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Foren => Mikrofoto-Forum => Thema gestartet von: Hans-Jürgen Koch in Oktober 31, 2025, 15:24:37 NACHMITTAGS

Titel: Botanik: Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna giftig und manchmal heilsam *
Beitrag von: Hans-Jürgen Koch in Oktober 31, 2025, 15:24:37 NACHMITTAGS
In Deutschland kam Atropa belladonna ursprünglich hauptsächlich in den südlichen Bundesländern in der Natur vor. Inzwischen tritt die Pflanze aber fast bundesweit auf, in den nördlicheren Bundesländern wie Niedersachen oder Mecklenburg-Vorpommern als Neophyt, also als pflanzlicher Einwanderer.

In den Alpen kann sie bis 1700 Meter Höhe vorkommen, sie bevorzugt schattige Plätze.

Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich ansonsten über ganz Europa bis hin nach Nordafrika sowie nach Kleinasien und bis in den Iran. Auf den Britischen Inseln gilt die Pflanze ebenfalls als eingeführt, kam dort ursprünglich nicht vor.
Häufiger findet man die Tollkirsche in den Bergregionen von Österreich und der Schweiz.

Die Schwarze Tollkirsche gilt in Deutschland als nicht gefährdet in ihrem Bestand und steht daher auch nicht unter besonderem Schutz. 2020 war sie "Giftpflanze des Jahres".

Bild 01 Habitus, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561329/1.jpg)
Verfasser: BerndH

Die Tollkirsche ist eine 0,5 – 1,5 Meter hoher, krautige Dauerpflanze mit dickem Rhizom, aufrechtem und einem verzweigten Stängel.
Die braune, oft mehrfach verästelte Pfahlwurzel besitzt saftige Konsistenz und reicht etwa 1 Meter weit ins Erdreich.

Systematik:
Ordnung: Nachtschattenartige Solanales
Familie: Nachtschattengewächse Solanaceae
Unterfamilie: Solanoideae
Gattung: Tollkirschen Atropa
Art: Schwarze oder Echte Tollkirsche
Wissenschaftlicher Name: Atropa belladonna
Syn.: Atropa lehalis, Atropa lutescens, Atropa pallida, Atropa.
Trivialnamen: Teufelskirsche, Teufelsbeere, Schlafkirsche, Schlafkraut, Wolfbeere, Irrbeere, Wutbeere, Deiwelskersche, Saukraut, Sewkraut, Walkurbaum (weil jeder, der die Beeren aß, den Walküren zum Opfer fiel), Dollkraut, Hexenbeere, Hexenkraut, Höllenbeere, Judenkernlein, Mörderbeere, Rasewurz, Rattenbeere, Satanskraut, Schwindelbeere, Teufelsauge, Teufelsgäggele, Tintenbeere, Todeskraut, Tollbeere.
Englische Bezeichnung: Black belladonna

Der botanische Gattungsname Atropa ist abgeleitet vom Namen der Göttin Atropos, in der griechischen Mythologie.
Die Herkunft des Artepithetons belladonna ist nicht ganz geklärt. Oft wird es mit dem italienischen Ausdruck belladonna für ,,Schöne Frau" assoziiert.

Bild 02 Blühende Pflanze im Juli, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561328/2.jpg)
Foto: H.-J_Koch

Bild 03 Blüte, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561327/3.jpg)
Verfasser: DeHehenried

Die glockigen Blüten von Atropa belladonna sind zwittrig und etwa zwei Zentimeter lang. Der grüne Kelch um die Blütenkrone ist fünfteilig und bei Fruchtreife zurückgebogen. Die Blütenkrone ist dicht behaart und blau-violett bis braun-violett gefärbt. Der obere Rand der Blütenkrone hat fünf oval - runde Zipfel, die leicht nach außen gewölbt sind.
Die Blüten sitzen meist einzeln in den Blattachseln der mittleren und oberen Triebe. Die fünf Staubblätter sind an der Basis mit der Krone verwachsen. Der Griffel überragt die Staubblätter und ist nach unten gebogen. Die Tollkirsche blüht von Juni bis August.

Bild 04 Laubblätter, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561332/4.jpg)
Foto: H.-J_Koch

Das Laub der Tollkirsche ist breit-eiförmig bis lanzettlich und wird bis zu acht Zentimeter breit und zwölf Zentimeter lang. Es ist grau-grün gefärbt und vor allem die jüngeren Blätter sind flaumig behaart. Die Blätter nicht gegenständig, sondern wechselständig angeordnet. Im oberen Bereich der Pflanze kann man dies aber kaum erkennen, da die Blätter recht dicht beieinander an den Trieben entspringen.

Bild 05 Die giftigen schwarzen Beeren der Schwarzen Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561330/5.jpg)
Verfasser:    Kurt Stüber
Die Früchte der Tollkirsche sind fast kirschgroße, schwarz glänzende, saftige Beeren.

