Hallo zusammen,
ein perfektes Objekt für den Jamin Lebedeff ist Pediastrum.
Daher hier kurz ein paar Bilder und ein Polyarthra Rädertierchen.
Wie bekannt, ist der Jamin Lebedeff kein Auflösungswunder, die Apertur der Objektive ist recht gering, zudem muss die Aperturblende recht weit geschlossen werde.
lg
anne
40-6.jpg
40-6a.jpg
40-6b.jpg
40-6c.jpg
40-6e.jpg
Um es mal etwas salopp zu sagen: Krass gute Bilder!
Hallo zusammen,
ich ergänze mal noch um 2 Bilder von Cilliaten.
lg
anne
40-8.jpg
40-8e.jpg
Hallo Anne,
das sind schöne Bilder von Dir, die der Jamin- Lebedeff ja ganz zuverlässig und unspektakulär liefert -im Gegensatz zu seinem großen Bruder, dem JENAVAL interphako, wo man schon recht viel justieren muss, bevor man solche Bilder hinbekommt.
Immer um die Weihnachtszeit öffne ich meinen Holzkasten und der Jamin- Lebedeff muss dann zeigen, was er kann. Da schaut auch meine Frau mal durchs Mikroskop. Natürlich nehme ich nur das POL Int II 40x. Die anderen beiden Objektive haben alle Gebrauchsnachteile.
LG
Michael
PS: Ich mag die Farben parallel eingestellter Polare am liebsten beim Jamin- Lebedeff.
Lieber Michael,
so ist es auch bei mir, kurz vor Weihnachten packe ich die Holzkiste aus, und ja, das 40er ist das einzige Objektiv welches ich in die Hand nehme, genau wie Du.
Aber nun schließe bitte meine Bildungslücke, was sind "die Farben parallel eingestellter Polare".
Herzliche Grüsse
anne
Hallo Anne,
da hatte ich auch eine Bildungslücke: Michael meint, dass man Analysator und Polarisator nicht in Kreuzstellung, sondern in Parallelstellung verwendet. Das gibt tatsächlich jeweils andere Farbkombinationen, hab's eben ausprobiert.
Hallo werte Freunde der sensitiven Farben,
Vorneweg: wunderbare Aufnahmen anne!
Bekannt ist ja dass es das empfindliche Rot mit Hilfe einer Vollwellenplatte (𝞴) gibt, weniger bekannt dass es auch andere empfindliche Farben gibt, zB das der Halbwellenplatte (𝞴/2) bei allerdings parallelen Polarisatoren. Diese 𝞴/2-Platte ist ja beim Jamin-Lebedeff verbaut. Diese empfindliche Farbe ist sogar noch empfindlicher, als jene der bekannteren 𝞴-Platte (Peak I vs II):
Kubota a.jpg
Kubota et al 1951 On the Sensitive Color of Chromatic Polarization (https://www.researchgate.net/publication/243751716_On_the_Sensitive_Color_of_Chromatic_Polarization)
war aber auch schon länger bekannt
Kubota b.jpg
Beste Grüße Stefan
Hallo Anne,
hier noch einmal zwei Bilder des gleichen hypotrichen Ciliaten aus dem Reich des Jamin- Lebedeffs. Beide Bilder wurden am PHOMI III mit dem Achromat POL Int II 40/0,65 geblitzt und wurden nicht digital nachbearbeitet. Aperturblende des Kondensors POL Int II zu 2/3 geöffnet.
Die Wirkungsweise des Jamin- Lebedeffs haben wunderbar Prof. Horst Piller und Dr. Josef Gahm von CZO in der Original- Broschüre des Jamin- Lebedeffs ("Einrichtung für Durchlicht- Interferenzmikroskopie") dargelegt. Da sind die recht komplexen Veränderungen der durch dieses Polarisations- Interferometer hindurchtretenden Wellenzüge graphisch sehr anschaulich und farbig dargestellt.
