Umfrage
Frage:
Kenn jemand so ein Mikroskop?
Antwort 1: Würde mich um Rückmeldungen freuen
Stimmen: 0
Antwort 2: Danke vorab
Stimmen: 0
Kann mir jemand sagen was das für ein Mikroskop ist.
Und was für eine Lampe ist dort verbaut?
Kann so eins sehr günstig bekommen
Lohnt es sich?
Bin neu hier
Viele Grüße Konrad Heinz
Kann mir jemand sagen was das für ein Mikroskop ist.
Und was für eine Lampe ist dort verbaut?
Kann so eins sehr günstig bekommen
Lohnt es sich?
Bin neu hier
Viele Grüße Konrad Heinz
Das ist ein Projektionsmikroskop von Hertel&Reuss, Kassel. Daher die starke Lampe mit Vorschaltgerät.
Diese Geräte wurden vor allem in Schulen benutzt. Im Zeitalter der Beamer werden sie natürlich ausgemustert. Ob es da überhaupt nennenswert Abnehmer gibt, weiß ich nicht.
Martin
Hallo Konrad,
das ist, wie Martin schon sagte, eine Projektionsmikroskop. Da kann man nicht einfach so hinein schauen. Selbst, wenn man eine schwächere Lampe verbauen würde und das Prisma durch ein normales Okular ersetzt, kann man da nur senkrecht von oben hinein sehen. Das ist extrem unbequem. Eher kein Mikroskop, um damit als Hobbyist viel Freude zu haben.
LG Gerd
Danke,für Eure schnellen und ausführlichen Rückmeldungen.
Ich dachte nur,es wäre etwas besonderes für eine Sammlung
Hat ein Kunde von mir,neuwertig für 40,-€ angeboten.
Hallo Konrad,
bei dem Preis würde es sich eventuell lohnen das Teil für die Objektive, den Kondensor und den Tisch zu nehmen, falls diese mit anderen Modellen kompatibel sind.
Ob das der Fall ist, kann ich aber wegen fehlender Erfahrung mit H&R nicht sagen.
Viele Grüße
Kay
Das Lampenhaus mit Steuergerät enthält wegen Letzterem einen Xenonbrenner. Das ist zusammen schon ein mehrfaches von 40 € wert.
Einen Xenonbrenner?
Ist da nicht eine eine Quecksilberdrucklampe verbaut?
Zitat von: Konrad 62 in Oktober 24, 2024, 15:05:04 NACHMITTAGSEinen Xenonbrenner?
Ist da nicht eine eine Quecksilberdrucklampe verbaut?
In den Leuchtmitteln ist Xenon und Quecksilber. :)
Also nicht so ungefährlich
Danke für den Hinweis
Gabs auch mit Halogen (HAPRO):
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=29893.0
Hallo Konrad,
die Gefährlichkeit der Quecksilber-Birnen kommt eher von den hohen Drücken die häufig auf diesen lasten, die bei Falschbehandlung für unangenehme bis gefährliche Verletzungen sorgen können und den Netzteilen die bei unsachgemäßem Gebrauch auch schwere Schäden anrichten können.
Die enthaltene Quecksilbermenge ist normalerweise so gering, das man dadurch keine Probleme zu erwarten hat.
Trotzdem sollte man wenn eine Birne Kaputtgeht besser lüften und die Dämpfe nicht unnötig einatmen.
Viele Grüße
Kay
Hallo Konrad,
Hochdruck-Quecksilberlampen sind gefährlich und sollten mit Vorsicht gehandhabt werden. Wenn sie explodieren, verschmutzen sie die Umwelt mit giftigen Dämpfen, die dann kondensieren. Es ist ein eigenes Netzteil erforderlich, das den aufgenommenen Strom und die Einschaltzeit anzeigt. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit oder wenn der Strom einen bestimmten Wert überschreitet, muss die Lampe ausgetauscht werden, da bei erneuter Verwendung die Lampe explodieren könnte. Dann gibt es Vorsichtsmaßnahmen, an die ich mich jetzt nicht mehr so ��gut erinnere, wie zum Beispiel die Zeitspanne zwischen einem Einschalten und dem nächsten, d. h. die Lampe muss abkühlen. Persönlich habe ich diese Beleuchtungsgeräte aufgegeben und stattdessen die sichereren verwendet, die heute erhältlich sind.
