Hi Zusammen,
Ich habe die angefügten Bilder bei Facebook gepostet und bekam den Hinweis das die Qualität ziemlich mies sei.
Als Hinweis erhielt ich die Meldung ich solle den Kondenor Ölen. Hab ich probiert aber viel hilft das nicht🫣
Der DIK ist ein Zeiss alt zentralschieber (II), was denkt ihr darüber?
Liebe grüße DanielIMG_8183.jpegIMG_8182.jpegIMG_8181.jpegIMG_8180.jpeg
Lieber Daniel,
mit welchem Objektiv sind diese Aufnahmen denn gemacht? Du kannst mir gerne schreiben, dann beantworte ich Deine Fragen.
LG
Michael Zölffel
Hallo Daniel,
das wurde so direkt auf FB dazu gepostet? Hmmm....Ich kenne nun fast alles DIKs (außer Nikon) und keiner ist wirklich "schlecht". Es hängt halt von der richtigen Zusammenstellung und korrekten Einstellung des DIKs, des Mikroskops samt Fotoadaption insgeamt ab und zum Großteil von den Fähigkeiten des Mikroskppikers (vor allem auch seinen Photshop-Skills ;) )
Mit jedem DIK kann man sehr gute und sehr bescheidene Fotos machen. ;) Genau wie mit Hellfeld auch... Das ist keine Frage des DIKs.
Der DIK-Effekt ist bei Deinen Bildern doch sehr gut, Kritisieren kann man zu Recht den starken Gradienten. Es stellt sich die Frage, ob die Objektive wirklich zum System passen und ob alles richtig eingestellt ist.
Hier kann Dir Apochromat Michael sicher sehr helfen. Grundsätzlich ist der Zentralschieber-DIK prima und Ole Riemann hat damit schon ganz phantastische Aufnehmen gezeiegt (sogar praktisch Photoshop-frei). Die meisten Mikrofotografen bearbeiten ihre Bilder aber gewaltig und eerzielen nur dadurch die hohe Qualität.
Herzliche Grüße
Peter
PS: Schau mal, mit etwas Photoshop wirds schon besser..
Hallo Daniel,
ich kann es immer nur wiederholen: Testet Eure Objektive beim "alten" Zeiss-DIC unbedingt mit den anderen Kondensorfrontlinsen, der 0,9-er und der 0,63-er. Die 0,9-er gibt mit dem Planapo 25 und dem Prisma II einen exzellenten Kontrast, fast gradientenfrei; mit dem Plan-Neofluar Imm ist das Bild umwerfend! Auch das vorsichtige Verstellen des Kondensors aus der Köhler-Stellung heraus kann eine dtl. Besserung bewirken. Ich habe hier nicht viele Bilder eingestellt; aber schon ein paar mit der Kombi Plan-Neofluar 25 Imm im alten DIC mit Frontlinse 0,9 und Prisma II, diese Bilder sind nicht nachbearbeitet, kamen alle so aus der Kamera.
Hallo Daniel,
ich habe gerade mal Deinen Facebook-Beitrag angeschaut, aber kein Posting gefunden, das deine Bilder als mies bezeichnet.
@ Jürgen und Michael Zölffel (und andere Nutzer des alten Zeiss DIK): Es existieren - leider etwas verstreut - im Forum zahlreiche Beiträge zum Zeiss DIK, auch zum alten Zentralschieber-DIK. Es wäre schön, wenn ihr einmal hier eure Erfahrungen teilt, welche Objektive von Zeiss und auch Fremdfirmen (und mit ggf. welchen Kondensorfrontlinsen) gute Ergebnisse mit dem alten DIK liefern. Ich würde dann versuchen, alle Beiträge zum Zeiss DIK an einer Stelle zusammenzufassen.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Daniel,
evtl. kannst Du noch mitteilen welche Bilder mit dem Plan 40 oder dem Plan Neofluar 63 entstanden sind (diese interessanten Details habe ich zumindest Deinem FB-Post entnommen) und welche Frontlinse des Kondensors nun zu Anwendung kam?
Auch interessant wäre der Unterschied zwischen Bild 1 und 2 in den Einstellungen: bei 1 eher linearer Gradient im Hintergrund, bei 2 Hotspot-artig, also "rund" und nicht nur in eine Richtung.
Beste Grüße Stefan
Hallo Zusammen,
Erstmals danke für die rege Teilnahme 😍
Die Kritik kann tatsächlich per privat Nachricht. Die Bilder sind tatsächlich schon nachbearbeitet. Meine Kamera hat ein gewaltiges Problem mit dem AWB bei DIK🫣
Ich komme zur Vermutung das ich eventuell mal genauer schauen muss ob alles zentriert ist. Aktuell schicke ich das Licht über den Kürbis nach unten und dann wieder hoch. Ich drehe dauernd am Polarisator. Am kondenors und dessen zentrier Schiebern. Irgend wie alles etwas holprig.
Aufgenommen wurde das alles mit der ungelösten 1,4 Linse.
@jürgen: das mit den Linsen habe ich vor ein paar Monaten mitbekommen. Und tatsächlich habe ich einige Objektive die passable Leistung bringen mit der 0,63 Linse. Die 0,9 ist mir leider noch nicht zugeflogen 🙈
Lg Daniel
Hallo Peter,
ZitatPS: Schau mal, mit etwas Photoshop wirds schon besser.