Rot I. Ordnung/ Empfindliche Farbe (Purpur) bei gekreuzten Polaren:
(https://www2.pic-upload.de/img/37443601/IMGP110_1.jpg)
Hintergrund Braun bei parallelen Polaren und veränderter Kippung der Platte im Kondensor:
(https://www2.pic-upload.de/img/37443603/Euplotes_JL_40x_2.jpg)
Für meinen einwöchigen POL- Kurs habe ich auch mal diese Folien erstellt:
(https://www2.pic-upload.de/img/37443605/Parallel_Polars.jpg)
Neben der konventionellen Farbtafel nach Michel- Levy für die Gangunterschieds- abhängigen Polarisationsfarben bei gekreuzten Polaren, gibt es solche auch für die Polarisationsfarben bei parallelen Polaren. Das benutzen Mineralogen, die z.B. mit Gesteinsdünnschliffen von Meteoritengesteinen forschen. Das ist alles schon lange im Gebrauch (vor allem am British Museum of Natural History, London), wenn auch etwas unbekannt:
(https://www2.pic-upload.de/img/37443606/Parallel_Polars_2.jpg)
Vor Jahren habe ich mal meinen sehr geschätzten, ehemaligen Kollegen, Andy Barlow in England, der so etwas ganz schnell programmieren kann, dazu überredet eine App zu den Polarisationsfarben zu entwickeln, die heißt "Birefringence". Da sieht man auch Vieles davon. Ich wollte da noch andere Sachverhalte (zu den Messverfahren) drin haben. Wir sind dann irgendwie dabei abgestorben ...
Ich wollte nicht abschweifen hier.
LG
Michael
Lieber Michael,
nur für mich fürs Verständnis,
die Reihe verschiebt sich bei parallelen Polaren und die Intensität wird dadurch anders wahrgenommen, bzw. in der Praxis kommen einem die Farben bei parallelen Polaren auch kräftiger vor? Da sich die Reihe in Abhängigkeit der Wellenlänge verschiebt?
lg
anne
Lieber Michael,
ZitatNeben der konventionellen Farbtafel nach Michel- Levy für die Gangunterschieds- abhängigen Polarisationsfarben bei gekreuzten Polaren, gibt es solche auch für die Polarisationsfarben bei parallelen Polaren. Das benutzen Mineralogen, die z.B. mit Gesteinsdünnschliffen von Meteoritengesteinen forschen.
das ist interessant. Welche Zielsetzung haben diese Forscher und warum sind dafür die Farben bei parallelen Polarisatoren dafür besonders geeignet? Meteoritische Gesteine sind ja den irdischen durchaus gleich oder zumindest sehr ähnlich.
Herzliche Grüße,
Olaf
Liebe Anne,
in einem Polarisationsmikroskop in dem mit Polarisator und Analysator gearbeitet wird (das Jamin- Lebedeff- Instrument gehört da auch dazu) ist die beobachtete Polarisationsfarbe immer der Spektralanteil, welchen der Analysator passieren lässt. Daher sieht man bei gekreuzten und parallelen Polaren besonders in der Farbabfolge der Farben erster Ordnung andere Polarisationsfarben. Das ist dann aber keine Farbverschiebung. Es treten dann andere Farben in abweichender Farbabfolge auf.
Das ist ein bisschen so wie in der Fluoreszenzmikroskopie, wo das beobachtete Signal der Durchlässigkeit des Emissionsfilters (Sperrfilter) entspricht. In der Probe können da komplett andere Spektralzusammensetzungen vorliegen. Langpass- und Bandpass- Filtersätze liefern u.U. komplett andere Endbilder (z.B. CZ Filtersatz 02 gegenüber 49 bei UV- Anregung).
