Hallo zusammen,
ja in den sozialen Medien sieht man oft Dinge die völliger quatsch sind, aber ist es der Didymium Filter auch?
https://evidentscientific.com/en/microscope-resource/tutorials/photomicrography/didymium
lG
anne
Hallo Anne,
möglichwereise funktionert das sogar, die Filter die ich kenne lassen einen Tial durch und blocken einen anderen (fluoresenzanwendung).... aber Probiert habe ich das noch nicht.
liebe Grüße
Daniel
ps.: ich habe mir von schott die Kurve angeschaut.... es ist tatsächlich eine Möglichkeit das Bild zu verbesseren
Schott hatte oder hat noch die Filter BG20 und BG36 als sog. Probegläser. Zum Glück hatte ich in der Kiste noch einige div. Exemplare. Anbei der kleine Unterschied, besonders in den Rottönen zu erkennen.
Teilbild vom Blatt der Silberweide von Robin Wacker, SPlanApo 20/0,7
LED-1.jpg
LED-BG20.jpg
Grüße
Peter
Danke Peter,
das ist wirklich beeindruckend.
lG
Anne
Hallo,
im Bildwechsel sieht man den Effekt vielleicht noch etwas deutlicher:
Filter BG20.gif
Aber mit zwei schnellen Klicks durch Bildbearbeitung (Erhöhung der Sättigung selektiv im Rotbereich) geht das auch:
Selektive Sättigung.jpg
Hubert
Hallo,
ZitatAber mit zwei schnellen Klicks durch Bildbearbeitung (Erhöhung der Sättigung selektiv im Rotbereich) geht das auch:
Das war auch direkt mein Gedanke! Ich denke, dass man (fast) alle Effekte von Filtern heute auch mit der EBV erreichen kann, oder?
Irre ich mich doch schluckt dieser Filter letztlich nicht auch Details bzw. die Nuanciereungen der Farben?
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
ZitatDas war auch direkt mein Gedanke! Ich denke, dass man (fast) alle Effekte von Filtern heute auch mit der EBV erreichen kann, oder?
wenn man es ganz genau nimmt, dann könnte man mit einem richtigen Filter (hängt von der Steilheit und Lage der Transmissionsbereiche ab) schon etwas genauer filtern. Mit Software kann ich nur in den drei Farbkanälen R,G oder B am fertigen Foto die Gewichtung verändern. Wenn ich aber, wie das im Zusammenhang mit der Filter-Werbung angedeutet wurde, bei der Aufnahme aus dem Emissionsspektrum des gefärbten Schnittes engbandig filtern kann (am Beispiel Eosin, Fuchsin, Methylenblau), könnte man theoretisch gefärbte Strukturen selektiver trennen. Wenn also eine Färbung (z.B. rot) breitbandig auch einen anderen Kamera-Farbkanal (benachbartes G) noch mit belichtet, der eigentlich nur die grüne Färbung zeigen soll, könnte man durch einen engbandigen Filter diesen überschneidenden Farbbereich blocken. Aber ich denke dass das in der Praxis keinen großen Unterschied ausmacht oder es zumindest schwierig ist, Färbung und Filter genau abzustimmen.
Hubert