in den nächsten Tagen noch einen Klingenhalter, der im 3D-Drucker gefertigt wurde und mit dem ich Einmalklingen verwenden kann. Mal sehen, wie meine Schnitte damit gelingen.
Was ich jedoch festgestellt habe, ist, dass das Schneiden und Weiterverarbeiten der Schnitte ein längerer Lernprozess ist. Beiträge wie dieser hier
(https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=49468.msg362113;topicseen#new)
vom Großmeister Hans-Jürgen Koch, die ich immer mit Begeisterung lese, zeigen, dass es möglich ist, ordentliche Schnitte hinzubekommen.
Also dranbleiben..
Viele Grüße
Robert
Liebe Foristen,
ich habe bei meinen Schlittenmikrotom(en) sehr schlechte Erfahrung gemacht mit Interflon Fin Super.
Kurz nach dem Auftragen zeigt es nutzbare Gleiteigenschaften, aber lässt man das Zeug auf den Gleitbahnen, dann ist der Schlitten schon nach zwei Tagen festgebacken.
Ich bin zur Zeit auf der Suche nach was besseren.
Gute Erfahrung habe ich mit HPO391 von OSIM gemacht - gibt es aber nicht mehr.
LG
Leo
Liebe Foristen,
Wat den eenen sin Uhl, is den annern sin Nachtigall.
die Gleitbahn meines Leitz Grundschlitten-Mikrotoms habe ich auf Empfehlung aus dem Mikroskosmos
mit "Interflon fin super Teflon" aus der Spray-Dose behandelt.
Das Mikrotom wurde bestimmt die letzten zwei Jahre nicht mehr bewegt, nun bot ich es Robert zum Kauf an
und prüfte es natürlich vorher. Zu meinem Erstaunen bewegte sich der Schlitten ohne besonderen Druck sofort butterweich.
Herzliche Grüße
Herbert
Nun ja, es gibt unterschiedliche Erfahrungen mit dem Interflon Fin Super Teflon Spray aus der Sprühdose.
Meine Erfahrungen mit dem Spray vor einigen Tagen waren nicht so gut. Ich kann aber nicht ausschließen, dass ich die Dosierung mit der Spraydüse falsch vorgenommen habe, möglicherweise habe ich zu wenig aufgetragen.
Nach Herberts Erfahrungsbericht heute Mittag und weil das Öl ziemlich teuer war (ich habe für 100 ml 18 € bezahlt), wollte ich dem Öl noch einmal eine Chance geben. Ich habe es diesmal zuerst in einen kleinen Behälter gesprüht und dann mit einem Pinsel sorgfältig auf die Laufbahnen aufgetragen.
Danach lief der Messerträger sehr schön und butterweich über die Gleitbahnen. Jetzt, Stunden später, hat sich die Gleiteigenschaft jedoch deutlich verändert, und der Messerträger lässt sich nur noch widerwillig verschieben.
Vielleicht haben wir hier unterschiedliche Materialien, die zusammenwirken? Mein Messerträger hat zwischen der Laufbahn und dem Träger Plättchen eingelegt, die aussehen, als wäre sie aus Messing. Ist das immer so? Hier ist ein Foto dazu.
Herzliche Grüße
Robert
Halter.jpg
Hallo,
ich benutze meistens Liquid Moly LM47 Langzeitfett, das ist sehr billig und funktioniert bis jetzt super, der einzige Nachteil den ich bis jetzt hatte, war die dunkle Farbe durch das enthaltene Molybdänsulfid, da bekommt man bei unvorsichtigem Handling schnell überall dunkle flecken die schwieriger wieder weg gehen.
Viele Grüße
Kay
Statt des teuren Ballistols würde ich das billige Universal-Maschinenöl ("Centralin" et al) aus einem SUPERMARKT ausprobieren (2-3 €).
Das ist ein nachgereinigtes dünnflüssiges Öl aus der Spindelöl-Klasse (für Spinnmaschinen). Spindelöle werden in riesigen Mengen hergestellt und sind deshalb preiswert. Früher waren die gelblich, heute sind sie wasserklar, also nachgereinigt. Davon ist die Supermarktware wohl eine kleine Abfüllung.