Im Probenraum des Polarisationsmikroskops in dem mit zwei Polaren gearbeitet wird, liegen aber noch alle Spektralanteile des beleuchtenden Lichtes vor, was man einfach sehen kann, wenn man den Analysator ausschaltet. Dann ist das Bild Hellfeld- ÄHNLICH. Der einzige Grund, warum meist mit Polarisator und Analysator in 90° Grad- Stellung ("xPOL" oder "gekreuzte Polare") zueinander gearbeitet wird, ist, dass sich die dann auftretende maximale Dunkelheit des Bildhintergrundes visuell sehr sicher einstellen lässt, nicht so bei den parallel gestellten Polaren.
Ich könnte ja bei der nächsten Kornrade die Entstehung der Polarisationsfarben erklären und auch die Funktionsweise und den Zweck von Lambda- Platte etc. (Bestimmung von "Sign of Elongation" und "Optical Character").
Ich habe dazu auch selbst Draht- und Plexiglasmodelle gebaut. Falls sich da jemand dafür interessieren würde.
LG
Michael
Zitat von: olaf.med in November 29, 2024, 14:54:14 NACHMITTAGSLieber Michael,
ZitatNeben der konventionellen Farbtafel nach Michel- Levy für die Gangunterschieds- abhängigen Polarisationsfarben bei gekreuzten Polaren, gibt es solche auch für die Polarisationsfarben bei parallelen Polaren. Das benutzen Mineralogen, die z.B. mit Gesteinsdünnschliffen von Meteoritengesteinen forschen.
das ist interessant. Welche Zielsetzung haben diese Forscher und warum sind dafür die Farben bei parallelen Polarisatoren dafür besonders geeignet? Meteoritische Gesteine sind ja den irdischen durchaus gleich oder zumindest sehr ähnlich.
Herzliche Grüße,
Olaf
Lieber Olaf,
der Vergleich der entstehenden Polarisationsfarben gekreuzter und paralleler Polare bei gleichem Gangunterschied ermöglicht eine genauere Ermittlung des Gangunterschiedes mittels Auswerte- Algorithmen (so eine Software wurde mehrfach entwickelt und ist im Bristish Museum of Natural History in Gebrauch).
Warum Meteroitengestein? Da bin ich als Protistenkundler überfragt. Aber Kunden von uns, die auf diesem Gebiet forsch(t)en arbeit(et)en damit.
Damit geht diese Frage durch mich unbeantwortbar an den sehr geschätzten Mineralogen zurück :)
LG
Michael
PS: Die Aufnahmen habe ich am Quarzkeil mit dem STEMI 508 gemacht.
Lieber Michael,
die Bilder sind toll! Auch wenn Sie keinen direkten wissenschaftlichen Wert im Sinne einer Bestimmungshilfe etc. haben, sind sie ästhetisch mit die schönsten Bilder, die ich im JL-Kontrast gesehen habe.
Langsam bekomme ich Lust, den JL mal wieder zu reaktivieren.
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Michael,
danke für die ausführliche Antwort.
Du schreibst: Es treten dann andere Farben in abweichender Farbabfolge auf.
Sind es wirklich andere Farben? Ist es nicht so, dass nur die Farbabfolge sich verschiebt?
lg
anne
P.S. hier zwei neue Bilder, mit parallelen Polaren.
40-9.jpg
40-10.jpg
Hallo,
wenn man beim Interferenzkontrast nach Jamin- Lebedeff mit parallelen Polaren arbeitet, kann man die kondensorseitige Kristall- Platte so kippen, dass dann andere Farben entstehen, als bei gekreuzten Polaren, genau wie das die beiden verschiedenen Farbverläufe im Quarzkeil in meinen obigen Bildern zeigen. Das betrifft wie dort zu sehen ist, die Farben paralleler Polare im Gangunterschiedsbereich der Farben I. Ordnung verglichen mit der Farbabfolge gekreuzter Polare (gemeinhin bekannt in der Michel- Levy- Farbtafel festgehalten). Kippt man also bei parallelen Polaren die im Kondensor eingebaute Kristall- Platte nur schwach, entstehen braune und taubenblaue Hintergrundfarben. Bei gekreuzten Polaren wäre dann der Bildhintergrund im Jamin- Lebedeff nur Grau bis schmutzig-Weiß. Will man also die braunen oder blauen und eher subtilen Hintergrundfarben Braun/ Taubenblau im Jamin- Lebdeff erzielen, muss man daher mit parallelen Polaren arbeiten. Kippt man die Platte jedoch stärker, sind die Farbabfolgen denen gekreuzter Polare sehr ähnlich bzw. visuell von diesen kaum unterscheidbar.
