Verehrte Kollegen,
in der Liste von Jörg befindet sich kein Foto einer Douglasie.
Im Odenwald zwischen einem Buchenwald finde ich oft diesen wunderbaren mächtigen Baum.
Ob das Foto würdig ist, in diese heilige Liste aufgenommen zu werden, möge bitte Jörg selbst etscheiden.
Bei Wikipedia ist eine, wie ich meine, gute Beschreibung zu finden
Mit allen guten Wünschen für 2025 an die Foristen
Peter W
Hallo Peter,
welche Färbung hast Du hier angewendet?
Hallo Peter,
ich hab mir mal erlaubt, aus Deinem knalligen Douglasien-Bild eine Dunkelfeldaufnahme mit gimp zu erzeugen.
Viele Grüße!
Rainer
ps Woher kommt eigentlich das knallige Gelb in Deiner Aufnahme?
Hallo Rainer,
das macht Peters Kamera. Er hat hie schon öfter so extrem kontrastierte Fotos gezeigt. Im Bildbearbeitungsprogramm GIMP kann ich mit der Funktion "posterisieren" und der Wahl einer geringen Farbzahl ganz ähnlich Bilder erzeugen.
Eine Foto, das so aus der Kamera "gefallen" ist
Kiefernnadel-unbearbeitet.JPG
sieht dann so aus:
Kiefernnadel-Extremkontrast.JPG
Leider ist das die Nadel einer Schwarzkiefer und nicht die einer Douglasie. Letztere wartet im Fixierbad noch auf das Messer.
Wir hatten das 2022 schon sehr ausführlich erörtert. (https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=43893)
Lieber Peter,
hier hast Du schon mal ein besseres Foto der Douglasie gezeigt: Douglasie quer vom 01.Dez. 2023 (https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=47700.msg352022#msg352022)
LG Gerd
Verehrte Schnippler und Färber,
vielen Dank für Eure ausführlichen Kommentare!
Für 2025 wünsche ich allen hervorragende Schnitte bei guter Gesundheit
Mir hat das Bild der Douglasie auch nicht sonderlich gefallen.
Ich finde den Schnitt zu dick (s.u.) und überfärbt.
Vorgehen:
Schnitt liegt in AFE »>Ethanol 70»> 50»>30»> H2O-dest jeweils 6 – 7Min. Dann Spülen
Frage: sind das Minimalzeiten, oder kann man auch länger?
Färben mit 6Tr. FCA+ 6Tr H2Odest 6 Min. > Spülen bis keine Farbwolken entstehen
Wenn ich den Eindruck der Überfärbung habe, dann differenziere ich kurz (10Sek) mit 30Tr. Ethanol 70+ 1Tr. HCl. Dann ist aber in den meisten Fällen Rot weg.
Dann Schnitte auf DG
Schnitte mit Euparal träufeln und 10 min Antrocknen lassen, damit sie beim Eindecken nicht wegschwimmen. (Methode von Rainer)
Dann OT mit Euparal träufeln und Eindecken
Schnittdicke: OT + Schnitt mit Euparal + DG= 1,26 mm; OT= 1,00mm: DG=0,15mm ( Mikrometerschraube) ergibt Schnitt+Euparal =0,11mm Das ist zu dick!
Schnitt solo= 0,12mm (an einem anderen Schnitt gemessen)
Ich habe schon dünnere Schnitte geschafft. Bei dünnen Schnitten besteht die Gefahr, daß die Ränder ausreißen. Der Schnitt vom 1.12.23 wurde wohl von Gerd anerkannt.
Ich fotografiere mit TOUP- Cam und dem Programm TOUPVIEW.
Eine Anleitung für TOUPVIEW bekam ich per ,,Teamviewer" von Bob.
Wenn ich ,,Weißabgleich" mache, entsteht oft ein ganz anderes Bild, z.B. Gelb, als ich es durch´s OK sehe
Mit dem Programm Irfanview (von Bob) bearbeite ich die Bilder.
Bei einigen Kollegen zeigen die Schnitte auch kräftige Farben, aber nicht so stark wie bei mir
Das Programm ,,PhotoPad von NCH" benutze ich manchmal, ich finde es für meine Bedürfnisse
überfrachtet.
Wie komme ich an das von Euch genannte Programm GIMP?
Fazit: ich gelobe Besserung und wünsche mir für 2025 bessere Schnitte und Bilder!
Mir geht es so wie den Bremer Stadtmusikanten, die sich falsch herum aufgestellt haben:
Esel: ,,Etwas müssen wir falsch gemacht haben, der Hahn unten streckt alle 4-re von sich und sagt keinen Ton mehr"
So habe ich keine Hoffnung, in die heilige Liste von Jörg aufgenommen zu werden.