Ähnlich gelagerte preiswerte Bezugsquellen gibt es bei weißer Vaseline: Statt teuer in der Apotheke bekommt man sie bei ebay als Tattoostudio-Verbrauchsmaterial für etwa 15€/kg.
Gruß - Werner
Hallo,
ich mache für mich da keine Raketen-Wissenschaft draus. Genutzt am Schlittenmikrotom habe ich Fahrradöl, Nähmaschinenöl, Öl vom Bart-Rasierapparat und ein Noname Silikonöl - alles funktioniert prima.
Wenn der Schlitten nicht mehr richtig läuft, wird eben frisch geölt - fertig. :)
Gruß
Peter
Zitat von: Herbert Dietrich in August 24, 2024, 11:57:56 VORMITTAGLiebe Foristen,
Wat den eenen sin Uhl, is den annern sin Nachtigall.
die Gleitbahn meines Leitz Grundschlitten-Mikrotoms habe ich auf Empfehlung aus dem Mikroskosmos
mit "Interflon fin super Teflon" aus der Spray-Dose behandelt.
Das Mikrotom wurde bestimmt die letzten zwei Jahre nicht mehr bewegt, nun bot ich es Robert zum Kauf an
und prüfte es natürlich vorher. Zu meinem Erstaunen bewegte sich der Schlitten ohne besonderen Druck sofort butterweich.
Herzliche Grüße
Herbert
Hallo Dietrich,
ich verwende Interflon aus dem Fläschchen. Vielleicht macht dies einen Unterschied?
LG
Leo
Hallo Dietrich, hallo Robert,
Zitat von: Herbert Dietrich in August 24, 2024, 11:57:56 VORMITTAGLiebe Foristen,
Wat den eenen sin Uhl, is den annern sin Nachtigall.
die Gleitbahn meines Leitz Grundschlitten-Mikrotoms habe ich auf Empfehlung aus dem Mikroskosmos
mit "Interflon fin super Teflon" aus der Spray-Dose behandelt.
Das Mikrotom wurde bestimmt die letzten zwei Jahre nicht mehr bewegt, nun bot ich es Robert zum Kauf an
und prüfte es natürlich vorher. Zu meinem Erstaunen bewegte sich der Schlitten ohne besonderen Druck sofort butterweich.
Herzliche Grüße
Herbert
ich verwende Interflon aus dem Fläschchen. Vielleicht macht dies einen Unterschied?
Zitat von: Robert G. in August 24, 2024, 17:16:18 NACHMITTAGSDanach lief der Messerträger sehr schön und butterweich über die Gleitbahnen. Jetzt, Stunden später, hat sich die Gleiteigenschaft jedoch deutlich verändert, und der Messerträger lässt sich nur noch widerwillig verschieben.
Genau dieses Problem habe ich auch.
LG
Leo
Guten Tag liebe Freunde des Öls
Bei Gleitbahnen kommt es auf die Haftfähigkeit des Öles an, wenn die Haftfähigkeit passt kann ich tagelang ohne Veränderung der Gleitfähigkeit schneiden. Das haben wir auf den 3 Jung HN-40 auf unseren Sommertreffen unter Beweis gestellt.
Zum Einsatz gekommen ist ein Uhrenöl - leider gibt es die Firma Koch in Wien nicht mehr, die haben die unterschiedlichsten Öle produziert.
Liebe Grüße
Gerhard
Hallo an alle Schmierstoffsuchenden,
auch ich habe dieses Wunder- Interflon wieder in den Keller verbannt.
Es kann ja sein, dass es bei manchen funktioniert, bei mir aber nicht. Bei mir gleitet der Schlitten ein paarmal super hin und her, dann läuft er deutlich zäher und schließlich saugt er sich richtig fest.
Ich denke, dass die Gleitbahnen meines HN40 durch langjährigen intensiven Gebrauch schon so glattpoliert sind, dass der anfänglich vorhandene Gleitfilm so weit verdrängt wird, dass eine ausreichende Schmierung nicht mehr vorhanden ist.
Ich denke, dass an einem neuen Mikrotom durch entsprechende Oberflächenbearbeitung (ähnlich dem Schaben?) der Paarungen Öltaschen entstehen und das Gleitöl nicht völlig verdrängt werden kann.