Beste grüße.
Enzo
Saluti Enzo,
ich verwende die russischen Geräte. Da ich aber Fluoreszenz nur selten benutze, haben die Brenner bis jetzt eine Laufzeit von maximal 10-20 Stunden hinter sich. Die Russenhaben ihre Brenner in explosionsgeschützten Gehäusen untergebracht, die beim starten und hochfahren komplett geschlossen sind. Wenn da was platzt, muss man hinterher nur die Krümel aus dem Gehäuse schütteln :-)
Das Quecksilber ist natürlich eine andere Sache, da hast Du recht.
cordiali saluti
Wolfgang
Also Prinzipiell bin ich am Mikroskp und dessen Optiken, nicht aber am Xenon-Brenner und Vorschaltgerät interessiert.
Grüße
Peter
Danke für eure lieben Rückmeldungen
Viele Grüße Konrad
Hallo Konrad, hallo Enzo,
ZitatAlso Prinzipiell bin ich am Mikroskp und dessen Optiken, nicht aber am Xenon-Brenner und Vorschaltgerät interessiert. Grüße Peter
Also ich bin prinzipiell am Xenon-Brenner und Vorschaltgerät, nicht am Mikroskop und dessen Optiken interessiert .-). Scheint mir eine perfekte Kombination zu Peter zu sein!
ZitatPersönlich habe ich diese Beleuchtungsgeräte aufgegeben und stattdessen die sichereren verwendet, die heute erhältlich sind. Beste grüße. Enzo
Ich möchte gerne eine HBO (200 Watt) ersetzen. Was wäre denn dein Vorschlag?
Viele Grüße,
Michael
Hallo Michael,
ZitatIch möchte gerne eine HBO (200 Watt) ersetzen. Was wäre denn dein Vorschlag?
frag doch mal Stephan Hiller, der hat da garantiert was am Start.
Grüße
Wolfgang
Zitat von: MiR in Oktober 25, 2024, 10:48:25 VORMITTAGIch möchte gerne eine HBO (200 Watt) ersetzen. Was wäre denn dein Vorschlag?
Viele Grüße,
Michael
Ich habe ein Panphot auf HQI-TS 150W umgebaut.
Die Lampen und Vorschaltgeräte sind günstig und einfach zu verbauen.
Wenn du das volle Spektrum einer klassischen Entladungslampe brauchst, ist die HQI natürlich suboptimal.
Aber hell ohne Ende!
Hallo Michael,
für Fluoreszenz habe ich den Quecksilberbrenner durch einzelne 3W LEDs für die entsprechenden Wellenlängen ersetzt, die sind meistens viel stärker als die entsprechende Wellenlänge vom Brenner.
Durch ein magnetisches Wechselsystem geht der LED Wechsel auch schnell.
Wenn ich weniger Licht benötige hab ich auch noch eine Halogenbeleuchtung und eine Vollspektrum-LED, da muss man nicht wechseln, hat aber dafür auch weniger Power zur Verfügung.
Viele Grüße
Kay
Hallo Michael,
Eine 200-W-HBO-Lampe hat einen Nennlichtstrom von 10000 lm, was mit UV-LEDs gleicher Größe nur schwer zu erreichen ist. Aber auch in modernen Fluoreszenzmikroskopen kommen UV-LEDs zum Einsatz. Die Leistung liegt bei etwa 40W, wenn ich mich richtig erinnere, weiß ich nicht, ob der Lichtstrom vergleichbar ist, aber für den Zweck muss er ausreichen. Persönlich habe ich die Idee nicht weiterverfolgt, da ich Fluoreszenzmikroskopie nur im Durchlicht betreiben kann.
Es scheint mir jedoch, dass Kay Ihre Frage beantwortet hat.
Beste grüße.
Enzo
Hallo Enzo,
bei der HBO-Lampe geht viel der Energie in Abwärme und Licht mit Wellenlängen die man nicht benötigt besonders bei Fluoreszenz. Bei den LEDs muss man häufig schon eher aufpassen das man empfindlichere Fluoreszenzfarbstoffe und Organismen nicht gleich zerstört, da viel mehr Energie direkt in das benötigte Licht umgewandelt wird.