Gruß Peter
Hallo Peter,
ich färbe immer nach diesem Protokoll, das haut meistens hin.
https://mikroskopie-bonn.de/_downloads/Arbeitsplan_Etzold_FCA.pdf (https://mikroskopie-bonn.de/_downloads/Arbeitsplan_Etzold_FCA.pdf)
GIMP kannst Du hier runterladen:
https://www.gimp24.de/ (https://www.gimp24.de/)
Dir auch alles Gute und Gesundheit für 2025
Hallo Peter,
zur Schnittdicke kann ich nichts sagen. Meine Aussagen beziehen sich ausschlißlich auf die Qualität der Fotos.
Wenn Du PhotoPad überfrachtet findest, wirst Du mit GIMP nicht glücklich werden, denn das kann noch sehr viel mehr. Ich denke aber das dein Problem nicht die Bearbeitung ist, sondern dass Du die Kamera schon nicht richtig eingestellt hast. Wenn das Bild so aus der Kamera kommt, wie das von Dir gezeigte, lässt sich mit der besten Bildbearbeitung nichts mehr rausholen, denn da fehlen sämtliche Farblichen Nuancen und Übergäbge. Das ist auf die 3 Grundfarben Gelb, Rot und Blau + Schwarz und Weiß reduziert.
Wie führst Du den manuellen Weißabgleich durch?
LG Gerd
Guten Abend Gerd,
vielen Dank für Deinen Hinweis.
Weißabgl.: das klein Qadrat führe ich auf eine weiße Stelle im Bild.
Dann klicke ich auf "Weißabgl." Dann sieht das Präp. oft anders aus als ich es im OK sehe.
Gruß Peter
Hallo Peter,
ich habe den Verdacht, daß Du irgendwelche Regeler der Kamerasoftware bis "hinnewitt", wie man in Hessen sagt, aufgedreht hast. Wenn Du irgendwelche Schieberegler oder Drehknöpfe auf der Benutzeroberfläche der Software findest, versuch doch mal, eine Mittelstellung einzustellen.
Viel Erfolg!
Rainer
Hallo Peter,
das Bild ist leider "farblich total entstellt". Der Schnitt selbst sieht dagegen prima aus.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es Kameras gibt, die alles andere als schöne Bilder liefern. Am Mikroskop einer Bekannten habe (nicht nur) ich deswegen aufgegeben und ihr geraten, sich eine andere zu besorgen. Seit einem anderen Modell (sie wollte unbedingt wieder eine Einsteckkamera...) ist alles in Ordnung.
Von GIMP würde ich eher abraten. Das Programm ist mächtig und für Leute, die sich da "reinfuchsen" bestimmt toll. Aber intuitiv bedienen lässt es sich nicht. Mir ist es zu kompliziert.
Gruß
Peter
Guten Morgen Namansvetter,
"" andere zu besorgen.""
Da habe ich also eine Leiedensgenossin gefunden.
Vielen Dank für Deine Ratschläge.
Welche Kamera ich benutze, habe ich geschrieben :Toupcam mit Toupview.
Zu welcher Kamera kannst Du mir raten?
Du bist, wie du siehst, schon der Zweite, der mir von GIMP abrät.
Ich werde dieses Programm also wieder löschen.
Grüße und bleib gesund
Peter
Hallo Peter,
das Problem liegt eindeutig nicht an der mangelnden nachträglichen Bildbearbeitung sondern an der Kamera oder der Einstellung von Toupview. Vielleicht liegt es am automatischen (Weiß-)Abgleich durch die Software die die Farben so extrem darstellt. Außerdem ist das Bild viel zu kontrastreich. Der Hintergrund ist strukturlos weiß, und die dunkelsten Bereiche sind auch vollkommen schwarz. Das erreicht man bei einem Pflanzenschnitt eigentlich nur mit roher Gewalt der Bildbearbeitung.
Mach doch einmal ein Bild ohne automatische Anpassung durch Toupview, auch wenn dann der Hintergrund nicht neutral ist. Nur dann kann man das Foto versuchsweise nachträglich bearbeiten.
Hubert
Hallo Peter,
ich weiß, dass du eine "Digiknipse" hast und die Bilder durchs Okular fotografiert ordentlich aussehen (bis auf die Verwacklungen).
Vielleicht verrätst du uns, welches Modell das ist und welches Mikroskop du hast. Wenn du mit dieser ansonsten gut zurecht kommst, eventuell kann man diese adaptieren?