Ich verwende jetzt ein leichtes Öl, das ich sehr dünn auftrage und nach einigen 10 Schnitten vollkommen entferne und neu auftrage.
Vielleicht hilft ja ein fachmännisches Abrichten der Bahnen, wobei durch das Schleifmittel eine Oberfläche entsteht, in der sich das Öl halten kann. Da traue ich mich aber nicht dran, ich fürchte, ich könnte das M. völlig verhunzen...
Gruß
Peter G.
Zitat von: Robert G. in August 21, 2024, 13:46:22 NACHMITTAGSHallo Hugo,
ich bin der Empfehlung zum Interflon Fin Super gefolgt, habe es allerdings als Spray gekauft. Die Gleiteigenschaften sind mit dem Spray leider nicht zufriedenstellend, daher habe ich es mit Waschbenzin wieder entfernt und benutze nun das einfache Ballistol Universalöl. Mit dem Ballistol gleitet der Messerblockträger sehr gut über die Laufbahnen. Ein kleiner Nachteil ist jedoch, dass ich nachölen muss, wenn das Mikrotom drei Tage lang nicht bewegt wurde.
Obwohl die mechanischen Teile des Mikrotoms präzise laufen und spielfrei ineinandergreifen, sind meine Schnitte mit dem Miehe-Mikrotom noch nicht so, wie ich es erwarte.
Ich bekomme in den nächsten Tagen noch einen Klingenhalter, der im 3D-Drucker gefertigt wurde und mit dem ich Einmalklingen verwenden kann. Mal sehen, wie meine Schnitte damit gelingen.
Was ich jedoch festgestellt habe, ist, dass das Schneiden und Weiterverarbeiten der Schnitte ein längerer Lernprozess ist. Beiträge wie dieser hier
(https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=49468.msg362113;topicseen#new)
vom Großmeister Hans-Jürgen Koch, die ich immer mit Begeisterung lese, zeigen, dass es möglich ist, ordentliche Schnitte hinzubekommen.
Also dranbleiben..
Viele Grüße
Robert
Hallo Robert,
ein schönes kleines Schlittenmikrotom hast Du da erwischt! Einfache Pflanzenschnitte in Karotte kann man ja auf unterschiedlichste Wege machen, da hat jeder so eine Lieblingsmethoden.
Als Öl für die Gleitbahnen würde ich zuerst etwas unkompliziertes ohne Lösungsmittel und Feststoffe vorschlagen, ein einfaches Öl geeigneter Viskosität. An meinem Grundschlittenmitkrotom bin ich mit Hydrauliköl HLP68 zufrieden. Das wäre nicht unähnlich einem Motoröl für Rasenmäher, etwas dickflüssiger als z.B. Nähmaschinenöl. Was bei Dir und für Dich funktioniert musst Du einfach ausprobieren. Zu zähflüssiges Schmiermittel würde den Schlitten im Schnitt etwas anheben, mal mehr mal weniger. Das merkt man nicht eindeutig bei einem dicken Schnitt von frischem Material, würde es aber bei einem dünnen Schnitt an in Paraffin eingebetteten Material merken.
Zum Schneiden dann den passenden Anstellwinkel des Messers finden, passende (kräftige) Schrägstellung, Schneide anfeuchten, auf festen Halt des Objekts achten. Wichtig ist: Ein Schnitt ist das Ergebnis von zwei Schneidevorgängen, dem davor und dem der das Scheibchen hervorbringt. Die sollten also beide gut und gleichmäßig erfolgt sein.
Wenn es nicht klappt ruhig mal in Frage stellen, ob das Messer wirklich noch scharf ist. Ein ganz brauchbares Testobjekt ist ein Papiertaschentuch.
Für das Handmikrotom war das Rasiermesser nicht geeignet, die funktionieren nur mit Klingenhalter gut sofern sie überhaupt in Odnung sind. Man kann mit dem Rasiermesser aber schön Freihandschnitte machen, für manche Objekte ist das ein einfacher Weg zum brauchbaren Ergebnis.
Viele Grüße,
Bob