Die Früchte sind erst grün, dann schwarz.
Aus den befruchteten Blüten der Tollkirsche entwickeln sich etwa einen bis anderthalb Zentimeter große, schwarze Beerenfrüchte. Diese enthalten zahlreiche bräunliche Samen von etwa anderthalb Millimetern Größe. Die Fruchtreife liegt zwischen August und Oktober.
Die Tollkirsche ist giftig und zugleich eine alte Heilpflanze, derer man sich bereits seit der Antike bedient.

Die Blätter enthalten ca. 0,5% - 1,5% Alkaloide, die Wurzel ca. 0,85%, die Samen ca. 0,8%, die Früchte ca. 0,65% und die Blüten ca. 0,4%, davon bis zu 95% L-Hyoscyamin, wenig D-Hyoscyamin, und nur 1%- max. 5% Scopolamin.

In kleineren Mengen sind noch Apoatropin, Belladonnin und Cuskhygrin enthalten. In der frischen Pflanze findet man N-Oxide von Hyoscyamin und Scopolamin (nämlich N-Methylpyrrolin, N-Methylpyrrolidin, Pyridin), aber kein Belladonnin.

In den Samen und unreifen Früchten kommt hauptsächlich L-Hyoscyamin vor, während in den reifen Früchten fast ausschließlich das Racemat Atropin enthalten ist.

Neben den Alkaloiden enthält die Tollkirsche noch Scopolin, ein Cumarinderivat, in allen Teilen der Pflanze, Flavonoide, nämlich Quercetin- und Kämpferolglykoside, und 8-9% Gerbstoffe. Die Drogen sind meist die Blätter (Belladonnae folium oder Belladonnae herba), oder die Wurzel (Belladonnae radix). Die Droge enthält mind. 0,30% Gesamtalkaloide, berechnet als Hyoscyamin.

Das Hyoscyamin wird in chemischen Prozessen, denen die Tollkirsche in der Arzneimittelherstellung unterzogen wird, teilweise zu Atropin abgebaut.

Um genauer zu sein, das Hyoscyamin lenkt polarisiertes Licht nach links ab; aus ihm entsteht ein Derivat, das polarisiertes Licht nach rechts ablenkt, eine Verbindung dieser beiden Alkaloide mit verschiedener Lichtbrechung (razemische Form) ist das Atropin.

Ein Derivat ist eine chemische Verbindung, die aus einer anderen entstanden ist.
Für Kinder gelten bereits drei bis vier Beeren als tödliche Dosis.
Studierende lernen die verschiedenen Symptome mithilfe von Redewendungen:
-Total verrückt: Bewusstseinsstörungen
- Höllisch heiß: trockene Haut und Fieber
- Rot wie Blut: Hautrötung
-Blind wie eine Fledermaus: erweiterte Pupillen
- Knochentrocken: trockene Schleimhäute

Bereits nach wenigen Minuten treten Herzrasen und Atemnot auf, der Tod tritt durch Herz- und Atemstillstand ein. In der Heilkunde verwendete man sie als krampflösendes Mittel, etwa bei Gallenkoliken.
Als Gegengift wird Physostigmin eingesetzt.

Physostigmin ist ein aus dem Samen der Kalabarbohne (Physostigma venenosum) gewonnenes Alkaloid, das als Cholinesterasehemmer wirkt. Es wird in der Medizin als Antidot bei Vergiftungen mit parasympatholytisch wirkenden Substanzen eingesetzt, z.B. gegen Atropin.

Atropin ist ein Gemisch aus (S)-Hyoscyamin und (R)- Hyoscyamin und Scopolamin (auch Hyoscin).
In der Erholungsphase werden auch Beruhigungsmittel und Mittel gegen Krämpfe verabreicht. Bei schweren Atemproblemen oder Komazuständen kommen eine künstliche Beatmung und weitere unterstützende Maßnahmen für den Kreislauf in Frage.

Jede Apotheke muss Atropin in injizierbarer Form als Antidot gegen Vergiftungen mit Phosphorsäureestern, z. B. E 605, vorrätig halten.

Die dargestellten Notfallmaßnahmen stellen keine Handlungsempfehlungen für medizinische Fachkreise dar, da die vorliegende Publikation zum Einsatz im Biologieunterricht gedacht ist.
Für Fasane, Drosseln und andere Vögel sind die Früchte offensichtlich nicht giftig.