Gruß
Noch so'n Peter
Hallo Peter, Gruß an die Runde,
der Hersteller ToupTek ist an sich dafür bekannt, durchweg gute Kameras für die Astro- und Mikrofotografie und viele andere Bereiche zu bauen. Er dürfte auch der weltweit größte Anbieter von Kameras sein, die unter anderen Labels vertrieben werden.
Auch die Software ToUpview (die es übrigens in verschiedenen Varianten gibt) kann mittlerweile als ausgereift und stabil bezeichnet werden.
ABER, und das ist einfach so, es kann immer etwas passieren, was die Benutzung eines Programms mühsam macht. Das reicht von Dingen wie unpassend konfigurierten Grundeinstellungen (die den Benutzer ratlos zurücklassen können) bis hin zu durchaus nachvollziehbaren Irritationen, die z.B. durch Gewöhnung an eine völlig anders zu bedienende Software entstehen können. Und noch viel mehr
Daher bitte, lieber Peter: Es ist selbstverständlich sehr sinnvoll und gut, dass Du dies thematisierst, denn unsere Mitglieder sind zuhauf nicht nur sehr kompetent, sondern ebenso hilfsbereit.
Um nicht allzu lang zu werden, möchte ich einige meiner Ansichten zum Thema in Stichworten darlegen.
● GIMP ist für überschaubare Bedürfnisse der Bildbearbeitung deutlich überdimensioniert
● Wenn man sich dennoch deutlich intensiver mit Bildbearbeitung beschäftigen möchte, sind Programme - wie die vereinfachten Pakete von Adobe (z.B. Photoshop Elements) - für einen allfälligen Einstieg sinnvoller
● Es gibt zahlreiche einfach zu bedienende Programme, die für einen guten Teil der mikrofotografischen Bearbeitung völlig ausreichend sind.
● Man ist immer gut beraten, so viele mikrofotografische Prozesse wie möglich einfach zu halten. Abgesehen von ganz speziellen Notwendigkeiten ist dies durchweg möglich.
Alternative Kameraausrüstung bzw. Fotoadaptionen: Das ist zweifellos ein weites Land, aber dennoch: Wenn ein Mikroskopiker Rat braucht und/oder seine Ausrüstung ändern will: Ein Spezialist für so etwas ist hier in diesem Forum bei uns ganz nahe, noch näher geht es eigentlich nicht :)
Christian Linkenheld!
Als Beispiel für einfache, aber dennoch nützliche Methoden der Bildbearbeitung füge ich Bilder bei, die mit der kostenlosen Software FastStone bearbeitet wurden. Der erwähnte Menüpunkt (siehe bitte Beispiel) ist eigentlich intuitiv zu bedienen.
Erwähnenswert, bitte: Den umfangreichsten Gehalt an Bildinformationen bewahrt man bitte nicht durch Bearbeitung im JPEG-Format. Das Raw- oder Tif(f)-Format enthält, was die Kamera hergibt. Erst abschließend ist JPEG ein Thema bei Präsentation im Web.
Die Zwischenergebnisse muss man übrigens bitte vor einer weiteren Bearbeitung speichern. Dieses gezeigte Endergebnis wird - da bin ich mir weitgehend sicher ;D ;) - keinen Preis gewinnen, es soll bitte nur ansatzweise zeigen, dass manchmal bereits wenige Arbeitsschritte zu einer Verbesserung führen können. Mehr bitte nicht.
Liebe Grüße, ein gutes Jahr 2025, vor allem Gesundheit, Lebensfreude, alles Beste, Dir lieber Peter UND allen Mitgliedern dieser Community
Jakob
Hallo,
sorry...und Sylvester ist ja auch schon vorbei, aber irgendwie muss ich an "The same procedure as every year" denken ;)
Ich denke, Peters Problem der unfassbar übersättigten Fotos diskutieren wird seit 5 oder vielleicht sogar schon 10 Jahren immer wieder - ohne jedeweden Erfolg, ohne dass sich etwas ändert.
Eine Lösung wäre doch, einfach mal eine vernünftigte Kamera zu kaufen und die vernünftig ans Mikroskop zu adaptieren, wobei sicher auch die Darmstädter - wenn man sie um Hilfe bitten würden - behilflich wären. Und sich dann bei der Einrichtung der Kamera helfen zu lassen. Und sich mal einen Worflow zeigen lassen und das nicht nur per Team Viewer.
Das scheint mir erfolgversprechender als ständig das Problem neu durchzukauen, ohne dass sich etwas ändert. Ja, das kostet dann mal ein paar EUR...und ja, vielleicht kostet auch ein Bildverarbeitungsprogramm mal ein paar EUR (obwohl es auch deutlich einfachere Programme als GIMP kostenfrei gibt, z.B. paint.net). Finanziell sollte das doch alles stemmbar sein.