Findest Du wirklich, dass das Bild dadurch besser geworden ist? Das Original zeigt deutliche JPG-Kompressionsartefakte (8x8 Pixel-Blöcke). Der Bildinhalt kann durch "Entrauschen" und Nachschärfen nicht detailreicher werden. Ich sehe da beim rechten Bild einige "neue" Strukturen, die es so sicher im Original nicht gibt. Erst einmal die Kamerakompression minimieren, dann kann man besser über die Qualität von DIK sprechen.
Vergleich Original_Bearbeitet.jpg
Hubert
Hallo Hubert,
Die Bilder sind für die Forensoftware von 10mb auf ca. 0,8 komprimiert worden. Das hilft wahrscheinlich nicht🫣
Hallo Daniel,
bei Übersichtsbildern ist das sicher kein Problem (auch um den Helligkeitsgradienten zu demonstrieren), aber wenn man die Qualität der Detailabbildung zeigen will darf man beim Komprimieren nicht unter eine bestimmte Schwelle gehen.
Hubert
Hallo Hubert,
das ist die ewige Diskussion: Was versteht man unter "besser"? Eine "bessere" Bildinformation, also mehr - tatsächlich vorhandene - Details, eine bessere Auflösung oder bessere Erkkennbarkeit dieser Details oder ein für den durchschnittlichen Geschmack "schöneres" Bild?
Die Frage kann man sich stets auch in der normalen Fotografie stellen.
Hier ging es sicher eher um "Ästhetik", wenn auf Facebook geschrieben wurde, dass die Bilder "mies" seien. Damit waren vermutlich Gradienten, inhomogene Beleuchtung, Sensorflecke und starkes Bildrauschen etc. gemeint. Ich habe auch nur ganz grob zeigen wollen, dass man diese Bilder dem "Massengeschmack" mit Photoshop noch etwas anpassen kann - was nicht objetkiv bezüglich der Bildinformation "besser" sein muss.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
Ich dachte die längste Zeit. In der Mikroskopie gehen diese 2 Standpunkte Hand in Hand. Mich stört ein gradients auch jetzt nicht sonderlich solange ich eine gute Erkennbarkeit von Details im Objekt habe. Also mein Ziel ist es mehr von den Viechern zu sehen. Dabei dürfen gerne mal ein paar gute Binder abfallen😉
Lg Daniel
Hallo,
Was ich auch sehe ist eine stärke CVD rechts. Das bedeutet das etwas nicht gut zentriert ist. Beste Grüsse,
Rolf
Hallo Peter,
nachdem die Frage von Daniel nicht auf Facebook sondern im Mikroskopieforum gestellt wurde, halte ich es für legitim beim Begriff "Qualität" halbwegs objektive Kriterien anzulegen. Wir wissen beide nicht was dem Kritiker genauer nicht gefallen hat (ich würde am ehesten auf den Helligkeitsgradienten tippen). Aber auch ein "schöneres" Bild für den durchschnittlichen Geschmack muss nicht unbedingt in Richtung "Deepfake" gehen und den Bildinhalt verändern. ;) Und wie Daniel schon eingeräumt hat, wurde das Bild hier im Forum wohl etwas zu stark komprimiert.
Hier ein alternativer Versuch der Bildkorrektur (rechtes Bild), lediglich in Form einer Dehnung der Histogramm-Verteilung des linken Bildes um den möglichen Helligkeitsbereich besser abzubilden und dadurch den Kontrast auf natürliche Weise zu erhöhen. Dabei wird keine falsche Information in das Bild gebracht. Ich habe gleichzeitig auch den Grauwert durch Verschiebung der RGB-Verteilung etwas angepasst.
Vergleich Original_Bearbeitet_Histogramm optimiert.jpg
Hubert
Liebe Foristen,
ohne Daniels Beitrag, der sich ja um seine geposteten Bilder dreht, zu sehr ins Allgemeine auszuweiten, bin ich genau wie Peter V. der Meinung, dass sich mit "besser" nicht viel anfangen lässt.
Das zieht sich durch die gesamte Fotografie: Ein Bild, das bei einem Wettbewerb unter tausenden Beiträgen die Goldmedaille gewinnt, ist das dann das "beste"? Oder hat es einfach den Geschmack der Juroren "am besten" getroffen?.
Wenn ich bei einem Bild mit langweiligem Himmel diesen austausche, ist das Bild dann "schlechter", weil es nicht mehr der Realität bei der Aufnahme entspricht? Was ist die Realität der Aufnahme?
Was ist "besser": Ein technisch nicht "perfektes" Bild einer seltenen Art eines Einzellers oder die xte gepushte Version von Volvox aureus?
Ein nicht optimal geschnittenes und gefärbtes Exemplar einer seltenen und noch nicht gezeigten Pflanze oder eine perfekte Darstellung vom allbekannten Efeu?
Ein weichgezeichnetes Porträt eines hübschen Models oder die knallharte Doku eines Hautkrebses beim Dermatologen? Was ist das "bessere" Bild?
Mit dem Begriff "objektive Kriterien der Qualität" in der Fotografie ist das so eine Sache, da hängt so viel vom Zweck des Bildes ab. Und wo steht, welchem Zweck die Bilder in diesem Forum dienen? Nur Doku? Oder Schönheit?
Wahrscheinlich hat Rolf einer der Gründe gefunden. Ich habe mal am Licht rumgespielt. Man kann da mit ein paar einfachen Handgriffen das Bild enorm verschlechtern🙈
Wie ist eigentlich die richte Vorgehensweise beim Universal und der Lampen Zentrierung. Bei meinem Motiv wird mir der kondenor gerichtet und dann passt das. Aber am Zeiss kann ja an vielen stellen eingegriffen werden. Gibt's da irgend wo eine Anleitung dazu?