Der Hauptgrung für den wechsel zu LED war für mich aber die Kostenersparnis, eine HBO-Birne kostet schnell einige 100€, muss gepflegt werden(Aufwärmen, Temperatur halten und danach wieder abkühlen) und verzeiht wenige nutzungsfehler. Die LEDs sind billig(wenige Euro), müssen nicht eingefahren werden und sind nahezu unkaputtbar.
Auserdem benötigt man für LEDs keine 4-10 Kg Netzteile/Steuergeräte.
Viele Grüße
Kay
Hallo Wolfgang, Thomas, Kay und Enzo,
vielen Dank für eure Informationen und Ideen. In der Tat versuche ich verschiedene Geräte lichttechnisch abzudecken.
In erster Linie suche ich für das Pictoval 1 (Demonstrations-Mikroskop der CZJ - Microval 1 -Serie), Gerät damit zufällig zu Thema passend, eine Lichtquelle. Normalerweise müssen die Geräte (bei mir) etwas mehr als nur dem reinen technischen Erkenntnisgewinn (hinsichtlich des Gerätes) dienen. In Zeiten von Beamern, elektronischer Kameras usw. fällt dieses Gerät dann doch eher in das Segment ,,Spielzeug". Da sind leider nur preiswerte Lösungen erlaubt...
ZitatIch habe ein Panphot auf HQI-TS 150W umgebaut. ... Aber hell ohne Ende
Die Idee von Thomas ein Leuchtmittel adäquat einer ,,HQI-TS 150W" einzusetzen scheint mir da die perfekte Lösung zu sein. Die benötigten Komponenten sind ja spielerisch leicht und zahlreich im Internet zu finden. So schön die Vielzahl an Varianten zu dem Leuchtmitteltyp auch ist, so gibt es das Problem der Vergleichbarkeit...Hinsichtlich der Halterungen scheint es zwei Modelle zu geben, entweder mit Bügelfassung (z.B. RX7s, https://www.leuchtenbau24.de/de/fassungen-u.-halter/rx7s-pg12-1-fassungen/rx7s-fassung-typ-100928-f.-150w-hqi-ts-hci-ts-lampen) oder bügellose Fassungen.
Thomas, ich vermute mal du hast eine Bügelfassung? Hast du vielleicht Lust deine technische Umsetzung mal anhand von Fotos zeigen? Es interessiert mich, um möglichst Fallstricke schon im Vorfeld zu umgehen...
Zitatfür Fluoreszenz habe ich den Quecksilberbrenner durch einzelne 3W LEDs für die entsprechenden Wellenlängen ersetzt, die sind meistens viel stärker als die entsprechende Wellenlänge vom Brenner.
Durch ein magnetisches Wechselsystem geht der LED Wechsel auch schnell.
Das ist für mich noch Zukunftsmusik, LED-technisch bin ich hier erst bei nichtfarbigen LED's (mit verschiedener Farbtemperatur) für die ,,normale" Betrachtung. Sehr interessant finde ich Kay's Bemerkung, dass er ein magnetisches Wechselsystem für den LED-Wechsel einsetzt. Falls es kein kommerzielles System ist, würde ich mich freuen wenn du das System zeigen könntest ...
Viele Grüße,
Michael
@Michael
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=45827.msg338571#msg338571
Da ist ein Bild.
Die Sockel kann man einzeln kaufen, bei Ebay zum Beispiel.
@Thomas,
danke, tolle Konstruktion! Ich sehe mein "neues" CZJ-Lampenhaus schon vor mir...
Hallo Michael,
das Magnetsystem ist kein komerzielles, ich nutze meistens die Fokusieroptik aus der originalen Beleuchtung und 3d-drucke mir einen Adapter mit eingelassenen Magneten für meine LED Lampen, die ich so an allen Mikroskopen nutzen kann.
Bis jetzt hab ich das System hauptsächlich für die Olympus/ Zeiss Fluoreszenz und Zeiss auflicht Beleuchtung genutzt, ich versuche mal die Tage auch Bilder zu zeigen.
Viele Grüße
Kay