Aber gerne können wir noch weitere 10 Jahre über die knallgelben und übersättigten Bilder diskutieren - soviel Speicher kostet es hier ja nicht.
Herzliche Grüße
Peter
Danke Peter!
Du hast es auf den Punkt gebracht.
Was sollen Empfehlungen verschiedener Grafik-Formate wie RAW oder Tiff??? Was soll die Anschaffung verschiedenster, komplizierter Programme bringen?
Peter (Ing.) hat Probleme mit der Kamera. Das kann man sehen an den Bildern von ihm. Was er braucht, ist konkrete Hilfe, die es ihm ermöglicht, ordentliche Fotos zu erstellen.
Ich sehe auch keine andere Lösung für ihn als direkte Hilfe vor Ort mit einer entsprechenden Kamera und der Software, die er problemlos bedienen kann. Und das wird nicht ohne monetären Einsatz funktionieren.
Gruß
Peter
PS: Ich finde es sehr schade, dass seine guten(!) Schnitte so schlecht dargestellt werden.
Hallo Peter,
ZitatWelche Kamera ich benutze, habe ich geschrieben :Toupcam mit Toupview.
Zu welcher Kamera kannst Du mir raten?
das Problem ist dass es vom Preis, der Anforderung an die leichte Bedienbarkeit und auch von der Montagemöglichkeit an Deinem Mikroskop abhängt.
Die wohl billigste und einfachste Varianten wäre eine Okularkamera, also eine Kamera die man statt dem Okular in den Tubus steckt. Deine Toupcam ist ja wohl eine C-Mount Kamera, keine Okularkamera? Für 50 € gibt es so eine von Bresser mit 2 MPixel (1920x1080 Px), die "MikrOkular Full HD Okularkamera". Der Bildausschnitt ist wegen des kleinen Sensors sehr gering (das dürfte eventuell bei Deiner bisherigen Kamera auch nicht anders sein), außerdem ist die Bildqualität nicht besonders weil die Kamera einen relativ starken Helligkeitsabfall zum Rand hin hat (einschließlich einem am Rand zunehmenden Farbstich). Dazu kommt natürlich die fehlende Kompensationswirkung des nicht verwendeten Okulars. Aber dafür ist die Handhabung absolut problemlos: Ins Mikroskop einstecken, USB-Kabel in den Computer, und die zugehörige Software starten.
Ich habe meine Kamera (früher einmal für Testzwecke gekauft) zur Demo aus der Schublade geholt. Hier ein Screenshot der Software. Man könnte mit der Software sehr viel mehr einstellen, aber die Hardware der einfachen Kamera ist da etwas begrenzt. Im Bild ein Schnittpräparat vom Maisstamm.
Bresser MicroCamLabII 2.jpg
Originell bei der Software ist, dass man mit etwas Geschick des Bildfeld deutlich vergrößern kann, weil eine Funktion ermöglicht die Bilder des Objekts - während es mit Hilfe des Kreuzschlittens verschoben wird - automatisch zu einem größeren Foto zu verschmelzen. Das erweitert etwas das begrenzte Bildfeld der Kamera. Hier ein Beispiel mit dem Mais-Präparat, man sieht am linken Rand noch Restsegmente der Verschiebung. Zum Vergleich: der obige Ausschnitt im Screenshot entspricht dem maximalen Kamerabildfeld mit 10x Objektiv.
Bresser Okularkamera Mais Zusammenfügung.jpg
Noch ein weiteres Beispiel mit der Kamera (Blutausstrich), die äußersten Ränder links und rechts mit dem stärksten Randabfall sind beschnitten.