Lg Daniel
Hallo Daniel, hallo Rolf,
die Farbverschiebung kommt auch durch ein im Beleuchtungsgang befindliches DIC-Prisma zustande. In Daniels erstem Bild in diesem Faden ist die Farbverschiebung links, der Interferenz-Dunkelstreifen liegt hier rechts. Bei kritischen Hellfeldaufnahmen sollte man daher kein Prisma mehr im Strahlengang lassen.
Hallo Peter,
ZitatMit dem Begriff "objektive Kriterien der Qualität" in der Fotografie ist das so eine Sache, da hängt so viel vom Zweck des Bildes ab.
falls es Dir nicht aufgefallen sein sollte, ich habe bei diesem Punkt von meiner persönlichen Meinung gesprochen, speziell zum Thema Mikroskopie.
Und gerade hier sehe ich noch einen deutlichen Unterschied zwischen einer gestalterischen Bildmanipulation z.B. durch das von Dir beschriebene Austauschen des langweiligen Himmels in einem Landschaftsfoto einerseits, und dem Vortäuschen einer Bildqualität und Details die nicht vorhanden sind bei der fotografischen Dokumentation von mikroskopischen Objekten andererseits. Gerade in einem Fachforum, wo möglicherweise noch einige wenige Leser die Bildqualität tatsächlich nach den erkennbaren Details im Vergleich mit anderen Aufnahmen beurteilen. ;)
Hubert
Hallo Daniel,
ZitatWie ist eigentlich die richte Vorgehensweise beim Universal und der Lampen Zentrierung. Bei meinem Motiv wird mir der kondenor gerichtet und dann passt das. Aber am Zeiss kann ja an vielen stellen eingegriffen werden. Gibt's da irgend wo eine Anleitung dazu?
Was hast du den für ein Leuchtmittel in deinem Kürbis?
Hast du Zugang zur Gebrauchsanleitung " Hochleistungs-Mikroskopierleuchte" aus dem Hause Carl Zeiss?
Grüsse Arnold
Hallo Arnold,
meinst Du diese Veröffentlichung?
(siehe Anlage)
Viele Grüße!
Rainer
Hallo Rainer,
Ich meine diese hier:
Kürbis .JPG
Grüsse Arnold
Hallo Arnold,
diese Veröffentlichung hab ich leider nicht.
Viele Grüße!
Rainer
Hallo Arnold,
Da brutzelt eine 100watt Halogen in meinem Kürbis. Und die Anleitung habe ich leider nicht.
Aber gehe ich richtig davon aus das beim Universal zuerst die Lampe und dann der kondensor zentriert werden?
Danke und liebe Grüße in die Schweiz 🙂
Hallo Daniel,
Helligkeitsgradienten, auch extreme, kann man sehr gut mit der Freeware Rawtherapee entfernen, sofern die Bilder im RAW format vorliegen. Dazu benötigt man ein 'leeres' Hintergrundbild (leere Stelle unter dem Deckglas, bei Objektivwechsel immer ein neues).
Ich glaube ich hatte da mal eine kurze Anleitung gepostet.
Zeiss empfiehlt die Frontlinse n.A. 1.4 zu immergieren. Ich mach das, andere wohl nicht, kannst Du ja mal ausprobieren.
Grüße,
Michael
Hallo Daniel,
Mich würde immer noch interessieren was Du zwischen Bild 1 und 2 verändert hast?
Zitat von: purkinje in Mai 01, 2025, 07:47:30 VORMITTAGAuch interessant wäre der Unterschied zwischen Bild 1 und 2 in den Einstellungen: bei 1 eher linearer Gradient im Hintergrund, bei 2 Hotspot-artig, also "rund" und nicht nur in eine Richtung.
Da ich auch an meinen Dik-Mikroskopen noch mit Halogen 50/100W unterwegs bin, kann ich nur dringlich die Benutzung eines Wärmeschutzglases/filters empfehlen. Folienpolarisatoren, Präparat und Linsenkitt danken es einem.
Beste Grüße Stefan
Hallo Daniel,
ZitatAber gehe ich richtig davon aus das beim Universal zuerst die Lampe und dann der kondensor zentriert werden?
Es sind zwei Schritte:
Zu erst wird immer das Leuchtmittel im Lampenhaus zentriert. (An den Lapenhäusern die eine Zentrierung der Leuchtmittel fordern.) Das heisst: Glühwendel und Spiegelbild sind richtig zentriert und sie bilden sich im Lichtaustritt am Stativfuss zentral ab.
Dann wird geköhlert.
Es lohnt sich, ältere Halogenleuchtmittel durch neue zu ersetzten. z.B. Osram HLX Xenophot.
Grüsse Arnold
Hallo,
zur Beseitigung schlimmster Gradienten (ohne ein vorheriges Leerbild!!) nutze ich das kostenlose und winzige Astro-Programm "Fitswork". Ich habe bislang noch nichts Besseres gefunden, wobei mich wundert, dass es - zumindest nach meinen bisherigen Recherchen - zur Gradiententfernung kein wirklich gutes (und einfaches) PS-Plugin gibt. Die ansonsten beschriebenen Methoden zur Entfernung von Gradienten in üblichen EBV-Programmen, die im Astrobereich wohl eine größere Rolle spielt, sind mir zu umständlich.