Aber es ging mir ja um den schönen bräunlichen Bildhintergrund:
(https://www2.pic-upload.de/img/37443944/IMGP084_1.jpg)
LG
Michael
PS: Ein Meister des Jamin- Lebedeff, Manfred Kage, hat auch gerne mit parallelen Polaren gearbeitet. Das war damals den meisten Nutzern der Einrichtung unbekannt, da ja so für die eigentlichen Messzwecke nicht vorgesehen und darum auch in der Bedienungsanleitung nicht beschrieben.
Lieber Michael,
nun habe ich es verstanden, danke!!!
Lg
Anne
Zitat von: Apochromat in November 29, 2024, 18:10:48 NACHMITTAGSLiebe Anne,...
Der einzige Grund, warum meist mit Polarisator und Analysator in 90° Grad- Stellung ("xPOL" oder "gekreuzte Polare") zueinander gearbeitet wird, ist, dass sich die dann auftretende maximale Dunkelheit des Bildhintergrundes visuell sehr sicher einstellen lässt, nicht so bei den parallel gestellten Polaren.
...
LG
Michael
Hallo Michael (Apochromat) ,
die Anwendung der Beobachtung bei parallel orientierten Polarisatoren wird im ,,Halbschattenprinzip" angewendet,
da die Kontrastempfindlichkeit des Auges in Richtung Abdunkelung (Auslöschung) immer unsicherer wird. Die messtechnischen Anwendungen werden bei Instrumenten zur Bestimmung des ,,optischen Drehvermögens" und somit zur z.B. Konzentrationsbestimmung von drehaktiven Substanzen eingesetzt.
Andererseits kann man einen sog. Doppelquarz nach Soleil als Hilfsobjekt zur Justierung der Polarisatoren und/oder des Fadenkreuzes anwenden. Ein solches Hilfsobjekt hätte für Quarz dann eine Dicke von 3,75mm um den Teinte sensible als Kontrastfarbe zu nutzen und die Beobachtung/ Einstellung erfolgt mit parallelen Polarisatoren.
Im Einsatz in der Mineralogie zeigt die Anwendung bei parallel orientierten Polarisatoren zunächst einmal ,,nur ,,die Komplementärfarben zu den Farben unter gekreuzten Polarisatoren.
Die Komplementärfarben können aber zur Abschätzung der ,,Ordnung" bis vielleicht zu einem Gangunterschied von 2400nm hilfreich sein, wenn es an einem Kompensator, anderer Indikatoren (auskeilende Mineralränder) oder an Erfahrung mangelt.
LG
Jürgen
Lieber Michael,
Ich sehe gerade, dass Jürgen parallel zu mir und sehr fundiert bereits geantwortet hat, ich poste das trotzdem ergänzend...
Zitatder Vergleich der entstehenden Polarisationsfarben gekreuzter und paralleler Polare bei gleichem Gangunterschied ermöglicht eine genauere Ermittlung des Gangunterschiedes mittels Auswerte- Algorithmen (so eine Software wurde mehrfach entwickelt und ist im Bristish Museum of Natural History in Gebrauch).
Nach meinem Verständnis sind die Farben bei parallelen Polarisatoren komplementär zu denen bei gekreuzten Polarisatoren. Ich kann da keinen Erkenntnisgewinn sehen und verstehe auch nicht welche Auswertalgorithmen man überhaupt benötigt um Gangunterschiede zu messen. Wenn man es genau haben will, was bei der normalen Diagnostik völlig unnötig ist, nimmt man einfach einen Kompensator (Berek- oder ahnlich) und misst den Ganunterschied in Minuten-schnelle.