Bresser Okularkamera Blutausstrich.jpg
Die Software hat noch eine weitere interessante Funktion, man kann direkt einen Fokus-Stack machen (analog dem vorigen Beispiel der seitlichen Bildverschmelzung), die beiden folgenden Beispiele waren in etwa 10-15 Sekunden durch langsames Durchfokussieren des Schärfebereiches erstellt. Hier ein Screenshot des Menüpunktes "Prozess" mit der Funktion "EDF" für dieses Stacking
Bresser MicroCamLabII Menüausschnitt.jpg
Ein Fokusstack einer Schraubenalge mit schiefer Beleuchtung (Vergleich Einzelbild - Stack)
Bresser Okularkamera Spirogyra.jpg
Bresser Okularkamera Spirogyra Stack.jpg
Und noch als letztes Beispiel der Stack einer Radiolarie
Bresser Okularkamera Radiolarie.jpg
Bresser Okularkamera Radiolarie Stack.jpg
Für einfache Zwecke, z.B. um auf einfachste Weise Schnitte zu dokumentieren, ist diese billige Kamera eigentlich schon zu gebrauchen. Ein nicht zu verachtender Vorteil gegenüber einer optisch wesentlich besseren, einfachen Lösung wie z.B. die Verwendung einer Smartphonekamera am Okular, ist allerdings die sehr bequeme Beobachtung und Scharfstellung am großen Bildschirm. Die wichtigsten Bildbearbeitungsfunktionen lassen sich übrigens mit der Kamerasoftware auch durchführen (vom Bildbeschneiden und Ändern der Größe über Entrauschen und Schärfen bis zur Änderung des Histogramms mit manipulierbaren Gradationskurven)
Hubert
Guten Tag Peter V,
es tut mir leid, dass ich Deinen Unwillen erregt habe, und bitte um Entschuldigung.
Ich habe genau beschrieben, wie ich gearbeitet habe.
Ich durfte Dir schon einmal Präparate senden von denen Du dann gute Fotos erstellt hast.
Dafür nochmals vielen Dank.
,," The same procedure as every year"". Die letzte Procedure war 2022.
,,"noch weitere 10 Jahre über die knallgelben und übersättigten Bilder diskutieren""
Das wird nicht nötig sein, denn die 95 werde ich wohl kaum erreichen, bis dahin schaue ich mir sicher inzwischen schon die Radieschen von unten an.
Um nicht Deinen Unmut erneut zu eregen stelle ich keine Bilder mehr ein, bevor ich nicht ein neues Toupview-Programm habe.
Ist Worflow =Workflow?
Hier alles was auf der Kamera geschrieben steht:
TOUPCAM (TM) P/N: TP605100A
Industrial Digital Camera USB 2.0 DC 5V 250mA
UCMOS05100KPA UCMOS
5,1mp ½,5" APTINA CMOS SENSOR TOUP TEK PHOTONIKS
FMA050Fixed Mikroskope Adapter
CE
S/N:C16061 40211
Ich benutze das Mikroskop von Leica CME, mit einem Trinotubus, das ich von einem Kollegen im Forum erworben habe
Durch das OK kann ich Digiknips machen, dann habe ich ein Bild, das dem im OK gesehenen fast identisch ist. Es liegt also an der richtigen Anwendung von Toupview
Jakob:
....."der Hersteller ToupTek ist an sich dafür bekannt, durchweg gute Kameras für die Astro- und Mikrofotografie und viele andere Bereiche zu bauen. Er dürfte auch der weltweit größte Anbieter von Kameras sein, die unter anderen Labels vertrieben werden".
Also benötige ich wohl keine neue Kamera
Peter Reil
,,Ich sehe auch keine andere Lösung für ihn als direkte Hilfe vor Ort mit einer entsprechenden Kamera und der Software, die er problemlos bedienen kann. Und das wird nicht ohne monetären Einsatz funktionieren. ,,
Darum werde ich mich kümmern. Vielleicht kann mir ein Kollege aus dem Rhein-Main-Gebiet helfen
An alle Kollegen, die mir Ratschläge erteilt haben, sage ich herzlichen Dank.
Mit freundlichen Neujahrsgrüßen
Peter W
ein Gruß in die Runde!
Gestern besuchte mich ein guter Geist und hat alles überprüft.
Es stellte sich heraus, daß das Kabel von der Kamera zum PC defekt war- Mit dem neuen Kabel bekomme ich gute Bilder.
Gruß Peter
Hallo Peter,
schön, dass sich das geklärt hat.
ja, aber wer denkt denn auch schon an sowas ... 😇
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=43893.msg325856
ZitatHallo alle Peters und andere,
mir fällt als Tipp ein: bitte evtl mal Kabel prüfen - der Blaukanal scheint ja gar nicht übertragen zu werden.
Oder: zur Überprüfung einfach was blaues fotografieren.
Schönes Wochenende
Hans
Freu mich jedenfalls dass Dir nun geholfen wurde und ich jetzt Schnitte in korrekten Farben anschauen kann.
Hans
Ein Gruß in die Runde,
jetzt traue ich mich doch noch einmal, nachdem das Ü-Kabel wieder i.O. ist.
PeterV, ich hoffe, daß ich Dnade finde.