Fitswork bietet verschiedene Modi der automatischen oder manuellen Gradientenentfernung ("Ebnen"),man muss einfach ausprobieren, womit man die besten Ergebnisse erzielt. Links jeweils das Ausgangsbild.
Falls jemand ein besseres Prgramm oder PS-Plugin kennt - her damit!
Hezrliche Grüße
Peter
Fits1.JPG
Fits-2.JPG
Fits3.JPG
Fits4.JPG
.....nur ganz kurz eine zwischen Meldung:
Die Lampen hängten beide – na ja, sagen wir mal... irgendwie dran. 😄
Ich habe das HAL schnell zentriert und konnte den Gradienten weiter reduzieren, plus einer Erhöhung der
Auflösung.
Der Zellkern von Vorticella ließ sich dabei richtig schön beobachten. 😄
lg Daniel und mal ein dickes Danke an alle Beteiligten
Hallo Peter,
Zitatzur Beseitigung schlimmster Gradienten (ohne ein vorheriges Leerbild!!) nutze ich das kostenlose und winzige Astro-Programm "Fitswork".
warum nutzt Du nicht gleich ein helligkeitsgradientenfreies Verfahren wie schiefe Beleuchtung?
Hubert
Hallo,
nur als Hinweis, eine geignete Verarbeitung könnte sich in Euren Bildverarbeitungsprogrammen unter flat-field-correction verbergen; hier in 10 Sek händisch mit Imagej gemacht*
Result.jpg
* Hintergrundsbild mittels Gaussian blur, Mittleren Grauwert gemessen und beide Bilder verrechnet: Youtube:FIJI (ImageJ): Background & Shading Correction of Brightfield Images (https://www.youtube.com/watch?v=SjwzCUYIFJ8)
Beste Grüße Stefan
PS: Es soll auch DIK-Einrichtungen mit deutlich weniger Hintergrundsgradienten geben ;)
Hallo Hubert,
um es mal mit Frau Hoppenstadt im Jodediplom-Sketch zu sagen:
Zitatwarum nutzt Du nicht gleich ein helligkeitsgradientenfreies Verfahren wie schiefe Beleuchtung?
"Da regt mich ja schon die Frage auf!!!" ;)
Nein, im Ernst: Dann kann ich mir aussuchen, ob ich lieber einen Gradienten oder azimutale Effekte habe - letztere sind auch nicht immer schön. Und die Schiefe Beleuchtung ist eben kein DIK, das weißt Du vermutlich besser als ich. Insofern verstehe ich Deine Frage nur bedingt. Das man aber, wenn ein Gradient vorhanden ist, den ggf. entfernen möchte, ist ja nicht verwerflich ;)
Zudem haben nicht alle DIK-Aufnahmen einen ausgeprägten Gradienten. Das hängt erstens von DIK-System selbst ab und dann auch innerhalb eines Systems davon, ob passende Objektive verwendet wurden. Gerade der Zeiss-Zentralschieber-DIK wird auch gerne mit allen möglichen Fremdoptiken genutzt.
Es besteht zudem nicht immer die Notwendigkeit einen Gradienten zu entfernen - entweder, weil er so gering ist, dass er nicht stört oder manchnmal sogar zur Bildästhetik beitragen kann. Ich wollte auch jetzt wieder lediglich zeigen, dass es mit diesem kleinen Programm möglich ist, Gradienten einigermaßen zu entfernen.
@Stefan: Ja, mit ImageJ geht alles, wie auch mit Picolay - ich weiß! ;) Man muss nur wissen, wie. Beides sind kleine Programme mit vielen Möglichkeiten, in die Benutzng muss man sich aber sehr einfinden. Man mag es mir gerne als Bequemlichkeit auslegen, dass ich dazu nicht immer Lust habe und mich freue, wenn ein Prgramm einen Algortithmus hinter einem klar benannten Menüpunkt hat, mit dem ich mich nicht weiter beschäftigen und geistig in die Tiefen der Bildverarbeitung einsteigen muss.
Die Bilder, die ich als Beispiel genommen habe, sind von Daniel und da liegen die extremen Helligkeitsgradienten sicher nicht am "schlechten DIK", sondern an einem nicht korrekt eingestellten Strahlengang.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
Zitat"Da regt mich ja schon die Frage auf!!!"
;D Ein eingefleischter DIKler lässt halt nichts an sich ran. So wie im Traditions-Schützenverein bisher keine Frauen schießen dürfen.
ZitatDann kann ich mir aussuchen, ob ich lieber einen Gradienten oder azimutale Effekte habe - letztere sind auch nicht immer schön.
Das mit den azimutalen ("horizontalen") Effekten musst Du mir erklären.
ZitatUnd die Schiefe Beleuchtung ist eben kein DIK, das weißt Du vermutlich besser als ich. Insofern verstehe ich Deine Frage nur bedingt.
Korrekte schiefe Beleuchtung erzeugt differentialen Phasenkontrast wie DIK, nur eben von der Methodik ist es kein Interferenzkontrast (auch wenn eigentlich jede Bildentstehung durch Interferenz erfolgt). Geht es Dir also nicht um die Art des Phasenkontrastbildes (als Alternative zum Zernike-Phasenkontrast) sondern darum, prinzipiell nur DIK zu verwenden?
ZitatZudem haben nicht alle DIK-Aufnahmen einen ausgeprägten Gradienten. Das hängt erstens von DIK-System selbst ab und dann auch innerhalb eines Systems davon, ob passende Objektive verwendet wurden.
