Hallo Forum,
in der Bucht werden zur Zeit Laborlux-11-Mikroskope mit monokularen Tubus verhökert, das heisst es taucht im
2-Wochenabstand immer eins vom gleichen Anbieter auf. Ich setze jetzt keinen Link rein, weil ich nicht sicher bin ob das
erwünscht ist, aber mit Laborlux 11 findet man es sofort.
Ich bzw. ein Bekannter ist am Überlegen, da eventuell mal zuzuschlagen. Ich habe im Forum und im www nach Laborlux 11 gesucht,
aber einen Erfahrungsbericht habe ich nicht gefunden. (Es gab ein paar Erwähnungen.) Falls also jemand etwas zu dem Mikroskop
sagen kann, wäre das schön. Für eine Einschätzung eines fairen Preises wäre ich auch dankbar, das letztere gerne auch per PN, falls
man das nicht im Thread posten will.
Tante Edith: Ich habe jetzt nicht näher beschrieben, wofür das Mikroskop verwendet werden soll. Querbeet einfache Mikroskopie. Aufnahmen nur durchs Okular.
Gruß
Johannes R.
Hallo Johannes,
das ist sicherlich nichts schlechtes, wenn man von dem Monotubus und der beschränkten Ausbaubarkeit absieht. Ich habe das
Nachfolge- oder Schwestermodell "Biomed" - ist auch nichts anderes.
Es sieht aus, als wären Leitz EF Objektive dran, die sind ok. Polarisation ist möglich, der Kondensor für PhaKo ist schweineteuer. Einen Binotubus solltest du auch in der Bucht bekommen; ich würde aber warten, bis eins mit Binotubus angeboten wird, das ist vermutl. günstiger.
Hallo Johannes
ich schliesse mich im wesentlichen Hugos Einschätzung an, möchte noch darauf hinweisen, dass kein Kreuztisch bzw. Objektführer vorhanden ist!! Das ist nicht so ideal. Die optische Ausstattung ist schön, aber es gibt sicher noch bessere Alternativen. Wie immer hängt es davon ab wieviel man ausgeben kann/möchte!
Gruss
Bernhard
Hallo,
ich sage etwas dazu: einfaches Kurs-Mikroskop. Gute Optik, miserable Mechanik. D.h., ein Amateur kann damit glücklich sein, wenn er nichts anderes erwartet und keine Ausbaubarkeit fordert.
Dann ist es ein tolles Gerät, aber nur dann!
Herzliche Grüße
Detlef Kramer
Hallo,
# Thomas jetzt habe ich komplett überarbeitet - Du hattest wirklich so Recht, man wird ja so leicht missverstanden!
also hier mein Beitrag:
ich kenne das 11er nicht.
Aber das 12er und das 12 S. Die beiden kenne ich!
Die beiden - das 12er und das 12 S - von denen ich mit Recht behaupte sie zu kennen, sind aber feinste Sahne.
Mindestens so gut, wie ein Zeiss WL oder ein BH 2 von Olympus - wenn man vom Wechselrevolver absieht, den die beiden Leitz nicht haben.!
Jetzt habe ich aber mein Äußerstes getan um meine Aussage eindeutig zu machen!
Zitat von: Klaus Herrmann in März 06, 2010, 23:06:56 NACHMITTAGS
Hallo,
ich kenne das 11er nicht aber das 12er und das 12 S. die sind aber feinste Sahne. Mindestens so gut, wie ein Zeiss WL!
Komm Klaus, gib uns ein Komma ;D!
Sonst bleibt der erste Satz doppeldeutig.
Wieder eine Erbse für mein Töpfchen.
Zur Sache: das Laborlux 11 ist doch gut ausgestattet und beim Kauf von diesem gewerblichen Anbieter ist das Risiko überschaubar. Den Monokulartubus finde ich nicht schlimm und evtl. drückt der den endgültigen Preis sogar. Die Ausbaumöglichkeiten sind natürlich nicht so groß wie beim Laborlux 12, aber in einem anderen Beitrag hat Sabine doch gerade erst wieder gezeigt, was man für schöne Beobachtungen und Bilder mit einem einfachen Gerät machen kann.
Schönen Gruß, Thomas
Zitat von: TPL in März 06, 2010, 23:34:27 NACHMITTAGS
Zitat von: Klaus Herrmann in März 06, 2010, 23:06:56 NACHMITTAGS
Hallo,
ich kenne das 11er nicht aber das 12er und das 12 S. die sind aber feinste Sahne. Mindestens so gut, wie ein Zeiss WL!
Komm Klaus, gib uns ein Komma ;D!
