Hallo zusammen, mal eine Frage:
hat der o.g. Achromat eine Objektivfederung oder ist meins so verklebt, dass sich gar nichts rührt? Nicht mal minimal eindrücken kann man es, es ist völlig unbeweglich!
Danke für eine fundierte Antwort!
Gruß Tom
Hallo Tom,
bei einigen Zeiss endlich Optiken lässt sich die Frontlinse "parken", sodass der vordere Teil nicht in direkte Nähe des Präparats kommt.
Hat denn deins die erwartete Abgleichlänge?
Dann ist es vielleicht verklebtes Immersionsöl (evtl. Auch festes Fett), dass verhindert dass der vordere Teil in den hinteren Reinfedern kann. Ich vermute, dass das Leicht zu beheben ist
Grüße
Peter
bei diesen "Parkobjektiven" ist dann aber die Frontfassung gerändelt, damit man die Parkposition freidrehen kann.
Das ist beim CP 100 unendlich nicht der Fall.
Grüße
Martin
Hallo Martin, hat das CP dann ein Einfedern oder ist es komplett starr?
Gruß Tom
Hallo zusammen,
CP-Achromate gab es für die Endlichsysteme von Zeiss nicht, die kamen erst nach Umstellung auf Unendlich.
Den Rändelring bei "Parkobjektiven" gab es m.W. nur beim schwarzen Achromaten und den silbernen F-Achromaten, alle anderen in der Endlichserie haben den nicht.
@ Tom: Wegen Deines CP-Achromaten, hättest Du da mal ein Bild davon? Dann kann man wahrscheinlich mehr sagen.
Hier das Bild, Jürgen....
Gruß Tom
Kannst du den Abstand vom Gewindeanschlag zur Frontlinse messen?
CP100.jpg
Ich lese gerade über die CPs:
CP-Federung.jpg
Also versuch mal das Frontelement nach links zu drehen...
Hallo Tom,
das Bild erklärts: Dieses Objektiv ist definitiv gefedert und nach der Länge des silbernen Teils zu urteilen ist es auch ausgefahren, sollte dann von Anschlag bis Spitze etwa um die 44mm messen. Wahrscheinlich ist der Mechanismus verharzt.
Hallo Tom, ich habe exakt diesen Achromaten vor mir und er ist definitiv gefedert, aber nicht einhängbar. Du könntest also versuchen den silbernen Vodrerteil gegen das schwarze Gehäuse vorsichtig zu verdrehen. Vielleicht löst sich dann ja die Verklebung. Man kann dieses Objektiv vermutlich nur von hinten zerlegen.
Grüße
Stephan Hiller
Hallo Tom Stephan,
aufgrund des schmalen Vorderteiles hätte mich das auch sehr gewundert, wenn ein Einhängen möglich wäre.
Wege des Zerlegens: Auf dem Foto sieht man am objektseitigen Ende der schwarzen Hülse erkennt man eine Stirnlochmutter; ich denke, dass man die silberne Schiebehülse von dort herausbekommt. Kann man das silberne Teil eigentlich frei drehen oder gibt es da -wie bei den älteren Objektiven aus der Endlichära eine Längsführung, die das verhindert?
Der Textausschnitt oben ist aus einer originalen Zeiss Gebrauchsanweisung und bezieht sich speziell auf die CP-Achromaten.
Ja danke schon mal für die Unterstützung, leider ist es so wie befürchtet hatte, festgefressen halt leider...... das Objektiv war bei einem Mikroskop als Beifang.... Muss erst mal überlegen, was ich damit mache!
Nochmal vielen Dank an die Community fürs Helfen, das waren ja überwältigend viele hilfreiche Posts von Euch..... so muss es sein! 💪🏼
Grüße Tom
Hallo Tom,
ob die Federung funktioniert oder nicht - solange das Objektiv einwandfreie Bilder liefert, ist es eigentlich egal und macht nichts aus.
Ich kenne eine ganze Menge 100x Objektive, die seit vielen Jahren fest (ohne Federung) im Einsatz sind und bei denen es der Anwender nie bemerkt hat. ;D
Gruß
Peter
Ja Peter , da hast Du Recht, in situ ist es ja voll einsetzbar....... Aber gute Nachrichten how ever und nur völlig unwissenschaftlich begründbar:
Ich habe die Hülse und damit das Problem erst einmal gelöst, die Federung ist noch scheinbar nach vielen Ermüdungsversuchen meinerseits wieder frei und bewegt sich .... Chackaah!
Nochmal Danke für Eure unermüdlichen Hilfestellungen, wie schon gesagt , ihr seid Spitze, davon lebt so ein Forum, das meine ich ernst!!!
Ganz viele liebe Grüße
Tom