Du hast ja selbst davon gesprochen, dass Du bei Deinen schlimmsten Gradienten Fitswork verwendest, also ist es wohl ein Thema. Ich finde es zumindest bemerkenswert dass man offensichtlich beim DIK herumexperimentieren muss um festzustellen was halbwegs passt. Mein "Vorschlag" ist mit weniger Aufwand und Kosten zu verwirklichen. ;)
Hubert
-
Ach wie schön.
Die Diskussion über Daniels (schöne!) Bilder weitet sich jetzt nicht nur aus auf die Frage: "Wann ist ein Bild gut?", sondern auch auf die Frage: "Braucht man wirklich einen DIK?"
Diese beiden Fragen werden sicherlich im Laufe des Threads beantwortet werden. Wurde ja auch Zeit, dass das jemand mal durchdiskutiert *Ironiemodus off*
Hallo Hubert,
Deine fachliche Expertise (Du bist, wenn ich mich recht erinnere, Physiker und das speziell im Bereich Optik) in allen Ehren, da kann ich - was physikalische Themen betrifft - nicht mithalten. Auch nicht, was alle Aspekte der Bildverarbeitung betrifft, ich bin nur einfacher Anwender.
Ich finde aber, dass ich mich dennoch nicht dafür rechtfertigen muss, dass ich überhaupt DIK verwende und gerne einen störenden Gradienten entfernen möchte. So wie unzählige andere Mikroskopiker auch DIK verwenden! Und wie viele andere auch Bilder bearbeiten.
Zunächst: Wenn man mich mißverstehen will (und den Eindruck habe ich manchmal, wenn Du auf meine Beiträge reagierst), kann man mich selbstverständlich mißverstehen und natürlich kannst Du mich mit Deinen physikalsich-optischen Kenntnissen argumentativ immer in die Ecke drängen.
Ausgangspunkt war: Hier zeigt jemand DIK Bilder, die er mies findet bzw. andere angeblich mies fanden. Ich habe lediglich - grob! - aufgezeigt, wie man mit etwas Bildverarbeitung das Bild verbessern kann (ok, Du nach Deinen Maßstäben empfindest Du es als Verschlechterung) und woran es liegen könnte, dass die Bilder nicht so richtig "schön" sind. Ich habe schon mehrfach erwähnt - "Fach"forum hin oder her - dass es verschiedene Aspekte bei einem Mikrofoto gibt, auch den ästhetischen.
Niemand außer Dir vergößert in diesem Beispiel nur winzige Details eines ohnehin schwach aufgelösten bzw. stark komprimierten Ausgangsbildes bis auf Pixelebene, um kleine Artefakte durch die weitere Bearbeitung zu finden, die bei der Betrachtung des Gesamtbildes gar nicht auffallen. Es gibt hier durchaus respektable und hochgeschätze Mikroskopiker/Mikrofotografen im Forum, die ihre Bilder massiv bearbeiten und denen man die massive Bearbeitung auch ansieht, in deren Threads ich aber noch nie einen entsprechend kritischen Kommentar von Dir gelesen habe ;)
ZitatDas mit den azimutalen ("horizontalen") Effekten musst Du mir erklären.
Ich bin kein Physiker und vermutlich ist meine diesbezügliche Ausdrucksweise auch wieder nicht 100prozentig korrekt, aber unter den "azimutalen Effekten" oder Artefakten verstehe ich kleinere, schräg verlaufende strichförmige Artefakte bei der Schiefen Beleuchtung (Ich denke zwar, dass Du genau weißt, was ich meine ;) ,aber ich hänge unten einmal ein Bild - ein Extrembeispiel - an).
ZitatGeht es Dir also nicht um die Art des Phasenkontrastbildes (als Alternative zum Zernike-Phasenkontrast) sondern darum, prinzipiell nur DIK zu verwenden?
Aber nein, es geht mir nicht ums Prinzip. Vielleicht habe ich nur schlechte Mikroskope, aber ich bekomme bei hohen Aperturen keine vernünftigen Bilder mit der Schiefen Beleuchtung. Vermutlich kann ich es aber einfach nur nicht. Wenn Du meinst, dass der DIK quasi überflüssig ist, frage ich mich, warum ihn praktisch alle Tümpel-Mikroskopiker verwenden? Haben Martin Kreutz, Michael Plewka. Ole Riemann und viele, die ich nicht aufzählen kann, einfach nur zuviel Geld gehabt?
ZitatDu hast ja selbst davon gesprochen, dass Du bei Deinen schlimmsten Gradienten Fitswork verwendest, also ist es wohl ein Thema. Ich finde es zumindest bemerkenswert dass man offensichtlich beim DIK herumexperimentieren muss um festzustellen was halbwegs passt. Mein "Vorschlag" ist mit weniger Aufwand und Kosten zu verwirklichen. ;)
Kurios..mehr kann ich eigentlich dazu nicht sagen. Oder doch. I c h habe keine "schlimmen" Gradienten, mich stören manchmal aber auch schon kleine Gradienten.Und was ist dann dabei, den entfernen zu wollen? Die Gradienten in Daniels Bilder sind schlimm. Aber da spielen doch viele andere Faktoren eine Rolle!
Was ist denn nun eigentlich die Quintessenz Deines Beitrages:
DIC ist überflüssig. Schiefe Beleuchtung ist genau so gut?
@Peter T: ja, die Diskussion läuft seltsam aus dem Ruder!
