Kupfer, z.B. als ,,Kleingeld" aus dem Portemonnaie, ist ja leicht verfügbar und entbehrlich, weil im Cent-Bereich.
Opfert man eine Münze, dazu einige Krümel Kochsalz, etwas Al-Folie zur Umhüllung – und ist ein z.B. Kaminfeuer gerade verfügbar, dann ...
... zeigt das ,,edle" Kupfer anderntags deutliche Korrosionseffekte ...
... und im Auflicht knallbunte Farben.
Kupfermünze, Kupferoxide 1.jpg
Kupfermünze, Kupferoxide 2.jpg
Kupfermünze, Kupferoxide 3.jpg
Kupfermünze, Kupferoxide 4.jpg
Moin Heiko,
knallbunt, in der Tat. Gut belichtet, danke fürs Zeigen des früh blühenden Kupfers. 8)
LG Frank
Hallo Heiko,
schöner Effekt.
Kannst Du das "Kochrezept" noch etwas detaillierter ausführen?
Hezrliche Grüße
Peter
Hallo Heiko,
fantastisch. Ich schließe mich Peter an, wie hast du es genau gemacht?
Viele Grüße
Michael
Hallo an die Troika,
und danke für Euere freundlichen Worte.
Bestreut eine Cu-Münze, die auf etwas Al-Folie gelegt wurde, mit einigen NaCl-Kristallen, faltet die Folie zusammen, sodass Cu und NaCl von Al umhüllt sind und übergebt das ,,Beutelchen" den Flammen.
Anderntags, mit etwas Glück, Kupfer(I)-, Kupfer(II)-, Abplatzungen derselben mit Sicht auf Cu?
Man kann vermuten, dass das korrosiv wirkende NaCl zuerst Halogenide bildet, die dann wieder thermisch zersetzt werden ...
Viele Grüße,
Heiko
Hallo,
Kupfer oxidiert ist immer ein tolles Objekt. Auch ohne Kochsalz und Alufolie sind durch einfaches
Erhitzen mit der Gasflamme interessante Oberflächenstrukturen unterschiedlicher Oxidationsbereiche
zu beobachten. Nicht ganz so bunt.
Viele Grüße
Georg
Und hier noch eine KI-Sicherheitswarnung. ;D
,,Wenn man eine Kupfermünze zusammen mit Kochsalz in Alufolie wickelt und ins Feuer wirft, kommt es zu einer heftigen chemischen Reaktion:
Die Aluminiumfolie schmilzt bei hohen Temperaturen und reagiert mit dem Sauerstoff in der Luft, wodurch sich eine Aluminiumoxidschicht bildet.
Das Kochsalz (Natriumchlorid) wirkt als Komplexbildner und löst die schützende Oxidschicht des Aluminiums auf, wodurch das reaktive Metall freigelegt wird.
Das freigelegte Aluminium reagiert dann mit dem Kupfer der Münze in einer Redoxreaktion. Dabei wird das Aluminium oxidiert (gibt Elektronen ab) und das Kupfer reduziert (nimmt Elektronen auf).
Diese Reaktion ist stark exotherm und setzt viel Wärme frei. Es kann zu einer intensiven Flamme kommen, möglicherweise mit einer blaugrünen Färbung durch das Kupfer.
Zusätzlich kann das heiße Aluminium mit der Feuchtigkeit in der Luft reagieren und dabei Wasserstoff freisetzen, was die Flamme weiter verstärken kann.
Es ist wichtig zu betonen, dass dieser Vorgang gefährlich ist und nicht ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt werden sollte. Die Reaktion kann sehr heftig und unkontrollierbar sein, mit der Gefahr von Verbrennungen und der Freisetzung giftiger Dämpfe."
Hallo,
OMG, gut, dass ich mit dem Experiment noch nicht angefangen habe. Im Netz habe ich "Hitzeschutzkleidung gegen flüssiges Eisen und Aluminium" gefunden. Nicht ganz billig, aber das könnte das Richtige sein.
Danke für die Infos, Heiko.
Viele Grüße
Michael
Heiko, Heiko,
Du machst ja Sachen.....! Ts ts ts...
Flammende Grüße
Peter
Hallo zusammen,
geschmolzenes Al (von den Flugzeugen) + Wasser (von den Sprinkler-Anlagen + Stahl (von der Armierung) war ja wohl auch die letztendliche Ursache für den Einsturz der Twin Towers.
Ich erinnere mich auch an meinen letzten Chemielehrer in der Oberstufe die Schule war gerade ganz stolz in das neue Gebäude umgezogen: Wir hatten gerade Redox-Reaktionen. Er wollte uns mit einem Experiment mit Al-Oxid und Eisen beeindrucke und hat dafür molare Massen angesetzt. Die halbe Stadt ist zusammengelaufen und unser Chemiesaal brauchte neue Fenster.
Hallo Heike,
wie lange muss man das Sandwich denn wohl grillen, bis es diese hübsche Kruste bekommt?
Herzliche Grüße
Peter
(ohne Kamin, aber mit Holzkohlegrill oder Gasbrenner)
Hallo Jürgen,
ZitatIch erinnere mich auch an meinen letzten Chemielehrer in der Oberstufe die Schule war gerade ganz stolz in das neue Gebäude umgezogen: Wir hatten gerade Redox-Reaktionen. Er wollte uns mit einem Experiment mit Al-Oxid und Eisen beeindrucke und hat dafür molare Massen angesetzt. Die halbe Stadt ist zusammengelaufen und unser Chemiesaal brauchte neue Fenster.
Das war wahrscheinlich andersherum: Aluminiumgranulat wird mit Eisenoxyd gemischt, um damit u.a. zu schweißen. Nennt sich Thermitvervahren (https://de.wikipedia.org/wiki/Thermitreaktion). Haben wir auch im Chemieunterricht gemacht, allerdings im Freien. Das Gemisch war in einem Blumentopf, der mit Draht umwickelt war. Das geschmolzene Eisen läuft nach unten heraus. Der Blumentopf platzte auf (deshalb die Drahtumwicklung. Gezündet wurde mit einem Bündel aus drei Wunderkerzen. Die Reaktion war spektakulär, aber nicht explosiv.
LG Gerd
Hallo Petra,
also Heike hat gewartet, bis sie sich anderntags die Finger nicht verbrennen brauchte.
8) ;D :P
Hallo Heike...äh..Heino....nö, Heiko! (Jetzt hab ich's)
Danke. Dann werde ich dieses lebesgefährliche Experiment gelegentlich mal durchführen.
Herzliche Grüße
Peter