Hallo,
als Nachtrag zu meinem Stacking-Vortrag bei Jürgen Stahlschmidt Mikro-Hagen möchte ich kurz 3 Beispielbilder präsentieren. Ich habe mir die Frage gestellt ob es mittels Stacking einfach und unkompliziert gelingt, Mikrofotos durch gute alte Mikroskop-Optiken ohne Planfeldebnung trotzdem randscharf zu bekommen. Dazu habe ich im Rahmen eines Arbeitsablaufes in dem ich mit allen meinen Objektiv-Okular und Kamera-Adaptionen den jeweiligen Abbildungsmaßstab erfasse, einfach mal das Leitz Apo 40 0.95 mit dem Olympus-Projektiv NFK 2.5 x verwendet. Da hier die Randunschärfe sehr ausgeprägt war, bot es sich an kurz eine Stacking-Reihe von 22 Aufnahmen zu erstellen um das Foto randscharf zu erhalten.
Natürlich weiß ich das diese Kombination nicht die optimalste ist, ich kann es natürlich besser mit dem Leitz Periplan GF 10x als Okular verwenden, dann wird wahrscheinlich die Randfeldebnung etwas besser.
Aber hier nur mal kurz als Beispiel die 3 Bilder:
Hallo Peter,
es klappt sogar einigermaßen mit nur Deinen 1. und 22. Bildern.
2025-07-18 16-30-55 (B,R8,S4)-.jpg
Herzliche Grüße,
Rolf
Danke für Deinen Test-Check mit den 2 Aufnahmen. Ja sieht auch gut aus, ich hätte vielleicht die Schrittweite etwas verringern können, allerdings habe ich sie in der 100% Ansicht kritisch betrachtet und dann wurden es letztendlich doch 22 Aufnahmen.
Gruß
Peter
Hallo Peter,
Wenn ich das richtig verstanden hab hängt die randschärfe mit dem Feld zusammen für das die Objektive gerechnet sind.
Gerade beim Astronomie teleskop werden oft Okulare mit größerer Feld blende als vorgesehen verwendet
Planopik soll die randverzeichnung beheben was jedoch bei modernen Kameras auch herausgerchnet werden kann, deshalb machen insbesondere Smartphones trotz schlechter Optik brauchbare Fotos.
Vergleicht man also bei ditalkameras auch die Software die zum Foto führt?
Grüße von der Mosel
Hallo, danke für deine Frage. Leider kenne ich mich nicht im Bereich der Astronomie aus. Allerdings gibt es bei neuen Foto-Systemkameras ohne Spiegel durchaus die elektronische Korrektur von Randfehlern und Aberrationen, dies gilt allerdings nur in Verbindung mit Objektiven des Herstellers ( bei OM-Systems ehemals Olympus also nur bei OM, bzw. Olympus Optiken..).
Da ich in der Mikroskopie ohne elektronische Verbindung zwischen den Okularen und Aufnahmeoptiken arbeite muss ich das Stacking nachträglich durchführen, über Photoshop, Affinity oder HeliconFocus etc.
Da ich mit einem Endlich-System aus dem letzten Jahrtausend ( um 1970 er Jahre ) Olympus BH-2 -Serie arbeite ist es leider anders nicht möglich. Ich kann mir aber denken das die ganz modernen Lichtmikroskope der aktuellen Hersteller diese Kommunikation zwischen Mikroskop und der Hersteller-eigenen Mikroskop-Kamera bereits eingebaut haben. Leider für mich wahrscheinlich unbezahlbar...
Gruß
Peter
Wenn das so einfach wäre.
Früher, als es nur kameras mit eingebauten Objektiven gab habe ich mal optisch adaptiert..
Es gab zuerst eine randacschattung die eine Kamera auch fotografiert hat, eine andere hat es rausgeechnet, Bild war gleich mäßig hell
Gerchnet wird also immer, aber was genau kann niemand sagen
Übrigens
Bei der neuen unendlich Optik gibt es seit gut 20 Jahren keine opische Entwicklung mehr, dadurch bleibt jena mit Feld 32 einzigartig.
Grüße von der Mosel.