Screenshot_20250502_193808_Gallery.jpg
Zitat von: Sourdough in Mai 02, 2025, 16:45:40 NACHMITTAGSHi,
es gibt schon Kriterien. Für die Wissenschaft gibt es folgende:
1. So wenig Artefakte wie möglich
2. Beantwortet das Bild die Frage wegen dem ich es gemacht habe?
Wenn man keinen wissenschaftlichen Ansatz verfolgt, müssen die Ästheten ran.
Ach ja, und dann gibt es noch die Höflichkeit.
Aber ohne mich zur Höflichkeit zwingen zu müssen, finde ich deine Bilder schön. Bin kein Dic-Experte. Einfach so.
Viele Grüße von der Wiese
Michael
Hallo Michael,
Schön gesagt. Sehe ich genauso. Vielleicht wäre auch noch anzufügen wie "gut" eine Aufnahme einen Sachverhalt oder einen Vorgang vermitteln kann.
Grüße zurück vom Feldweg Holger
Hallo Peter,
ich denke eher dass Du mich missverstanden hast.
Bei dem Thema Bildbearbeitung brauchen wir nicht weiter diskutieren. Ich habe eben eine andere Auffassung beim Erzeugen von Artefakten. Wenn ich z.B. einen technischen Qualitätsvergleich von DIK-Aufnahmen mache ist doch logisch, dass hier eine Verfremdung nichts zu suchen hat - wie soll ich sonst Schärfe und andere Kriterien objektiv vergleichen? Gegen eine erkennbar "künstlerische" Bearbeitung eines Bildes spricht übrigens auch nichts, ich kann mich nicht erinnern jemals dagegen argumentiert zu haben.
Meine Fragen habe ich schon ernst gemeint, auch wenn Du sie z.T. ins Lächerliche ziehst. Keiner sagt dass DIK überflüssig ist, das wäre vollkommener Unsinn. Deine Korrektur des Helligkeitsgradienten habe ich mit keinem Wort kritisiert, das würde ich als vollkommen legitim bezeichnen. Aber umgekehrt muss ich mich schon wundern wie viele anscheinend Schwierigkeiten mit der praktischen Ausführung der simplen schiefen Beleuchtung haben - da gibt es wenn man es richtig macht keine Streifen und keine Helligkeitsgradienten. Insofern sind mir Deine "azimutalen Effekte" unbekannt.
ZitatSchiefe Beleuchtung ist genau so gut?
Ich würde sagen, in großen Teilen ja. Ich habe noch keine Gegendemonstration gesehen. Der von Dir erwähnte Martin Kreutz hat immerhin hier im Forum schon einmal eine Serie mit beeindruckenden Vergleichsfotos gezeigt, aber leider nicht mit identischen Objekten und teilweise mit älteren Analogaufnahmen. Es wäre schon interessant genauer die Grenzen der schiefen Beleuchtung im Vergleich zu DIK zu demonstrieren, z.B. bei hoher NA. Aber das Interesse hier ist offensichtlich gering....
Hubert
Hi zusammen,
Ich habe weiter probiert.
Dieses Mal 16 Plan, 40 neofluar, 63 x0,9 corr
Diese Bilder sind so aus der Kamera gepurzelt. Ich glaube langsam wirds🙂
Liebe Grüße Daniel
Ps.: zum Thema Gradienten. Der muss sein damit der Beobachter ja weiß das ich ein DIk habe und nicht nur eine olle Schräge Beleuchtung.... War ja ziemlich teuer das Zeug🤪
Zitat von: purkinje in Mai 01, 2025, 18:54:24 NACHMITTAGSHallo Daniel,
Mich würde immer noch interessieren was Du zwischen Bild 1 und 2 verändert hast?
Zitat von: purkinje in Mai 01, 2025, 07:47:30 VORMITTAGAuch interessant wäre der Unterschied zwischen Bild 1 und 2 in den Einstellungen: bei 1 eher linearer Gradient im Hintergrund, bei 2 Hotspot-artig, also "rund" und nicht nur in eine Richtung.
Da ich auch an meinen Dik-Mikroskopen noch mit Halogen 50/100W unterwegs bin, kann ich nur dringlich die Benutzung eines Wärmeschutzglases/filters empfehlen. Folienpolarisatoren, Präparat und Linsenkitt danken es einem.
Beste Grüße Stefan
Entschuldige das ich nicht geantwortet habe, ich hab's leider überlesen🙈
Wahrscheinlich habe ich an den kleinen Rädchen Schieber Dinger am kondensor gespielt (für was sind die eigentlich da🫣)
Hallo Daniel,
sind doch ok, die Bilder! Etwas Gradient ist ja völlig normal. Für meinen Geschmack sind die Bilder deutlich zu dunkel, aber das ist ja mit einer Kameraeinstellung oder per Photoshop (oder irgendeiner anderen Bildverarbeitung) ratzfatz behoben. Dem Sensorstaub (die schwarzen Punkte) solltest Du auch mal zu Leibe rücken ;)
Aber ansonsten ist das doch völlig ok. Auch die Ausleuchtung stimmt doch jetzt.
Herzliche Grüße
Peter
Ich hab schon geputzt.......:))) als ich es am Bild gesehen habe....
Ich bin tatsächlich wirklich ein ordentliches Stück weiter. Ein paar Fragen habe ich noch. Die sind aber eher allgemeiner Natur , bzw. zur Bedienung allgemein vom Universal.