Hier einmal einen schnellen Vergleich von einem Dünnschliff bei gekreuzten und parallelen Polarisatoren (Handy-Aufnahme, "quick and dirty"):
gekreuzt und parallel.JPG
Für mich sind die Farben bei gekreuzten Polarisatoren viel besser interpretierbar, ist aber auch möglicherweise der Gewohnheit geschuldet.
Herzliche Grüße,
Olaf
Hallo zusammen,
ich glaube die Stärke des Gerätes lag auch im Bereich von zellulären Messungen, wo ja die Gangunterschiede in der Regel wesentlich diskreter sind.
Eure farbenprächtigen Bilder liefern ja auch schöne Beispiele, wie prinzipiell mit teils sehr wenig intrazellulären Unterschieden deutlicher Farbkontrast erzeugt werden kann.
Unter der Überschrift 'quantitative phase imaging' finden derartige und andere interferometrische Geräte heute z.B Anwendung beim Screening von Zellkulturen im größeren Maßstab (teils sogar als Durchflussgerät bei Bioreaktoren), auch gibt es Forschungen zu in-vivo-Diagnostik von Präkanzerosen, etc.
Zum Thema Auswertung noch ein Literaturhinweis (free):
One-shot phase-recovery using a cellphone RGB camera on a Jamin-Lebedeff microscope (https://www.researchgate.net/publication/338288613_One-shot_phase-recovery_using_a_cellphone_RGB_camera_on_a_Jamin-Lebedeff_microscope)
Beste Grüße Stefan
Hallo JL Fans,
ich denke ich habe es nun, die parallelen Polarisatoren.
Ein Problem habe ich allerdings noch, beim Blitzen bekomme ich die Farben nicht hin. Ich habe den Blitzwürfel, der bringt ja etwas Grünstich mit rein, das kann ich gekreuzten Polarisatoren ausgleichen , bei parallelen jedoch nicht. daher ist das Bild ungeblitzt.
lg
annne
(P.S. das war wirklich alles sehr lehrreich)
40-13.jpg
40-15.jpg
Zitat von: purkinje in November 27, 2024, 20:36:09 NACHMITTAGSHallo werte Freunde der sensitiven Farben,
Vorneweg: wunderbare Aufnahmen anne!
Bekannt ist ja dass es das empfindliche Rot mit Hilfe einer Vollwellenplatte (𝞴) gibt, weniger bekannt dass es auch andere empfindliche Farben gibt, zB das der Halbwellenplatte (𝞴/2) bei allerdings parallelen Polarisatoren. Diese 𝞴/2-Platte ist ja beim Jamin-Lebedeff verbaut. Diese empfindliche Farbe ist sogar noch empfindlicher, als jene der bekannteren 𝞴-Platte (Peak I vs II):
Kubota a.jpg
Kubota et al 1951 On the Sensitive Color of Chromatic Polarization (https://www.researchgate.net/publication/243751716_On_the_Sensitive_Color_of_Chromatic_Polarization)
war aber auch schon länger bekannt
Kubota b.jpg
Beste Grüße Stefan
Hallo Stefan,
wiedermal ein sehr interessanter Artikel.
Das rückt den Gebrauch von modernen LED-Beleuchtungen mit hoher Farbtemperatur gleich wieder in ein anderes Licht. ;D
LG
Jürgen
Hallo Jürgen,
das hat meine Lernkurve richtig erhöht. Habe mal die LED Beleuchtung rausgemacht und gegen die Halogen getauscht, oh Mann, was ein Farbreigen! Welche Intensität!
Danke!
Bilder später.
Lg
Anne
Ich hoffe ich nerve hier nicht mit meiner Lernkurve, hier 2 Bilder mit Halogenlampe.
lg
anne
40-16.jpg
40-17.jpg
Einfach nur abgefahren. LSD-Mikroskopie.