Vögel verbreiten Samen endochor, indem sie die Früchte fressen und die Samen später wieder ausscheiden. Dieser Prozess der Samenverbreitung durch Tiere wird auch als Ornithochorie bezeichnet. Vögel können Samen über Distanzen von wenigen Metern bis zu mehreren Kilometern transportieren, wobei der Samen im Verdauungstrakt überlebt.
Der tödlichen Wirkung hat die Tollkirsche ihren botanischen Namen zu verdanken: Die griechische Parze ,,Atropos" war die Schicksalsgöttin, die den Lebensfaden eines Menschen durchtrennt, den ihren Schwestern Klotho gesponnen und Lachesis abgemessen hat.
Während der Renaissance wurde die Tollkirsche in Italien als Schönheitsmittel verwendet.

Die vielerorts und besonders in der Heilkunde übliche Name Belladonna kommt von der pupillenerweiternden Wirkung – bereits im alten Ägypten träufelten sich Frauen den Saft in die Augen, damit sie attraktiver erscheinen. Augenärzte verwenden das Atropin bis heute zum Weitstellen der Pupille bei Augenuntersuchungen.

Ich habe beim Augenarzt gerade Bekanntschaft mit dem Wirkstoff der Tollkirsche gemacht, man bewegt sich vorsichtiger und vermeidet das Sonnenlicht.

Bild 06 Kupferstich-Druck, Albrecht Dürer: Die Hexe (ca. 1500)
(https://www2.pic-upload.de/img/37561331/6.jpg)
Diese Datei wird unter der Creative-Commons-Lizenz CC0 1.0 Verzicht auf das Copyright zur Verfügung gestellt.
Dieses Werk ist gemeinfrei.
In Wikipedia wird unter dem Suchbegriff ,,Schwarze Tollkirsche" dieser Kupferstich-Druck gezeigt.

Die Schwarze Tollkirsche ist untrennbar mit der Geschichte um die
Hexerei verbunden. Im Mittelalter wurde sie in den Hexenverfolgungen genutzt, um belastbare Aussagen zu erpressen.

Tollkirschen – Rausch ließ Hexen fliegen.
Da die Alkaloide Halluzinationen erzeugt, glaubten die Hexen im Tollkirschenrausch zu fliegen.

"Die Hexe" von Albrecht Dürer aus der Zeit um 1500, Das Werk zeigt eine nackte Hexe, die rittlings auf einem Ziegenbock, der nach rechts springt das als Allegorie für die Nacht oder für das Hexenwesen der damaligen Zeit interpretiert werden kann.
Die Hexe auf Dürers Kupferstich schaut nach links. Ihr Blick ist auf ein drohendes Unwetter gerichtet, das in der oberen linken Bildecke durch Regentropfen und Hagelkörner dargestellt ist.
Tatsache, dass sie verkehrt herum auf dem Tier sitzt und ihr Haar in die falsche Richtung weht. In der Darstellung scheint einiges auf dem Kopf zu stehen, denn die verkehrte Welt gipfelt schließlich in dem seitenverkehrten »D« des Dürer-Monogramms.

Ich habe das Bild im Städel Museum in Frankfurt am Main gesehen, da war das Dürer-Monogramm nicht seitenverkehrt.
Ist die Szene bewusst chaotisch und verdreht inszeniert ?

Bild 07 Illustration: Schwarzen Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561335/7.jpg)
Originale Buchquelle: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885, Gera, Deutschland
Quelle: www.biolib.de
Dieses Werk ist gemeinfrei.

Teil 1
Spross, Querschnitt
35 Mikrometer

Bild 08 Schnittstellen, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561333/8.jpg)
Foto: H.-J_Koch

Bild 09 Trichome, ungefärbter Schnitt, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561334/9.jpg)

Bild 10 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561336/10.jpg)

Bild 11 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561337/11.jpg)

Bild 12 Negativaufnahme, ungefärbter Schnitt, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561338/12.jpg)

Bild 13 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561339/13.jpg)
LED Modul 455 nm
Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 14 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561341/14.jpg)

W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Arbeitsablauf:
1.Pflanzenprobe liegt in 30 % Ethanol.
2. Aqua dest. 3x wechseln je 1 Minute.
3. Vorfärbung Acridinrotlösung 7 Minuten
4. 1x auswaschen mit Aqua dest. .
5. Acriflavinlösung (differenzieren bis gerade keine Farbwolken mehr abgehen - Lupenkontrolle) ca.15 Sekunden !!
6. 2 x auswaschen mit Aqua dest..
7. Nachfärbung Astrablaulösung 1 Minuten
Bei der Nachfärbung mit Astrablau eine Mischung aus Astrablau und Acriflavin im Verhältnis 3 : 1 verwendet (blau + gelb = grün).

Tipp:
Eine schöne Variante erhält man, wenn man in der letzten Färbestufe eine Mischung aus Astrablau und Acriflavin im Verhältnis 3:1 verwendet. (3 Tropfen Astrablau und 1 Tropfen Acriflavin separat ansetzen und Gemisch mit der Pipette übertragen.
8. Auswaschen mit Aqua dest. bis keine Farbstoffreste verbleiben.
9. Entwässern mit 3x gewechseltem Isopropylalkohol (99,9 %)
10. Einschluss in Euparal.