Ps.: da es unbearbeitet ist es dunkel. Der Grund war das es ein Kompromiss aus Verschlusszeit und ISO ist denn ich wollte die Cillien abbilden.
Hallo Daniel
ZitatWahrscheinlich habe ich an den kleinen Rädchen Schieber Dinger am kondensor gespielt (für was sind die eigentlich da🫣)
Boahh!!! :o Für diese Frage wärst Du vor 10 Jahren hier im Forum gesteinigt worden! 8) Mit DIK herummachen und nicht wissen, wofür die "Rädchen am Kondensor" sind! Ts ts ts
Damals hieß es in solchen Fällen rabiat: "Lesen sie erstmal die Mikrobibel, bevor sie hier solche Fragen stellen!!
Aber enrsthaft: Welche "Rädchen" meinst Du? Die zwei Schrauben für die Kondesnorzentrierung?
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Daniel,
Hast Du eine Bedienungsanleitung? Falls nicht..
https://www.zeiss.com/content/dam/rms/countries/united-states/downloads/end-of-service/upright/upright-large-universal.pdf/_jcr_content/renditions/original./upright-large-universal.pdf
Irgendwer im Forum wird bestimmt auch noch eine auf Deustch haben.
Herzliche Grüße
Peter
Ich zeige mal an einem anderen Kondensor
Ich nehme an das ist eine fein Justierung der Zentrierung.
Aber zusätzlich haben wir ja noch die Hilfslinse und den Kondensor Halter mit Justierung
Hallo Daniel,
was heißt "Feine Justierung"? Wenn Du die beiden Schrauben meinst, die ich meine, ist es d i e Kondensorzentrierung! (Wo soll den sonst die Grobjustierung sein? ;) )
Du musst wirklich mal das Mikroskop nach Anleitung "grundeinstellen" - also "köhlern"!
Herzliche Grüße
Peter
Hier noch eine Universal-Anleitung im Anhang
LG Peter
Hallo Daniel,
mit
Zitat von: Daniel Scheibenstock in Mai 02, 2025, 22:50:09 NACHMITTAGShabe ich an den kleinen Rädchen Schieber Dinger am kondensor gespielt
hast Du dann doch noch etwas
Zitat von: Daniel Scheibenstock in Mai 02, 2025, 22:44:07 NACHMITTAGSolle Schräge Beleuchtung..
hinzugefügt ;)
Jetzt hast Du ja die DICke Nuss geknackt wie es scheint
Beste Grüße Stefan
Hallo Stefan,
also "Schief-DIC nach Scheibenstock" 8)
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
da es ja nicht oft was Neues unter der Sonne oder nach dem Halogen-Kürbis gibt, es haben sich auch schon Optik-Profis daran versucht:
Zitat von: purkinje in Oktober 05, 2024, 18:26:14 NACHMITTAGSs. Gärtner und Lohmann 1963 Ein Experiment zur Überschreitung der Abbeschen Auflösungsgrenze (https://www.researchgate.net/publication/251265888_Ein_Experiment_zur_Uberschreitung_der_Abbeschen_Auflosungsgrenze)
Beste Grüße Stefan
Lieber Daniel,
lass Dich nicht kirre machen, die meinen es alle nur gut, wirklich!
Zur Lampenzentrierung kann ich aus der Ferne nichts beitragen, aber im folgenden mal eine Anweisung Schritt für Schritt von der Leuchtfeldblende aufwärts.
1. Leuchtfeldblende ganz auf, Aperturblende ganz auf, Hilfslinse ausklappen.
2. Präparat einlegen, scharf stellen.
3. Leuchtfeldblende ganz zu und mit dem Kondensortrieb im Bild scharf stellen
4. Jetzt mit den Schrauben an der Kondensorhalterung das Blendenbild im Gesichtsfeld zentrieren; evtl. liegt das Blendenbild ganz außerhalb des Gesichtsfeldes, dann Leuchtfeldblende soweit öffnen, dass man einen Rand erkennen kann, und mit dem Zentrieren wie beschrieben weitermachen.
5. Leuchtfeldblende wieder schließen, Hilfslinse einschwenken. Jetzt das Bild der Leuchtfeldblende zentrieren, jetzt aber mit den Zentrierschrauben an der Hilfslinse, nicht mit denen an der Kondensorhalterung. Mit diesen Schrauben an der Hilfslinse wird auch nachzentriert, wenn man das Objektiv wechselt, nicht mit den Schrauben an der Kondensorhalterung.
5a. Es gibt auch vorzentrierte Hilfslinsen ohne eigene Zentriermöglichkeit. In diesem Fall schwenkt man die Hilfslinse von Anfang ein, stellt die Leuchtfeldblende mit dem Kondensortrieb scharf und zentriert sie mit den Schrauben an der Kondensorhalterung.
6. Jetzt Hilfsmikroskop einsetzen oder einschwenken (Stellung Ph an dem silbernen Rad rechts oberhalb des Revolvers -Optovar): Man blickt auf die Objektivpupille.
7. Aperturblende schließen und mit einem der Rändel an dem silbernen Rad (Optovar) -es ist meist der obere Rändel- ihr Bild scharfstellen.
8. Mit den beiden Zentriermöglichkeiten am Kondensor selbst die Aperturblende im der Objektivaustrittspupille mittig zentrieren. Das Rädchen vorne hält die Stellung selbst, den Hebel links muss man mit der Rändelschraube auf ihm feststellen. NB: Mit diesen beiden Stellmöglichkeiten zentriert man auch die Phasenblenden auf die Phasenringe.