Sonst bleibt der erste Satz doppeldeutig.
Wieder eine Erbse für mein Töpfchen.
Zur Sache: das Laborlux 11 ist doch gut ausgestattet und beim Kauf von diesem gewerblichen Anbieter ist das Risiko überschaubar. Den Monokulartubus finde ich nicht schlimm und evtl. drückt der den endgültigen Preis sogar. Die Ausbaumöglichkeiten sind natürlich nicht so groß wie beim Laborlux 12, aber in einem anderen Beitrag hat Sabine doch gerade erst wieder gezeigt, was man für schöne Beobachtungen und Bilder mit einem einfachen Gerät machen kann.
Schönen Gruß, Thomas
Das 11er hat den Einknopf-Kombinationstrieb mit der Herzkurve, das 12 aber den besseren koaxialen Trieb. Das ist recht wesentlich für die Bedienbarkeit. Wenn man in Wasserpräparaten häufig feinste Auf- und Abwärtsfokussierungen machen möchte, ist der Kombitrieb sehr hinderlich.
KH
Hallo,
ich bedanke mich für die Hinweise, die helfen schon weiter.
Gruß
Johannes R.
Zitat von: Klaus Henkel in März 07, 2010, 11:28:08 VORMITTAG
Das 11er hat den Einknopf-Kombinationstrieb mit der Herzkurve, das 12 aber den besseren koaxialen Trieb. Das ist recht wesentlich für die Bedienbarkeit. Wenn man in Wasserpräparaten häufig feinste Auf- und Abwärtsfokussierungen machen möchte, ist der Kombitrieb sehr hinderlich.
KH
Hallo Herr Henkel,
ist mit Herzkurve der Wegeverlauf der Feineinstellung an einem Einknopf-Kombinationstrieb gemeint
und ist diese Laborlux 11 Verstellung vergleichbar mit dem Laboval 2 Kombinationstrieb?
Mit freundlichen Grüßen
Frank Donat
Zitat von: Frank Donat in März 07, 2010, 21:21:01 NACHMITTAGS
Zitat von: Klaus Henkel in März 07, 2010, 11:28:08 VORMITTAG
Das 11er hat den Einknopf-Kombinationstrieb mit der Herzkurve, das 12 aber den besseren koaxialen Trieb. Das ist recht wesentlich für die Bedienbarkeit. Wenn man in Wasserpräparaten häufig feinste Auf- und Abwärtsfokussierungen machen möchte, ist der Kombitrieb sehr hinderlich.
KH
Hallo Herr Henkel,
ist mit Herzkurve der Wegeverlauf der Feineinstellung an einem Einknopf-Kombinationstrieb gemeint
und ist diese Laborlux 11 Verstellung vergleichbar mit dem Laboval 2 Kombinationstrieb?
Mit freundlichen Grüßen
Frank Donat
Das mit der Herzkurve vergessen wir schnell wieder, das war ein Bolzen von mr.
Der Trieb des Laborlux 11 ähnelt stark der Verstellung, die Leitz/Leica auch beim HM-Lux verwendet. Dort ist es eine Steuerkurve (gehärteter Stahl) der an einem Ende lang ausläuft, am anderen aber in eine enger werdende Schnecke. Sie verläuft wie der Außenrand eines Herzens. Die Triebbewegung wird immer feiner, je weiter man dreht.
Nur so in etwa gleichen sich Laborlux 11 und Laborval. Beim Laboval bewegt die Hand, glaube ich, die Achse des Triebs hebelartig.
Beim Laborlux 11 ist es ein wenig anders. Eine viertel Umdrehung des Triebrades läuft frei und bewegt den Feintrieb, danach wird der Grobtrieb eingekuppelt und mitgenommen. Man kann den Anschlag, wann das geschieht, mit der Hand am Triebknopf als leichten Anschlag, einem Druckpunkt ähnlich, gut spüren. Man kann nicht spontan den Grobtrieb verstellen, weil immer erst der Feintrieb ein gutes Stück gelaufen sein muß, bevor der Grobtrieb einkuppelt. Andererseits ist es bei einem dicken Präp. möglich, daß man zu spät reagiert, wenn man darin mit dem Feintrieb nach unten hindurch fokussieren möchte, sich aber plötzlich der Grobtrieb einschaltet. Dann macht es u. U. knirsch. Die Laborluxe sind ganz eindeutig sehr gut ausgestattete, mechanisch hervorragende Instrumente, die aber für Routinearbeit
im Labor gestaltet sind, wo man vor allem dünne Blutausstriche und ähnliches anschaut.
MfG
KH