Ergebnis:
Zellwände blaugrün bis grün, verholzte Zellwände leuchtend rot, Zellwände der äußeren Hypodermis orangerot, Cuticula gelb, Zellwände der innenliegenden Hypodermis tiefrot.
Bei der Betrachtung wird eine Kontrastverbesserung bei Verwendung eines BG 38 Filters (blaugrün, 3 mm dick) erreicht.
Fotos: Nikon D5000, Sony Alpha 6000

Bild 15 Übersicht, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561340/15.jpg)

Bild 16 Detailaufnahme mit Beschriftung, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561353/16.jpg)
T = Trichom, PH = Phloem, EP = Epidermis, RP = Rindenparenchym, XY = Xylem, K = Kambium, MP = Markparenchym

Bild 17 Negativaufnahme, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561344/17.jpg)

Bild 18 Detailaufnahme, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561343/18.jpg)

Bild 19 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561342/19.jpg)
Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 20 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561346/20.jpg)

Bild 21 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561347/21.jpg)

Bild 22 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561345/22.jpg)

Teil 2
Spross, Längsschnitt
25 Mikrometer

W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Bild 23 Übersicht, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561349/23.jpg)

Bild 24 Detailaufnahme, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561350/24.jpg)

Bild 25 Detailaufnahme, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561348/25.jpg)

Bild 26 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561352/26.jpg)

Bild 27 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna
(https://www2.pic-upload.de/img/37561351/27.jpg)

Verzeichnis der benutzten Literatur:

Wikipedia; Freie Enzyklopädie
Dieter Ennet, ,,Lexikon der Heilpflanzen" , ISBN: 3-933203-96-1
E. Löbenberg, ,, Drogenkunde", 3-7741-0125-6
Bettina Rahfekd,, Mikroskopischer Farbatlas der pflanzlichen Drogen", ISBN: 978-3-8274-1951-4
Hans Jürgen Pfänder ,,Farbatlas der Drogenkunde", ISBN: 3-437-00627-4
Schönfelder ,,Das neue Handbuch der Heilpflanzen", ISBN: 978-3-440-12932-6
,,Botanica" Das Abc der Pflanzen, ISBN: 3-8290-0868-6
,,Die große Enzyklopädie der Arzneipflanzen und Drogen", ISBN: 978-3-89996-508-7
,,Der Kosmos Pflanzenführer", ISBN: 978-3-44016318-4
,,Der Kosmos Waldführer", ISBN: 978-3-440-17680-1
,,Tiere und Pflanzen", ISBN: 978-3-440-14136-6
,, Heilpflanzen und ihre Kräfte", 1985
,,Killer Pflanzen", ISBN: 978-3-440-16068-8
,,Welche Heilpflanze ist das ?", ISBN: 978-3-440-10798-0

Die Informationen für Beschreibungen werden von mir selbst aus verschiedenen Quellen zusammengetragen. Dabei benutze ich sowohl Bücher als auch Internet Quellen.
Ich recherchiere dann weiter, suche die zugrundeliegenden Studien heraus, werte sie aus und verbinde alles miteinander.
Beim Recherchieren öffnet sich oft nicht nur eine neue Tür, sondern gleich mehrere. Dahinter verbergen sich weitere spannende Informationen.

Für konstruktive Kritik bin ich ebenso offen wie für lobende Worte.

Hans-Jürgen
Titel: Aw: Botanik: Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna giftig und manchmal heilsam
Beitrag von: Peter T. in Oktober 31, 2025, 16:20:15 NACHMITTAGS
Lieber Hans-Jürgen,

wieder ein toller Beitrag mit dem besonderen Schmankerl, der Negativ-Aufnahme!

Das Dürer-Bild dürfte einfach seitenverkehrt sein, gespiegelt (also wenn die Hexe nach rechts schaut), stimmt das Monogramm. Zum Thema würde die chaotische seitenverkehrte Version allerdings passen (auch zum heutigen Halloween!), aber so ist es wohl nicht gedacht.


EDIT: Natürlich wächst Deine Tollkirsche jetzt auch in der Botanik-Liste.
Titel: Aw: Botanik: Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna giftig und manchmal heilsam
Beitrag von: Daniel Scheibenstock in Oktober 31, 2025, 20:08:17 NACHMITTAGS
Hallo Hans Jürgen,

Danke, da habe ich wieder etwas dazu gelernt 🙂

Liebe Grüße Daniel
Titel: Aw: Botanik: Schwarze Tollkirsche Atropa belladonna giftig und manchmal heilsam
Beitrag von: Hans-Jürgen Koch in November 01, 2025, 14:58:46 NACHMITTAGS
Hallo Daniel,

danke für dein Interesse an der Botanik.

Gruß
Hans-Jürgen