Gruß Peter Wff
Lieber Peter,
ich glaube da geht noch mehr :-) hast du bereits einen Blaufilter im Strahlengang?
liebe Grüße,
Daniel
Grüß´ Dich Daniel,
ja, mit Blaufilter
Gruß Peter
Hallo Peter,
was sofort auffällt ist, dass die im Bild linke Hälfte des Schnitts viel heller abgebildet wird. Überprüf doch mal, ob die Leuchtfeldblende zentriert abgebildet wird. Die Feinstrukturen des Schnitts werden im rechten Teil des Bilde doch schon gut dargestellt. Vielleicht äußern sich noch Kollegen, die deinen Mikroskoptyp kennen und Einstellungstipps geben können.
Viel Erfolg,
Michael/M59
Guten Abend Michael,
wie der Berliner sagt: "Det fiel mir ooch schon uff",
der Kondensor ist nicht zentrisch.
Ich habe ein Meßpräp. eingelegt. Ich kann es drehen wie ich will: der untere Teil des Bildes ist immer viel heller. Die Leuchtfeldblende ist aber zentrisch.
Vielleicht ist die Halogenbirne nicht zentrisch.
Gruß Peter
Hallo Peter,
in älteren Beiträgen hast Du ein Bild Deines Mikroskops gezeigt und auch die von Dir durchgeführten Eingriffe beschrieben. Das ursprügliche Leica CME hast Du letztlich zu einem ziemlichen Wolpertinger modifiziert, bei dem dann vielleicht doch nicht immer alles zusammenpasst, was auch eigentlich nicht zusammengehört. Wir wissen zwar, dass dem Inschenör nichts zu schwör ist, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass bei Deinen zahlreichen Eingriffen der Strahlengang doch etwas "verbogen" wurde. Ich meine, dass Du an Revolver, Kondensor und Leuchtfeldblende warst. Da ist ohne Autokollimator oft kaum mehr Grund hinein zu bekommen.
Bei den niedrigen Vergrößerungen, mit denen Du diese Übersicht über den Schnitt aufgenommen hast, machen sich solche Fehler im Strahlengang besonders bemerkbar.
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=26193.msg196931#msg196931
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=18148.msg138626;topicseen#msg138626
Und das Kabel war - bitte sei mir nicht böse - meines Erachtens auch nicht die einzige Ursache. Das Bild ist ja immer noch recht gelb.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter W.,
das Bild enthält - warum auch immer - kein Blau. Ich habe mal versucht, Blau im Bild zu verstärken, aber da tut sich nichts.
Ich würde wirklich mal empfehlen (wurde hier ja schon angesprochen), etwas rein Blaues unters Mikroskop zu legen und zu fotografieren.
Irgend etwas stimmt da immer noch nicht, was schade ist, weil der Schnitt an sich wirklich gut aussieht.
Guten Abend in die Runde,
eine dumme frage an Peter: was ist
"" Wolpertinger"".
den Ausdruck kenne ich (Grufti) nicht.
Vielen Dank, daß Du meine Fotos noch einmal gezeigt hast.
Die Pol-Einrichtung benötige ich nicht mehr.
Manchmal schaue ich mir Schnitte im Pol-Licht an.
Mit dem Umbau der Leuchtfeldblende bin ich bisher gut klar gekommen.
Ich habe jetzte eine neue Birne eingesetzt.
Jetzt wird das Bild wieder zentrisch ausgeleuchet.
Zum Programm Toup-Viw: es kann sein, daß ich eine alte Version habe. Kann mir bitte ein Kollege eine neue passende zu meiner Kamera toup-cam, die ich auch schon beschrieben habe, nennen?
Mit vielem Dank im Voraus
Peter Wff (Inschenör darf ich ja nicht mehr sagen)
Hallo Peter,
hier kann man das Programm herunter laden
https://www.touptekphotonics.com/download/
Du kannst überprüfen wie alt Dein Programm ist wenn Du oben in der Menüleiste unter "Hilfe" auf "Über" klickst.
Hubert
ToupView.jpg
Ich habe mich im gr. Brockhaus kundig gemacht
Mein Mikro ist ein reine Leica CME. Den Trino-Tubus habe ich s. Zt. von einem Kollegen für Fotos erworben.
Sonst ist alles bis auf den gen. mech. Umbbau alles Leica.
Grüß´ Dich Hubert,
vielen Dank für Deinen Hinweis.
Hier die Version, die ich habe:
Computer Acer Aspire A517-51G, Aspire 5
OS Windows 10 Home
Version 22H2 19045.5371
CPU Intel(R) Core(TM) i5-7200U CPU @ 2.50GHz
Anzahl der Kerne (Cores) 2
Anzahl der Threads (Threads) 4
Speicher (Memory) 8G
Anzeigen (Display) GDI, 8 Bits
Software x64
Version 4.11.19728.20211022
Aber das betrifft offensichtlich nur meinen PC!!?