Hallo anne,
in Zeiten, in denen die Hüter der englischen Sprache "Hirnfäule" ('brain rot' (https://corp.oup.com/news/brain-rot-named-oxford-word-of-the-year-2024/)) zum Wort des Jahres gekürt haben, kann etwas weniger Grau und ein derart schöner Farbensturm nie schaden ;D .
Mich faszinieren diese leuchtenden und zugleich transparenten Farben immer, ob bei schöner Glaskunst, alten Kirchenfenstern oder Euren aktuellen JL-Bildern hier.
Beste Grüße Stefan
Amazing: how JL helps to separate the structures inside these cells: the are clearly visible now.
Keep them coming please,
Best Maarten
Hallo zusammen,
jetzt schiebe ich den Beitrag nochmal nach oben, einmal Paramecium bursaria und nochmals ein Rädertier zusammen mit Paramecium bursaria.
lg
anne
40-21.jpg
Paramecium pano small.jpg
Möge dieser Thread niemals enden!
Hallo,
Das sind sehr farbenfrohe Bilder. Haptsächlich mit blau und gelb Anteilen. Ich frage mich ob es
auch mit Hausmitteln ansatzweise möglich ist. Am PC habe ich das ja letztens so ähnlich hinbekommen.
Aber: weiter so!
Gruss
Michael
Lieber Michael,
danke Dir.
Am PC fehlt Dir leider das Erlebnis, welches die JL Besitzer hier auch nur ansatzweise darstellen können.
lg
anne
Hallo Michael,
Bunte Bilder bekäme man noch mit dem Farbheine, der aber noch seltener zu bekommen ist, als JL.
Ansonsten Rheinberg...
Im Forum gab es mal einen Beitrag, Jamin Lebedeff für Arme...
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=14833.0 (https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=14833.0)
Aber es ist einfach nicht dasselbe - wie Anne schon schreibt...
Edit: Farb-DIC hatte ich vergessen...also DIC plus Lambda
LG Diana
Hallo Farbkontrastfreudige,
Zitat von: Diana1982 in Dezember 05, 2024, 11:19:00 VORMITTAGIm Forum gab es mal einen Beitrag, Jamin Lebedeff für Arme...
Ich erinnere mich .... für weniger Rätselfreudige in Jürgens guter Sammlung:
Gökes Farbkontrastierungen und Stereobilder mit polarisiertem Licht und doppelbrechenden Platten (https://mikroskoptechnik-hagen.de/schriftreihen%20methoden/M%2025%20Farbkontrastierung.pdf). Michael wird Teile seines "Gadgets" wiedererkennen ;) , einfach etwas doppelbrechendes, in der optischen Achse kippbar(!) zwischen die Polarisatoren. Bin ja ein Freund ausgewählter Münzkapseln für solche Konstruktionen... Natürlich fehlt so die Freude an Geisterbildern, hierfür einfach ein optisches Gitter .. aber lassen wir das
Beste Grüße Stefan
Hallo Stefan,
Das ist exakt der Aufbau den ich auch habe. Aber diese Abhandlung von Göke kannte ich nicht.
Sehr interessant! Jetzt fehlt mit nur noch was doppelbrechendes. Ein Schnapsglas aus PS ist im Pol
schön bunt aber nicht sonderlich stark. Mal guckn was noch so geht....
Gruss
Michael
Hallo zusammen,
hier nochmals zur Abwechslung ein statisches Objekt:
Stauroneis acuta mit braunen Hintergrund.
lg
anne
40-22.jpg
Liebe Anne
Ein Schmuckstück ist diese Stauroneis mit Jamin Lebedeff. Wenn ich das Bild sehe, juckts mich in den Fingern, ach nein im Kopf. :D Ich will auch einen JL. ::) Ist diese Aufnahme mit einem Olympus Objektiv gemacht? Ist zwar nicht zu vergleichen, aber bei meinem Heine-Kondensor war der Hintergrund nur mit Olympus braun.
lg von Sigi
PS: Und für JL eine sehr gute Auflösung