Hallo Forum,
In einer Probe von letzter Woche haben sich aus den dort allgegenwärtigen Flotoblasten von Christatella junge Kolonien gebildet.
Hier ein paar Bilder dazu:IMG_20251210_084629.jpgIMG_20251210_084620.jpg
Und hier das Video:
Grüße Holger
Hallo Holger,
faszinierende Aufnahmen, eine tolle Doku!
Beste Grüße
Peter
Guten Morgen Holger,
die Moostierchen sind absolut faszinierend. Merci für die tolle Doku.
Ich gehe mal davon aus, dass die Flottoblasten bei Dir zu Hause und nicht am Fundort geschlüpft sind. Bei der aktuellen Wassertemperatur und geringen Planktondichte wäre das sonst sehr ungewöhnlich.
Sie haben einen sehr hohen Nahrungsbedarf. Euglena gracilis und Chilomonas paramecium (welche Du ja hast) werden gut genommen. Ausserdem Haematococcus pluvialis im mobilen Stadium (auch wenn sie normaler Weise in deren Habitat nicht vorkommen) sind ein gutes Futter. Probiere auch mal Frischhefe in Wasser gelöst aus - damit habe ich auch gute Erfahrung. Immer die Kultur schön sauber halten - aber Du bist ja ein Kulturprofi.
Viel Erfolg, bin gespannt auf weitere Fotos + Filme und liebe Grüße.
Gerald
Hallo Holger,
tolles Video - einfach beeindruckend!
Gruß
Peter
Hallo Holger,
mit den Worten eines Vulkaniers: Faszinierend!
Tolle Arbeit.
Lieber Gerald,
Ja die sind im wohlig warmen Wohnzimmer geschlüpft.
Im See wird noch Winterschlaf gehalten, da geht es erst im Frühjahr wieder los.
Mit Christatella habe ich bisher in der Petrischale noch keine langfristigen Erfolge gehabt.
Die kleine Kolonie mit 5 Zooiden, am Ende des Videos, war bisher mein größter Erfolg. Genau die schwierige Gradwanderung zwischen sauberem Wasser und dem ungeheuren Nahrungsbedarf sind das Problem...
O2 und ein recht enges Temperaturfenster, kommen noch zusätzlich dazu. Und auf plötzliche Veränderungen der Wasserqualität reagieren sie auch noch empfindlich.
Wie weit bist du mit den kleinen Fressmaschienen gekommen?
Hat jemand schonmal eine ausgewachsene Christatella (nicht Plumatella) Kolonie über längere Zeit in einem Mikroaquarium halten können?
Hallo auch an die beiden Peter's und an Jürgen,
Das Lob motiviert.🙂
LG Holger
Servus Holger,
ja - weiter als 5-6 Einzeltiere in einer Kolonie bin ich auch nie weitergekommen. Da ist Plumatella repens leichter zu kultivieren.
Hier wäre ein Mikroaquarium vielleicht ein Weg: ein größeres Wasservolumen unterliegt geringeren Schwankungen in der Wasserqualtität. In eine Ecke ein Ausströmer um das Wasser und die Nahrung zu verwirbeln. Und vieeeeel Nahrung.
Liebe Grüße
Gerald
Hallo Holger,
Den Vorgang sehr gut dokumentiert, Danke fürs Zeigen. Mal beobachten was sich in meinem Nano-Aquarium bei den Flotoblasten tut. Du hast mir ja dankenswerterweise einen ganzen Zoo von Mikroorganismen für das Nano zugesendet.
Ich werde berichten.
Gruß von Siegfried
Hallo,
Ein kleines Update zu der Christatella Kolonie. Diese sitzt jetzt an einem schwimmenden Deckglas und ist heute in eine größere Glasschale umgezogen.
Christatella besitzt ja einen einzigartigen Kriechfuß, der es ihr ermöglicht, sich aktiv auf Oberflächen zu bewegen.
Interessant ist die Lebensgemeinschaft die sich dort an dieser Sohle, bzw. im Spalt zwischen Deckglas und Fuß eingefunden hat.
Hier sind ein paar Aufnahmen dazu:
Hallo Holger,
wunderbar - vielen Dank für das schöne update. Wieviel Zooide hat die Kolonie inzwischen?
Liebe Grüße.
Gerald
Hallo Gerald,
Ein Zeitraffer zum Wachstum steht auch noch an, die Aufnahmen sind auch schon im Kasten.
Jetzt muss ich nur noch die Zeit findend für's Schneiden.
Heute waren es schon soviele Zooide, dass die Schichtdicke in der normalen Petrischale nicht mehr ausgereicht hat.
Größe so 1-2 Dutzend Einzeltiere.
Der Film mit den Untermietern ist vom Wochenende.
Grüße Holger
Eine super Doku.
Danke fürs teilen.
LG
Gerhard
Finde ich auch - ganz großes Kino!
LG Angie
Hallo,
Hier noch ein paar Bilder der Kultur vor ihrem Umzug in eine größere Kristallisierschale:
IMG_20251217_193422.jpgIMG_20251217_193432.jpgIMG_20251217_193445.jpg
Bis auf zwei teilweise Wasserwechsel mit gefiltertem Fundortwasser hab ich da nicht viel gemacht. Nahrungsgrundlage ist ein einzelnes Reiskorn und der Detrius aus der Probe, aufgepeppt mit Chilomonas gewesen. Da waren Pilzsporen mit drin. Das Reiskorn wurde deshalb gleich mit einem Myzel überzogen. Dadurch werden die Nährstoffe, glaube ich langsamer freigesetzt. Das scheint die Wasserqualität zu schonen.
Ausserdem kann man das Reiskorn näher oder weiter weg zur Kolonie schieben.
Christatella sucht sich dann auch schon selbst den Platz der ihr am besten gefällt.
Wenn das Reiskorn zu nah dran ist, haut sie ab...
Wenn der Sauerstoff knapp wird, verlässt sie sogar das Deckglas und schwimmt frei.
Dann hab ich das Wasser gewechselt.
Grüße Holger
Hallo Holger,
Dein Geschick und deine Hingabe sind echt inspirierend 🙂💪 vielen Dank auch für diesen interessanten Bericht ☺️
Liebe Grüße,
Daniel
Hallo Daniel,
Danke für die netten Worte.
Zum Thema Hingabe, kann ich nur sagen, dass mir dieses tolle Hobby einfach nur riesige Freude bereitet.
Aber ich bin mir sicher, du weißt wovon ich rede...😉
Übrigens habe ich gerade zwei tolle Entdeckungen gemacht:
1. Ich hab jetzt auch eine junge Plumatella Kolonie🫡
2. Gerade eben konnte ich auch wirklich wunderbare Aufnahmen von der Nahrungsaufnahme, sowohl von Christatella, als auch Plumatella einfangen...
Das leidige editieren dürfte relativ schnell zu machen sein...
Beste Grüße und gut Licht
Holger
Hallo Holger,
wieder hoch interessant deine gezeigte Arbeit und mein großes Lob dafür.
Danke, daß du uns daran teilhaben lässt.
Gruß von Siegfried
Hallo Holger,
Ja ich verstehe total was du meinst. Die Mikroskopie bringt auch mir durchgehend Freude . bin schon auf die Videos gespannt.
Ich bin ja momentan dran die Botaniker zu ärgern . Mit meinem Dilettantischen Vorgehen 🤣🫣 aber auch ein grandioses Betätigungsfeld , auch dir immer gut Licht ☺️
Lg Daniel