Dein Programm werde ich herunter laden.
Anliegend das abfotografierte Bild von Toup-view >> Hilfe>>über
Gruß
Peter Wff
Hallo Peter,
ja, es ging natürlich nur um die ToupView-Hilfe. Danach ist Dein Programm aus dem Jahr 2021 und somit nicht mehr die aktuellste Version.
Unabhängig davon habe ich das Gefühl, dass Deine Einstellungen der Regler eventuell nicht optimal sind (falls es nicht doch an der Kamera liegt). Wie sehen denn Deine Einstellungen bei den letzten gezeigten Schnitten aus, siehe das Kamera-Menü am linken Rand?
ToupView Einstellungen.jpg
Du könntest als Test z.B. eine flaches farbiges Auflichtobjekt fotografieren, z.B. wie hier ein Farbdruckraster aus einer Zeitschrift (aufgenommen mit 3.5x Übersichtsobjektiv, mit Smartphone durchs Okular), einfach mit einer Lampe von schräg oben beleuchten. Da sieht man ob Deine Kamera/Software eine brauchbare Farb- und Kontrastwiedergabe hat.
Druckraster.jpg
PS: Statt den Bildschirm abzufotografieren kann man unter Windows durch drücken der Taste "Drucken" rechts oben an der Tastatur eine Bildausschnitt (oder den ganzen Bildschirm) kopieren, indem man mit der Maus dann das gewünschte Rechteck aufzieht (mit dem sog. Snipping Tool). Das kannst Du dann direkt z.B. in ein Bildbearbeitungsprogramm einfügen.
Hubert
Guten Abend Hubert,
einen Knick in der Optik kann ich bei meinem Wolpertinger, wie Peter V mein verändertes Mikro nennt, nicht feststellen.
Ich habe mit einem blauen Filzstift Toup-View fotografiert.
Es wird wie rot und grün gut mit dem alten Proramm wiedergegeben.
Ich werde aber trotzdem das neue Toup-View- Programm herunter laden.
Gruß Peter
Foto später
Hier blau
Guten Abend verehrte Schnippler
Hier ein Präp. mit viel blau: Zirbe -FCA.
Mit Digiknips durch´s OK
Mit neuem ToupLite folgt noch
Gruß Peter Wff
Guten Abend in die Runde,
Die unterschiedliche Helligkeit des Schnittes liegt an der unterschiedlichen Dicke des Schnittes.
Wenn die Schneidkante der Klinge nicht genau paralel zum Tisch liegt, entsteht ein Präpaat unterschielicher Dicke.
Man merkt das beim Schneiden, wenn zum Ende des Schneidens der Schnitt sich aufwölbt. Der Schnitt liegt dann ncht auf der Schneide.
Auch habe ich Präparate, die in der Helligkeit gleich sind.
Das neue ToupLite-Programm finde ich sehr gut.
Vielen Dank Hubert für Deinen Hinweis.
Ich werde demnächst einen neuen Schnitt zeigen, und hoffe von den Auguren wenigstens eine Note 3 zu erhalten.
Gruß vom Inschenör (mit dem Wolpertinger)
Peter
Verehrte Kollegen,
als Meßinschenör habe ich die Parallelität der Schneidkante gemessen:
2 OT + Fühlerblattlehre (s.Bilder):
Vorne, am Anfang der Schmeide, liegt diese ca 0,05 mm tiefer.
Gruß Peter*)
mit dem Wolpertinger
Zitat von: Wutsdorff Peter in Januar 29, 2025, 17:02:33 NACHMITTAGSWenn die Schneidkante der Klinge nicht genau paralel zum Tisch liegt, entsteht ein Präpaat unterschielicher Dicke.
Hallo Peter,
Wenn die Schneidkante nicht genau parallel zum Tisch liegt, entsteht eine unebene Schnittfläche. Ein Schnitt (also das Scheibchen) ist aber Ergebnis zweier Schneidevorgänge. Liegen diese jeweils in gleichem Maße schief ergibt das Scheibchen von gleichmäßiger Dicke. Bei handgeführtem Klingenhalter bekäme man das nur ungefähr hin, aber Deine gleichmäßige Zwangsführung wäre da sehr tolerant.
Ich denke, dass es eher daran liegt, dass der gesamte Zweig sich etwas in seiner Einspannung bewegt, mal mehr, mal weniger. Bei mir klappt das mal besser und mal schlechter, ich versuche meinen Teil beizutragen, indem ich die Schnittführung in Weg und Geschwindigkeit möglichst einheitlich mache.
