Pflanzengallen gehören für mich schon immer zu den faszinierendsten Strukturen. Je nach "Erreger" variieren sie in Gestalt deutlich. Eine besonders schöne Form der Galle wird durch die Pfennig-Gallwespe (Neuroterus numismalis) induziert.
In diesem Artikel zeige ich einen Schnitt durch ein Eichenblatt welches mit pustulösen Gallen der Pfennig-Gallwespe überzogen war.
Fixiert wurde in 80% Ethanol, eingebettet in Paraffin und ca. 12 um Schnitte angefertigt. Gefärbt wurde mit W3A.
Die Bilder 1 und 2 zeigen einen Schnitt durch einen gesunden Anteil des Eichenblattes im Hellfeld und in Auflichtfluoreszenz. Die Bilder 3 und 4 einen medianen Schnitt durch eine Galle mit Anteil einer Larve der Pfenniggallwespe in der Mitte (Hellfeld und Auflichtfluoreszenz). Bild 5 zeigt makroskopisch das befallene Blatt in Alkohol konserviert.
Viel Spaß beim Betrachten.
Hallo Alf,
sehr schönes Projekt!
Zitatca. 12 um Schnitte angefertigt
Was für ein Mikrotom nutzt Du dafür?
Kleiner Tipp: das "µ" erzeugt man mit der Tastenkombination AltGr-M.
LG Gerd
Hallo Gerd,
Danke für den Tipp! Ein Leica Rotationsmikrotom.
Lg
Hallo Alf,
faszinierende Bilder! Die Beeinflussung des Zellwachstums und der Zelldifferenzierung durch die injizierten Wespen-Stoffe ist unglaublich. Tolle Doku!
(µ auf dem Mac geht übrigens mit "option m")
Hallo Alf,
sehr schöne Aufnahmen! Die perfekte Kombination von Botanik und Zoologie in einem Bild!
Jürgen