9. Aperturblende bis maximal zum Rand der Austrittspupille öffnen. Für Hellfeld soweit schließen, dass etwa 2/3 der Fläche frei bleiben (ist nur ein Anhaltswert).
Ich hoffe, ich konnte ein bisschen Klarheit reinbringen.
Hallo Daniel,
ist der von dir gezeigte Universalkondensor überhaupt für DIC geeignet?
Es geht dabei vor allem um zwei Dinge:
- Der Kondensor mit DIC Prismen muss beim einsetzen in den Kondensorträger genau positioniert werden. Dazu hat er eine Kerbe an der Schwalbe. Hat dein Kondensor eine Kerbe an der Schwalbe und hat der Kondensorträger ein gefederter Stift der in diese Kerbe passt?
- Meines Wissens sollten die Frontlinsen spannungsfrei und deshalb rot bezichent sein.
- Hast du ein Polfilter mit einem Zeichen mit dem du die Ausrichtung genau positionieren kannst?
Grüsse Arnold
Hallo Jürgen,
Danke für diese sehr ausführliche Anleitung. Mein Optovar war so schwergängig das ich bisher dachte ich bin einfach zu dumm für das System.... Jetzt läuft auch der wieder🥳 danke für deine Geduld und Hilfe☺️
Hallo Arnold,
Den gezeigten Kondensor solltest du ja sogar kennen.... Ich habe den gezeigt da er ja die selbe Ausstattung hat wie der INKO. Aber gut gesehen🙂
Ich hab aktuell einen Pol-Filter von Motic auf der Leuchtfeldblende. Der hat keine Markierung. Meine aktuelle Vorgehensweise ist ich drehe in schnell und Dreh dabei am prisma. Wenn's grau wird mache ich das etwas langsamer bis ich zufrieden bin.
Liebe Grüße Daniel
Hallo Daniel,
ZitatMeine aktuelle Vorgehensweise ist ich drehe in schnell und Dreh dabei am prisma. Wenn's grau wird mache ich das etwas langsamer bis ich zufrieden bin.
Ich sage jetzt einmal: so geht das nicht! Der Polarisator MUSS in einer ganz bestimmten Ausrichtung zu den Prisma im INKO Kondensor ausgerichtet sein und dort BLEIBEN.
Leider habe ich die original Anleitung für den Zeiss DIK alt nicht mehr. Deshalb kann ich die nötigen Schritte zur optimalen Grundeinstellung nicht ordentlich weiter geben.
Grüsse Arnold
Hallo zusammen,
1. Es müssen keine rot beschrifteten Frontlinsen sein; ich habe von den 1,4-ern und 0,6-den jeweils beide und kann keinen Unterschied erkennen.
2. Beim ,,alten" Zeiss-DIC ist der Analysator fest im Schieber verbaut. Das vereinfacht natürlich alles: Man muss den Polarisator lediglich so drehen, dass maximaler Kontrast entsteht - fertig. Der DIC funktioniert übrigens sogar mit einem Polarisator für die Fotografie. Wenn man keinen Farbkontrast will, sollte es allerdings ein linearer Filter sein oder man legt einen zirkularen so auf den Lichtaustritt, dass die Kompensatorfolie zur Lichtquelle zeigt.
Hallo Jürgen,
Ist maximaler Kontrast die Stellung die am dunkelsten (Hintergrund fast schwarz) ist?
Lg Daniel
Danke Jürgen, das hilft konstruktiv weiter.
Grüsse Arnold
Hallo Daniel,
ich hab mal die Farben (Sättigung) ein bisschen verstärkt.
das Grün vom Chlorophyll sieht man jetzt besser, aber eigentliches Ziel war: Es sieht jetzt farbiger aus.
(auf Facebook - mehr Farbe=besser) 8)
CHLORODIK1.JPG
Gruss
Martin
Hallo Martin,
Gefällt mir sehr gut, wenn ich den Weissabgleich der Kamera überlasse habe ich eh schon ein Blau Stich an den Fotos bzw. wenn ich am Prisma drehe bekomme ich ja alle Farben des Regenbogens ( der Kontrast leidet dabei aber!)
Danke und liebe Grüße Daniel
Hallo zusammen,
habe hier einmal ein PDF der Anleitung für das Universal von 1969 angehängt; auf Seite 14 ist die Grundjustage des "alten" DIC beschrieben.
@ Admins: Sollte das nicht in Ordnung sein, bitte den Beitrag löschen.
Hallo Daniel und andere Leser
das Bild find ich ist schon wesentlich besser beleuchtet ;D
Bearbeitung mit Gimp: Weissabgleich, etwas mehr Sättigung, heller und Mantiuk-Kompression .
CHLORODIK2.JPG
wenn du einen Blaustich hast, nicht im DIK sondern im Hellfeld kannst Du die Farbtemperatur in den Kameraeinstellungen numerisch anpassen?
Den Weissabgleich hab ich an dem Ciliaten gemacht nur so ungefähr, Darktable kann das besser.
Du könntest auch RAW-format fotos machen, ich nehme an das deine Kamera das kann, das ist für Leute die es nicht so mögen wie die Kamera ihre Fotos bearbeitet. Darktable ist eine gute Software für RAW-Bilder und Open Source.
Gruss
Martin
P.S.: Ich hab mir ein paar andere Fotos von dir angesehen und weiss dass Du die Tipps nicht wirklich nötig hast und die DIK Bilder "absichtlich" unbearbeitet gelassen hast.