Viele Grüße,
Bob
Hallo Peter,
ich habe bei Deinen Bildern mit dem Klingenhalter den Eindruck, dass die Klinge an einem Ende weiter aus dem Klingehalter hervorsteht als am anderen. Da die Klinge nach unten geneigt ist, ergibt sich daraus ein geringerer bzw, größerer Abstand der Schneide zur Tischfläche.
Falls das nicht so ist, könntest Du aber genau damit bei einem etwa ungenau gearbeiteten Klingenhalter eine Höhenabweichung korrigieren (an einem Ende etwas weiter ausspannen als am anderen).
Grüße,
Peter G.
Guten Abend Peter G,
"Vorne" liegt die Schneide, wie ich gemessen habe, in der Tat etwas tiefer!
Ich werde es durch eine Beilage von 0,02mm korrigieren.
Wenn die Schneidenkante exakt parallel zur Unterlage verläuft, ist ein Überstand der Klinge ohne Bedeutung
Gruß Peter W
Zitat von: Wutsdorff Peter in Januar 31, 2025, 21:40:54 NACHMITTAGS...
Wenn die Schneidenkante exakt parallel zur Unterlage verläuft, ist ein Überstand der Klinge ohne Bedeutung
Gruß Peter W
Schon richtig! Aber nach Deiner Messung verläuft die Schneidenkante ja gerade nicht parallel zur Unterlage, dann spielt der Überstand schon eine Rolle.
Wenn die Schneidenkante also nicht parallel zur Unterlage verläuft, kann man das über den (einseitigen) Überstand korrigieren. Sinngemäß schrieb ich das auch so.
Mit einer Beilage auf einer Seite liegt die Klinge nicht überall im Klingenhalter auf. Das halte ich nicht für optimal.
Du darfst es selbstverständlich aber so machen, wie Du denkst.
Gruß Peter G.
Nun ein weiterer Versuch,
ich habe mich an dem Bild, das ich im OK sehe und an den Farben von Hans-Jürgen orientiert
Gute Nacht
Peter W
Hallo Peter,
ich finde das Bild sieht von den Farben und der Schnittdicke her schonmal super aus!
Welches Objektiv hast du genutzt?
Viele Grüße
Kay
Grüß´ Dich Kay,
danke für das Lob. Nach so vielen negativen Beurteilungen, sitze ich (Grufti 85) jetzt besonders gerade am Mikroskop. *)
Gruß Peter W
*) und mit stolzgeschwellter Brust
Hallo Peter,
ich bin ja kein Schnippler und weiß insofern nicht, wie diese Färbung aussehen sollte. Aber man erkennt jetzt Strukturen und das Bild ist nicht farblich komplett abgesoffen wie das erste Bild.
Wenn Du das aktuelle Bild mit Deinem ersten Bild dieses Threads vergleichst, wirst Du sicher erkennen, dass die
Zitatvielen negativen Beurteilungen
durchaus berechtigt waren. ;)
Herzliche Grüße
Peter
D1.jpg
Hallo Peter (Wutsdorff),
auch mir gefällt Deine Douglasie im letzten eingestellten Bild sehr gut.
Wenn Sie jetzt noch komplett zu sehen wäre - beim nächsten mal klappt das bestimmt.
Viele Grüße aus Hamburg
Matthias
Guten Abend Matthias,
danke für das Lob.
Mein kleinstes Objektiv ist 4x , kleiner geht es nicht.
Gruß Peter
Grüß´ Dich Peter,
..""...wie diese Färbung aussehen sollte.""
Das weiß ich auch nicht.
Ob man das überhaupt vor der Anfertigung eines Präp. weiß??
Ich färbe mit FCA nach Vorschrift von Jörg.
Aber es freut mich, daß der Schnitt einigermaßen Deine Anerkennung findet.
Gruß Peter W
Hier noch ein Versuch:
Präpariren nach Jörg
Mit Digiknips durch´s Ok, ist unscharf, aber es kommt mir auf die Farben an (erstes Bild)
Regler in Toupview so Einstellen wie Digiknips.
die übrigen von Toupview
Gruß Peter W
Jetzt die Bilder von Toupview
das 2. Bild ist von einem anderen Schnitt
Der betrachter wird hoffentlich feststellen, daß die Farben angenähert gleich sind.
Gruß Peter W
Hallo Peter,
das Toup View Bild ist an sich jetzt gar nicht schlecht. Aber dem Betrachter fällt auch auf, dass das Bild recht unscharf ist. Ist der Schnitt so dick oder hast Du bei der Aufnahme nicht richtig fokussiert?
Herzliche Grüße
Peter